• ....Das Kartellamt, die Profiklubs sowie Bayer 04 und der VfL Wolfsburg müssen einen belastbaren Weg finden, um dieses Gut der deutschen Fußballkultur nicht zu beschädigen. Eine Klage der Bayer AG und der VW AG sowie ein mögliches Ende von 50+1 in der Bundesliga würden dauerhaft mit Carro in Verbindung stehen. Für Carro und Rolfes geht es in den kommenden Jahren also darum, ihr Verdienst um die Entwicklung von Bayer nicht kleiner werden zu lassen – und es im Idealfall noch zu vergrößern.

    (Auszug ksta / s. auch Nachrichten)

    Direkt betroffen von der Entscheidung des Bundeskartellamts, die 50+1-Regel für zulässig zu erklären, ist neben Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg und RB Leipzig auch Hannover 96. Dessen Investor Martin Kind äußerte sich nun kritisch.

    Bis zur nun bekanntgegebenen Entscheidung des Kartellamts gingen aber Jahre ins Land. Um genauer zu sein acht. 96-Investor Kind hofft, dass es bis zur Lösungsfindung der Bundesliga für die Sonderfälle - wie seinen Klub - nicht noch einmal so lange dauert: "Eine zeitnahe Entscheidung in ein oder zwei Jahren wäre wünschenswert. Aber ich befürchte, dass sich das Thema wieder ziehen wird".

    In der langfristigen Entscheidungsfindung liege vielmehr ein grundlegendes Problem: "Das ist ein Spiegelbild der deutschen Krankheit. Es gibt kein Erkenntnis-Problem, sondern ein Entscheidungs-Problem", monierte Kind. Von einer schnellen Einigung der Klubs in der Thematik 50+1 geht der 82-Jährige nicht aus: "Es wird spannend. Aber die Kulturen bei uns sind sehr unterschiedlich."

    (Auszug kicker.de/ 12.08)

    Edited once, last by portello (August 12, 2026 at 5:53 PM).

  • ...Weil man eine andere Philosophie als VW vertritt und weiß, dass es besser ankommt, den Erfolg nicht einfach nur zu kaufen. Daher sollte man auch das akzeptieren, wie sich das Kartellamt geäußert hat.

    Das sehen aber nur wir Bayer Fans so. Den anderen ist das Scheiß egal und scheren uns mit den anderen betroffenen Vereinen über einen Kamm

  • Das sehen aber nur wir Bayer Fans so. Den anderen ist das Scheiß egal und scheren uns mit den anderen betroffenen Vereinen über einen Kamm

    Leider ist das so, für die Traditionis, die Traditionsverein meist selber nicht vernünftig definieren können, wollen alle Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg und uns am liebsten weg haben. Leider ist es auch so, dass selbst Kaiserslautern mehr Leute mobilisieren kann, ich habe da selbst Rostock mit 6000 Leuten beim Testspiel in England im Kopf.

    Wir sehen das aus einer anderen Brille. Allen anderen ist es ein Dorn im Auge, wenn ein Hauptgeldgeber da ist, der sogar noch im Vereinsnamen steht. Selbstverständlich ist für die auch, dass bei uns Entscheidungen vom Konzern beeinflusst werden (können). Da ist keine Erklärung akzeptabel... Schwieriges Thema.

  • Leider ist das so, für die Traditionis, die Traditionsverein meist selber nicht vernünftig definieren können, wollen alle Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg und uns am liebsten weg haben. Leider ist es auch so, dass selbst Kaiserslautern mehr Leute mobilisieren kann, ich habe da selbst Rostock mit 6000 Leuten beim Testspiel in England im Kopf.

    Wir sehen das aus einer anderen Brille. Allen anderen ist es ein Dorn im Auge, wenn ein Hauptgeldgeber da ist, der sogar noch im Vereinsnamen steht. Selbstverständlich ist für die auch, dass bei uns Entscheidungen vom Konzern beeinflusst werden (können). Da ist keine Erklärung akzeptabel... Schwieriges Thema.

    Dadurch, dass der DFB Red Bull den Weg durch die Ligen geebnet hat, obwohl dieser "Verein" bis heute keine offene Mitgliederstruktur aufweist, können die restlichen "Nicht-Traditionsvereine" doch sehr entspannt sein. Damit hat der Bayer zwar einen neuen sportlichen Konkurrenten bekommen, aber kann sich bei 50+1 eigentlich entspannt zurücklehnen und schauen, was Red Bull macht bzw. machen muss.

    Wie Alterjoe in Post #15377 ja schon angesprochen hat, wird die Mitbestimmung der Mitglieder immer etwas verklärt. Wie viel können die denn wirklich beeinflussen? Indem jedoch ein weiterer Club von DFB und DFL zugelassen wurde, der kaum bis gar keinen klassischen Mitgliedereinfluss erlaubt, sehe ich die Frage nach dem Campus als deutlich, deutlich entscheidender für die unmittelbare bis mittelbare Zukunft der Bayer 04 Fußball GmbH an als die Frage nach 50+1 und den Implikationen daraus.

  • Mit über 70.000 Mitgliedern im Rücken wird sich für Bayer 04 ganz sicher ein Weg finden, wie auch immer gearteten 50+1-"Verbesserungen" gerecht zu werden.
    Z.B. vermittels einer Mail-Abfrage an diese Mitglieder, ob sie mehrheitlich damit einverstanden sind, für alle Mitglieder offene digitale Versammlungen mit Stimmrecht jährlich abzuhalten. Was in solchen Versammlungen besprochen und was beschlossen wird, wäre dann unser Bier.

    Andere Vereine versuchen sich mittlerweile übrigens auch in digitalen Jahresversammlungen.
    Und das nicht zuletzt, um der Gefahr einer missbräuchlichen Beschlussfassung vorzubeugen.
    Denn bei derart hohen Mitgliederzahlen können und/oder möchten die meisten Mitglieder die Teilnahme an Versammlungen mit persönlicher Präsenzpflicht gar nicht wahrnehmen. Was der Verlockung Tür und Tor öffnet, dass eine Minderheit verhältnismäßig sehr weniger persönlich Anwesender im vorhinein abgesprochene Mehrheiten zur Durchsetzung ihrer Ziele bildet, welche dem Meinungsbild der Mehrheit aller Mitglieder widersprechen.

    Bei Licht betrachtet macht schon allein diese "legale" Unterwanderung von Versammlungen durch verschwindend kleine Minderheiten 50+1 zu einer Farce.

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Mit über 70.000 Mitgliedern im Rücken wird sich für Bayer 04 ganz sicher ein Weg finden, wie auch immer gearteten 50+1-"Verbesserungen" gerecht zu werden.
    Z.B. vermittels einer Mail-Abfrage an diese Mitglieder, ob sie mehrheitlich damit einverstanden sind, für alle Mitglieder offene digitale Versammlungen mit Stimmrecht jährlich abzuhalten. Was in solchen Versammlungen besprochen und was beschlossen wird, wäre dann unser Bier.

    Andere Vereine versuchen sich mittlerweile übrigens auch in digitalen Jahresversammlungen.
    Und das nicht zuletzt, um der Gefahr einer missbräuchlichen Beschlussfassung vorzubeugen.
    Denn bei derart hohen Mitgliederzahlen können und/oder möchten die meisten Mitglieder die Teilnahme an Versammlungen mit persönlicher Präsenzpflicht gar nicht wahrnehmen. Was der Verlockung Tür und Tor öffnet, dass eine Minderheit verhältnismäßig sehr weniger persönlich Anwesender im vorhinein abgesprochene Mehrheiten zur Durchsetzung ihrer Ziele bildet, welche dem Meinungsbild der Mehrheit aller Mitglieder widersprechen.

    Bei Licht betrachtet macht schon allein diese "legale" Unterwanderung von Versammlungen durch verschwindend kleine Minderheiten 50+1 zu einer Farce.

    Also dieses Argument der "die vor Ort sind die Bösen" sehe ich als absolut fahrlässig und falsch an!
    Hier sehen wir schon wieder einen Punkt gänzlich anders. :LEV6

    Ein jeder Verein lebt von seinen Mitgliedern und Fans vor Ort!
    Wer wäre denn da, wenn der Bayer in die 2-3. Liga absteigen würde?
    Der Fan aus Stralsund, aus Passau oder sogar die Mitglieder aus dem Ausland, der vielleicht 1 mal im Jahr sonst da ist und sonst vor dem TV guckt?
    Mitnichten! Hört auf euch auf diese ominösen 70.000 Mitglieder symbolisch einen runter zu holen.
    Davon sind mindestens 20.000 nicht ansatzweise wirklich Bayer Fans und dürfen hoffentlich niemals einfach digital abstimmen.

    Ich bekomme schon Angst, wenn ich daran denke, ein Mitgliedervotum könnte z.B. lauten:
    "Wollen Sie eine Abschaffung der Stehplätze um durch teurere Sitzplätze den Kader zu verbessern?"

    Was glaubst du wie tausende "Fans" die nie ins Stadion gehen, sondern nur einen wirtschaftlichen Erfolg herbei sehnen und nur Erfolgsgeil sind, da wohl abstimmen würden?
    Das wäre ein absolutes Desaster.

    Hin zu kommt, stell dir vor solch eine Thematik kommt auf, und 20.000 Ziegen werden Mitglied um uns zu schaden. In einer digital vernetzten Welt ist das sowas von einfach zu realisieren. Große Vereine/Fanszenen, könnten so "anonym" komplett den Verein Kapern.

    Also, eine Möglichkeit alle partizipieren zu lassen, sehr gerne!
    Wer aber sagt, der Verein ist ihm wichtig und eben auch die JHV ( 1 mal im Jahr!), der nimmt sich notfalls Urlaub und erscheint.

    Und ja, das sage ich als jemand der 400 Kilometer entfernt wohnt, und nein, weder Teil der Ultras ist, noch diverse Verfehlungen verteidigt. Das hat damit also gar nichts zu tun.

    Der Bayer 04 Club ist keine Vereinsmitgliedschaft!

    Korrekt, aktuell ist das so. Es ging ja um den Fall wenn es sowas durch Umwandlung wieder gäbe.

  • Korrekt, aktuell ist das so. Es ging ja um den Fall wenn es sowas durch Umwandlung wieder gäbe.

    wenn so etwas passiert, sprechen wir aber von einer ganz anderen Summe als Mitgliedsbeitrag. Weiß nicht wie viele Mitglied bleiben, wenn man da z.B. minimum 150€ zahlen müsste.

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

  • Für einen durschnittlichen Erwachsenen kostet bei Schalke eine Mitgliedschaft 50 € im Jahr, bei Köln 92 €, Bremen 168 € und Frankfurt kann bis zu 240 € kosten. Je nach Verein beinhaltet die Mitgliedschaft auch Zugang zu anderen Sportarten oder Infrastruktur wie z.B. einer Schwimmstätte, Physio, Fitness usw. Dann gibt es da auch nochmal verschiedene Preisstufen für Kinder, Studierende, Renter und Unterschiede in einer aktiven oder passiven Mitgliedschaft.

    In unserem Fall gibt es sogar nur die Fussballabteilung.

  • Der Bayer 04 Club ist keine Vereinsmitgliedschaft!

    Jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn. Diese sogen. Mitgliedschaft (basierend auf dem GmbH-Status der Fußballabtlg.) startete mal als "Fanergy" und wurde 2005 zum "Bayer 04 Club". Trotz einiger Verbesserungsmaßnahmen in jüngerer Zeit befinden sich dort immer noch Pseudo-Mitglieder bestimmter Großclubs zwecks Abgriff gößerer Kartenkontingente.

  • Zum Thema 50+1

    Mir ist diese ganze Diskussion viel zu populistisch, als gäbe es nur entweder oder.
    Ich persönlich bin ganz klar für 50+1, damit keiner wie in Salzburg die Vereinsidentität verfremdet oder die Vereine in Deutschland zu Premierleague-Klonen macht.
    Aber: 50+1 bedeutet nur, dass der Verein 50% plus einen Anteil (also die Stimmenmehrheit durch die Mitglieder) halten muss.
    Es verbietet keinem Verein Anteile zu Veräußern.
    Wenn die Mitglieder oder Vereine der Meinung sind, sie brauchen mehr Kapitalzufluss, dann gibt es vielfältige Möglichkeiten unter Wahrung von 50+1.
    Man kann sich Bremen 18,5%, Stuttgart 20,8 oder Frankfurt 24,11 ansehen und als Beispiel nehmen. Diese haben einen Teil des "Vereins" veräußert. Das Geld muss halt sinnvoll genutzt werden.
    Andere Möglichkeiten sind die Genossenschaften die einige Vereine nutzen (St. Pauli und Schalke).

    Es gibt folglich genügend Möglichkeiten auch unter 50+1, um sich finanziell breiter aufzustellen.
    Die Frage ist und bleibt, wie setzt man das Geld ein.
    Zu berücksichtigen ist natürlich, dass eine Veräußerung mit sich bringt, dass Gewinne entsprechend aufgeteilt werden können / müssen und weitere Entscheider am Tisch sitzen.

    Deshalb bin ich für die Beibehaltung von 50+1!

  • 1.) da es eine Ja/Nein Frage ist, gibt es nur ein entweder oder. Wenn man kein entweder oder will. Dann keine Beschränkung und jeder kann frei entscheiden.

    2.) Werder Bremen. Mmh. 2022 eine saftige 2,5 Millionenstrafe Seitens der DFL. da sie gegen Kapitalauflagen verstoßen haben. Zum Stichtag 30. Juni 2021 wies der Verein ein negatives Eigenkapital von 20,3 Millionen Euro aus.

    Und zu Stuttgart, da hätte ich schon was zu deren Stadionbau geschrieben. Auf der einen Seite so tun als wäre das alles ohne Fremdkapital, auf der anderen Seite dank des Stuttgarter Steuerzahler sich nen Neubau hinstellen lassen.

    Und das die Finanzen nicht dolle sind und Vereine auf Spitz und Knopf genäht sind, hat man während Corona gesehen. Und ich geh davon aus, das bei den meisten die Lage jetzt nicht besser aus sieht. Warum wollten den sonst 20 Vereinen eine Investor für die Liga? Warum will die DFL für die Vereine einen Kredit aufnehmen.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Keine Sorge. Es wird sich nichts ändern. Es gibt bt für niemanden Handlungsdruck.

  • Haben stand jetzt bei TM ein Transferplus von knapp um die 2 Millionen. Dann geht jetzt wahrscheinlich Pala für um die 30 Millionen. Für das Geld holen wir hoffentlich Diaby. Dann haben wir stand jetzt ohne Abgänge von Tillman oder Terrier oder Poku ein Transfer-Plus. Klar evtl kommt noch ein RV aber das ist schon verwunderlich das wir ein Plus machen in dieser Transferperiode

  • Bin gespannt, wie wir im ZM planen, wenn Pala jetzt wechselt. Andrich ist verletzt und Eichhorn erstmal raus. Doppelsechs Fernandez-García stellt sich also von alleine auf. Davor Maza oder Tillman. Sollte z.b. García ausfallen, sehen wir vermutlich eine doppel-8 mit maza UND Tillman. Fernandez wäre dann erstmal aber unser einziger defensiv stabiler mittelfeldspieler, oder? Wird spannend, welche Konstellationen wir da noch so sehen werden. Fängt Fernandez sich im ersten SPiel z.b. ne gelb-rote und es reicht für andrich noch nicht, dann könnten wir z.b. mit García-Maza die offensivste und spielstärkste Doppelsechs aller Zeiten sehen :LEV18. Oder kann Tape zentral?

  • Bin gespannt, wie wir im ZM planen, wenn Pala jetzt wechselt. Andrich ist verletzt und Eichhorn erstmal raus. Doppelsechs Fernandez-García stellt sich also von alleine auf. Davor Maza oder Tillman. Sollte z.b. García ausfallen, sehen wir vermutlich eine doppel-8 mit maza UND Tillman. Fernandez wäre dann erstmal aber unser einziger defensiv stabiler mittelfeldspieler, oder? Wird spannend, welche Konstellationen wir da noch so sehen werden. Fängt Fernandez sich im ersten SPiel z.b. ne gelb-rote und es reicht für andrich noch nicht, dann könnten wir z.b. mit García-Maza die offensivste und spielstärkste Doppelsechs aller Zeiten sehen :LEV18. Oder kann Tape zentral?

    Dachte bei Andrich wäre es nur was harmloses?

    Glaube bevor man Tapsoba oder Tape als Notlösung da hin stellt, kommt eher Dogonay zum Einsatz. Der durfte ja immer mal paar Minuten mitspielen.

    Aber denke ein Pala Abgang alleine reicht nicht, dass wir nochmal nachbessern. Nur wenn aus Fernandez, Tillman, Garcia, Andrich noch einer gehen sollte.

    Aber Andrich wollte ja eh nicht unbedingt weg. und der Eichhorn Ausfall und ein Pala Abgang erhöhen seine Einsatzzeit natürlich ungemein. Denke er wird bleiben