• Auf einmal wendet sich das Blatt. Davor standen fast alle auf Seiten von Tillman, weil er doch recht hat, und das Hauptaugenmerk auf Aussagen wie, er muss sich nicht beleidigen lassen, und man ihm Zeit geben sollte. Nach der Reaktion von Rolfes, wird das größtenteils genauer Beleuchtet, und es wäre besser wenn man ihn verkauft. Also, so funktioniert die Welt?

    Die einzige Seite, auf der ich stehe, ist die von Bayer04. Und da gibt es zwei Szenarien, die anzustreben sind:

    Tillman überzeugt in seiner zweiten Saison unter dem neuen Trainer in angepasster Rolle.

    Der Verein bekommt zumindest den Großteil des Geldes wieder, das in Tillman investiert wurde.

    Hat dieses Interview eines der beiden Szenarien wahrscheinlicher gemacht?

    Ich würde sagen nein und damit muss man dann auch die Frage stellen, von wem und wie Tillman eigentlich beraten wird, denn zumindest eines der beiden Szenarien sollte auch in seinem Interesse sein.

  • Draufhauen ist immer leichter als zweite Chancen geben.

    Schon traurig wie hier auf Tillman eingedroschen wird.

    --> "Wa ni einfach." (Xabi Alonso)

    --> "Er war einer der größten Dirigenten den der deutsche Fußball je hatte." (M. Sammer über Toni Kroos)

    --> "Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball rein zu schießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen." (L. Bender nach seinem EM-Tor gegen Dänemark)

  • Fakt ist inzwischen dass das Interview von den Medien maximal ausgeschlachtet wird und die Bedeutung jedes Satzes durch den Fleischwolf gedreht und nach Belieben interpretiert wird. Fraglich, alle Ehrlichkeit gewürdigt, ob sich Tillmann bewusst war, was er damit kommunikativ gegenüber der Leitung, dem Trainerteam, der Mannschaft und den Fans anrichtet hat. Wenn er bleiben sollte muss es noch eine Aussprache gebe und noch eine darauf folgende PM oder die Leitung entscheidet jetzt das er verkauft wird. So im leeren Raum stehen bleiben sollte das nicht. Ich hatte eigentlich auf einen Neustart von Tillmann gehofft, aber so wird es einfach schwierig.

  • Draufhauen ist immer leichter als zweite Chancen geben.

    Schon traurig wie hier auf Tillman eingedroschen wird.

    Meine ich auch.

    Jedenfalls hat der Sommerlochartikel im Stadtanzeiger seinen Zweck aus Sicht der Journaille erfüllt. Das sieht man ja auch an der Diskussion hier, bzw. an der Tatsache, dass überhaupt über dieses Thema so viel diskutiert wird. Der Patrik hat gezündelt, der offensichtlich unzufriedene Tillman fällt darauf rein und die Meldung ist im Kasten. So sieht heutzutage Medienarbeit aus. Dabei ist es fast schon nicht mehr von Bedeutung, wer da mit wem was abstimmt. Hm, eigentlich ist das ja schon, denn auch Journalismus nimmt für sich in Ansprüchen, nach ethischen und moralischen Grundsätzen zu funktionieren.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Grundsätze - sobald sich die Gelegenheit für irgendeine wie auch immer geartete Sensationsmeldung ergibt - gerne sehr großzügig ausgelegt werden. Dem Zeitungswesen geht es heutzutage echt mies. DuMont Schaumberg ist da keine Ausnahme, da ist diese Art von Journalismus fast schon überlebensrettend.

    Die öffentliche Diskussion ist entbrannt und nicht mehr aufzuhalten. Das Fallbeil saust runter und der Patrik Scherer ist nicht schuld.

    Am besten wäre es - und das ist fürchterlich naiv, ich weiß -, sich als Spieler überhaupt nicht Social Media bedienen, Pressekontakte meiden und sich so wie früher mal in Zurückhaltung üben. Aber wie schon oben beschrieben, erfüllen die Medien ja ihren Zweck und man kann sich ja ihrer bedienen, wenn man was auch immer erreichen möchte und schon mal per se ein wichtiger Kerl ist, dem ohne Ende gefollowt wird.

    Hm, die Spielerberater beraten ihre Spieler ganz offensichtlich bei vielem, nicht aber dabei, wie man sich aufrecht und korrekt verhält. Kann man ja auch mal drüber reden, aber nicht in diesem Thread

  • Es ist ehrlich gesagt sehr schade, dass diese ganze Diskussion jetzt da ist bevor er sich mal auf dem Platz in einem Testspiel zeigen konnte. Leistung spricht dann ja meist doch eine deutlichere Sprache als Zeitungsartikel.

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    Bayer Schneider - Bernd Leverkusen!

  • Es ist ehrlich gesagt sehr schade, dass diese ganze Diskussion jetzt da ist bevor er sich mal auf dem Platz in einem Testspiel zeigen konnte. Leistung spricht dann ja meist doch eine deutlichere Sprache als Zeitungsartikel.

    Es hat ihn ja keiner dazu gezwungen, so ein Interview zu geben. Das war ganz seine eigene Entscheidung.

    Jetzt steht er wieder total im Rampenlicht, alle Augen sind auf ihn gerichtet, man schaut genauer hin usw.

    Hätte er einfach gar nichts gesagt und einfach still und wortlos seine 2. Chance unter neuem Trainer versucht.

    Krass.

  • Tillman ist als "Wirtz-Ersatz" mit einem anderem Setup als Flo, geholt worden. Die in ihn gesteckten Erwartungen hat er nicht erfüllt und scheint zu Bayer einfach nicht zu passen. Unser großer Glück ist jedoch, dass wir durch die Entwicklung von Maza, bereits den Spieler in unseren Reihen haben, den wir uns von Tillman erhofft haben. Er wird unser Stamm 8er oder 10er sein.

    Denke Tillman hat selbst für sich erkannt, dass er hier nur der Ersatz für Maza sein wird. Das Interview unterstreicht den Wechselwunsch. Briefmarke druff und weg wenn die Engländer rufen.

  • Tillman ist als "Wirtz-Ersatz" mit einem anderem Setup als Flo, geholt worden.

    Blödsinn. Selbst Rolfes hatte gesagt, das keiner der Spieler ein "Wirtz Ersatz sei", weil Wirtz nicht zu ersetzen sei. Egal mit welchem "Setup".

    Zu dem 90min Artikel. Der Autor, Niclas Hergt, ist der 16? Das Foto sieht ja aus wie von nem Tinder Profil .

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Und dafür ist einzig und allein er verantwortlich!

    Naja er allein ist wohl etwas übertrieben. An zweiter Stelle sind sicher auch Journalisten verantwortlich, die das ganze immer wieder befeuern. Und an dritter Stelle vielleicht auch Simon Rolfes, der die Sache sehr leicht hätte abmoderieren können, das aber offenbar auch nicht wollte.

    Sei's drum. Heute ist er reingekommen und hat Akzente gesetzt. Nichts total begeisterndes oder so. Aber einige gute Pässe und Zweikämpfe, Präsenz und Ballverteilung. Und er war Teil des Teams, das das Spiel gedreht hat. Auf jeden Fall 1-2 Schritte nach vorn. So kann es weitergehen! :bayerapplaus

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  • Kein Spieler ist gezwungen ein Interview geben zu müssen. Man darf auch nein sagen. Wenn ich dann doch eines gebe, darf ich mir sehr wohl meine Antworten selber heraussuchen. Kann sogar Fragen überspringen, oder komplett abbrechen.
    Ein Sportdirektor sollte sich lieber zurückhalten, wenn er von einem Spieler der bisher wenig überzeugt hat, öffentlich angegangen wird?

    „Manche Saisons sind einfach von Gott gesegnet." Roma Coach Daniele de Rossi nach dem 2:2 in Leverkusen

  • Kein Spieler ist gezwungen ein Interview geben zu müssen. Man darf auch nein sagen. Wenn ich dann doch eines gebe, darf ich mir sehr wohl meine Antworten selber heraussuchen. Kann sogar Fragen überspringen, oder komplett abbrechen.
    Ein Sportdirektor sollte sich lieber zurückhalten, wenn er von einem Spieler der bisher wenig überzeugt hat, öffentlich angegangen wird?

    1.) Bin mir da nicht so sicher. Im Trainingslager hab täglich Medienrunden. Da muss jeder mal ran.

    2.) A) Fand die Aussage von Rolfes suboptimal. B) Gibt aber wohl zwei Rolfes. Den Internen und Externe für die Presse / Öffentlichkeit. Und der kommt manchmal leicht arrogant rüber und dann haust er halt so nen Spruch raus.

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