Beiträge von british

    Für eine reine Vorsichtsmaßnahme musste er etwas früh raus. Aber wer weiß. Der Junge hat seine Qualitäten, nur ist er immer dann, wenn er in den Tritt zu kommen scheint, verletzt.

    Aus seiner scheinbaren Verletzungsanfälligkeit aber die Forderung abzuleiten, er müsse im Winter weg … nun da kannste auch andere nennen. Die ständigen Entschudligungen wie Trainingsrückstand, Er sei mental nicht so weit, für Fußball ist sein Körper nicht geeignet usw all das mag ich nicht mehr hören.

    Überhaupt bekomme ich mittlerweile schon einen Nervenklabaster, wenn einer der Jungs auch nur hinfällt. Terrier ist noch nicht einmal gefallen, oder ich habe es nicht mitbekommen. Heutzutage scheint die Verletzungsanfälligkeit aber um einiges größer geworden zu sein. Ein kleiner Zweikampf, einer fällt hin und schon muss man zittern. Die Entschuldigung von wegen zu hohe Belastung oder so ist mir zu billig. Das betrifft aber nicht nur Bayer04, sondern scheint insgesamt eine Entwicklung zu sein.

    Für Martin hoffe ich das Beste, denn in so Spielen wie gegen Posen brauchst du so einen, meine ich.

    Erst einmal: Wir haben gegen RB Leipzig gespielt und nicht gegen Wehen Wiesbaden.

    1. HZ ausgeglichen. Vielleicht war RB einen kleinen Tick gefährlicher, ohne sich aber die riesigen Chancen erspielt zu haben. Das hat unsere Abwehr gut hinbekommen. Einzig bei einem Freistoß von Raum hat die Zuordnung nicht gestimmt. Nach vorne haben wir uns zu viele Fehlpässe erlaubt. Flekken super, immer aufmerksam. Maza hat schon in HZ 1 seine klasse gezeigt, hat aber oft den Zeitpunkt für ein Abspiel verpasst, das wurde aber mit zunehmender Spieldauer besser und besser. Überhaupt kann ich keinem einen Vorwurf machen. Leipzig ist eine Spielstarke Mannschaft und wir haben die gut in Schach gehalten, meine ich. Allerdings ohne selbst zu glänzen.

    2. HZ Top. Halbchancen und Chancen ohne Ende. Diaby hat auf rechts Alarm gemacht. Guiterrez klasse. Andrich nach seiner Einwechselung gut. Wir hätten gut und gerne noch 2 bis 3 Dinger mehr machen können. Da muss noch dran gearbeitet werden. Aber das ist jetzt schon jammern auf hohem Niveau.

    Tolles Spiel von uns!

    Wer von uns ein erschreckend schwaches Spiel gesehen haben will, der hat ein anderes Spiel gesehen. Und, wie gesagt, wir haben gegen RB gespielt.

    Und die Stimmung? Ich war in der Nordkurve und meine Smart Watch hat wegen Lärm von weit mehr als 100 dB(A) Daueralarm ausgelöst.

    Einzig die ständigen Provakationen der Leipziger (Ball nicht rausgeben, provokantes Jubeln vor der Kurve und einiges mehr) haben bei mir Harndrang ausgelöst. Ok, Demichelis-Schule.

    British

    Durch unsere Transfers der beiden letzten Jahre sind wir sicher nicht sympathischer geworden. Bayer International ist eine treffende Beschreibung. Das Desaster mit dem Camp in Monheim mit den peinlichen Drohungen des Herrn Anderson (und dann nix tun) war auch blamabel. Egal, da müssen wir durch, dürfen uns aber über negative Berichterstattung nicht wundern.

    Sorry, aber ich verstehe Deinen Beitrag nicht. 1. Was haben die Transfers mit unseren „Sympathiewerten“ (die mir persönlich auch nach Jahren noch schnurzpiepe sind) zu tun? 2. Bayer International sei eine treffende Beschreibung. Stellst du damit darauf ab, dass bei uns tendenziell weniger Deutsche spielen als anderswo? Ist das wertend gemeint? Wenn ja, was siehst du daran kritisch? 3. Welches Desaster mit dem Camp in Monheim in Verbindung mit „peinlichen“ Drohungen von Anderson meinst du genau? Was ist mir entgangen? 4. …über negative Berichterstattung müssen wir uns nicht wundern? Das suggeriert für mich, dass du meinst, wir hätten negative Berichterstattungen eher verdient. 5. Du zeichnest ein ziemlich düsteres Bild, meine ich. Läuft denn aus deiner Sicht alles in eine falsche Richtung?

    Ich mag ja Deinen Beitrag falsch verstanden zu haben, kläre mich doch bitte auf.

    Vielleicht hätte ich ein Smiley setzen sollen.

    Nein, warum? Guter Beitrag, meine ich. Wenn er ironisch gemeint war, nehme ich das Urteil zurück. Die Quintessenz ist doch: Guter Kader trotz einiger Abgänge, gute Neuzugänge, insgesamt gute Voraussetzungen geschaffen. Für die Zusammenstellung der Mannschaft, für die mannschaftliche Geschlossenheit und für die auf die spielerischen Fähigkeiten ausgerichtete Taktik usw ist der Trainer verantwortlich. Da werden wir in den nächsten Wochen sehen, ob er es hinbekommt. Das Union-Spiel ist für mich spielerisch nicht richtungsweisend, auch wenn jetzt natürlich 3 Punkte hermüssen. … Hm … es braucht noch etwas Zeit, fürchte ich, um zu einer eingespielten Truppe zu kommen. Erst recht wenn viele Wechsel erst in den letzten 7 Tagen über die Bühne gingen.

    Leute, das Spiel war schei…ße. Darüber kann es keine Diskussion geben. Dass 30 Minuten ordentlicher Fußball gegen Elversberg nicht reichen, war nicht nur ein Armutszeugnis. Ich persönlich war nicht nur enttäuscht, ich war entsetzt und bin es immer noch.

    Nüchtern betrachtet, liegt der hohe Grad der Enttäuschung aber auch daran, dass eigentlich alles gut, wenn nicht sogar super gewesen zu sein schien. Gute Vorbereitung, sympathischer Trainer, gute Transferphase, alles schien zu stimmen. Rolfes Top, der Trainer ein Sympath, klasse neue Spieler. Und dann diese Leistung, die immer noch unerklärlich ist.

    Wenn man es platt ausdrückt, würde ich sagen, wir sind auf einer Riesenwelle der Euphorie auf dem Strand gelandet … mit dem Bauch zuerst. Das macht was mit einem, klar.

    Aber ist jetzt plötzlich alles kacke? Stellt man jetzt bereits die Charakterfrage? Geht man bereits jetzt her umdeutet zumindest an, dass man den Trainer in Frage stellt, der am Freitag noch ein „Guter“ war?

    Wir haben verdammt gute Spieler (ohne die hier so oft verteufelten Bundesligakenner Andrich und Hofamnn geht es vielleicht doch nicht), eine gute Mannschaft, die aber aus vielen Einzelspielern besteht. Carles hat die Aufgabe, daraus ein Team zu formen.

    Und sorry, dass ich das sage: Dafür braucht es Zeit, Zeit und nochmal Zeit … und natürlich einen Carles Martinez, der in der Lage ist, das entsprechend umzusetzen.

    Mehr Schein als Sein

    Die türkische Liga passt zur Mentalität von poku

    Na ja, man mag ja womöglich von seinen spielerischen Fähigkeiten nicht überzeugt sein, wobei ereine gute Hinrunde gespielt hatte und leider in der Rückrunde hinter den Erwartungen blieb. Aber jetzt zu deinem Kommentar, oder besser, Kommentaren:

    Poku habe ich wahrgenommen als netten, sympathischen Spieler, der sich klaglos eingeordnet hatte, egal was war. Unaufgeregt und unspektakulär. Wobei er schon einige gute Dinger am Füßchen hatte.

    Und jetzt ausgerechnet in die Türkei? In diese Korruptionsverseuchte Liga??? Das hat er nicht verdient, meine ich!

    Und daher ist dein erster Kommentar ein ordentlicher Schlag in die Fresse von Poku. Die Türkei hat er nicht verdient, aber diesen Kommentar auch nicht!!!

    Ach, ist doch egal, Ich stand mit meinem Sohn direkt hinterm Tor. 90 Minuten + gab es Dauerbeschallung. Es war lauter als auf einem Motörhead-Konzert In den 80ern. Zufälligerweise habe ich auf meinem Smart-Phone eine Warn-App, die mich zuverlässig warnen soll, wenn es mal zu laut wird. Unter 100 dB(A) ging das Ding nie. Hm, Also ehrlich: Was dort in Sachen Support (wieder einmal) abgeliefert wurde, sucht seines Gleichen. Ich bin wieder einmal begeistert über soviel Leidenschaft, mit der die Capos (ich mag dieses Wort nicht, aber das ist wohl die Bezeichnung, die man so verwendet) und die anderen die Stimmung pushen. Also kurz: Ich fand es phantastisch … wie schon so oft. Und hier war es „nur“ das Duell mit einem Drittligisten, so ambitioniert er auch sein mag und so sehr es auch immerhin ein Pokalspiel war.

    Ja, auch neues Liedgut war dabei. Zwei (!) neue Stücke. Ob die sich durchsetzen werden, darüber bin ich im Zweifel, das werden wir sehen. Aber die Choreografie und dessen Erfolg hängt auch immer von Gewohnheiten ab. Am Samstag fehlte dieser Effekt natürlich noch.

    Aber egal: Der Support jedenfalls war insgesamt erstklassig … absolut erstklassig … mir klingeln noch ein wenig die Ohren … immer noch

    Niemand hier weiß, was nun wirklich vorgefallen ist. Vielleicht auch einfach gar nichts.

    Mein Endruck ist, dass Xhaka sich einfach genötigt fühlte, sich vor seinen alten Kumpel Rob zu stellen. Und da ging es ihm wohl um die aus seiner Sicht respektlose Behandlung von RA seitens der Fans … und möglicherweise der Vereinsspitze. Wahrscheinlich kommt beides zusammen.

    So ist Xhaka nun mal. Jemand, der seinen Stolz wie eine Monstranz vor sich herträgt. Das wussten wir doch alle, als er bei uns aufschlug. Es hat ja niemanden gestört. Sein Statement jetzt finde ich halb so wild, ein typischer Xhaka eben. Deswegen hat er für mich nicht etwa an Ansehen verloren.

    Du hast es ja selbst gesagt. Das Agieren von unserem Verein war "naiv". Wenn man sich schon auf Monheim fokussiert, hätte man 2024/25 vor der Kommunalwahl Nägel mit Köpfen und die Maßnahme irreversibel machen müssen. Die absolute Peto Mehrheit war ja da.

    Dann hast du mich falsch verstanden, oder ich habe mich schlecht ausgedrückt. Nicht das agieren des Vereins war naiv, sondern der grundsätzliche Glaube daran, dass Politik immer etwas mit Verlässlichkeit zu tun hat. Das ist ein großer Unterschied.

    Und: „Nägeln mit Köpfen machen?“ Was soll das heißen? Ich habe ja geschrieben: Im Baurecht kannst du jederzeit sogar bestehende Bebauungspläne aufheben, was hätte es also genutzt, schon vor der Kommunalwahl, sagen wir, einen Aufstellungsbeschluss erzielt zu haben?

    Nein, das Vorgehen von Carro war bei weitem nicht naiv, es entspricht absolut dem üblichen Vorgehen bei solchen Projekten. (Was wir auch nicht wissen ist: Ob man damals seitens des Bürgermeisters gesagt hat: Ja klar, Trainingsgelände…machen wir. Aber das Verfahren machen wir erst nach der Kommunalwahl….auch das wäre kommunalpolitisch üblich…aber wie gesagt, hypotethisch).

    Also: Nicht das Vorgehen von Carro (und Rolfes) war naiv, sondern allenfalls die jüngst geäußerte Vorstellung, dass man sich ein andere Verständnis erhofft hätte. Und das ist wohl kaum verwerflich

    naja gerade die aktuellen Zustände liegen zu großen Teilen an seinen Fehlern Er hatte gehofft, was man so hört, dass das Meisterargument schon alle überzeugt

    Dieser Meinung bin ich bei weitem nicht.

    Ich wüsste nicht, welchen Fehler er konkret gemacht haben sollte. Carro und Rolfes hatten die Idee, das Trainingscamp an einem angestammten Standort von Bayer zu realisieren. Dieses Ansinnen wird vom Rat derStadt Monheim mit Blick auf die Versprechungen der Politik während des Wahlkampfes zur Kommunalwahl 2025 abgelehnt. Gründe dafür gibt es keine relevanten, da man in Monheim sich davor sperrt, überhaupt erst ein Bauleitplanverfahren einzuleiten, in welchem die Aspekte Umwelt, Wasser, Verkehr usw. erst hätten geprüft werden können. Carro kann nichts dafür, dass die Mehrheit im Monheimer Stadtrat ganz offensichtlich der Meinung ist, dass Demokratie bedeutet, mit den Füßen abstimmen zu lassen.

    Allenfalls könnte man Carro eine gewisse Naivität unterstellen. Zu glauben, die Politik würde aus rationalen Erwägungen heraus ihre Entscheidungen treffen und nicht nach Wahlkalkül, ist in der heutigen Zeit eben naiv. Das sieht man doch allerorten, sei es beim Bund, Land oder in den Kommunen. Er hat aber jedes Recht dazu, enttäuscht zu sein. An die Grundsätze der Demokratie zu erinnern, ist aber ganz bestimmt nichts, was man ihm als Fehler unterstellen darf. Da ist Naivität kein Malus, sondern ein Bonus.

    Auch wenn das Ringen um das Treiningsgelände noch nicht vorbei ist, sollte man sich bei Bayer aber schon grundsätzlich überlegen, wie es denn in Monheim weitergeht. Für die Erweiterung // Ausbau des Firmengeländes dort gibt es zwar einen rechtskräftigen Bebauungsplanplan (soweit ich weiß), man hat also einen Rechtsanspruch (!) auf Realisierung einer Bebauung, die einen wesentlich größeren Eingriff darstellt, als das Trainingsgelände, ich weiß aber nicht, wie der Rat in Monheim reagiert, wenn sich eine BI gründet, die auch dagegen vorgehen möchte. Vorhandenes Planrecht kann auch jederzeit aufgehoben werden. Wenn ich als Fa. Bayer also auf einen Stadtrat treffe, von dem ich jetzt weiß, wie Demokratie verstanden wird, dann würde ich mir schon dreimal überlegen, ob ich mit planerischen Vorentscheidungen in finanzielle Vorleistung trete!

    Und das sollte nicht als Drohgebärde verstanden werden, denn es geht abgesehen vom Demokratieverständnnis auch um Verlässlichkeit zwischen der Stadt (i.S. Stadtrat) und ihrem größten (?) Steuerzahler.

    Und in diesem ganzen Kontext weiß ich beim besten Willen nicht, welcher Fehler Fernando Carro anzulasten ist.

    Im Gegenteil, bin ich ihm für seine klaren Worte, die er jetzt gefunden hat, dankbar. Und ich stimme nicht immer mit ihm überein.

    Draufhauen ist immer leichter als zweite Chancen geben.

    Schon traurig wie hier auf Tillman eingedroschen wird.

    Meine ich auch.

    Jedenfalls hat der Sommerlochartikel im Stadtanzeiger seinen Zweck aus Sicht der Journaille erfüllt. Das sieht man ja auch an der Diskussion hier, bzw. an der Tatsache, dass überhaupt über dieses Thema so viel diskutiert wird. Der Patrik hat gezündelt, der offensichtlich unzufriedene Tillman fällt darauf rein und die Meldung ist im Kasten. So sieht heutzutage Medienarbeit aus. Dabei ist es fast schon nicht mehr von Bedeutung, wer da mit wem was abstimmt. Hm, eigentlich ist das ja schon, denn auch Journalismus nimmt für sich in Ansprüchen, nach ethischen und moralischen Grundsätzen zu funktionieren.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Grundsätze - sobald sich die Gelegenheit für irgendeine wie auch immer geartete Sensationsmeldung ergibt - gerne sehr großzügig ausgelegt werden. Dem Zeitungswesen geht es heutzutage echt mies. DuMont Schaumberg ist da keine Ausnahme, da ist diese Art von Journalismus fast schon überlebensrettend.

    Die öffentliche Diskussion ist entbrannt und nicht mehr aufzuhalten. Das Fallbeil saust runter und der Patrik Scherer ist nicht schuld.

    Am besten wäre es - und das ist fürchterlich naiv, ich weiß -, sich als Spieler überhaupt nicht Social Media bedienen, Pressekontakte meiden und sich so wie früher mal in Zurückhaltung üben. Aber wie schon oben beschrieben, erfüllen die Medien ja ihren Zweck und man kann sich ja ihrer bedienen, wenn man was auch immer erreichen möchte und schon mal per se ein wichtiger Kerl ist, dem ohne Ende gefollowt wird.

    Hm, die Spielerberater beraten ihre Spieler ganz offensichtlich bei vielem, nicht aber dabei, wie man sich aufrecht und korrekt verhält. Kann man ja auch mal drüber reden, aber nicht in diesem Thread

    Das finde ich auch. Allerdings frage ich mich, was seine Intention hinter diesem Interview war. Er ist ja nicht blöd und weiß, was das ganze für Wellen schlägt.

    Ich hatte nach der WM, bei der er tolle Sachen gezeigt hat, und mit dem neuen Trainer auf einnen Neustart gehofft, kann mir aber vorstellen, dass er mit diesem Interview seinen Abgang vorbereitet, vor allem mit den Aussagen zur Beziehung zur GF.

    Und ganz ehrlich, wenn wir noch einen zentralen Mittelfeldspieler abgeben müssen, der auch ordentlich etwas einbringt (Andrich würde da scheinbar nicht reichen), und ich aus Garcia, Pala, Fernandez und ihm wählen müsste, wäre wohl am ehesten Tillman zu verschmerzen.

    Die Intention für das Interview war die Gelegenheit.

    Auch im Sportteil ist Sommerloch angesagt. Die Redakteure suchen ohne Unterlass Themen. Also sucht Patrik Scherer (eigentlich kein unsympathischer Typ) für die dritte Sportseite, auf der sich im Regelfall Bayer Leverkusen wiederfindet, Themen. Er quatscht also die Spieler an, ob sie nicht Lust hätten ein Interview zu machen.

    Attitüde dabei: Ein bisschen negativ sollte es nach den zwangsläufig positiven Nachrichten der letzten Tage schon sein. Ok, versuchen wir es mal beim Herrn Tillman. Der Malik lässt sich das absegnen und stellt sich also den tendenziösen, vorformulierten Fragen. Prima, denkt sich der Patrik, die Antworten sind im Kasten, nur noch ein bisschen an den Formulierungen feilen, denn so wie der Tillman redet ja keiner, und ab in die Zeitung. Dem Tillman das Interview vor dem Druck vorlegen, ist ja überflüssig. Gesagt ist gesagt.

    Nun noch ab zum künftigen Gewinner des Journalismus-Awards Christian Löhr. Es muss ja noch mit der Redaktion abgestimmt werden. Nicht überliefert ist, ob dem Patrik vielleicht ursprünglich eine Schlagzeile vorschwebte wie „Malek Tilman will angreifen“ oder Maelek Tillman will es allen zeigen - auch sich selbst“….. das hätte nach dem Inhalt des Interviews sogar noch besser gepasst. Das hätte aber nur für die dritte Sportseite gereicht.

    Also „rein in die vollen“ meint der Christian, „wir hauen einen raus“ und bringen das mit der Schlagzeile „Hätte mir mehr Unterstützung von Bayer 04 erhofft“. Mit dem Titel ziehen wir ausnahmsweise mal am 1. Fußballclub Köln vorbei, ist ja wohl negativ genug und hat den Charme einer Weltkriegsbombe. Außerdem erzeugt der Artikel dann noch mehr Aufmerksamkeit.

    Das ist immer gut für die Klicks, die Aufmerksamkeit, die persönliche Karriere, die Zeitung. Schei…ß drauf, ob es tendenziöse Berichterstattung ist, Hauptsache irgendwas explodiert. Persönliche Kollateralschäden? Na, sollen sich mal nicht so anstellen.

    So kommt man mit einem Artikel auf die erste Sportseite.

    So wird Zeitung gemacht.

    Aber sorry, ich wollte nicht den Erklärbär spielen, sondern betonen wie mich solche Artikel und deren Überschriften am Allerwertesten vorbeigehen und mich gleichzeitig trotzdem anwidern.

    Jetzt mal ehrlich. Was der kicker aus der Nummer macht, ist mir auch zu viel. Ein "Beben", das Interview? So ein Quatsch.

    Wie gesagt, ich persönlich finde es auch ein wenig zu Mimimi und mehr als nur ein bisschen entitled. Aber am Ende sagt der Junge nur, dass es mit dem Trainer nicht gepasst hat (da war er wohl nicht der einzige), dass er mit seinen Leistungen und den Ergebnissen unzufrieden ist (da ist er nicht der einzige), und dass er findet, dass die Fans hier manchmal aus der sicheren Distanz ihrer Bildschirme ein bisschen scheiße sind (...die Meinung hat er natürlich exklusiv, alle Bayer-Fans, repräsentiert von der Elite hier im Forum, sind empathische Menschenfreunde von höchstem Kaliber). Und dass er jetzt mal schauen will, was unter dem neuen Trainer geht, was er zeigen kann. Bisschen albern ist eigentlich nur die Aussage, dass er sich ein paar mehr Nachrichten während der WM gewünscht hätte. Aber das mag auch ein Generationen- und Kulturthema sein.

    Also. Andere Spieler sind da vielleicht etwas weniger empfindlich, etwas selbstreflektierter, etwas selbstkritischer. Aber ein Mark Flekken zB ist auch 10 Jahre älter, natürlich ist da etwas mehr Reife vorhanden.

    Die Journaille und am besten auch wir Fans sollten den Jungen jetzt mal in Ruhe Fußball spielen lassen. Er hat hier absolut alle Chancen, eine Rolle in der Mannschaft zu finden, mit seinen Fähigkeiten muss er sich hinter keinem einzigen unserer sonstigen Spieler verstecken. Bisschen dicker muss das Fell eventuell noch werden, aber vielleicht kommt das ja noch.

    Prima Beitrag, ganz meine Meinung. Jetzt mal die Latte ein bisschen niedriger hängen, Mund abwischen und weitermachen.

    Und die Journaille? Immer auf der Suche nach dem nächsten Skandälchen. Wäre ja auch doof gewesen, wenn er gesagt hätte, „alles super hier“…hätte erstens niemand geglaubt und zweitens hätte man ihm vorgeworfen, er fühle sich in unserer Wohlfühloase pudelwohl.

    So what…Er kann jetzt unter einem neuen Trainer beweisen, dass er ein Guter ist und er zu LEV passt. Nichts anderes hat er lt. Interview ja auch gesagt. Ist doch auch richtig so: Ein neuer Trainer kommt, der Spieler nimmt es an und sagt, dass er sich beweisen möchte. So soll es sein. Da

    Verstehe deshalb nicht die große Aufregung hier und die „Hater-Kommentare“ erst recht nicht, aber die gibt es ja auch gegenüber anderen Spielern

    :LEV14:LEV14:LEV14:LEV14:LEV14:LEV14:LEV14:LEV14


    Ich glaub auch, der hat noch ein paar Kilo zu viel!!! Wer glaubt es noch????

    Was soll denn dieses Bashing? Das letzte, was VB braucht ist eine Verbalhornung wie Du es betreibst. Der Junge gibt sich Mühe, gibt sich offensichtlich nicht auf, kämpft und braucht eher Unterstützung als Kommentare wie Deinen.

    Jedem seine Meinung, aber Deine Äußerung ist allenfalls Ausdruck einer destruktiven Grundhaltung.

    Recht guter Artikel. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen gestern in Offenbach. Er war echt bemüht, Akzente zu setzen und tat das phasenweise auch. Körperlich fand ich aber, machte er noch einen etwas schwerfälligen Eindruck, hat auch vielleicht noch einige Pfunde zu viel drauf, auch wenn ein großer Teil seiner früheren Spritzigkeit zu erkennen war. Es fehlt also noch einiges, aber ich meine, er ist auf einem guten Weg.

    Man kann doch nicht ernsthaft darüber diskutieren, Palacios ziehen zu lassen.

    Leistungstechnisch war die vergangene Saison sicher nicht seine beste. Eher war sie durchwachsen, meine ich. Das lag natürlich auch an seinen Verletzungen, aber ebenso an der allgemeinen Orientierungslosigkeit in Mannschaft und Verein. Unabhängig davon bleibt Palacios einer unserer absoluten Leistungsträger. Er bringt Erfahrung mit, ist für die Statik der Mannschaft unverzichtbar und längst zu einem Identifikationsfaktor geworden.

    Er gehört zu den wenigen Spielern, die in der Lage sind, einer Mannschaft Halt und Struktur zu geben. Gerade für den jetzt erneut anstehenden Umbruch – oder Neuanfang, wie auch immer man es nennen möchte – ist er deshalb wichtiger den je.

    Und unverzichtbare Spieler verkauft man nicht. Auch dann nicht, wenn der Preis stimmt. Am Ende zählt der sportliche Erfolg. Den erreicht man nicht, indem man einen Palacios verkauft und dafür vier junge Talente verpflichtet, von denen zwei zunächst verliehen werden und die anderen möglicherweise nicht den erhofften Durchbruch schaffen, oder verletzt sind oder was weiß ich.

    Wenn wir aus der vergangene Saison etwas gelernt haben sollten, dann doch genau das: Ein Spitzenteam kann man nicht einfach zusammenkaufen. Es braucht eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung, Qualität, Charakter und jugendlicher Dynamik. Von den erfahrenen Führungsspielern haben wir in den vergangenen Monaten ohnehin schon zu viele verloren – sei es, weil der Preis stimmte oder weil man ihnen aus Dankbarkeit den Wechsel ermöglicht hat.

    Wenn ich dann wieder lese: „Wenn der Preis stimmt“, und das Vereinsräson ist, dann kann ich die Titelträume gleich begraben. Dann sollten wir konsequent ein Ausbildungszentrum für junge Talente betreiben, sie entwickeln und anschließend gewinnbringend verkaufen. Das wäre wirtschaftlich vernünftig – aber sportlich ambitionslos.

    Für mich muß der sportliche Erfolg immer an erster Stelle stehen. Und deshalb gibt es für mich einige absolute No-Gos. Ein Verkauf von Exequiel Palacios gehört ganz klar dazu.

    Der Status Quo Von Boni ist doch ok und gibt Hoffnung. Er hat abgespeckt (auch wenn da noch 10 kg + um die Hüften sind), er wirkt fit, er arbeitet viel an sich, er läuft in einem Spiel auf und macht 2 Tore und überdies: Sein Trainer hat ihn ganz offensichtlich nicht abgeschrieben, sondern gibt ihm mit seiner Einwechslung auch das Gefühl, dass er gerne auf ihn setzen würde.

    Das ist mehr, als ich zu diesem Zeitpunkt zu hoffen gewagt hätte.

    Weiter, Boni, immer weiter…..