• Um die Unterkomplexität hinsichtlich der wirtschaftlichen Interessen weiter zu intensivieren, hier nochmal meine Frage:

    Bedeutet 7 Hektar massive hohe Bebauung ist besser als 14 Hektar relativ flache Campusfläche?

    Ökonomisch gesehen ein klares: Ja! Die Gewerbesteuer ist die wichtigste, selbst zu verantwortende Einnahmequelle einer jeden Kommune (daher leider auch das klassische - Race to the Bottom - an vielen Orten). EIne entscheidende Kenngröße bei der Berechnung eben dieser ist der Gewerbeertrag. Dieser sollte wohl deutlich höher bei der "massiven Bebauung" sein, als bei der Campusfläche. Mir tatsächlich auch schwer vorstellbar, ob und wie viel da überhaupt bei Trainingsplätzen abfallen sollte.

    Daher halte ich die ökonomische Betrachtungsweise für die einzig ehrliche und richtige. Im Kapitalismus wird der Umweltschutz dann doch sehr oft dem Wirtschaftlichen untergeordnet. Wäre halt dann aber auch im Sinne einer Demokratie, diesen Punkt ehrlich zu benennen und nicht den Umweltschutz vorzuschieben, wenn man sich eigentlich was anderes, gewinnbringenderes, auf der Freifläche wünscht.

    C. Streich: "Ich habe zwar einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher. Ich bin ein Mensch, der einen Pass hat, in dem deutsch drin steht"
    Möge die Macht mit Bayer04 sein!

  • Um die Unterkomplexität hinsichtlich der wirtschaftlichen Interessen weiter zu intensivieren, hier nochmal meine Frage:

    Bedeutet 7 Hektar massive hohe Bebauung ist besser als 14 Hektar relativ flache Campusfläche?

    Wie definierst du besser in dem Kontext? Aber folgt man der Argumentation der Campus Gegner: Ja - denn so können einerseits zusätzliche Gewerbesteuererträge und Arbeitsplätze geschaffen werden und andererseits bleibt der aktuelle Grünzug vollends in seiner Funktion bestehen! Da "Versuch macht kluch" in dieser Sache etwas schwierig ist, müssten etwaige Auswirkungen bezüglich der Funktionsfähigkeit des Grünzug bei geänderter Bebauungsplänen per Gutachten identifiziert werden. Für die Erstellung der Gutachten wäre eben das Bauleitverfahren der formal richtige Weg und da schließt sich der Kreis wieder oder anders gesagt: Die Campus Gegner sind an gar keiner sachlich orientieren Lösung interessiert, auch wenn es der ein oder andere Vertreter suggeriert! Sie wollen nur verhindern!

    Edited 2 times, last by bewapo (July 16, 2026 at 2:49 PM).

  • Hallo Stalker,

    ÖPNV ist mir zu fahrplangebunden und steht auch oft im Stau.

    Ich fahre lieber E-Bike. 8)

    :LEV19

    Warum direkt mit einer Beleidigung einsteigen? Das hast du ein paar Post vorher noch angeprangert. Wer so offen wie du sein Leben ins Netz stellt, will dich, das andere es erfahren.

    Woher kommt denn der Strom für dein E bike?


    Du bist für mich einfach nur ein König der Doppelmoral.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Wie definierst du besser in dem Kontext? Aber folgt man der Argumentation der Campus Gegner: Ja - denn so können einerseits zusätzliche Gewerbesteuererträge und Arbeitsplätze geschaffen werden und andererseits bleibt der aktuelle Grünzug vollends in seiner Funktion bestehen! Da "Versuch macht kluch" in dieser Sache etwas schwierig ist, müssten etwaige Auswirkungen bezüglich der Funktionsfähigkeit des Grünzug bei geänderter Bebauungsplänen per Gutachten identifiziert werden. Für die Erstellung der Gutachten wäre eben das Bauleitverfahren der formal richtige Weg und da schließt dich der Kreis wieder oder anders gesagt: Die Campus Gegner sind an gar keiner sachlich orientieren Lösung interessiert, auch wenn es der ein oder andere Vertreter suggeriert! Sie wollen nur verhindern!

    Nun, wenn mit Artenschutz und Grüngürtel und Hochwasserschutz und Frischluftschneise argumentiert wird, was ist dann besser um dies zu erreichen? "Besser" also im Zusammenhang mit dieser Umwelt-Argumentation. Und da gehe ich mit dir konform, mir persönlich erscheint das halt vorgeschoben und nicht ehrlich. Dass die Anwohner am liebsten unbebautes Feld vor den Fenstern haben wollen und bitte nur den Lärm der eigenen Kinder und Enkelkinder ist ein bekanntes Phänomen, dass ich aus der Nachbarschaft kenne. Da war Kinderlärm unerwünscht, bis die eigenen Enkel kamen. Und, dass die industriell bebaubare Teil-Fläche der Bayer AG gehört kommt ja auch nicht wirklich überraschend. Das alles hat in meinen Augen und Ohren mit Sachlichkeit nichts zu tun, sondern ist hoch emotional beladen. Das man sich - wie ich hörte - einer sachlichen Prüfung verweigert finde ich schon sehr schwierig und scheint von der Angst geprägt zu sein, dass ein Gutachten die eigene Meinung nicht stützen könnte. Aber, das sind nur Vermutungen meinerseits.

  • Ironiemodus an?

    Man könnte auch einen unschätzbaren Imagegewinn als proaktiv für den Naturschutz eintretender Konzern abschöpfen und dazu auch noch die gesamte Monheimer Bevölkerung als dankbare Freunde gewinnen.
    Im Sinne einer größtmöglichen Fläche für den Naturschutz und die Luftqualität wäre es für die Einwohner der Stadt Monheim und insbesondere für jene, die im äußersten Südwesten der Stadt leben, eigentlich das Beste, wenn die Bayer AG nicht nur das Areal für die angedachte Errichtung des Campus so komplett unverbaut belässt, wie es jetzt ist.

    Sondern darüber hinaus auch die komplette Bebauung südöstlich der Nobelstraße entfernen und die gesamte Fläche der dann vormaligen Crop Science unter den anspruchsvollsten Rahmenbedingungen eines nachhaltigen Naturschutzes aufwändig renaturieren lassen.
    Im nunmehr offenen Zusammenspiel mit dem Buschbergsee, dem Laacher See und der Hitdorfer Seenplatte entstünde ein zusammenhängendes Habitat zuvor unvorstellbaren Ausmaßes.
    Hätte was.

    Ironiemodus aus?

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Das ist immer so. Würde mich mal interessieren wie viele der Umweltschützer Steingärten haben oder ihre Vorgärten gepflastert für Parkplätz haben. Da sind das Klima, Möglichkeiten der Versickerung nicht mehr so wichtig. Sollen mal die Anderen machen.

  • Unnnd noch kleiner ..

    .. das halte ich ehrlich gesagt auch für die wahrscheinlichste Lösung, bei gleichzeitigem und weiteren Ausbau vom Kurtekotten!
    Dann könnten zB. die ganzen U-Mannschaften aus Grundschülern in Leverkusen bleiben, ab U10 oder U11 dann in Monheim trainieren! Vielleicht nicht ganz optimal, aber der Kurtekotten wäre ja eh schon mit der jetzt schon reduzierten Planung weiter im Bestand geblieben!

  • Und nochmal Geld investieren. Neue Pläne ausarbeiten. Nochmal abstimmen lassen. Und wieder ein Jahr verstreichen lassen.
    Dann erneute Ablehnung.
    Geben sie wenigstens konkrete Zahlen an, wie groß es maximal sein darf?
    Dann könnte man sich Aufwand und Zeit sparen.

    Also ein Kleinfeld wird drin sein.

    „Die AfD ist eine Partei der Niedertracht. Es ist falsch dort Mitglied zu sein oder sie zu wählen. Jemand, der dies tut ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Mitglieder freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches wollen und tun”

  • Und nochmal Geld investieren. Neue Pläne ausarbeiten. Nochmal abstimmen lassen. Und wieder ein Jahr verstreichen lassen.
    Dann erneute Ablehnung.
    Geben sie wenigstens konkrete Zahlen an, wie groß es maximal sein darf?
    Dann könnte man sich Aufwand und Zeit sparen.

    ... der CDU Vertreter sprach mal davon, das für ihn die 7 Plätze denkbar seien, die dann auch durch den Autobahn Ausbau wegfallen?! Kompromiss könnten dann vielleicht 8,5 - 9 Plätze sein. Aber mal direkt gefragt, welche Alternative siehst du sonst?

    Edited once, last by bewapo (July 16, 2026 at 6:51 PM).

  • Laut BILD steht das Projekt in Monheim vor dem Aus und man geht davon aus dass das Suchgebiet für die Suche nach einem Standort für den Campus vergrößert wird.
    Zudem hofft Bayer 04 auf Unterstützung aus der Landespolitik…

    Neue Campus-Pläne: Bayers 120-Millionen-Projekt vor dem Aus
    In Monheim wurde erneut gegen Bayers Trainings-Zentrum gestimmt. Das Projekt ist damit eigentlich tot. Jetzt denkt der Klub neu
    m.bild.de



    Bin mal gespannt was „Vergrößerung des Suchgebietes“ dann bedeutet. Sucht man dann - in welche Himmelsrichtung auch immer - bis in Hilden, Erkrath, Solingen, Remscheid, Wermelskirchen oder wo auch immer?


    Wäre schon irgendwie schade wenn der Campus dann am Ende meilenweit entfernt von Leverkusen gebaut werden würde…

  • ... der CDU Vertreter sprach mal davon, das für ihn die 7 Plätze denkbar seien, die dann auch durch den Autobahn Ausbau wegfallen?! Kompromiss könnten dann vielleicht 8,5 - 9 Plätze sein. Aber mal direkt gefragt, welche Alternative siehst du sonst?

    Keine Alternative. Habe ich auch nicht behauptet.
    Nur ist die Aussage "Verkleinerung" ohne konkrete Zahlen zu nennen, ist mir einfach zu lose. Auf mehr wollte ich nicht Hinaus.
    Es wurde von ursprünglich 30ha auf 22ha verkleinert. Dann wurde letztes Jahr ablehnt und Verkleinerung gewünscht. Als nochmal überarbeitet und auf 14,7ha verkleiner. Jetzt wieder Aussage "gesprächsbereit" wenn Projekt verkleiner wird.
    Auf mehr wollte ich nicht hinaus. Einfach die genaue Größe in ha nennen, die für sie okay wäre.
    Dann würde man auch besser einschätzen können wie weit man voneinander entfernt ist.

  • Keine Alternative. Habe ich auch nicht behauptet.
    Nur ist die Aussage "Verkleinerung" ohne konkrete Zahlen zu nennen, ist mir einfach zu lose. Auf mehr wollte ich nicht Hinaus.
    Es wurde von ursprünglich 30ha auf 22ha verkleinert. Dann wurde letztes Jahr ablehnt und Verkleinerung gewünscht. Als nochmal überarbeitet und auf 14,7ha verkleiner. Jetzt wieder Aussage "gesprächsbereit" wenn Projekt verkleiner wird.
    Auf mehr wollte ich nicht hinaus. Einfach die genaue Größe in ha nennen, die für sie okay wäre.
    Dann würde man auch besser einschätzen können wie weit man voneinander entfernt ist.

    Die Frage ist halt irgendwann was einem wichtiger ist. Räumliche Nähe und dafür ein Campus am unteren Größenlimit (ich habe irgendwo mal gelesen, kleiner ergibt der Campus keinen Sinn mehr) oder eben doch weiter weg und dafür vielleicht sogar in der ursprünglich angedachten Größe. Vermutlich wird es aber egal wo bei der aktuell herrschenden Gesellschaftslage schwierig werden, hier auf Zustimmung der zuständigen Gremien zu stoßen. Wirklich schade, wo wir uns da hinentwickelt haben als Land oder Gesellschaft. Mittlerweile gibt es für alles nur noch Gegner und in Social Media wird alles nur noch zerpflückt.

  • ....Einfach die genaue Größe in ha nennen, die für sie okay wäre.
    Dann würde man auch besser einschätzen können wie weit man voneinander entfernt ist.

    Schlussendlich wäre aber selbst eine Konkretisierung der Zahlen mit dem Risiko verbunden, auch in einer weiteren Runde den KO-Gong zu bekommen.

    So ein Hybrid aus ähm.. (nochmal) verkleinerter Fläche und Modernisierung der bestehenden Kurtekotten-Anlage ist ja zumindest theoretisch denkbar.