• Im letzten Punkt sind wir uns vollkommen einig! Im übrigen handelt es sich hierbei auch um das Gutachten auf das Bayer referenziert! Wollte nur Ansteff eine Antwort auf seine Frage anbieten!

    Da ich weder Gutachter, noch Biologe oder Geologe bin, verzichte ich auch auf eine Bewertung, ob Methodik und Betrachtung hier richtig gewählt sind! Glaube aber auch, das dies nicht das erste Gutachten dieser Art ist, das von den Beteiligten erstellt wurde!

    Und die tatsächlichen Abnhängigkeiten bzw. Auswirkungen wird man eh erst nach dem Bau erfahren! Natur bahnt sich ja immer seinen Weg! Wichtig ist hier mE. das man schon vorab Maßnahmen identifizieren kann, um die negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten!

  • Danke für das Teilen der Fotos. :thumbup:

    Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.

    Was die ökologische Relevanz dieses Gebiets betrifft, dazu wurde von Expertenseite, u. a. von BUND/NABU, auch von Frau Dr. Lorenz in der Ratssitzung ja bereits sehr viel wichtiges ausgeführt. :LEV5

    Von „gigantischem Flächenfraß“ zu sprechen, greift deutlich zu kurz. Hier wird keine Natur zerstört, kein Wald gerodet und kein Biotop geopfert – es handelt sich um konventionell bewirtschaftete Ackerfläche. Das ist bereits intensiv genutztes Kulturland.

    Natürlich sind ökologische Aspekte wichtig, aber man sollte ehrlich bleiben: Ein Acker ist kein ökologisches Paradies. Er ist Teil einer Agrarlandschaft mit eingeschränkter Artenvielfalt, Düngung und maschineller Bodenbearbeitung – also längst kein unberührtes Stück Natur. Wer so tut, als würde hier ein Naturjuwel geopfert, betreibt Meinungspolitik, keinen Naturschutz.

    Leider tragen Organisationen wie der NABU oder der BUND mit ihrem aktivistischen Dauer-Widerstand dazu bei, dass genau solche sachlichen Diskussionen kaum mehr möglich sind. Statt konstruktiv Lösungen zu suchen, wird reflexartig blockiert, geklagt und emotionalisiert. Das mag Aufmerksamkeit bringen – aber es kostet Fortschritt.

    Wer echten Umweltschutz will, muss auch ermöglichen, dass etwas entsteht. Verantwortung heißt nicht, Stillstand zu verteidigen, sondern Entwicklung nachhaltig zu gestalten.

    Dem SVB ganz in schwarz und rot!!

  • ...

    Leider tragen Organisationen wie der NABU oder der BUND mit ihrem aktivistischen Dauer-Widerstand dazu bei, dass genau solche sachlichen Diskussionen kaum mehr möglich sind. Statt konstruktiv Lösungen zu suchen, wird reflexartig blockiert, geklagt und emotionalisiert. Das mag Aufmerksamkeit bringen – aber es kostet Fortschritt.

    ...

    Dem möchte ich zustimmen. Gerade in Bezug auf konstruktive Lösungen kommen dann meist die Sätze: "Es gibt besser geeignete Alternativstandorte". Diese werden aber selten bis nie explizit benannt. Beispiel aus dem Text "Naturoase Buschbergsee": "Wir haben im Umfeld genügend Platz für die wichtigen Windkraftwerke – so dass hier neben dem naturschutzwürdigen Buschbergsee keines aufgestellt werden muss.“ sagt der Vorsitzende des NABU-Leverkusen Hans-Martin Kochanek. Wo genau bleiben die Damen und Herren meist schuldig, denn da würde sich evtl. ja Widerstand von anderer Seite auftun.

  • Es ist das gesamte Geschäftsmodell von (Umwelt-) NGOs unsachlich zu emotionalisieren, da sie nur durch die Polemik Leute mobilisieren können, die dann bereit sind, durch Spenden die Organisation (vor allem die Gehälter :LEV19 ) zu finanzieren.

    Wer NABU oder BUND ernst nimmt, hat nichts verstanden. Diese Organisationen leben davon, dass es Probleme gibt und wenn es keine Probleme gibt, dann erfinden sie welche.

  • Es ist das gesamte Geschäftsmodell von (Umwelt-) NGOs unsachlich zu emotionalisieren, da sie nur durch die Polemik Leute mobilisieren können, die dann bereit sind, durch Spenden die Organisation (vor allem die Gehälter :LEV19 ) zu finanzieren.

    Wer NABU oder BUND ernst nimmt, hat nichts verstanden. Diese Organisationen leben davon, dass es Probleme gibt und wenn es keine Probleme gibt, dann erfinden sie welche.

    Interessante Ansicht. Da hätte ich mir mein Biologie-Studium ja gleich sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass nezzy auf alles eine Antwort hat.

    Und übrigens: Mein Zahnarzt, mein Orthopäde, mein Steuerberater und mein Kfz-Mechaniker leben ALLE davon, dass ich verschiedenartige Probleme habe. Aber ich kann natürlich auch so tun, als wüsste ich wie man eine Steuererklärung macht, als hätte ich kein Karies, keinen Radlagereschaden am Wagen und auch keine kaputten Knie. Alles Scharlatane......

    Am 14.04.2024 hatte der liebe Gott ein Einsehen !

  • Interessante Ansicht. Da hätte ich mir mein Biologie-Studium ja gleich sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass nezzy auf alles eine Antwort hat.

    Und übrigens: Mein Zahnarzt, mein Orthopäde, mein Steuerberater und mein Kfz-Mechaniker leben ALLE davon, dass ich verschiedenartige Probleme habe. Aber ich kann natürlich auch so tun, als wüsste ich wie man eine Steuererklärung macht, als hätte ich kein Karies, keinen Radlagereschaden am Wagen und auch keine kaputten Knie. Alles Scharlatane......

    wow.... diese Vergleiche passen ja wirklich vorne und hinten nicht.

    Es ist ein Unterschied echte Probleme zu haben oder Nichtigkeiten zu großen Problemen zu machen bzw. diese frei zu erfinden.

    Der Zahnarzt erfindet ja nicht deine Karies, sondern er kann Sie anhand von Röntgenbildern belegen. Und selbst wenn er nichts findet, dann beglückwünscht er dich für den guten Ist-Zustand deiner Zähne, schickt dich nach Hause und verdient trotzdem an der Kontrolluntersuchung.

    Für die NGO hingegen gibt es keinen zufriedenstellenden Ist- Zustand. Sie lebt davon immer eine Drohkulisse aufzubauen und zu suggerieren, dass sie die Bedrohungen durch Spendenunterstützung bekämpfen kann. Was die Bedrohung ist, ist jedoch immer unklar, weil in natur- und umweltpolitischen Fragen in der Regel keine evidenzbasierte Analyse möglich ist. Es gibt eben kein Röntgenbild, welches dir zeigt, ob der Sportplatz schlechter für die Natur ist als ein chronisch toter Mais-Acker.

    Einmal editiert, zuletzt von nezzy (11. November 2025 um 16:07)

  • Es ist ein Unterschied echte Probleme zu haben oder Nichtigkeiten zu großen Problemen zu machen bzw. diese frei zu erfinden.

    Das ist in der Tat der springende Punkt.

    Der Zahnarzt erfindet ja nicht deine Karies, sondern er kann Sie anhand von Röntgenbildern belegen. Und selbst wenn er nichts findet, dann beglückwünscht er dich für den guten Ist-Zustand deiner Zähne, schickt dich nach Hause und verdient trotzdem an der Kontrolluntersuchung.

    Frag mal deinen Zahnarzt, ob sich der Praxisbetrieb lohnt, wenn er nur noch Kontrolluntersuchungen macht. Eher nicht... Die im internationalen Vergleich ungewöhnliche Häufung bestimmter medizinischer Eingriffe hierzulande, lässt durchaus berechtigte Zweifel zu, ob das denn immer alles im Sinne der Patienten war. Was ich damit sagen will: Ich finde die Vergleiche von P-Block durchaus passend.

    Für die NGO hingegen gibt es keinen zufriedenstellenden Ist- Zustand. Sie lebt davon immer eine Drohkulisse aufzubauen und zu suggerieren, dass sie die Bedrohungen durch Spendenunterstützung bekämpfen kann. Was die Bedrohung ist, ist jedoch immer unklar, weil in natur- und umweltpolitischen Fragen in der Regel keine evidenzbasierte Analyse möglich ist. Es gibt eben kein Röntgenbild, welches dir zeigt, ob der Sportplatz schlechter für die Natur ist als ein chronisch toter Mais-Acker.

    Was nicht bedeutet, dass die NGO nicht trotzdem recht hat. Wäre unsere Welt lebenswerter, wenn NABU, BUND oder wie sie alle heissen nicht seit Jahren die Trommel gerührt hätten, um auf die vielen vorhandenen Missstände aufmerksam zu machen? Wohl eher nicht. Schiessen sie dabei durchaus auch mal übers Ziel? Das kann man wohl bejahen. Hier im Forum wurde auf den letzten Seiten ein gutes Beispiel für die reflexartige Verhinderungstaktik vorgeführt unter der die Glaubwürdigkeit dieser Organisationen auch leidet und gelitten hat.

    Ob so ein großes Projekt an dieser Stelle realisiert werden soll, bedarf einer sorgfältigen Evaluation. Aber bitte auf der Basis relevanter und sachlich vorgetragener Argumente. Es wirkt jedoch aktuell nicht, als ob das im derzeitigen Monheimer Stimmungsfeld möglich ist.

  • Interessante Ansicht. Da hätte ich mir mein Biologie-Studium ja gleich sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass nezzy auf alles eine Antwort hat.

    Und übrigens: Mein Zahnarzt, mein Orthopäde, mein Steuerberater und mein Kfz-Mechaniker leben ALLE davon, dass ich verschiedenartige Probleme habe. Aber ich kann natürlich auch so tun, als wüsste ich wie man eine Steuererklärung macht, als hätte ich kein Karies, keinen Radlagereschaden am Wagen und auch keine kaputten Knie.

    Zumindest ist es ein tröstender Gedanke zu wissen, dass wenn man sich durch die Wirren eines unmoderierten Forums gekämpft hat, diese Probleme oft nur noch marginalen Charakter haben. :/

  • Es ist das gesamte Geschäftsmodell von (Umwelt-) NGOs unsachlich zu emotionalisieren, da sie nur durch die Polemik Leute mobilisieren können, die dann bereit sind, durch Spenden die Organisation (vor allem die Gehälter :LEV19 ) zu finanzieren.

    Wer NABU oder BUND ernst nimmt, hat nichts verstanden. Diese Organisationen leben davon, dass es Probleme gibt und wenn es keine Probleme gibt, dann erfinden sie welche

    Ja, so wie Stiftung Warentest. Die bauen erst Fehler irgendwo ein, vergiften Lebensmittel, um dann letztendlich vorzutreten und diese Dinge zu monieren.

    Klimawandel, Wald- und Artensterben, Microplastik. Ohne NABU und BUND et al gäbe es das alles gar nicht. Auch Verfassungsfeinde wurden von Behörden erfunden. Weil, die haben ja sonst nix zu tun. Polizei macht Autofahrer erst besoffen, um ihnen dann den Lappen abzunehmen.

    Krass, was für Existenzen es gibt...

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • …

    Ob so ein großes Projekt an dieser Stelle realisiert werden soll, bedarf einer sorgfältigen Evaluation. Aber bitte auf der Basis relevanter und sachlich vorgetragener Argumente. Es wirkt jedoch aktuell nicht, als ob das im derzeitigen Monheimer Stimmungsfeld möglich ist.

    Die neue Bürgermeisterin hat es kurz nach der Wahl in einem Interview aus ihrer Sicht auf den Punkt gebracht (sinngemäß): "Es ist aktuell nicht zu erkennen welche Mehrwerte die Bürger der Stadt Monheim von dem Projekt haben! ..."

    Solange diese Frage bzw. Anspruchshaltung nicht ausreichend bedient werden kann, dann wird es mE. auch nix mit dem Campus in Monheim! Meine junge Stadt an alter Straße hat ja bereits leider lange im Vorfeld bereits abgewunken!

    4 Mal editiert, zuletzt von bewapo (11. November 2025 um 18:33)

  • Klimawandel, Wald- und Artensterben

    "Waldsterben"?

    Bist du sicher?

    Nicht "Waldzustand"?

    Die um 1980 herum noch von der damaligen Regierung Helmut Schmidt in die Wege geleiteten Waldschadensberichte erfolgten alljährlich anhand der Daten jener regionalen Waldschadenserhebungen, welche in den Staatsforsten auf Betreiben der vormaligen Regierung Willy Brandt bereits im Verlauf der 1970er zwar noch nicht jährlich, aber mehrfach durchgeführt worden waren.

    Diese regionalen Waldschadensberichte wurden zu jeweils einem Waldschadensbericht des betreffenden Bundeslandes zusammengefasst, und diese ab 1983/84 wiederum in dem von der Bundesregierung veröffentlichten Waldschadensbericht für die Bundesrepublik Deutschland.

    Anfang der 1990er Jahre kursierten in den höchsten Kreisen der Regierung Helmut Kohl Bedenken, die unverzichtbare Zustimmung zur Deutschen Wiedervereinigung durch die Bevölkerung, insbesondere in den alten Bundesländern (Soli), könne sich angesichts des neu in die Statistik einfließenden, noch trostloseren Zustandes der Wälder in den neuen Bundesländern wegen des in ihren Augen eh schon "negativen Klanges" der Bezeichnung "Waldschadensbericht" unterschwellig eintrüben.

    Am Ende nicht all zu langer Beratungen wurde die Entscheidung getroffen, den Waldschadensbericht unter Verwendung eines neutraler klingenden Begriffes umzubenennen.

    Die Wahl fiel fern jedweder öffentlicher Kommunikation stillschweigend auf "Waldzustandsbericht".

    Der erste dieser Waldzustandsberichte wurde m.W. vor fast genau 33 Jahren, am 26.11.1992, in der Drucksache 12/3845 der 12. Wahlperiode des Deutschen Bundestages veröffentlicht.

    Politisch Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen hätten also mehr als 3 Jahrzehnte Zeit gehabt, zu überdenken, ob sie das Übel angesichts der sich zuspitzenden Lage in den Wäldern nicht besser wieder beim ursprünglichen Namen nennen sollten?

    Warum das nicht geschieht?

    Doch nicht etwa aus Gründen politischen Kalküls?

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • und was ist passiert? 30 - 40 Jahre später...

    Waldsterben beendet (zumindest die Hölzer die hier hingehören)

    Viel Panikmache dabei gewesen...

    Neee, tatsächlich nicht so ganz: Waldsterben: Deutsche Baumarten sind auf dem Rückzug - DER SPIEGEL

    Ich lebe angrenzend an einen großen Eichenwald ("einheimischer" Baum) und dem haben in den letzten Jahren die Trockenheit und Schädlinge extrem zugesetzt. Zum Teil ist das inzwischen mehr Lichtung als Wald... Und das ist inzwischen tatsächlich wohl eher die Regel. "Hölzer, die hier hingehören" ist ein sich aktuell eher schnell wandelnder Begriff.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ansteff (12. November 2025 um 14:04)

  • Neee, tatsächlich nicht so ganz: Waldsterben: Deutsche Baumarten sind auf dem Rückzug - DER SPIEGEL

    Ich lebe angrenzend an einen großen Eichenwald ("einheimischer" Baum) und dem haben in den letzten Jahren die Trockenheit und Schädlinge extrem zugesetzt. Zum Teil ist das inzwischen mehr Lichtung als Wald... Und das ist inzwischen tatsächlich wohl eher die Regel. "Hölzer, die hier hingehören" ist ein sich aktuell eher schnell wandelnder Begriff.

    Transformation zur Kaltluftschleuse. ;)

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!