Beiträge von Leverkusener Jung
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Guter Auftritt! Wichtig beim 1:0
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Wo schimpfe ich denn über Gutachten?

Nein, es macht m. E. nur keinerlei Sinn weitere Gutachten einzuholen zu Arealen, die schon begutachtet sind und deren belegte Umweltrelevanz ein Bauprojekt im Ausmaß des geplanten Campus niemals genehmigungsfähig wären.
was bisher „begutachtet" ist, ist die Fläche - also ihr Status: Kaltluft, Trinkwasser, Freiraum, Artenschutz. Das sagt dir, dass das Areal empfindlich ist. Es sagt dir aber nicht, ob dieses konkrete, inzwischen zweimal verkleinerte Projekt mit Auflagen, Ausgleich und Anpassungen genehmigungsfähig ist oder nicht. Das sind zwei verschiedene Prüfungen. Die erste ist gemacht, die zweite projektbezogene eben nicht. Und genau die passiert im Bebauungsplanverfahren.
„Niemals genehmigungsfähig" ist deshalb keine Tatsache, sondern eine Prognose. Und wenn die so eindeutig ist, wie du sagst, dann hast du im Verfahren doch leichtes Spiel: sauber geprüft, rechtssicher abgelehnt, fertig. Warum dann die Prüfung scheuen, die dir angeblich recht gibt?
Für mich klingt das alles nach verhindern statt gestalten und das ist mMn verantwortungslos in Zeiten von klammen Kassen in Monheim und einer Wirtschaftskrise am Standort Deutschland. Was in Monheim passiert ist sinnbildlich für eine "not in my backyard" Mentalität in Deutschland die jeden der gestalten und investieren will behindert.
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Was habt ihr immer mit Gutachten? Die Fläche ist doch nicht ohne Grund in großen Teilen als Umwelt- und Klimarelevant eingestuft. Das wird von Experten begutachtet und eingestuft. Sonst gäbe es ja dort keine behördlichen Bebauungseinschränkungen z. B. aus dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).
Umweltbehörden setzen Bebauungseinschränkungen durch, um Natur, Klima und Mensch zu schützen. Diese umfassen strikte Vorgaben zu Artenschutz, Immissionsschutz, Wasser- und Bodenschutz. Sie können Bauvorhaben im Außenbereich blockieren, Ausgleichsflächen verlangen oder Grenzwerte für Lärm und Emissionen vorschreiben. Das machen Experten!
Da bin ich in einem Punkt bei dir: Die Fläche ist nicht zufällig als wertvoll eingestuft. Kaltluftschneise, Trinkwassereinzugsgebiet, Artenschutz, das ist real und gut belegt.
Aber dein Argument beißt sich selbst in den Schwanz. Du schimpfst über Gutachten und feierst im nächsten Satz die Experten - dabei sind Gutachten genau das: die Arbeit von Experten. Die artenschutzrechtliche Prüfung, der Umweltbericht, die Immissionsgutachten. Das ist kein Trick, um den Naturschutz auszuhebeln, sondern das gesetzlich vorgeschriebene Werkzeug, mit dem überhaupt festgestellt wird, was auf so einer Fläche geht und was nicht. Ohne die Gutachten hätte der Naturschutz gar keine Handhabe.
Und der zweite Denkfehler: Dass es Einschränkungen aus dem BNatSchG gibt, heißt nicht automatisch „hier darf niemals gebaut werden". Das Gesetz läuft über Vermeiden, Minimieren, Ausgleichen. Restriktionen sind Auflagen und Hürden, kein Baustopp per Knopfdruck. Ob am Ende gebaut werden darf, entscheidet die Monheimer Politik im Bebauungsplanverfahren, und die stützt sich dabei genau auf diese Gutachten.
Und genau hier wird's kurios. Wenn all das stimmt, dann ist es absurd, dass die aktuelle Koalition das Verfahren gar nicht erst einleitet. Wer sich sicher ist, dass der Naturschutz hier überwiegt, kann das Verfahren ergebnisoffen laufen lassen und am Ende auf sauberer fachlicher Grundlage Nein sagen. Stattdessen wird vorher am grünen Tisch entschieden, bevor ein einziges Gutachten auf dem Tisch liegt.
Meine Vermutung: Genau davor hat man Angst. Vor den fachlichen Einschätzungen. Denn ein ordentliches Verfahren könnte auch zeigen, dass sich das Projekt mit Auflagen und Ausgleich doch verträglich umsetzen ließe – und dann wäre das „geht alles nicht"-Argument weg. Da beruft man sich ständig auf Experten, traut sich aber nicht, sie wirklich ranzulassen.
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Danke für das Teilen der Fotos.

Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.
Was die ökologische Relevanz dieses Gebiets betrifft, dazu wurde von Expertenseite, u. a. von BUND/NABU, auch von Frau Dr. Lorenz in der Ratssitzung ja bereits sehr viel wichtiges ausgeführt.

Von „gigantischem Flächenfraß“ zu sprechen, greift deutlich zu kurz. Hier wird keine Natur zerstört, kein Wald gerodet und kein Biotop geopfert – es handelt sich um konventionell bewirtschaftete Ackerfläche. Das ist bereits intensiv genutztes Kulturland.
Natürlich sind ökologische Aspekte wichtig, aber man sollte ehrlich bleiben: Ein Acker ist kein ökologisches Paradies. Er ist Teil einer Agrarlandschaft mit eingeschränkter Artenvielfalt, Düngung und maschineller Bodenbearbeitung – also längst kein unberührtes Stück Natur. Wer so tut, als würde hier ein Naturjuwel geopfert, betreibt Meinungspolitik, keinen Naturschutz.
Leider tragen Organisationen wie der NABU oder der BUND mit ihrem aktivistischen Dauer-Widerstand dazu bei, dass genau solche sachlichen Diskussionen kaum mehr möglich sind. Statt konstruktiv Lösungen zu suchen, wird reflexartig blockiert, geklagt und emotionalisiert. Das mag Aufmerksamkeit bringen – aber es kostet Fortschritt.
Wer echten Umweltschutz will, muss auch ermöglichen, dass etwas entsteht. Verantwortung heißt nicht, Stillstand zu verteidigen, sondern Entwicklung nachhaltig zu gestalten.
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Es ist korrekt, dass die Fläche Teil eines regionalen Grünzugs ist – aber man sollte ehrlich sagen, was das bedeutet: Es handelt sich nicht um ein unberührtes Stück Natur oder ein geschütztes Biotop, sondern um konventionell, landwirtschaftlich genutzte Fläche, die seit Jahren für Versuchsanbau dient. Wer so tut, als stünde hier ein ökologisches Paradies auf dem Spiel, verzerrt die Realität.
Frau Dr. Lorenz nutzt ökologische Argumente, um grundsätzlich jede Form von Entwicklung zu blockieren. Das ist kein Naturschutz, sondern eine Verhinderungsstrategie. Die SPD läuft dem blind hinterher und die CDU in Monheim probiert sich ggü. der PETO in Monheim verzweifelt zu profilieren, vergisst nur dabei, dass sie mit der anti-Campus Politik den Ruf des wirtschaft- und investitionsfreundlichen Standorts Monheim gefährdet. Ein moderner, nachhaltig geplanter Sport-Campus mit Ausgleichsmaßnahmen kann sich sehr wohl in den bestehenden Grünzug einfügen, ohne dessen ökologische Funktion zu zerstören.
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Mag sein. Doch war es auch Rolfes, der in Monheim in der Aula im Frühjahr aufgetreten ist.
Das aktuelle RP Interview ist peinlich.
Was ist daran peinlich?
Schildert doch die Situation sehr sachlich.
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Ich habe schon des öfteren Petitionen mitgezeichnet. Keine einzige hat wirklich Wirkung gezeigt, im Sinne von funktionierender Einflussnahme oder auch nur breiter Beachtung. Ein kleiner Placebo für' s eigene gute Gefühl, jau... das war es dann aber auch.
Dabei sein ist alles.Petition dagegen vs Petition dafür, Petitionen für die Tonne.

Schön für Dich!
Am Anfang der Rettung des Bayerkreuzes war auch nur eine kleine, unbedeutende Petition die dann doch großes ausgelöst hat. Leverkusen muss sich was das angeht nun wirklich nicht verstecken.
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Die Petition für den Campus wird schon in kürzester Zeit die ursprüngliche Petition, die gegen den Campus mobilisiert hat, überholen!
Danke für die Initiative, ein wichtiges Zeichen!!
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