Danke für das Teilen der Fotos.
Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.
Was die ökologische Relevanz dieses Gebiets betrifft, dazu wurde von Expertenseite, u. a. von BUND/NABU, auch von Frau Dr. Lorenz in der Ratssitzung ja bereits sehr viel wichtiges ausgeführt.
Von „gigantischem Flächenfraß“ zu sprechen, greift deutlich zu kurz. Hier wird keine Natur zerstört, kein Wald gerodet und kein Biotop geopfert – es handelt sich um konventionell bewirtschaftete Ackerfläche. Das ist bereits intensiv genutztes Kulturland.
Natürlich sind ökologische Aspekte wichtig, aber man sollte ehrlich bleiben: Ein Acker ist kein ökologisches Paradies. Er ist Teil einer Agrarlandschaft mit eingeschränkter Artenvielfalt, Düngung und maschineller Bodenbearbeitung – also längst kein unberührtes Stück Natur. Wer so tut, als würde hier ein Naturjuwel geopfert, betreibt Meinungspolitik, keinen Naturschutz.
Leider tragen Organisationen wie der NABU oder der BUND mit ihrem aktivistischen Dauer-Widerstand dazu bei, dass genau solche sachlichen Diskussionen kaum mehr möglich sind. Statt konstruktiv Lösungen zu suchen, wird reflexartig blockiert, geklagt und emotionalisiert. Das mag Aufmerksamkeit bringen – aber es kostet Fortschritt.
Wer echten Umweltschutz will, muss auch ermöglichen, dass etwas entsteht. Verantwortung heißt nicht, Stillstand zu verteidigen, sondern Entwicklung nachhaltig zu gestalten.