• Ich möchte die Leistungen von PETO in Sachen Stadtentwicklung auch gar nicht in Abrede stellen oder schmälern -manch Langenfelder (also ich) schaut schon ein wenig neidisch nach Monheim und das nicht nur wegen dem McDonalds ;) ! ABER durch Schulden ermöglichte Investitionen ergeben nur dann Sinn, wenn diese auch Einnahmen und/oder Wertschöpfung generieren! Und hier hat PETO den Bogen - nach Meinung von Fachleuten - überspannt und die Einnahme-Situation hat sich dramatisch verschlechtert! Die Frage bleibt ob und wie lange noch, die von dir genannten Errungenschaften geleistet werden können!


    Absolut, das ist die Kehrseite und da bin ich ganz bei dir. Mir hat nur die Pauschalisierung nicht so ganz gefallen ;)

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    Ignore-Liste: Caminos, Merkels Erbe, Stahli, Werkself-04, Jon Snow, Tommi0952, Schuster1972, Gunimo, nezzy

  • "Wald"

    zugegebener Maßen die kleine Bauminsel da ist ganz nett.

    Danke für das Teilen der Fotos. :thumbup:

    Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.

    Was die ökologische Relevanz dieses Gebiets betrifft, dazu wurde von Expertenseite, u. a. von BUND/NABU, auch von Frau Dr. Lorenz in der Ratssitzung ja bereits sehr viel wichtiges ausgeführt. :LEV5

  • (...) Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass Bayer 04 auf Anfragen zumindest mir gegenüber immer sehr zuvorkommend und aufgeschlossen reagiert hat. (Meinolf Sprink z.B.). Somit wäre es ein bedenkenswerter Ansatz, wahrscheinlich sinnstiftender als diese permanenten mal mehr mal weniger-Oberlehrer-Attitüden.

    Der ist gut! :D Sinnstiftend!

    Genau mit dem genannten Herrn hatte ich vor Jahren schon mal das zweifelhafte "Vergnügen" bei einem Telefonat...

    Das war ein "Meinungsaustausch".

    Ich sollte meine Meinung natürlich aufgeschlossen austauschen. :rolleyes: :LEV14

  • Ich möchte die Leistungen von PETO in Sachen Stadtentwicklung auch gar nicht in Abrede stellen oder schmälern -manch Langenfelder (also ich) schaut schon ein wenig neidisch nach Monheim und das nicht nur wegen dem McDonalds ;) ! ABER durch Schulden ermöglichte Investitionen ergeben nur dann Sinn, wenn diese auch Einnahmen und/oder Wertschöpfung generieren! Und hier hat PETO den Bogen - nach Meinung von Fachleuten - überspannt und die Einnahme-Situation hat sich dramatisch verschlechtert! Die Frage bleibt ob und wie lange noch, die von dir genannten Errungenschaften geleistet werden können!

    Peto hat viele auf Jahre kostensparende Investitionen getätigt.

    - eine neue Feuerwehr

    - Top Ausstattung der Kitas

    - Digitalisierung der Schulen auf höchstem Niveau und Vorreiterrolle in NRW

    ,- Achtfachturnhalle für 3000 Schüler plus Vereine am Abend

    - Kanalisation modernisiert, beim Jahrhunderthochwasser keine Schäden

    Usw.

    Das wird bleiben und relativiert die Schuldenfrage

  • Köstlich! :D

    Du meinst sicher die Experten, die Dir Greenwashingmaßnahmen als gelebten Umweltschutz verkaufen wollen...

    Danke für diese rhetorische Frage. :LEV19

    Köstlich! :D

    Du kommst hier mit Experten von Lobbyverbänden und ihren Vertreter:innen.

    Willst du argumentieren oder polemisieren? Oder einfach nur salbadern?

  • ... ja klar: "Whatever it takes!"! Bin tatsächlich gespannt in welche Richtung sich Monheim weiterentwickelt!

  • Eine hitzig-kontroverse Diskussion zwischen Carro (der ja beim vorletzten DoPa zum Thema "seine Wut" nicht in Sätze fassen wollte) und einem Vertreter der Campus-Gegner auf einem (bis jetzt imaginären) Symposium würde mein lebhaftes Interesse wecken.

  • Wenn die absage nicht politisch motiviert gewesen wäre, hätte man dem Vorschlag von PETO folgen können und die Abstimmung verschieben können, bis das Gespräch mit Bayer diese Woche stattgefunden hätte.


    Stattdessen hat man den Prozess gestoppt und gleichzeitig gesagt, dass man ja weiter reden wird.

    Das ist so, als würde man sagen: wir können gerne zum Eheberater, aber erst lassen wir uns scheiden.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Köstlich! :D

    Du meinst sicher die Experten, die Dir Greenwashingmaßnahmen als gelebten Umweltschutz verkaufen wollen...

    Danke für diese rhetorische Frage. :LEV19

    Also, bis vor ein paar Tagen konnte ich Deine Meinung und Deine Einstellungen ja noch akzeptieren, auch wenn sie nicht meiner Wahrnehmung und meiner Meinung entsprechen. Manchmal ist das schon der Fall, das will ich hier betonen.

    Aber mittlerweile kommst Du exakt so borniert und überheblich daher, wie Du es anderen vorwirfst, eigentlich sogar noch schlimmer. Außerdem wirst Du mittlerweile beleidigend. Jeder der nicht Deine Meinung teilt, ist ein „Ignorant, findet die Vögel scheiße und unterwirft sich dem Diktat des Kapitals“. Versuche doch wenigstens, andere Meinungen zu akzeptieren. Denn Du hast ja wohl gemerkt, dass andere Menschen manchmal Lebenseinstellungen heben, die nicht zu deinen passen. Toleranz zu fordern ist ok und richtig, das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Du machst mir nicht den Eindruck, als wärst Du dazu sonderlich in der Lage, zumindest derzeit.

    Hey, niemand richtet sich hier konkret gegen Dich, oder schlimmer noch, gegen die Natur, aber Du tust so, als gäbe es hier nur Umweltfrevler und Du hättest als einziger die Wahrheit erkannt, während alle anderen zu doof dafür sind. Und keiner hier steht glaube ich völlig unkritisch der Bayer AG, oder der Stadt Leverkusen, oder Deutschland und der Welt gegenüber, aber Du forderst mit Deinem Verhalten automatisch einen Konflikt herauf, der vielleicht noch nicht einmal so existiert, wie du es darstellst.

    Ich akzeptiere Deine Haltung, aber Du tätest Dir einen Gefallen, wenn Du nicht so verbittert und verhärmt daher kämst. Ich glaube, dann bekämst Du mit Deinen Anliegen auch mehr Gehör.

    Und bevor Du auf mich einschlägst, mich zitierst oder mich aufforderst, mühsam aus diesem Thread irgendwelche Fundstellen zu benennen (was ich nicht tun werde), was man halt so macht, denke vielleicht einfach mal darüber nach. Ich meine es nicht böse.

    Einmal editiert, zuletzt von british (10. November 2025 um 22:43)

  • Zum Thema Beweisführung für die Risikoübernahme habe ich bereits alles geschrieben...

    Das ist aber keine Beweisführung, da die gesamte Argumentation auf der Vermutung aufgebaut ist, dass ein Verkauf von Grundstücken stattgefunden hat.

    - Die Stadt Leverkusen selbst hat ein .pdf-Infoblatt aufgelegt (von mir ebenfalls verlinkt), wo die grundsätzliche Risikoübernahme und Mithaftung durch den Käufer eines mit Altlasten kontaminierten Grundstücks im Stadtgebiet explizit ausgeführt wird.

    Nach meiner Erinnerung bedarf es gar keines Grundstückverkaufs für einen Haftungsübergang. Als die Sanierung begonnen wurde, hatte Bayer seine Planungen vorgestellt, aber doch auch klar gemacht, dass die Verantwortung (Haftung) von Bayer in dem Moment endet, in dem der hergestellte Zustand der Versiegelung der Altlasten durch Eingriffe von der Stadt, dem Land oder dem Bund verändert wird. Das ist letztendlich ja auch nachvollziehbar. Dem wurde nach meiner Erinnerung auch zugestimmt. Daher dürfte es völlig irrelevant sein, ob hier irgendwelche Grundstücke verkauft wurden, da das ja durch die schon durchgeführten Baumassnahmen, ja sogar durch die Probennahmen in jedem Fall passiert ist.

    Danke für das Teilen der Fotos. :thumbup:

    Die zeigen ganz eindrücklich den gigantischen Flächenfraß dieses überdimensionierten Monsterprojektes.

    Die Photos zeigen einen Acker und einen Hain. Einen Bebauungsplan zeigen sie nicht. "Ganz eindrücklich" ist also nicht dargestellt, was du da behauptest...

    Ganz generell: Ich finde deine Wortwahl wirklich sehr befremdlich. Du eskalierst verbal alle Aspekte, die nicht in dein Weltbild passieren, und stellst deine eigene Meinung über die aller anderen, indem du sie diffamierst. Ich muss muss meinem Vorredner zustimmen: Es wäre wesentlich leichter, sich hier inhaltlich auszutauschen, wenn du das einfach lassen würdest: Denn die Reaktionen, die du damit hervorrufst, kannst du auf den letzten Seiten verfolgen.

    Ok. Dann nimm alternativ "Windschneise" für den Kalt-/Frischluftaustausch.

    Und die wird zerstört durch maximal flache Trainingsplätze?

  • ....

    Und die wird zerstört durch maximal flache Trainingsplätze?

    Na klar, der Wind weiß ja das dort dann Fussball gespielt wird und da er sich nicht unbeliebt machen bzw. stören will, weht er dann von sich aus woanders her! 8o

    Ernsthaft: Auf der Seite der Stadt Monheim kann man ja einige Gutachten zum Projekt finden. Wenn ich es richtig verstanden habe ist hier das primäre Problem, das durch eine geänderte Nutzung mehr Wärme von den Flächen gespeichert und in die Umgebung abgegeben wird! Dadurch steigen wohl auch in der Nacht die Temperaturen im Gebiet, so das der Kalt/Wärmeaustausch in der gewohnten Form nicht mehr stattfinden kann! Was wohl dann im Weiteren auch Auswirkungen auf das sog. Mikroklima in diesem Bereich haben wird! Im Gutachten werden auch möglichen Gegenmaßnahmen anskizziert, wo im wesentlichen die Schaffung von ausreichenden Schattenflächen auf dem Gelände und die Begrünung der Funktionsgebäue empfohlen werden!

    5 Mal editiert, zuletzt von bewapo (11. November 2025 um 17:06)

  • Ernsthaft: Auf der Seite der Stadt Monheim kann man ja einige Gutachten zum Projekt finden. Wenn ich es richtig verstanden habe ist hier das primäre Problem, das durch eine geänderte Nutzung mehr Wärme von den Flächen gespeichert und in die die Umgebung abgegeben wird! Dadurch steigen wohl auch auch in der Nacht die Temperaturen im Gebiet, so das der Kalt/Wärmeaustausch in der gewohnten Form nicht mehr stattfinden kann! Was wohl dann im Weiteren auch Auswirkungen auf das sog. Mikroklima in diesem Bereich haben wird! Im Gutachten werden auch möglichen Gegenmaßnahmen an skizziert, wo im wesentlichen die Schaffung von ausreichenden Schattenflächen auf dem Gelände und die Begrünung der Funktionsgebäue empfohlen werden!

    Ich hab ehrlich gesagt nicht die Motivation ganz tief in die Gutachten einzusteigen, möchte mir die auch nicht stumpf von der KI zusammenfassen lassen, da sowas fehlerbehaftet ist. Daher eher oberflächlich:

    Meiner Meinung nach krankt die grundsätzliche Betrachtung des Mikroklimas daran, dass sowohl im Gutachten - als auch im Volksmund - der Kunstrasen mit herkömmlichen Rasen verglichen wird.

    Ja - Kunstrasen heizt sich deutlich stärker auf und verhindert effektive Abkühlung, da keine Feuchtigkeit gespeichert wird und das Wasser auch bei Hybridrasen nicht dauerhaft im Boden verbleibt, sondern der Überschuss in die Kanalisation geht. (Auch dafür gibts btw. Lösungen Wassergekühlter Kunstrasen soll städtische Hitzeinseln bekämpfen - Innovationen - derStandard.de › Web)

    Im Gutachten heißt es:

    "Unversiegelten Bereichen im Untersuchungsgebiet ohne Baumbewuchs wurde im Ist- und Planfall pauschal ein niedriger Bewuchs (Gras, Rasen) mit einer Wuchshöhe von 10 cm zugewiesen."

    das ist jedoch einfach falsch. Bei der Fläche handelt es sich um ein landwirtschaftlich angelegtes Maisfeld (bzw. teilweise Getreidefeld) nicht um "natürlichen" Gras/Rasenbewuchs. Mais benötigt (meines Laienwissens nach) einen deutlich trockeneren Boden als natürlicher Rasen und hat demnach eine deutlich niedrigere "Kühlwirkung". Man möge mich da berichtigen, falls Agrarwissenschaftler es besser wissen: Aber meines Wissens nach speichert ein künstliches Maisfeld auch deutlich weniger Feuchtigkeit als eine natürliche Rasen/Gras/Wildwuchsfläche.

    Zur Veranschaulichung:

    IST-Zustand:

    Rasenfläche/Gräserfläche:


    Die Frage ist also nicht: wie schneidet das Gebiet im Vergleich zu einem normalen Gras- / Rasenbewuchs ab, sondern im Vergleich zum REALEN Ist-Zustand.

    Darüberhinaus: Wenn Teile des Gebiets nun statt mit Mais mit Rasen oder Pflanzen die noch mehr Feuchtigkeit speichern (und damit eine bessere Kühlwirkung haben) bepflanzt wird - wie schneidet das Gebiet dann im Vergleich ab?

    Wie immer bei Gutachten und komplexen Themen reicht zur (hier oft hochgelobten) differenzierten Betrachtung ein! einzelnes also nicht aus, da oft kleine Änderungen von Parametern oder Fehlannahmen (auch Gutachter sind nicht perfekt) schnell das ganze Ergebnis kippen lassen können.

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    Ignore-Liste: Caminos, Merkels Erbe, Stahli, Werkself-04, Jon Snow, Tommi0952, Schuster1972, Gunimo, nezzy

    5 Mal editiert, zuletzt von PauloSergio-SD2 (11. November 2025 um 09:28)

  • Was ist "Natur"?

    Um das einmal richtigzustellen:

    "Natur" ist alles andere als ein Paradies.

    Es ist ein lupenreiner Überlebenskampf, in dem sich die stärkere Spezies gegen die schwächere durchsetzt.

    Überlegene verdrängen Unterlegene, indem sie sie ausrotten oder ihnen nur dürftige Überlebensnischen lassen, in der Fauna gleichermaßen wie in der Flora.

    (Zu) viele Menschen jedoch missverstehen oder gar romantisieren die real existierende Natur als vermeintlich in Glückseligkeit schwelgenden Zustand.

    Der ganz gewöhnliche Alltag belehrt uns eines Besseren.

    Zu Recht kritisiert british Totschlag-Floskeln wie diese hier:

    Zitat

    ein Ignorant findet die Vögel scheiße

    Falsch, denn es ist genau andersherum.

    Die Vögel scheißen auf Ignoranten, die einem völlig absurden Bild von "Natur" nachhängen.

    Die Zugvögel beispielsweise scheißen auf Monheim.

    Das ist Natur.

    Und, wie derzeit im Herbst 2025 alle zig Jahre, hinterlassen sie dabei auch in Monheim ihre hochinfektiösen Vogelgrippeviren.

    Das ist Natur.

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.