Man hat mir gezwitschert dass er beim Vögelchen zählen ist.
Genau das ist die hier übliche Form des despektierlichen und ins Persönliche gehenden Umgangs mit Diskussionsteilnehmern, deren Meinung nicht in den eigenen Kram passt.
Gunimo
Wo bist du eig. so schnell hin? Wieder schnell aus dem Thread raus und es reicht nur noch für Smileys, sobald man die eigenen wild postulierten Thesen untermauern muss?
Und Du glaubst tatsächlich, ich hätte Zeit und Lust unverzüglich über jedes kleine Stöckchen zu hüpfen, dass Du provakativ hinhälst? Weit gefehlt!
Die wesentliche Bedeutung der fraglichen Fläche für den Umwelt und Artenschutz, sowie für das regionale Klima wurde gestern zum widerholten Male fundiert und detailliert im Stadtrat ausgeführt. Zuhören kann nützlich sein, lesen auch!
Dass es sich um ein von Experten bereits als hochrelevantes und schützenswert eingestuftes Areal handelt, kann nur noch von kompletten Ignoranten bestritten werden oder aus provakationtiver Intention heraus negiert werden. Der aktuelle Schutzstatus kommt nicht von ungefähr oder wurde gar willkürlich festgelegt.
Aber das möchte natürlich hier niemand wahr haben. Es ist ja auch "ungeheuerlich", dass Politiker einfach mal die Interessen nicht Bayer04-Affiner Bürger den Vorrang geben. Einfach typisch "Bananenrepublik". 
Dass sich das Gelände im Eigentum der Bayer AG befindet, ändern nichts am aktuellen, amtlichen Schutzstatus im Sinne des Gemeinwohls und des Umwelt- und Artenschutzes. Eigentum verpflichtet. Dabei geht es vorrangig nicht einmal um das Vorkommen besonders seltener Arten in dem Gebiet, sondern vor allem um die Bedeutung als Hochwasserausweichfläche für die Wildtiere im Monheimer Rheinbogen, einem sehr artenreichen Gebiet. Dazu ist es auch ein immer wichtiger werdendes Kaltluftentstehungsgebiet. Vielleicht hat es ja der eine odere andere bemerkt: Hitzewellen nehmen drastisch zu und belasten vor allem die dicht besiedelten Stadtgebiete.
Die bereits genehmigungsfähige Teilbebauung frisst im Gegensatz zur Campus-Anlage deutlich weniger Freiflächen und ist daher kein Ko-Kriterium für den Gebietsnutzen. Das KO-Kriterium gilt auch für den marginal reduzierten Campus. Die genehmigungsfähige Bebauung würde aber bei Umsetzung Gewerbesteuer für Monheim abwerfen und ebenfalls viele Arbeitsplätze schaffen. Daher greifen die stereotypen Drohungen bezüglich der Verhinderung von Arbeitsplatzschaffung bei Ablehnung des Campus nicht. Ebensowenig die angeblich abstoßenden Signale für andere Gewerbetreibende.
Bei der "Bayer 04 Fußball GmbH" hat man sich offensichtlich darauf verlassen, dass es in Monheim so läuft, wie man es aus Leverkusen seit je her gewohnt ist: Bayer wünscht, der Stadtrat nickt. Hat nicht funktioniert, auch nicht mit Versprechungen aus der Greenwashing- und Alibi-Trickkiste.
Und jetzt bleibt man stur auf einem längst totgerittenen Gaul sitzen, gibt ihm fleißig die Sporen und hofft darauf, mit unverholenen Drogungen aus der Konzernzentrale doch noch Erfolg zu haben, weil es angeblich keinen Plan B gibt.