Beiträge von Gunimo

    Also das Spiel der NM darf man schlecht finden, aber Namen dürfen nicht genannt werden? Wenn man sagt, ein Musiala und Sane (wobei man diese Empfindung immer alleine trifft)waren schon gegen die Elfenbeinküste schlecht, dann geht das zu weit? Seine eigene Kritik findet man immer sachlich, weil ich ja immer recht habe und sachlich kritisiere? Seltsame Einstellung!

    Nein, schon wieder falsch. Ich denke, Du möchtest es partout nicht verstehen, anderes kann ich mir Dein Verhalten mit der dauernden Gegenrede am Thema vorbei nicht erklären.

    Natürlich gehört zur Kritik und Meinungsäußerung durchaus auch Ross und Reiter zu benennen.

    Es geht einzig und alleine um das wie!!!! Man kann bei aller Kritik doch Anstand wahren. Häme, Schadenfreude und das erkenmbare, heimliche Warten auf Misserfolg um mal wieder richtig abkotzen zu können.

    So schwer verständlich kann das doch nun wirklich nicht sein.

    Ich tue mich schwer damit, mich mit dieser truppe zu identifizieren, wenn dabei spielerisch sowas wie in den 2 letzten Spielen rumkommt.

    Das ist auch völlig ok.

    Niemand muss sich mit der Nationalmannschaft "identifizieren" und eine große Zahl haben gar kein Interesse an Fußball. Überhaupt kein Problem. Kritisches Hinterfragen ist legitim.

    Das ist nicht das, was ich kritisch angemerkt habe, sondern diese Häme und das geradezu freudige darauf warten einiger, dass das Nationalteam scheitert, und man gewisse Spieler mal wieder verbal niedermachen und beschimpfen kann.

    Den Unterschied haben einige hier offenbar nicht verstanden.

    Wenn man hier so manchen Sermon der vielen Hobbybesserwisser-Bundestrainer liest, dann fällt auf, dass viele augenscheinlich nur darauf warten, dass die deutsche Nationalmannschaft Spiele verliert und möglichst früh scheitert im Turnier. Man freut sich gehässig über jeden Fehltritt und schüttet sogleich Häme und Spott über die Spieler aus. Vor allem dann, wenn sie bei den Bayern spielen.

    Scheint eine typisch deutsche Untugend zu sein.

    Peinlich.

    Bayer 04 ist ohnehin gut beraten, die bislang betriebenen Planungen für den avisierten Campus-Standort Monheim aus einem völlig anderen Grund baldmöglichst aufzugeben.

    Denn während die Forschungsarbeit zu den Auswirkungen des Klimawandels von zu vielen Verantwortlichen in NRW nach wie vor stiefmütterlich vernachlässigt wird, setzen die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie der Deutsche Wetterdienst (DWD) als gemeinschaftliche Partner des Forschungsprojektes "Klimaveränderung und Wasserwirtschaft" (KLIWA) diesbezüglich Maßstäbe. (...)


    Die Vulkaneifel ist das größte noch aktive Vulkangebiet Mitteleuropas. Geophysiker, wie beispielsweise am KIT (Karlsruher Institut für Technologie), überwachen die Region und haben durch Magmakammer-Forschungen herausgefunden, dass unter der Westeifel auch heute noch Magma aufsteigt, was zukünftige Eruptionen möglich macht.

    Die rheinische Tiefebene wäre nach einer verheerenden Vulkaneruption und deren Folgen komplett verwüstet und großräumig unbewohnbar.

    Sich für die Zukunft zu rüsten hieße, das Rheinland und vor allem die Kölner Bucht tunlichst komplett zu verlassen...

    :LEV19:LEV14

    Es gibt erhebliche Widerstände in der Monheimer Unternehmerschafft gegen das Nein der mittlerweile nur noch drei Bündnisfraktionen. Selten habe ich eine solche kompromisslose Verweigerungshaltung gesehen, die den Standort Monheim beschädigt.

    Die Antwort auf die Frage, wer da was beschädigt, kommt ganz darauf an wen Du fragst. :LEV18

    Ebenso auf die Frage, wie ein tragbarer Kompromiss aussehen könnte.

    Oooh, einige seiner Mitspieler fühlen sich "unwohl" ob Xhakas Kritik. :D

    Eine WM ist nun mal keine "Wohlfühloase", wenn man ambitioniert dort auftreten möchte. Die Luschen sollten froh sein einen solchen Klartext redenden Leader im Team zu haben, anstatt sich "unwohl" damit zu fühlen. :LEV11

    Nein sicher nicht jeder, aber es liegt doch nahe, dass die Mehrheit den Campus jedenfalls nicht nur aus Umweltgründen ablehnt.


    PS: Ich habe mich gerade gefragt ob Du nicht konsequenterweise von Milchjunginnen*rechnung sprechen müsstest…:levz1

    Wenn Du meinst, es tut was zur Sache, dann:

    Milchmenschenrechnung (m/w/d)

    Wenn ich das richtig erinnere haben bei der letzten Kommunalwahl ~10% Grün gewählt; die Stadt besteht also eher nicht nur aus Naturschützern.

    Sorry, aber das ist nun wirklich eine unsinnige Milchmädchenrechnung. :D

    Als ob jede(r), der/die sich für Unwelt- und Artenschutz interessiert und einsetzt "Die GRÜNEN" wählt, bzw. Überhaupt wählen geht...

    Ich kann Dir versichern, dass es nicht so ist. :LEV19

    Die Urdenbacher Kämpe gehört (zum Teil) zu Monhein. Von einem Acker neben einer Chemiefabrik als "letztes Refugium" zu sprechen ist lächerlich.

    Ich schrieb, man solle "auf die letzten verbliebenen Refugien" (plural und allgemeingültig) besonders acht geben.

    Die Urdenbacher Kämpe liegt hauptsächlich auf dem Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf (in den südlichen Stadtteilen Urdenbach und Hellerhof). Ein kleinerer, südlicher Teil des Naturschutzgebietes reicht zudem bis in das nördliche Stadtgebiet von Monheim am Rhein (Ortsteil Baumberg) hinein.

    Ich kenne das Gebiet sehr gut, bin dort viel und regelmäßig unterwegs.

    Den Grünzug im Süden, am anderen Ende von Monheim, macht das aber nicht gleichsam obsolet. Ganz im Gegenteil. Die Naturschutzverbände haben den Wert des Gebietes dezidiert erklärt und für jeden Interessierten nachvollziehbar dargelegt.

    Wer für Naturschutzargumente keinen Sinn hat, der behauptet gegen besseres Wissen einfach weiterhin, es handele sich um verzichtbare Freiflächen die eh für nichts gut sind.

    Solche falschen Behauptungen werden aber nicht wahrer, nur weil sie von möglichst vielen Ignoranten ohne einschlägiges Wissen häufig wiederholt werden. ;)

    Ich verstehe. Monheim ist das Zentrum des Natur-, Umwelt-, Arten- und Vögelchenschutzes. Den Leuten im "weiteren Umfeld" geht es nicht darum, dass sie keinen Bock auf Lärm, Baustelle und mehr Verkehr etc haben. Es geht ihnen nicht darum, dass sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Nochmal: Das kann man wollen und wählen. Aber dieses verstecken hinter den Öko-Themen ist einfach lächerlich.

    Kommt darauf an wen Du fragst. Fußballmonopolisten oder Naturschützer.

    Gerade eine Stadt wie Monheim, die schon recht verdichtet und zugebaut ist, sollte auf die letzten naturrelevanten Refugien besonders acht geben und diese wertschätzen.

    Dem sozialen Problem mangelnder Wohnraum begegnet die Stadt Monheim durch die Genehmigung von Einfamilienhäusern inkl. Pool? Und Du meinst die Leute, die in dem Pool liegen, interessieren sich für die Vögelchen, die durch diesen relevanten Grünzug fliegen und wollen deswegen keinen Campus?

    Ich würde ja schwer vermuten, dass die Anwohner einfach lieber auf eine Wiese gucken (ob mit oder ohne Vögeln drauf) als auf den Campus. Und das kann ich verstehen, ich gucke auch auf eine Wiese. Aber dann kann man es einfach sagen, dass man seine eigenen Interessen durchzusetzen versucht.

    Es geht nicht einzig um "Vögelchen" und ja, auch Einfamilienhäuser sind nachgefragter Wohnraum.

    Edit:

    Nachtrag:

    Nicht nur die direkten Anwohner des Areals werden vertreten, sondern auch alle jene im weiteren Umfeld, die auf den Natur-, Umwelt-, Arten- und Klimaschutz viel mehr Gewichtung und Zukunftsrelevanz legen, als auf die Expansionspläne eine BuLi-Clubs aus der Nachbarstadt.

    Das Foto zeigt eigentlich die gesamte Absurdität. Leute bauen ihre Einfamilienhäuser samt Parkplatz, Terrasse und Pool auf die Grünfläche, wovon ausschließlich sie selber profitieren und sind dann gegen die Bebauung der restlichen Grünfläche, wovon Generationen profitieren könnten.

    Absurd sind im Grunde nur solche Scheinargumente.

    Dass ausgewiesenes Bauland für den Haus-/Wohnungsbau gebraucht wird ist richtig. Es herrscht zunehmend Mangel an Wohnraum in den Städten und das ist ein erhebliches soziales Problem, dem die Politik Rechnung tragen muss. Monheim ist heuer schon sehr dicht bebaut und "versiegelt".

    Die Errichtung eines monströsen Fußballcampus auf einem für den Natur- und Artenschutz höchst relevanten Grünzuges, ist dann eine ganz andere Angelegenheit. Die in diesem Kontext hohe Relevanz des Areals wurde schon mehrfach und sehr ausführlich von Experten dargelegt.

    Vor allem ist bislang überhaupt nur ein geringer Teil des Areals für eine mögliche Bebauung freiegeben.

    Ein Fußballcampus ist ein flächenfressendes Special-Interest-Projekt eines BuLi-Clubs.

    Ich kann verstehen, dass "Bayer 04" glaubt, dieses Imageprojekt zu benötigen. Allerdings kann ich als "Bayer 04 Anhänger" die Bedenken der Regionlpolitik und der vielen betroffenen Bürger weit aus mehr nachvollziehen, die Fußballprojekten dieser Größenordnung sehr kritisch und ablehnend begegnen. Sicher wird nicht die Mehrheit der Monheimer Bürgerschaft den Fußball als wichtigen Lebensinhalt betrachten und alle anderen Aspekte diesem unterordnen wollen.

    Die Art und Weise, wie die "Fußball GmbH" mit Gewalt versucht diesen angeblich "alternativlosen", längst totgerittenen Gaul gegen alle Widerstände durch zu drücken, stößt in Monheim bei vielen sicher auch nicht gerade auf Wohlwollen und Sympatie.

    Man ist es aus Leverkusen natürlich gewohnt, dass hier so ziemlich alles durchgewunken wird, was Bayer "wünscht". Siehe zuletzt das höchst umstrittene Bauprojekt Sportinternat am Kurtekotten. Im Konzern versteht man unter dem Wort "Kompromiss" traditionell vor allem das Nachgeben und willfährige Entgegenkommen des Gemeinderats. In Monheim hat man sich da wohl verrechnet...