• Punkt 4 ist für mich ein NoGo, obwohl ich so etwas ähnliches auch schon von Carro gehört habe.

    Respekt darf nie an die Position gebunden sein. Ich habe auch schon mal den Zahnarzt gewechselt, weil der seine Assistentinnen mehrfach ein meinem Beisein runtergemacht hat.

  • SvN hat in diesem Fall ja scheinbar gewusst, dass er sich so weit aus dem Fenster lehnen darf bzw. soll.

    Der Lienen hat ihn (SvN) kritisiert und fand seine Berichterstattung grenzwertig.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Zitat

    ...Genauso zerrüttet war sein Verhältnis innerhalb der Kabine. Betreuer, Physios, Ärzte, Ernährungs-Experten, Team-Organisation, sein eigener neuer Trainer-Stab – mit niemandem wurde er warm. Gerade an der Stelle hatte man dem erfahrenen Trainer zugetraut, ein verbindendes Element zu sein. Wurde er nicht. Es gab keine Führung und keine Orientierung. Er wurde nie zum Chef des Profi-Bereichs in der Arena wie seine Vorgänger. Vor dem ersten Saisonspiel gegen Hoffenheim verzichtete ten Hag sogar zur Verwunderung aller auf eine mitreißende Ansprache, bevor die Spieler und der Stab auf den Platz gingen.

    aus dem gelinkten Sportbild-Artikel

    Was ich aus dem Mund noch aktiver Mitarbeiter gehört habe, war immer, wie positiv Bayer 04 von ehemaligen Spielern und/oder Verantwortlichen wahrgenommen wurde. Da fiel kein böses Wort nach einer beruflichen Veränderung. Eine in dieser Form krasse Geschichte. =O

    Einmal editiert, zuletzt von portello (2. September 2025 um 16:17)

  • Die mitreißende Ansprache gab's zumindest nach dem Spiel...

    Speaking to The Athletic after the game, Tillman described a disappointed dressing room, revealing also that head coach Erik ten Hag, who is newly appointed this season, had harsh words for his players.

    “He said that we played like boys today, not men,” Tillman said. “He also said that it’s embarrassing how we finished the game, so the mood wasn’t great.”

    Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
    Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

  • Abgesehen davon, dass ich dieses Jungs/Männer Ding für völlig unsinnig halte, muss sich für eine Führungskraft ja immer die Frage stellen, wie man an der Situation was zum Positiven ändert. Vielleicht ist es auch mal hilfreich, die Leute anzupöbeln, sie etwas aus der Reserve zu locken, Emotion freizusetzen. Wenn man aber die Häfte der Leute dazu bringt, sich zu denken "Ach leck mich doch, was willst Du eigentlich von mir?", hat man natürlich maximal verwachst. Ich unterstelle erstmal grundsätzlich keine Absicht bei den Spielern, entsprechend ist es offenbar Unvermögen und Hilflosigkeit in der Situation sowie das Problem, dass jeder für sich allein und mit sich allein beschäftigt war. DAS muss ich doch dann ändern. Inwiefern das zu irgendwas beitragen soll, wenn man den Spielern dann sagt, sie hätten gespielt wie Jungs und nicht wie Männer, ist mir schleierhaft.

    Gonzo, gib Gas! Wir wollen hier gewinnen!


    Bayer Schneider - Bernd Leverkusen!

  • Damit hatte er ja sogar recht.

    Er hat es ja auch in der PK so formuliert, dass die Spieler genug "skills" hätten, mit so einer Situation umzugehen. Andrich hätte sich - so interpretiere ich ihn - schon vorab mehr strukturelle Vorgaben gewünscht. Reporter: "Gab es keine Anweisungen?" Andrich: "Teils Teils" ...hmm?!

  • Könnt ihr euch noch erinnern an Zeiten, als man immer nach jemandem geschriehen hat, der rumbrüllt, die Wicheier von Spielern bricht und solange laufen lässt bis sie kotzen?

    Aus der Zeit scheint auch ETH zu stammen und wozu das führt hat man schnell gesehen. Ein Trainer muss wie jede Führungskraft erstmal ein sehr guter Kommunikator sein. Jemand der zu allen Leuten eine gute Verbindung aufbaut und nicht jemand mit ner Plautze, der mit Händen in den Hosentaschen wie Falschgeld rumsteht und sich eh für den Größten hält.

    Ich hoffe nur dass man jemand findet der ein Menschenfänger wie Xabi ist.

  • Mourinho soll mal zu Schürrle gesagt haben, er würde spielen wie ein Mädchen. Die Äußerung, die Mannschaft habe "jungenhaft" gespielt, finde ich alles andere als tragisch. Murks sollte man als Murks bezeichnen (dürfen). Ab und an muss man dann auch (sehr) deutlich werden. Nicht zu oft und schon gar nicht immer, aber ab und an ist der richtige Moment dafür. Und ehrlich gesagt, geht mir schon lange auf den Keks, dass sich die Mannschaft seit Monaten von fast jeder anderen Mannschaft niederkämpfen lässt und nicht dagegen hält. Bielefeld, Hoffenheim, Bremen, ja sogar Großasbach waren uns kämpferisch deutlich überlegen.

    Einmal editiert, zuletzt von Willibert1967 (2. September 2025 um 17:02)

  • Abgesehen davon, dass ich dieses Jungs/Männer Ding für völlig unsinnig halte, muss sich für eine Führungskraft ja immer die Frage stellen, wie man an der Situation was zum Positiven ändert. Vielleicht ist es auch mal hilfreich, die Leute anzupöbeln, sie etwas aus der Reserve zu locken, Emotion freizusetzen. Wenn man aber die Häfte der Leute dazu bringt, sich zu denken "Ach leck mich doch, was willst Du eigentlich von mir?", hat man natürlich maximal verwachst. Ich unterstelle erstmal grundsätzlich keine Absicht bei den Spielern, entsprechend ist es offenbar Unvermögen und Hilflosigkeit in der Situation sowie das Problem, dass jeder für sich allein und mit sich allein beschäftigt war. DAS muss ich doch dann ändern. Inwiefern das zu irgendwas beitragen soll, wenn man den Spielern dann sagt, sie hätten gespielt wie Jungs und nicht wie Männer, ist mir schleierhaft.

    Vielleicht dachten sie ja, sie hätten wie Männer gespielt (was sie nicht haben) und unser Ex-Coach wollte nur verdeutlichen, dass es so nicht geht. Jetzt jede Äußerung von ihm zu sezieren, halte ich für völlig verfehlt.

  • Vielleicht dachten sie ja, sie hätten wie Männer gespielt (was sie nicht haben) und unser Ex-Coach wollte nur verdeutlichen, dass es so nicht geht. Jetzt jede Äußerung von ihm zu sezieren, halte ich für völlig verfehlt.

    Das kann man ruhig mal machen zum wachrütteln. Denke aber, dass die Spieler schon verunsichert genug sind.

    Insofern ist nach (bevorzugt sachlicher) Kritik, ein nach vorne schauen und aufbauen wichtig. In dem Fall: wie stelle ich mir als Trainer den spielstil und Verantwortungen in Überzahl vor. Und wie kommen wir dahin.

    Bei Ten Hag habe ich das Gefühl, dass er nur kritisiert und dann beleidigt dreinschaut.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Vielleicht dachten sie ja, sie hätten wie Männer gespielt (was sie nicht haben) und unser Ex-Coach wollte nur verdeutlichen, dass es so nicht geht. Jetzt jede Äußerung von ihm zu sezieren, halte ich für völlig verfehlt.

    Wie spielen denn Männer im Vergleich zu Jungs?

    Man muss konstruktiv und konkret sein. Solche sprachlichen Bilder ohne jede echte Anweisung oder Hinweise, wie etwas besser zu machen ist, und die zudem vor allem der Beleidigung dienen, sind in der Situation einfach nicht hilfreich. Der angetrunkene Fan auf der Tribüne kann das ja gern zum Frustabbau nutzen, für den Trainer hat es nicht darum zu gehen, seinen Frust loszuwerden sondern das Team auf Kurs zu bringen.

    Der Spruch von ETH steht einfach pars pro toto für seinen Kommunikations- und Führungsstil.

    Gonzo, gib Gas! Wir wollen hier gewinnen!


    Bayer Schneider - Bernd Leverkusen!

  • Nach meinem Verständnis kann man ein 1:3 in Unterzahl gegen Jungs noch leicht aufholen. Einfach energischer auftreten.

    gegen Männer schwer, könnte weh tun. So war es wohl gedacht.

    Aber diese "echter Mann", "Ehrenmann" Sprache kommt von keinen großen Geistern.

  • Wie spielen denn Männer im Vergleich zu Jungs?

    Man muss konstruktiv und konkret sein. Solche sprachlichen Bilder ohne jede echte Anweisung oder Hinweise, wie etwas besser zu machen ist, und die zudem vor allem der Beleidigung dienen, sind in der Situation einfach nicht hilfreich. Der angetrunkene Fan auf der Tribüne kann das ja gern zum Frustabbau nutzen, für den Trainer hat es nicht darum zu gehen, seinen Frust loszuwerden sondern das Team auf Kurs zu bringen.

    Der Spruch von ETH steht einfach pars pro toto für seinen Kommunikations- und Führungsstil.

    Den Spruch versteht jeder! Manchmal ist der falsche Moment für konstruktive Kritik. Ich möchte Ten Hag nicht in Schutz nehmen, aber Matthäus hat Recht, wenn er sagt, ab dem 1:3 musst du so ein Spiel auch ohne Trainer auf der Bank nach Hause bringen. Jetzt ist die Mannschaft gefragt. Sowas, wie den Streit vor der Ausführung des Elfmeters oder die Nicht-Leistung nach dem 1:3 möchte ich nicht mehr sehen. Da müssen sich die Spieler an die eigene Nase packen.

  • Selbstverständlich bringt es was, wenn man auch mal mit einer Brandrede auf die Kacke haut. Nur hängt das immer vom richtigen Zeitpunkt und besonders vom Standing ab. Gleich am Anfang seiner Zeit solche Töne von sich zu geben zeigt eigentlich, dass er nicht wirklich mit Menschen umgehen kann bzw. nicht weiß, wie man eine Mannschaft zusammenschweißt.

    Meiner Meinung nach ist er ein Blender, der in Holland womöglich auch viel vom Kader und vorallem von der eher schwachen Konkurrenz in der Liga profitiert hat. In England ist das ganze Konzept doch schon gescheitert und hier wurde das Scheitern fortgeführt.

    Keine Spur von Selbstreflexion. Es gehören immer zwei dazu.

    No matter what! Für seine Vita schlecht, aber finanzielle Sorgen muss er sich nicht mehr machen. Daher hält sich mein Mitleid auch gen Null. Sollte nochmal sein Verhalten überdenken und beim nächsten Mal die Sachen anders angehen (oder einfach Fussball Manager zocken).

  • Haben halt doch den Manchester ten Hag bekommen und nicht den Ajax ten Hag. Bei den angeblich zahlreichen menschlichen Defiziten wundert man sich schon, wie so jemand vorher so erfolgreich sein konnte. Vier Titel in Holland oder drei in der Schweiz (Seoane) sind dann letztlich doch keine Qulitätsmerkmale.