• Im 16er wird teilweise gezielt in Kontaktsituationen hinein gegangen, um Elfmeter herauszuholen. Um dann direkt diesen Kontakt (der DEUTLICH geringer ist als der bei Demirovic) "anzunehmen", weil das eben ausreicht für einen Elfmeterpfiff. Die Intensität dieses Kontakts ist doch in diesem Fall mehr als deutlich.

    Du appellierst eher an "Wo ein Foul ist, muss ein (großer) Schmerz sein", was ich nicht regelkonform oder gar logisch finde.

    Nein falsch gelesen!

    Kann ich weiterlaufen oder nicht. Das habe ich geschrieben. Er lief nahezu normal weiter. Deswegen für mich kein Foul.

  • Stimme dir bzg. des ganzen "Kontakt"-Diskurses voll zu. Danke! Allerdings muss man einen Umgang damit finden, dass die aktuelle Regelauslegung die SPieler ermutigt bzw. zwingt, sich theatralisch hinzuwerfen

  • Stimme dir bzg. des ganzen "Kontakt"-Diskurses voll zu. Danke! Allerdings muss man einen Umgang damit finden, dass die aktuelle Regelauslegung die SPieler ermutigt bzw. zwingt, sich theatralisch hinzuwerfen

    Dazu gehören aber alle. Es hat doch damit angefangen, dass Spieler wissen wenn sie theatralisch fallen, der Schiri schon pfeifen wird. Das sehen wir ja seit bestimmt 20 Jahren. Glaub das Thema müsste man von mehreren Seiten betrachten. Die Schiris müssen einfach mal einen anderen Kurs halten. Wenn ich sehe was in der BL alles abgepfiffen wird und wenn ich dann andere Ligen schaue, ist es teilweise echt mittlerweile wie beim Basketball

  • Nein falsch gelesen!

    Kann ich weiterlaufen oder nicht. Das habe ich geschrieben. Er lief nahezu normal weiter. Deswegen für mich kein Foul.

    Hat nichts mit hinfallen müssen zu tun, hätte er dieses „Kontakt“ als dermaßen schlimm empfunden wäre er nicht so weitergelaufen, Punkt.

    Den Punkt meinte ich bzgl. Schmerzempfindung. In so einem Moment gibt es Spieler, die deutlich weniger als das annehmen. Demirovic scheint einfach prinzipiell die Gier auf das Tor zu haben und überhaupt nicht auf dem Schirm zu haben, dass der Kontakt ausgereicht hätte. Er hat sich ja danach auch hingeworfen, weil es anscheinend schon weh getan hat... Zum Thema Weiterlaufen.

  • Und genau wegen solcher Meinungen werden sich auch weiterhin 99% Spieler in so einer Situation fallen lassen. Ich bin mir sicher Demirovic hat dabei auch etwas gelernt und wird das nie wieder so machen. Er konnte übrigens nur so weiterlaufen, weil er gerade dabei war sein komplettes Gewicht und die Dynamik auf den anderen Fuß zu verlagern. Wäre der Kontakt minimal früher passiert, wäre er ins Straucheln gekommen und wäre vermutlich hingeklatscht.

  • Den Punkt meinte ich bzgl. Schmerzempfindung. In so einem Moment gibt es Spieler, die deutlich weniger als das annehmen. Demirovic scheint einfach prinzipiell die Gier auf das Tor zu haben und überhaupt nicht auf dem Schirm zu haben, dass der Kontakt ausgereicht hätte. Er hat sich ja danach auch hingeworfen, weil es anscheinend schon weh getan hat... Zum Thema Weiterlaufen.

    Ja aber das ist doch dann ganz einfach, er hat es nicht als so schlimm empfunden und konnte nahezu normal weiterlaufen also ist es kein Foul. Ein anderer Spieler wäre vllt ganz aus dem Tritt gekommen und dann wäre es ein Foul gewesen.

    Ein Jan Koller konnte einen Block zum

    Beispiel auch anders empfinden wie ein Olaf Thon.

    Das hat dann nichts mit hinwerfen zu tun

  • Und genau wegen solcher Meinungen werden sich auch weiterhin 99% Spieler in so einer Situation fallen lassen. Ich bin mir sicher Demirovic hat dabei auch etwas gelernt und wird das nie wieder so machen. Er konnte übrigens nur so weiterlaufen, weil er gerade dabei war sein komplettes Gewicht und die Dynamik auf den anderen Fuß zu verlagern. Wäre der Kontakt minimal früher passiert, wäre er ins Straucheln gekommen und wäre vermutlich hingeklatscht.

    Und genau deswegen sage ich ja, dass sich grundsätzlich etwas ändern sollte wie einen Post weiter geschrieben :LEV9

    Ja hätte, wenn und aber. Ist aber nicht so gewesen. Also.

  • Ja aber das ist doch dann ganz einfach, er hat es nicht als so schlimm empfunden und konnte nahezu normal weiterlaufen also ist es kein Foul. Ein anderer Spieler wäre vllt ganz aus dem Tritt gekommen und dann wäre es ein Foul gewesen.

    Ein Jan Koller konnte einen Block zum

    Beispiel auch anders empfinden wie ein Olaf Thon.

    Das hat dann nichts mit hinwerfen zu tun

    Also hängt das deiner Meinung nach am Umgang des Gefoulten (bzw. des Betroffenen) mit dem Kontakt, ob es ein Foul ist oder nicht und nicht an objektiven Kriterien?

    Ich verstehe deinen Ansatz zwar irgendwie, aber das ist mir zu romantisch für so ein Milliardengeschäft, wo jeder prinzipiell auf seine eigenen Vorteile aus ist ohne Rücksicht auf Verluste. Da braucht es ein einheitliches Bewerten der Tat. Am Ende muss dann der VAR noch Schauspielkurse besuchen, um sich da besser reinversetzen zu können. Das ist mir zu wild.

  • Ja ich gehe sogar noch weiter ich fände es schön wenn ein paar Leverkusener (Hautfarbe egal übrigens) bei Bayer LEVERKUSEN spielen würden aber ich bin halt ein bisschen alte Schule passt nicht mehr zu dem Profisport in den der ROI wichtiger zu sein scheint als Identifikation ich weiß das ist normal. Aber wenn wir dann halt in 3 Jahren 4 Spanier 5 Franzosen und 2 Engländer in der Startformation haben irgendwann ist es halt nur noch befremdlich. Aber ja das macht mich zum Nazi schon verstanden.

    Damit gehst du allerdings nicht weiter, sondern machst einen ganz anderen Punkt. Natürlich ist ein Spieler, der die eigene Nachwuchsakademie über Jahre besucht hat, schon als Teenager im heimischen Stadion war und in Lev zur Schule ging ein anderer Identifikationsfaktor als ein gekaufter Profi. Es spielt allerdings überhaupt keine Rolle ob dieser Profi weiß und in Potsdam geboren ist oder schwarz und in Ouagadougou geboren ist - es sind beides gekaufte Profis, die erstmal eine Verbindung zu den Fans aufbauen müssen, während der Jugendspieler, der seit Jahren das Trikot des Vereins trägt, diese Verbindung und Identifikation gewissermaßen in die fußballerische Wiege gelegt bekommen hat.

    Also ja, wenn dein Punkt ist "wir haben Ausländer im Team, das ist befremdlich", dann ist das rassistisch.

    Wenn dein Punkt ist "wir haben nur Profis mit Blick auf ihre persönliche Karriere und ohne Identifikation zu Fans, Verein und Stadt im Team, das ist befremdlich", dann kann man das als Ansicht stehen lassen.

    "Fürn paar Blumen kein Geld, doch auswärts dabei an unserem Jahrestag."

  • er ist doch aus dem tritt gekommen, hat im anschluss die ballkontrolle verloren, und ist dann eigentlich genauso in den abwehrmann reingerutsch wie andrich bei seiner gelb-roten (beine angewinkelt etc), wenn es ganz dumm läuft sieht er da auch ne karte

  • Krude Logik!

    Kann ich weiterlaufen oder nicht. Das habe ich geschrieben. Er lief nahezu normal weiter. Deswegen für mich kein Foul.

    Wo steht in den Regeln, dass es einen direkten Freistoss gibt, wenn jemand nicht weiterlaufen kann?

    Der Torwart will den Ball wegschlagen und trifft mit genau dieser Intensität die Achillessehne von Demirovic. Er tritt ihn also. Natürlich ist das ein Foul. Direkter Freistoss im Strafraum bedeutet Elfmeter.

  • Also hängt das deiner Meinung nach am Umgang des Gefoulten (bzw. des Betroffenen) mit dem Kontakt, ob es ein Foul ist oder nicht und nicht an objektiven Kriterien?

    Ich verstehe deinen Ansatz zwar irgendwie, aber das ist mir zu romantisch für so ein Milliardengeschäft, wo jeder prinzipiell auf seine eigenen Vorteile aus ist ohne Rücksicht auf Verluste. Da braucht es ein einheitliches Bewerten der Tat. Am Ende muss dann der VAR noch Schauspielkurse besuchen, um sich da besser reinversetzen zu können. Das ist mir zu wild.

    Fand da den Ansatz aus dem Pokalfinale Frankfurt - Bayern von Zwayer(?) ganz gut.

    Kontakt lag zweifelsfrei vor, als Ursache für das Fallen wurde er aber nicht gewertet.

    Oftmals wird aber heut nur nach dem Kontakt gesucht

    »Kranplätze müssen verdichtet sein«

  • Also hängt das deiner Meinung nach am Umgang des Gefoulten (bzw. des Betroffenen) mit dem Kontakt, ob es ein Foul ist oder nicht und nicht an objektiven Kriterien?

    Ich verstehe deinen Ansatz zwar irgendwie, aber das ist mir zu romantisch für so ein Milliardengeschäft, wo jeder prinzipiell auf seine eigenen Vorteile aus ist ohne Rücksicht auf Verluste. Da braucht es ein einheitliches Bewerten der Tat. Am Ende muss dann der VAR noch Schauspielkurse besuchen, um sich da besser reinversetzen zu können. Das ist mir zu wild.

    Indirekt ja, habe es doch erklärt. Wenn Demirovic aufgrund des Kontaktes nicht fällt, weil es vllt nicht so stark war für ihn ist es kein Foul. Ein anderer hätte den Kontakt vllt intensiver gespürt oder wäre noch anders getroffen worden und gefallen.

    Das impliziert aber nicht das man extra fallen soll.

    Da muss man doch auch mal differenzieren können. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß

  • Damit gehst du allerdings nicht weiter, sondern machst einen ganz anderen Punkt. Natürlich ist ein Spieler, der die eigene Nachwuchsakademie über Jahre besucht hat, schon als Teenager im heimischen Stadion war und in Lev zur Schule ging ein anderer Identifikationsfaktor als ein gekaufter Profi. Es spielt allerdings überhaupt keine Rolle ob dieser Profi weiß und in Potsdam geboren ist oder schwarz und in Ouagadougou geboren ist - es sind beides gekaufte Profis, die erstmal eine Verbindung zu den Fans aufbauen müssen, während der Jugendspieler, der seit Jahren das Trikot des Vereins trägt, diese Verbindung und Identifikation gewissermaßen in die fußballerische Wiege gelegt bekommen hat.

    Also ja, wenn dein Punkt ist "wir haben Ausländer im Team, das ist befremdlich", dann ist das rassistisch.

    Wenn dein Punkt ist "wir haben nur Profis mit Blick auf ihre persönliche Karriere und ohne Identifikation zu Fans, Verein und Stadt im Team, das ist befremdlich", dann kann man das als Ansicht stehen lassen.

    Es ist rassistisch wenn man es gut fände wenn noch ein paar deutsche Spieler im Team sind? Die gegebenenfalls auch den Sprung in die N11 schaffen können? Die ein interview in meiner Sprache führen können? Die meinen Verein (ob Fan oder nicht) seit klein auf kennen und vielleicht auch Fan der Bundesliga sind? Die vielleicht nicht bei dem ersten Angebot von Aston Villa abhauen weil hauptsache PL? Nein wir können auch 11 Franzosen in die Start11 packen kein Unterschied was die Identifiktion angeht hab verstanden.

  • Hab immer noch nicht verstanden, warum

    a) deutsche Spieler besser sind als nicht-deutsche Spieler. Da würden mir auf Anhieb ziemlich viele einfallen (deutsche Spieler), die "meine" Sprache (ach du meine Güte....) auch nicht fließend sprechen. Richtig mies, wenn sie bilingual/trilingual unterwegs sind...ich bin verwirrt.
    b) ...wir noch keinen cut-off Wert für regionale Zugehörigkeit definiert haben. Kai Havertz und Florian Wirtz hätten NIEMALS für uns spielen dürfen, regelrecht ekelhaft, diese Spielintelligenz und die Freude, die sie tausenden von Menschen bescherten. Ich könnte Regenbogen kotzen. Von den "Ossis" mit super wenig Relevanz für unseren Verein ganz zu schweigen, war ja quasi Ausland.
    c) ...man nur eine Sprache spricht. Voll unnötig.
    d)...man sich Identifikation wünscht, aber nicht über Identifikation spricht.
    e)...man Superkartoffeln in eine N11 schicken will, in der mehr als zwei Leute mehr als monolithische Wurzeln haben, voll strange.

    So wie Woltemade?

    f)...wir Leute mit komischen Namen nicht aus der BuLi ausschließen, dicht gefolgt von Leuten, die Uli H. nicht kennt, immerhin ein deutscher Wurstproduzent. Glücklicherweise hat sich Uzun für die türkische N11 entschieden, da roch ja jeder Schuss nach Dürüm.

    "Die Spieler wissen, dass ich keine Konzessionen mache. Sie müssen sich in die Mannschaft reinboxen. Das geht nur über die Leistung. Es gibt nichts Anderes" - Don Jupp

  • Es ist rassistisch wenn man es gut fände wenn noch ein paar deutsche Spieler im Team sind? Die gegebenenfalls auch den Sprung in die N11 schaffen können? Die ein interview in meiner Sprache führen können? Die meinen Verein (ob Fan oder nicht) seit klein auf kennen und vielleicht auch Fan der Bundesliga sind? Die vielleicht nicht bei dem ersten Angebot von Aston Villa abhauen weil hauptsache PL? Nein wir können auch 11 Franzosen in die Start11 packen kein Unterschied was die Identifiktion angeht hab verstanden.

    Was sollen denn diese rhetorischen Fragen? Jeder hier freut sich über Identifikation mit dem Verein, jeder will Spieler, die die Buli nicht als Sprungbrett sehen und vielleicht sogar als Kind schon wussten, was Bayer Leverkusen ist. Dass das immer seltener wird, liegt aber nicht an ausländischen Spielern, sondern am "modernen Fußball" "gegen den" wir ja bekanntlich sind. Rippi hat das Beispiel Woltemade genannt, es gibt noch zahlreiche andere. Gleichzeitig freut man sich doch aber auch, wenn ein kommender Weltstar "bei uns" groß rausgekommen ist. Egal, ob er Vidal, Berbatov oder Wirtz heißt.

    ...weiß nicht, wo man da jetzt auf Zwang den Streitpunkt suchen muss.

  • Es ist rassistisch wenn man es gut fände wenn noch ein paar deutsche Spieler im Team sind? Die gegebenenfalls auch den Sprung in die N11 schaffen können? Die ein interview in meiner Sprache führen können? Die meinen Verein (ob Fan oder nicht) seit klein auf kennen und vielleicht auch Fan der Bundesliga sind? Die vielleicht nicht bei dem ersten Angebot von Aston Villa abhauen weil hauptsache PL? Nein wir können auch 11 Franzosen in die Start11 packen kein Unterschied was die Identifiktion angeht hab verstanden.

    Du wurdest vorhun gebeten mal paar Spieler zu nennen, die du gerne geholt hättest. Falls ich das übersehen habe, sorry, aber ansonsten warte ich gespannt auf die Auswahl, wer da hätte kommen sollen.

    Und die Identifikation hängt doch nicht am Personalausweis.

    Positionen passen nicht, aber was findest du wer hing hier mehr am Verein? Demirbay oder Donati?

    Oder ums aktueller zu halten,willst du sagen das Frimpong und Adli überhaupt nicht am Verein hingen?

    Das ist doch Quatsch