Ich kann an dem Artikel nichts Schlimmes erkennen. Der Mann stellt Fakten dar und legt den Finger auf die Wunde. Natürlich steht Kasper in der Verantwortung, hier einiges zu ändern.
Kasper Hjulmand (Trainer)
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Vielleicht muss man sich am Ende einer sehr wilden, problematischen und schwierigen Saison einfach mit der Europa League zufrieden geben. Ist ja auch nicht zwingend so, als würden wir dann völlig einbrechen. Gerade unsere teuren, durch die CL Millionen ermöglichten Transfers wie Tillman, Ben Seghir und Bade sind ja alles andere als eingeschlagen, wohingegen unsere eher günstigeren, klügeren Scouting-Transfers, wo wir einfach früh dran waren, besser aufgingen.
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Leute, wir waren vor 2 Jahren ungeschlagen Deutscher Meister, mit einem Verein aus einer Kleinstadt, mit kleinem Stadion und vergleichsweise wenig Werbeeinnahmen.
Das war und ist Wahnsinn. Jetzt hier zu fordern, dass wir permanent performen und Dauergast in der CL sind, ist dann doch etwas übertrieben.
Ich wohne in Berlin, mit 4 Mio Einwohnern und die 2 Hauptstadtvereine kommen nicht einmal ansatzweise an uns heran.
Kirche im Dorf lassen, Umbruch zulassen und am Saisonende resümieren.
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Leute, wir waren vor 2 Jahren ungeschlagen Deutscher Meister, mit einem Verein aus einer Kleinstadt, mit kleinem Stadion und vergleichsweise wenig Werbeeinnahmen.
Das war und ist Wahnsinn. Jetzt hier zu fordern, dass wir permanent performen und Dauergast in der CL sind, ist dann doch etwas übertrieben.
Ich wohne in Berlin, mit 4 Mio Einwohnern und die 2 Hauptstadtvereine kommen nicht einmal ansatzweise an uns heran.
Kirche im Dorf lassen, Umbruch zulassen und am Saisonende resümieren.
Unsere Ressourcen (Einnahmen, Marktwert, Etat) sprechen für die ersten 4.
Zusätzlich haben wir den Bonus, dass potentiellen Verluste übernommen werden.
Das sind schon sehr privilegierte Voraussetzungen.Die Meisterschaft war absoluter Wahnsinn, keine Frage.
Die ersten 4 zu erreichen wäre lediglich solide-gute Arbeit. Alles darunter ist nun Mal mittelmäßige bis schlechte Arbeit. (Stand jetzt) -
Leute, wir waren vor 2 Jahren ungeschlagen Deutscher Meister, mit einem Verein aus einer Kleinstadt, mit kleinem Stadion und vergleichsweise wenig Werbeeinnahmen.
Das war und ist Wahnsinn. Jetzt hier zu fordern, dass wir permanent performen und Dauergast in der CL sind, ist dann doch etwas übertrieben.
Ich wohne in Berlin, mit 4 Mio Einwohnern und die 2 Hauptstadtvereine kommen nicht einmal ansatzweise an uns heran.
Kirche im Dorf lassen, Umbruch zulassen und am Saisonende resümieren.
… naja, ich weiss nicht ob Berlin die Benchmark sein sollte. Dort klappt es ja noch nicht mal mit dem Streuen…

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Ich frage mich, welche Wunder man vom Trainer erwartet. Nochmal zur Einordnung:
-Erwartungshaltung von Fans und Öffentlichkeit ist gesetzt durch besten Trainer, besten Kader, beste Phase der Vereinsgeschichte
-Bester Trainer geht
-Management verkauft besten Kader zu großen Teilen für gewaltige Beträge
-Management kauft wilde Ansammlung von Talenten für gewaltige Beträge
-Management holt kontroversen "Star"-Trainer
-Management feuert kontroversen "Star"-Trainer nach 2 Spieltagen wegen historisch einmaliger Minderleistung
-"Mannschaft" hatte keinerlei sinnvolle Vorbereitung und stolpert von einer Verletzung in die nächste
-Hjulmand wird aus dem Hut gezaubert, Anspruch und Auftrag: "Mach ma Champions League, und mach die Spieler ma besser"
ALTER. Unter diesen Bedingungen ist es ein WUNDER, dass wir in der Meisterschaft Sechster, in der CL weiter und im Pokal im HF sind. NATÜRLICH spielen wir viel Grütze und holen die Punkte mit Glück.
Wie soll es aber bitte anders sein? Der Kader hat, sorry, keine Top3-Qualität in der Liga. Die Spieler waren niemals in der Saison austrainiert, sind dauernd verletzt, überspielt. Der Trainer muss andauernd Lücken stopfen, Ausfälle ersetzen, mit den gegebenen Limits arbeiten. Und nu? "Leverkusen hat die zweitwenigsten intensiven Läufe der Liga." Na danke, Sherlock. Bin froh, wenn die Jungs überhaupt laufen können.
Wer kann hier bitte ernsthaft Spieldominanz und Pressingmaschinen wie unter Prime Alonso erwarten? Woher sollen Eingespieltheit und Fitness kommen? Und wo sind die großen Stars, die diese Mannschaft tragen, auf dem Platz führen, die Spielphilosophie des Trainers entwickeln und interpretieren können?
Leute. Sorry. Das ist nicht der Trainer schuld. Hjulmand ist sicherlich kein Supertrainer, aber wir können dreimal am Tag gen Monheim beten, dass er die Mannschaft aus dieser katastrophalen Ausgangslage - vielleicht die schlimmste, in die sich ein deutscher Spitzenclub jemals ohne externe Not selber gebracht hat - in ein relativ komfortables Fahrwasser gebracht hat.
Wenn der Mann mit diesem Haufen die CL erreichen sollte, muss man ihm direkt neben Alonso ein Denkmal setzen. Wenn der hier den Pokal gewinnt, gibt es die Hjulmand-Allee.
Polemik beiseite. Wir können, dürfen, sollten diese Saison von dieser Mannschaft genau gar nichts erwarten. Das ist ein einziger Überlebensmodus, jeder Punkt ein Geschenk, jeder Spieler, der mal 3 Spiele nicht verletzt ist, ein Gewinn. Nach der Saison wird abgerechnet, da muss der Trainer sich beweisen, da muss er sich gegen diese Harakiri-Management und das "Ben Seghir für 30 Millionen klingt nach einer tollen Idee"-Scouting durchsetzen. Muss schauen, mit welchen Spielern man weiter machen kann. Und die Sommervorbereitung dann nutzen, um ein seriöses Fitness-Level und seine Spielidee in eine halbwegs intakte Truppe zu implementieren.
Bis dahin? Danke für jeden Punkt, Kaspar!
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Jetzt hab ich alles gelesen…
Wir spielen so scheisse, weil es kalt ist und sparen deshalb Ressourcen.
Erzähl das bitte nicht den Bayern. Die haben heute selbst in Überzahl und mit dem Ziel die CL diese Saison zu gewinnen 158 Sprints hingelegt. 18 mehr als wird gegen Plattbach. Dortmund und Wolfsburg sogar über 190 Sprints. Aber ja, die Spieler schonen sich

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Was ich bei der Diskussion nicht verstehe: Ja, die Mannschaft ist zusammen gewürfelt, ETH hat die Vorbereitung verbockt, es muss eine Struktur gefunden werden, schöner Fußball kommt nicht von heute auf morgen, manche Spieler sind nicht zu ersetzen, die Erwartungen sind zu hoch etc. Also im wesentlichen die Argumente derjenigen, die für die Lage Verständnis aufbringen.
Aber selbst wenn dem so ist, wieso existiert das offenkundige Fitnessproblem? Oder anders gefragt: Woran wird denn seit dem Start von KH im Training gearbeitet? An dem Spielen von attraktivem Fußball ja wohl kaum … -
Aber selbst wenn dem so ist, wieso existiert das offenkundige Fitnessproblem? Oder anders gefragt: Woran wird denn seit dem Start von KH im Training gearbeitet? An dem Spielen von attraktivem Fußball ja wohl kaum …
welches training denn?
es gibt seit November praktisch kein Training. Die einen Spieler wurden nach Verletzung rangeführt und die anderen haben eher Regenerationstraining gemacht zwischen den Spielen
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Unsere Ressourcen (Einnahmen, Marktwert, Etat) sprechen für die ersten 4. (…) Die ersten 4 zu erreichen wäre lediglich solide-gute Arbeit. Alles darunter ist nun Mal mittelmäßige bis schlechte Arbeit.
Das ist aber recht kurzfristig bzw. -sichtig geurteilt. Dass wir aktuell „Einnahmen, Marktwert, Etat“ für eine Top-4-Platzierung haben, ist ja gerade das Ergebnis jahrelanger ausgezeichneter Arbeit. Das ist alles nicht vom Himmel gefallen, denn strukturell gibt es ja tatsächlich ziemlich viele Vereine in Deutschland, die eigentlich bessere Voraussetzungen haben, aber eben schon lange (und manche sehr lange) wesentlich schlechter arbeiten. Insofern ist, wenn man das Große und Ganze sieht, jede einzelne CL-Qualifikation des kleinen Leverkusens ein Überperformen. Von der ungeschlagenen Meisterschaft ganz zu schweigen.
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welches training denn?
es gibt seit November praktisch kein Training. Die einen Spieler wurden nach Verletzung rangeführt und die anderen haben eher Regenerationstraining gemacht zwischen den Spielen
Es erscheint mir wenig plausibel, dass innerhalb eines halben Jahres nicht aufzuholen ist, was in der Vorbereitung vermeintlich verpasst wurde. Aber wenn dem so ist drücke ich die Daumen, dass uns im nächsten Sommer kein ETH ähnliches Unglück ereilt.
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Es erscheint mir wenig plausibel, dass innerhalb eines halben Jahres nicht aufzuholen ist, was in der Vorbereitung vermeintlich verpasst wurde. Aber wenn dem so ist drücke ich die Daumen, dass uns im nächsten Sommer kein ETH ähnliches Unglück ereilt.
ohne die Verletzungen wäre es natürlich aufholbar gewesen, so waren wir aber in einer Spirale drin.
Es kommen ja viele Gründe für den aktuellen Zustand zusammen:
Schlechte Vorbereitung, späte Transfers, neue Spieler aus Ligen mit weniger Intensität, Verletzungen, kompletter Umbruch, viele Spiele, Afrika Cup...
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ohne die Verletzungen wäre es natürlich aufholbar gewesen, so waren wir aber in einer Spirale drin.
Es kommen ja viele Gründe für den aktuellen Zustand zusammen:
Schlechte Vorbereitung, späte Transfers, neue Spieler aus Ligen mit weniger Intensität, Verletzungen, kompletter Umbruch, viele Spiele, Afrika Cup...
Die Mehrheit Deiner Argumente sind Scheinargumente und rechtfertigen die aktuelle Situation nicht und sprechen auch nicht für eine ‚Spirale‘, für die niemand was kann.
Die schlechte Vorbereitung ist kein Gegenargument für meine These, dass man diese hätte aufholen können.
Späte Transfers sind hausgemacht.
‚Neue Spieler aus schlechteren Ligen‘: Hat man gewusst. Die individuellen Pläne, um diese Spieler asap heranzuführen, haben nicht funktioniert?
‚Kompletter Umbruch‘ rechtfertigt nicht den Fitnesszustand.
‚Viele Spiele‘? Haben andere Vereine auch & wird man mit geplant haben.
‚Africa Cup‘ - ja, auch der kam überraschend.Ich wage aus gegebenem Anlass eine andere These: Das Management findet die Situation vllt gar nicht so desolat, wie der ein- oder andere Fan. Ich bin vorhin über ein Interview von Carro bei ran von vor einer guten Woche gestolpert. So soft habe ich ihn nicht gehört, seitdem er da ist. Zu allen Themen (bezüglich Bayer / Alonso / Sonstiges) ausweichende/nichts sagende Antworten. Schade irgendwie.
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Das Management findet die Situation vllt gar nicht so desolat, wie der ein- oder andere Fan.
ist sie ja auch nicht. Hätte man mir den aktuellen Stand bei der Übernahme von Hjulmand oder Anfang Oktober genannt, hätte ich das aber sowas von blind unterschrieben
Die Mehrheit Deiner Argumente sind Scheinargumente und rechtfertigen die aktuelle Situation nicht und sprechen auch nicht für eine ‚Spirale‘, für die niemand was kann.
die Masse macht es. Einzelne Argumente haben auch andere Vereine, aber nicht alle zusammen. Sagt ja auch keiner das niemand etwas dafür kann. Fehler wurden gewiss gemacht
QuoteNeue Spieler aus schlechteren Ligen‘: Hat man gewusst. Die individuellen Pläne, um diese Spieler asap heranzuführen, haben nicht funktioniert?
teilweise haben diese sogar gut und besser als erwartet funktioniert.
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Das ist aber recht kurzfristig bzw. -sichtig geurteilt. Dass wir aktuell „Einnahmen, Marktwert, Etat“ für eine Top-4-Platzierung haben, ist ja gerade das Ergebnis jahrelanger ausgezeichneter Arbeit. Das ist alles nicht vom Himmel gefallen, denn strukturell gibt es ja tatsächlich ziemlich viele Vereine in Deutschland, die eigentlich bessere Voraussetzungen haben, aber eben schon lange (und manche sehr lange) wesentlich schlechter arbeiten. Insofern ist, wenn man das Große und Ganze sieht, jede einzelne CL-Qualifikation des kleinen Leverkusens ein Überperformen. Von der ungeschlagenen Meisterschaft ganz zu schweigen.
Würde ich gelten lassen, wenn wir ein ganz normaler Verein wären.
Aber das sind wir nun mal nicht. Der Bayer im Hintergrund ermöglicht schon ein beruhigenderes Arbeiten, lässt auch mal Flops zu ohne direkt abliefern zu müssen. Und wir benötigen nicht das grosse Umfeld um überhaupt realistisch da oben zu wandeln. Ohne Bayer wären wir niemals dort, wo wir jetzt sind. So ehrlich muss man dann schon sein.
Somit haben wir auch schon den Vorteil, dass wir nicht in der Versenkung verschwinden, wenn es mal nicht läuft. Da muss dann schon zwangsläufig mal irgendwann etwas rausspringen.
Sich aber mit diesem kleinen Umfeld zu einem dauerhaften Top 2-4 Kandidat zu etablieren, das wäre schon sehr, sehr gute Arbeit. Sich dann zu einem attraktiven Top-Klub mit wachsenden Strukturen (also die Stadionauslastung einer Großstadt (Köln, Hamburg & co) zu entwickeln, das wäre herausragend. -
Würde ich gelten lassen, wenn wir ein ganz normaler Verein wären.
Aber das sind wir nun mal nicht. Der Bayer im Hintergrund ermöglicht schon ein beruhigenderes Arbeiten, lässt auch mal Flops zu ohne direkt abliefern zu müssen. Und wir benötigen nicht das grosse Umfeld um überhaupt realistisch da oben zu wandeln. Ohne Bayer wären wir niemals dort, wo wir jetzt sind. So ehrlich muss man dann schon sein.
Somit haben wir auch schon den Vorteil, dass wir nicht in der Versenkung verschwinden, wenn es mal nicht läuft. Da muss dann schon zwangsläufig mal irgendwann etwas rausspringen.wir sind nicht mehr in den 2000ern
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Würde ich gelten lassen, wenn wir ein ganz normaler Verein wären.
Aber das sind wir nun mal nicht. Ohne Bayer wären wir niemals dort, wo wir jetzt sind. So ehrlich muss man dann schon sein.Jein. Der frühere Weg in die BL und die Etablierung in der BL bis hin zu ersten internationalen Spielen wäre ohne Bayer-Background sehr schwer bis unmöglich gewesen. Man muss aber auch sagen, dass der finanzielle Beitrag der AG im Verhältnis zu den Summen, die im Fußballbusiness insgesamt kursieren, von Jahr zu Jahr unbedeutender wurde und heute im Grunde nur noch Peanuts darstellt. (Davon abgesehen, dass andere eventuelle Vermarktungsmöglichkeiten durch die extreme, sogar namentliche Nähe zu einem Konzern erheblich eingeschränkt werden.) Die Risikoübernahme bei evtl. Verlusten ist sicherlich beruhigend, aber im Grunde eher ein theoretischer Vorteil, solange sie nicht genutzt wird. Und wenn sie wiederholt genutzt würde, würde die AG sicherlich ihr Engagement als solches in Frage stellen; insofern ist unsere Geschäftsführung durchaus gezwungen, genauso ökonomisch rational und nachhaltig zu agieren wie die von „ganz normalen Vereinen“.
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Ich kann an dem Artikel nichts Schlimmes erkennen. Der Mann stellt Fakten dar und legt den Finger auf die Wunde. Natürlich steht Kasper in der Verantwortung, hier einiges zu ändern.
Nöö. Tut er nicht. Ja, er stellt die Laufleistungen dar. Kann man als Fakt (weil Statistik) anerkennen. Und das war's. Laufleistungen (wie sämtlichen Arten von Sprints) bolzt du in der Vorbereitung. In dem Artikel fällen mit keiner Silbe der Name Erik ten Hag der dafür in Brasilien verantwortlich war. In der Vorbereitung legts du die Grundlage für die Saison. Und hier wurdfe (wohl) miserabel gearbeitet und das holst du nicht mehr auf wenn du in drei Wettbewerben spielst und dich von einem Regenerationstraining zum nächsten hangelst. Und ne Wintervorbereitung wie früher gibt es jetzt auch nicht mehr. Stattdessen hat Hjulmand eine nicht austrainierte und eine in schlechter konditioneller Verfassung Mannschat übernommen.. Das dem aktuellen Trainer (bzw. seinem Spielstil) in die Schuhe zu schieben, ist ein (für einen angeblichen Fachblatt, was der Kicker aber schon lange nicht mehr ist, aber als solcher noch gesehen wird, schreibenden Sportberichterstatter) bissl wenig. Aber das war noch nie die Stärke von von Nocks. Ursachen haben meist einen Ursprung, das hat er nie wirklich erkannt. Auch hier nicht. Von Nocks ist ein schlechter Journalist, dessen Artikel "selten" in die Tiefe gehen und eher dem Stammtisch dienen. Ein Schreiberling, der meint er wäre ein Teil der "Großen Welt des Fußballs" und daher etwas besonders sei. So empfinde ich seine Art während der PK's und Schreibstil.
Ja. Hjulmand ist in der Verantwortung. Ja, Hjulmand muss versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Und weitestgehend macht er es. Es ist ein Progress. D.h. durchbeißen und das Beste raus holen.
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Ich wage aus gegebenem Anlass eine andere These: Das Management findet die Situation vllt gar nicht so desolat, wie der ein- oder andere Fan.
Desolat?? Dem "ein- oder andere Fan" fehlt vielleicht angesichts des Doubles mit ungeschlagener Meisterschaft ab und an der Überblick? Die Mannschaft spielt noch in der KO-Phase der CL, steht im Halbfinale des DFB-Pokals und mit einem Sieg im Nachholspiel auf Platz 4 in der Liga. Wenn das desolat ist, hat der "ein- oder andere Fan" vielleicht ein wenig die Bodenhaftung verloren?
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Nöö. Tut er nicht. Ja, er stellt die Laufleistungen dar. Kann man als Fakt (weil Statistik) anerkennen. Und das war's. Laufleistungen (wie sämtlichen Arten von Sprints) bolzt du in der Vorbereitung. In dem Artikel fällen mit keiner Silbe der Name Erik ten Hag der dafür in Brasilien verantwortlich war. In der Vorbereitung legts du die Grundlage für die Saison. Und hier wurdfe (wohl) miserabel gearbeitet und das holst du nicht mehr auf wenn du in drei Wettbewerben spielst und dich von einem Regenerationstraining zum nächsten hangelst. Und ne Wintervorbereitung wie früher gibt es jetzt auch nicht mehr. Stattdessen hat Hjulmand eine nicht austrainierte und eine in schlechter konditioneller Verfassung Mannschat übernommen.. Das dem aktuellen Trainer (bzw. seinem Spielstil) in die Schuhe zu schieben, ist ein (für einen angeblichen Fachblatt, was der Kicker aber schon lange nicht mehr ist, aber als solcher noch gesehen wird, schreibenden Sportberichterstatter) bissl wenig. Aber das war noch nie die Stärke von von Nocks. Ursachen haben meist einen Ursprung, das hat er nie wirklich erkannt. Auch hier nicht. Von Nocks ist ein schlechter Journalist, dessen Artikel "selten" in die Tiefe gehen und eher dem Stammtisch dienen. Ein Schreiberling, der meint er wäre ein Teil der "Großen Welt des Fußballs" und daher etwas besonders sei. So empfinde ich seine Art während der PK's und Schreibstil.
Ja. Hjulmand ist in der Verantwortung. Ja, Hjulmand muss versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Und weitestgehend macht er es. Es ist ein Progress. D.h. durchbeißen und das Beste raus holen.
Nach so vielen Monaten immer noch die Ursachen bei ETH zu suchen, ist schon bemerkenswert. Ist es Sympathie für den Trainer, für die GF, oder die grundsätzliche Verteidigung des eigenen Vereins gegen jegliche Kritik, egal ob berechtigt, oder nicht?
Natürlich war die Vorbereitung ein Problem, da suboptimal, aber auch unter ETH wird man - was die Fitness angeht - nicht ausschließlich im Freibad gewesen sein. Wieviel Fitness Grundlage soll denn da gefehlt haben? 10%? 20%? 30%
6 Monate später könnte man eventuell auch darüber nachdenken, welchen Einfluss die Belastungssteuerung hat und natürlich auch wie die Regeneration gemanaged wurde/wird. Beides sind definitiv Themen, die dieser Trainer in seiner gesamten Karriere noch nie zu verantworten hatte, weil er nie eine Vereinsmannschaft auf dem Niveau trainiert hat. Könnte man ja mal überlegen, ob das auch eine Rolle spielen kann.
Die Winterpause war kurz, aber denn doch 3 Wochen. Schaut man sich unser Programm, im Vergleich zu manchem Wettbewerber an, konnte man sich auch wundern.
Diese ständigen Alibis für alles mögliche (Vorbereitung, Kader Umbruch, Afrika Cup, usw.) die hier oft angeführt werden, sind aus meiner Sicht keine ausreichenden Entschuldigungen für den Zustand und die Spielweise der Mannschaft. Außerdem sind solche Alibis halt an sich immer gefährlich, da sie halt zum Feigenblatt werden, wenn sie auch in den Köpfen der Trainer und Spieler sind.
Nach meiner Erfahrung kommen schwere Beine mindestens zu 49% nicht nur aus dem Laktat, sondern auch aus der Birne. Vielleicht spielt die Aura/Mentalität des Trainers und die Spielfreude und der Mut, was den Spielplan betrifft, ja auch eine Rolle.
Wir nehmen überhaupt kein einziges 1:1 mehr… weil es in diesem Verwaltungs-/Sicherheitsfussball nicht gewünscht ist (Echeverri könnte dazu einiges erzählen). Ich bezweifle dass das den offensiven Spielern Mut und Energie gibt. Man gucke sich mal ein Highlight Video von Tillmann an…, ja andere Liga, usw., aber in Gänze, bzgl Körpersprache, etc. hat das 0, nix mit dem Spieler zu tun, der da bei uns übers Feld schleicht. -
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