Stimmung / Support Bayer 04 Leverkusen Thread NR.11
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ich nicht

Zuviel Radler getrunken ?
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Gibts bei so etwas kein Gegenlesen? Und sei es nur, um die Sinnhaftigkeit zu checken?
"Die Einschätzung der Glaubwürdigkeit überlassen wir an dieser Stelle jedem selbst."
Danke. Einschätzung ist erfolgt. Glaube keinem *ölner!
"Es ist das passiert, was jeder gerne verhindert hätte, was jedem wehgetan hat.."
Jeder??? Wow! Drunter gings wohl nicht...
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Gibts bei so etwas kein Gegenlesen? Und sei es nur, um die Sinnhaftigkeit zu checken?
"Die Einschätzung der Glaubwürdigkeit überlassen wir an dieser Stelle jedem selbst."
Danke. Einschätzung ist erfolgt. Glaube keinem *ölner!
"Es ist das passiert, was jeder gerne verhindert hätte, was jedem wehgetan hat.."
Jeder??? Wow! Drunter gings wohl nicht...
Also deine wenigen Worte enthalten für mich mehr fragwürdige Aussagen als der lange Sermon der UL.
"Glaube keinem Kölner"
Keinem??? Wow! Drunter gings wohl nicht? Das die Polizei im Zusammenhang mit u.A. Fußball manchmal leichte Schwierigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit hat, wurde glaube ich mehr als einmal bewiesen. Dass auch die Kölner Szene dieses Spiel nicht leichtfertig aufgibt, wird irgendwie immer unter den Tisch fallen gelassen. Was aber viel entscheidender ist: Den kompletten Rest der ganzen Historie, der ja auch die Glaubwürdigkeit beeinflusst, ignorierst du einfach?!
“ Jeder??? (...)“
Es ist ein Statement der UL. Dass es da jedem in der Gruppe weh getan hat, das Spiel zu verpassen, hältst du für so unrealistisch?
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Unfassbar zu lesen, ich habe jetzt eine halbe Stunde geweint.
Können die betroffenen Szenen sich nicht gegenseitig die Zaunfahnen zocken und dann daraus die Konsequenzen ziehen?
Oder waren bei den beschriebenen Vorfällen etwa nur Kutten, Normalos und Familienväter die den Ärger hatten?
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Ich will die Stellungnahme nicht auf „Guantánamo-Bay-Arena“ reduzieren , aber das ist so blöd das man das kaum unterbieten kann. Haben wir auch Folterkeller in der BayArena ? Halten wir Fans jahrelang ohne Gerichtsverfahren fest?
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Also deine wenigen Worte enthalten für mich mehr fragwürdige Aussagen als der lange Sermon der UL.
"Glaube keinem Kölner"
Keinem??? Wow! Drunter gings wohl nicht? Das die Polizei im Zusammenhang mit u.A. Fußball manchmal leichte Schwierigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit hat, wurde glaube ich mehr als einmal bewiesen. Dass auch die Kölner Szene dieses Spiel nicht leichtfertig aufgibt, wird irgendwie immer unter den Tisch fallen gelassen. Was aber viel entscheidender ist: Den kompletten Rest der ganzen Historie, der ja auch die Glaubwürdigkeit beeinflusst, ignorierst du einfach?!
Wenn du so direkt fragst, traue ich keinem aus der Kölner Fanszene (dafür steht für mich *ölner) über den Weg und damit glaube ich auch keinem. Und dahinter steht, das kannst du mir glauben, eine wirklich lange Historie von Negativerfahrungen.
Die Glaubwürdigkeit der der aufgelisteten Historie im UL Schreiben erschliesst sich vielleicht nicht jedem. Mag an der teilweise übertrieben einseitigen Darstellung liegen ("Materialverbote in deutschen Stadien eigentlich ausgestorben, nur bei uns nicht (Klares Nö!)", „Guantánamo-Bay-Arena“ (HALLO, gehts noch?), Kritik an gezielten Sicherheitskontrollen bestimmter Personen (JA, bitte!), die wirklich Relevantes überwuchert. Das ist vermutlich schade, da es im Kern vielleicht um wirklich wichtige Punkte geht, aber die versumpfen in diesem Schrieb leider komplett.
Es ist ein Statement der UL. Dass es da jedem in der Gruppe weh getan hat, das Spiel zu verpassen, hältst du für so unrealistisch?
Da steht nicht "jeder von uns" sondern "jeder"...
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Wenn ich versuche, mich in die Perspektive der UL hinein zu versetzen, dann kann ich schon einiges nachvollziehen. Punkt! Die UL gehört für mich dazu und ist für mich auch unverzichtbar für die sogenannte Fankultur. Ich will sie nicht missen. Umso bedauerlicher finde ich den schritt von letztem Samstag, die Ränge zu verlassen, was den Burschen bestimmt nicht leicht gefallen ist. Wenn dieser Schritt für die UL also alternativlos gewesen ist, dann finde ich das extrem schade, aus der Brille der UL (!) betrachtet, aber nachvollziehbar.
Aber: Die UL ist auch nur ein Teil der Fankultur und sollte sich bemühten, sich in das einzuordnen, was uns ALLE verbindet, die Liebe zum Verein und das Supporten der Mannschaft, egal, auf welche Weise.
Ich erwarte also, dass man auch meine Fankultur akzeptiert und man nicht so tut, als hätte die UL das alleinige Recht auf die Definition, was gut ist für den Verein, die Fans, die Stimmung usw. Ich erwarte, dass man sich als Teil des Ganzen definiert, und sich entsprechend einordnet. Ein Brückenschlag in Richtung der Fans, die sich jenseits der UL befinden, wäre angemessener, als ein Protest, der bestimmt niemandem genutzt, sondern eher geschadet hat. Siehe Artikel im Express über die „zerstrittene“ Fankultur in LEV. Brückenschläge erwarte ich, auf Verständnis der UL setzen, erhoffe ich und eine vernünftige Diskussion zwischen den Fangruppen, darauf setze ich. Jetzt aber wird plötzlich polarisiert…und das ist kacke.
Leider lese ich am Ende der Mitteilung der UL, dass man (lediglich) all denen dankt, die sich der Aktion angeschlossen haben.
Ich persönlich danke all denen, die dies nicht getan haben(!), die im Stadion geblieben sind, um unsere Mannschaft zu unterstützen, die das getan haben, dass uns alle paar Tage ins Stadion treibt, seit Jahren schon und immer weiter. Es wäre schön gewesen, wenn sich der Dank der UL eben auch auf alle Anderen erstrecken würde und nicht nur auf die, die sowieso alles Kacke finden und für die der Sicherheitsdienst sowieso ferngesteuert ist und für die die Reaktion der Vereinsbosse sowieso enttäuschend ist. Im übrigen habe ich etwas dagegen, wenn die Polizei und die Ordnungsdienste ganz allgemein als Schwindler dargestellt werden, während die Ultras anderer Vereine als Grundannahme die Guten, die Ehrlichen sind.
Bevor aber weiter polarisiert wird - und eine solche Entwicklung ist echt gefährlich und mag eintreten - halte ich es für unerlässlich, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und reden, bevor der Express mit seinen Hasstiraden noch Recht behält. Positionen bekommt man nur an einem runden Tisch ausgelotet, und nicht, wenn sich jeder in seine Ecke verkrümelt und schmollt.
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Wenn du so direkt fragst, traue ich keinem aus der Kölner Fanszene (dafür steht für mich *ölner) über den Weg und damit glaube ich auch keinem. Und dahinter steht, das kannst du mir glauben, eine wirklich lange Historie von Negativerfahrungen.
Die Glaubwürdigkeit der der aufgelisteten Historie im UL Schreiben erschliesst sich vielleicht nicht jedem. Mag an der teilweise übertrieben einseitigen Darstellung liegen ("Materialverbote in deutschen Stadien eigentlich ausgestorben, nur bei uns nicht (Klares Nö!)", „Guantánamo-Bay-Arena“ (HALLO, gehts noch?), Kritik an gezielten Sicherheitskontrollen bestimmter Personen (JA, bitte!), die wirklich Relevantes überwuchert. Das ist vermutlich schade, da es im Kern vielleicht um wirklich wichtige Punkte geht, aber die versumpfen in diesem Schrieb leider komplett.
Da steht nicht "jeder von uns" sondern "jeder"...
Okay, jetzt kann ich dir schon deutlich eher folgen.
Deine Deutung des, für mich deutlich weiter gefassten, Begriffs "Kölner" erklärt die generalisierende Aussage, die dazu gehört.
Ich möchte hier aber gerne einwenden, dass du auf der einen Seite selbst einen generellen Begriff auf nur einen Teil der Gruppe beziehst, eine identische Deutung im Fall des Begriffs "Jeder" aber scheinbar nicht zulässt.
Guantanamo, okay, bin ich auch bei dir, ganz schlechter Vergleich. Bzw ist das Wort "Vergleich" da schon fast fehl am Platz. Als Wortspiel durch die "Bay" für mich als Stilmittel noch akzeptabel, aber kann die andere Sichtweise da nachvollziehen.
Gilt für mich vielleicht auch für den ganzen Text: Ich finde den Inhalt unbedingt bedenkenswert. Der Formulierung habe ich da keine große Bedeutung beigemessen. Zu viel Testosteron darin. Aber die Nachricht holt mich trotzdem ab.
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Gilt für mich vielleicht auch für den ganzen Text: Ich finde den Inhalt unbedingt bedenkenswert.
Ja, vor allem so was: "Wenn diese Stimmung bereits zum Schwärmen verleitet hat, dann brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr darüber zu unterhalten, wie man im Stadion und bei der Mannschaft ein Feuer entfacht."
Das empfinde ich als spalterisch und ein Zeichen völlig fehlgeleiteter Selbsteinschätzung. Die Stimmung war nicht überragend aber insgesamt wirklich gut. Und wenn in der Vergangenheit an der Bismarckstrasse sogar mal das Dach wegflog, dann lag das ganz sicher nicht am "Feuer, das die Ultraszene entfachte", sondern an den Darbietungen der Jungs auf dem Platz UND ALLEN auf den Rängen.
Deine Deutung des, für mich deutlich weiter gefassten, Begriffs "Kölner" erklärt die generalisierende Aussage, die dazu gehört.
Genau deswegen schrieb ich ja auch nicht "Kölner" sondern "*ölner". Ich dachte, das wäre jetzt klargeworden...
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Ich verstehe dieses absurde Theater nicht. Seit mehr als 40 Jahren besuche ich in LEV & Europa weit Fußballspiele. Noch nie hatte ich ein Problem mit Ordnen oder der Polizei.
Weshalb haben ‚Ultras‘ andauernd irgendeinen Problem? Haben sie vllt ein Problem, den ihren Karten zu Grunde liegenden Vertrag zu verstehen? -
Sehr lesenswerter und differenzierender Beitrag von british

Den Statement-Hinweis auf englische Fans in der Nordkurve beim CL-Spiel hätte ich übrigens als schlechten Scherz eingeordnet, wenn es mir Samstag nicht schon so mitgeteilt worden wäre. Es deutet also einiges darauf hin, dass hier und da mit zweierlei Maß gemessen wird. Einerseits durch Personal, das sich absolut nicht drum schert, wer, wo und womit die Blöcke betritt (somit ist auch der Guantanamo-Vergleich absurd) und durch übereifriges, in Einzelfällen sogar übergriffiges Vorgehen andererseits. Den Rest lass ich erstmal sacken.
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Schaue gerade noch mal das Spiel und war am Samstag auch im Stadion: Sowohl jetzt als auch am Samstag finde und fand ich von unserer Seite die Stimmung - trotz des Fehlens einiger Stimmen und ohne Koordination - nicht schlecht. Sie war deutlich mehr spielbezogen und hatte daher insbesondere in den ersten 45 Minuten auch mehr Hänger, weil das Geschehen auf dem Rasen in dieser Zeit ebenfalls nur wenig Anheizendes bot. Das hat sich nach dem Seitenwechsel aber geändert.
Ich brauche für "Stimmung" keine dauerhaft wedelnden Fahnen oder Pyro. Irgendwie hat "Stimmung" für mich semantisch mehr etwas mit "Stimme" zu tun als mit den optischen Beigaben, die in der Regel eher dafür sorgen, dass einige Menschen ungewollt phasenweise nichts vom Spiel sehen können.
Und ja: Ich war auch mal jung, habe viele Jahre in der Kurve gestanden und mich schon immer über den Driss geärgert, der mir die Sicht auf das Geschehen auf dem Rasen nahm.
Aber: Jeder Jeck ist anders.
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Warum wird in dem Statement nicht darauf eingegangen, dass bei den entsprechenden Kölner Fans passive Bewaffnung gefunden wurde, die diese ins Stadion bringen wollten.
Ziemliches einseitiges Statement gegen unseren Verein. Vielleicht sollten die Ultras über eine Auflösung nachdenken, wenn sie alles so Scheisse finden.
Das heftigere Kontrollen stattfinden, wenn andauernd pyros im Stadion eingeschmuggelt werden konnten, finde ich nachvollziehbar.
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so richtig wie die Stellungnahme in vielen Punkten auch sein mag, aber die Einseitigkeit macht sie leider komplett kaputt. Ich kann bei so einer Stellungnahme doch nicht komplett das Prinzip Ursache/Wirkung weglassen. In der Form kann das vermutlich niemand der handelnden Personen wirklich ernst nehmen und es wird schwierig selbst einen minimalen Konsens zu finden
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Auch ein Teil der Wahrheit, wenn denn der Artikel stimmt…
Rostock hatte das auch mal bei St.Pauli gemacht. Beim nächsten Spiel gab es dann Dixiklos für die Rostock Fans auf St. Pauli. Dass könnte bedeuten dass die Ziegen das nächste Mal bei uns dann auch nur Dixiklos bekommen. Und da wir uns mit dem Feind bekanntlich solidariesieren, bekommt die Nordkurve beim nächsten Heimderby auch Dixiklos, wäre dann fair oder?
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Ich verstehe dieses absurde Theater nicht. Seit mehr als 40 Jahren besuche ich in LEV & Europa weit Fußballspiele. Noch nie hatte ich ein Problem mit Ordnen oder der Polizei.
Weshalb haben ‚Ultras‘ andauernd irgendeinen Problem? Haben sie vllt ein Problem, den ihren Karten zu Grunde liegenden Vertrag zu verstehen?Ich bin kein Ultra...somit wahrscheinlich genau wie du ein friedlicher Typ, der keine Probleme möchte und verursacht.
Dennoch kann ich dir in ca 25 Jahren "Fankarriere" mindestens 10 Auswärtsspiele und auch einige Heimspiele aufzählen, wo ich Probleme mit der Polizei hatte. So einfach ist das also nicht.
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Ist alles Teil des Kodex...
Wie kann die Zerstörung von Toiletten Teil des vermeintlichen Kodex der Ultras sein, wenn diese (diesmal dem FC angehörig) das Stadion nicht betreten haben?!
Bevor jetzt einer mit Bielefeld kommt: ja, ich weiß dass Leverkusener dort auch die Klos zerflickt haben und NEIN, ich finde es nicht gut.
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