• Es geht ja um die Parkplätze, die da hin müssen, weil die Autos nicht mehr unter der Stelze parken können. Bauste ein Parkhaus und auf TSV/SC Plätzen schon mal dein Zentrum und wandelst dann irgendwann die Parkplätze wieder um. Sagt die AG TSV soll woanders hin, dann wird das mit Sicherheit gemacht

    Also ich bin wie glaube ich jeder hier absolut pro unserem jetzigen Stadionstandort und hoffe, dass es eine Gute Lösung zu Parkplätzen/Trainingszentrum gibt.

    Wovon ich aber kein Fan bin:
    Den Breitensport per Schnellschuss an den ADW zu schicken! Oder gäbe es realistisch eine zentrale Fläche? Die müsste ja ebenfalls sehr groß sein.
    Alle beschweren sich immer zurecht darüber, dass es nur noch omnipräsenten Fußball gibt und Basketball, Handball, Volleyball etc. nur noch 2-3. klassisch gespielt wird, bedenken aber nicht, dass das aus der kompletten Zuspitzung der Bayer AG auf den Fußball resultiert und fordern hier genau das.
    Eine Verlegung des TSV in die Walachei könnte das ggfs. noch weiter verstärken.

    Fußball darf sehr sehr gerne die Nummer 1 Sportart sein, aber die Sportstadt Leverkusen muss in der Breite weiterhin gepflegt werden.
    Das ist unabdingbar für den Fußball, die Einwohner und das soziale Gefüge in Lev.

  • Das Foto zeigt eigentlich die gesamte Absurdität. Leute bauen ihre Einfamilienhäuser samt Parkplatz, Terrasse und Pool auf die Grünfläche, wovon ausschließlich sie selber profitieren und sind dann gegen die Bebauung der restlichen Grünfläche, wovon Generationen profitieren könnten.

  • Das Foto zeigt eigentlich die gesamte Absurdität. Leute bauen ihre Einfamilienhäuser samt Parkplatz, Terrasse und Pool auf die Grünfläche, wovon ausschließlich sie selber profitieren und sind dann gegen die Bebauung der restlichen Grünfläche, wovon Generationen profitieren könnten.

    Absurd sind im Grunde nur solche Scheinargumente.

    Dass ausgewiesenes Bauland für den Haus-/Wohnungsbau gebraucht wird ist richtig. Es herrscht zunehmend Mangel an Wohnraum in den Städten und das ist ein erhebliches soziales Problem, dem die Politik Rechnung tragen muss. Monheim ist heuer schon sehr dicht bebaut und "versiegelt".

    Die Errichtung eines monströsen Fußballcampus auf einem für den Natur- und Artenschutz höchst relevanten Grünzuges, ist dann eine ganz andere Angelegenheit. Die in diesem Kontext hohe Relevanz des Areals wurde schon mehrfach und sehr ausführlich von Experten dargelegt.

    Vor allem ist bislang überhaupt nur ein geringer Teil des Areals für eine mögliche Bebauung freiegeben.

    Ein Fußballcampus ist ein flächenfressendes Special-Interest-Projekt eines BuLi-Clubs.

    Ich kann verstehen, dass "Bayer 04" glaubt, dieses Imageprojekt zu benötigen. Allerdings kann ich als "Bayer 04 Anhänger" die Bedenken der Regionlpolitik und der vielen betroffenen Bürger weit aus mehr nachvollziehen, die Fußballprojekten dieser Größenordnung sehr kritisch und ablehnend begegnen. Sicher wird nicht die Mehrheit der Monheimer Bürgerschaft den Fußball als wichtigen Lebensinhalt betrachten und alle anderen Aspekte diesem unterordnen wollen.

    Die Art und Weise, wie die "Fußball GmbH" mit Gewalt versucht diesen angeblich "alternativlosen", längst totgerittenen Gaul gegen alle Widerstände durch zu drücken, stößt in Monheim bei vielen sicher auch nicht gerade auf Wohlwollen und Sympatie.

    Man ist es aus Leverkusen natürlich gewohnt, dass hier so ziemlich alles durchgewunken wird, was Bayer "wünscht". Siehe zuletzt das höchst umstrittene Bauprojekt Sportinternat am Kurtekotten. Im Konzern versteht man unter dem Wort "Kompromiss" traditionell vor allem das Nachgeben und willfährige Entgegenkommen des Gemeinderats. In Monheim hat man sich da wohl verrechnet...

  • Naja ein Einfamilienhaus ist keine Lösung des Wohnraumproblems, sondern Teil dessen.

    Abgesehen ist das hier ja kein Einzelfall. Überall wehren sich die direkten Anwohner gegen Veränderungen. Hier ist nur die Besonderheit, dass die Politik hier die direkt betroffene Minderheit in ihrer Entscheidung berücksichtigt. Normalerweise ist das - zu Recht - nicht der Fall. Würde man nämlich jedes Inidividualproblem berücksichtigen, könnte niemand mehr irgendwas irgendwo bauen.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Keine Sorge, die Monheimer jammern genau so wenn brachliegende, versiegelte Industrieflächen zu hochwertigem Wohnraum umgebaut werden, weil dann ihre Gärten auf einmal an Mehrfamilienhäuser grenzen. Augenwischerei hier zu erzählen, dass bei der Schaffung von Wohnraum anders gehandelt wird.

    Spoiler anzeigen

    Ignore-Liste: Caminos, Merkels Erbe, Stahli, Werkself-04, Jon Snow, Tommi0952, Schuster1972, Gunimo, nezzy

  • Sollte der Eichhorn Transfer wirklich durch gehen haben wir schon eine sehr spannende Mannschaft

    Maza, Quansah, Ben Seghir, Poku, Cullbreath,Kofane und Alajbegovic. Dazu Dann eben Eichhorn das wäre schon stark. Onyeka ist ja auch noch da... Weiß zwar nicht was für spannende Spieler im "Future Team" sind. Aber die Mannschaft hätte definitiv Potential

  • Dem sozialen Problem mangelnder Wohnraum begegnet die Stadt Monheim durch die Genehmigung von Einfamilienhäusern inkl. Pool? Und Du meinst die Leute, die in dem Pool liegen, interessieren sich für die Vögelchen, die durch diesen relevanten Grünzug fliegen und wollen deswegen keinen Campus?

    Ich würde ja schwer vermuten, dass die Anwohner einfach lieber auf eine Wiese gucken (ob mit oder ohne Vögeln drauf) als auf den Campus. Und das kann ich verstehen, ich gucke auch auf eine Wiese. Aber dann kann man es einfach sagen, dass man seine eigenen Interessen durchzusetzen versucht.

  • Könnte man Festivals auf dem Gelände durchführen?

    ... dafür gibt es ja schon die Bürgerwiese in Baumberg! Ach nee, die wurde ja für den neuen Platz von SF Baumberg erst jüngst versiegelt 8o

    Weiterer "Funfact": Die Ratsfraktion der Monheimer GRÜNEN unterstützt die geplante Bewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 mit Monheim am Rhein als Austragungsort der Skaterwettbewerbe. Die Austragung der Skateboard-Wettkämpfe während der Olympischen Spiele wäre ein sportliches Highlight. Darüber hinaus sind wir GRÜNE davon überzeugt, dass eine solche Veranstaltung langfristige Impulse für den Breitensport, den Tourismus und die städtische Entwicklung Monheims setzen kann.

    3 Mal editiert, zuletzt von bewapo (10. Juni 2026 um 16:57)

  • Dem sozialen Problem mangelnder Wohnraum begegnet die Stadt Monheim durch die Genehmigung von Einfamilienhäusern inkl. Pool? Und Du meinst die Leute, die in dem Pool liegen, interessieren sich für die Vögelchen, die durch diesen relevanten Grünzug fliegen und wollen deswegen keinen Campus?

    Ich würde ja schwer vermuten, dass die Anwohner einfach lieber auf eine Wiese gucken (ob mit oder ohne Vögeln drauf) als auf den Campus. Und das kann ich verstehen, ich gucke auch auf eine Wiese. Aber dann kann man es einfach sagen, dass man seine eigenen Interessen durchzusetzen versucht.

    Es geht nicht einzig um "Vögelchen" und ja, auch Einfamilienhäuser sind nachgefragter Wohnraum.

    Edit:

    Nachtrag:

    Nicht nur die direkten Anwohner des Areals werden vertreten, sondern auch alle jene im weiteren Umfeld, die auf den Natur-, Umwelt-, Arten- und Klimaschutz viel mehr Gewichtung und Zukunftsrelevanz legen, als auf die Expansionspläne eine BuLi-Clubs aus der Nachbarstadt.

  • Siehe meine anderen Beiträge zum Thema

  • Es geht nicht einzig um "Vögelchen" und ja, auch Einfamilienhäuser sind nachgefragter Wohnraum.

    Edit:

    Nachtrag:

    Nicht nur die direkten Anwohner des Areals werden vertreten, sondern auch alle jene im weiteren Umfeld, die auf den Natur-, Umwelt-, Arten- und Klimaschutz viel mehr Gewichtung und Zukunftsrelevanz legen, als auf die Expansionspläne eine BuLi-Clubs aus der Nachbarstadt.

    Ich verstehe. Monheim ist das Zentrum des Natur-, Umwelt-, Arten- und Vögelchenschutzes. Den Leuten im "weiteren Umfeld" geht es nicht darum, dass sie keinen Bock auf Lärm, Baustelle und mehr Verkehr etc haben. Es geht ihnen nicht darum, dass sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Nochmal: Das kann man wollen und wählen. Aber dieses verstecken hinter den Öko-Themen ist einfach lächerlich.

  • Ich verstehe. Monheim ist das Zentrum des Natur-, Umwelt-, Arten- und Vögelchenschutzes. Den Leuten im "weiteren Umfeld" geht es nicht darum, dass sie keinen Bock auf Lärm, Baustelle und mehr Verkehr etc haben. Es geht ihnen nicht darum, dass sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Nochmal: Das kann man wollen und wählen. Aber dieses verstecken hinter den Öko-Themen ist einfach lächerlich.

    Kommt darauf an wen Du fragst. Fußballmonopolisten oder Naturschützer.

    Gerade eine Stadt wie Monheim, die schon recht verdichtet und zugebaut ist, sollte auf die letzten naturrelevanten Refugien besonders acht geben und diese wertschätzen.

  • Die Urdenbacher Kämpe gehört (zum Teil) zu Monhein. Von einem Acker neben einer Chemiefabrik als "letztes Refugium" zu sprechen ist lächerlich.

    Ich schrieb, man solle "auf die letzten verbliebenen Refugien" (plural und allgemeingültig) besonders acht geben.

    Die Urdenbacher Kämpe liegt hauptsächlich auf dem Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf (in den südlichen Stadtteilen Urdenbach und Hellerhof). Ein kleinerer, südlicher Teil des Naturschutzgebietes reicht zudem bis in das nördliche Stadtgebiet von Monheim am Rhein (Ortsteil Baumberg) hinein.

    Ich kenne das Gebiet sehr gut, bin dort viel und regelmäßig unterwegs.

    Den Grünzug im Süden, am anderen Ende von Monheim, macht das aber nicht gleichsam obsolet. Ganz im Gegenteil. Die Naturschutzverbände haben den Wert des Gebietes dezidiert erklärt und für jeden Interessierten nachvollziehbar dargelegt.

    Wer für Naturschutzargumente keinen Sinn hat, der behauptet gegen besseres Wissen einfach weiterhin, es handele sich um verzichtbare Freiflächen die eh für nichts gut sind.

    Solche falschen Behauptungen werden aber nicht wahrer, nur weil sie von möglichst vielen Ignoranten ohne einschlägiges Wissen häufig wiederholt werden. ;)

  • Kommt darauf an wen Du fragst. Fußballmonopolisten oder Naturschützer.

    Gerade eine Stadt wie Monheim, die schon recht verdichtet und zugebaut ist, sollte auf die letzten naturrelevanten Refugien besonders acht geben und diese wertschätzen.

    Wenn ich das richtig erinnere haben bei der letzten Kommunalwahl ~10% Grün gewählt; die Stadt besteht also eher nicht nur aus Naturschützern.