• Der Gladbacher Untergang hat sich auch von Jahr zu Jahr mehr angedeutet. Ich glaube dieses Jahr sind die (leider - mag die Spiele gegen die immer) fällig.

    Vor einiger Zeit hätte ich sogar noch erwartet, dass Bremen sich vor den Gladbachern aus der Liga verabschiedet. Aktuell sieht es jedoch nicht danach aus.

    Letztlich ist mir das Schicksal beider Mannschaften mehr oder weniger egal. Aber: Beide gehören (explizit für mich und nach meiner Erfahrung) zu den Mannschaften mit angenehmen Auswärtstouren und in der Regel auch angenehmen („Normalo-“)Fans. Insofern gäbe es da andere Kandidaten, die ich deutlich lieber in der zweiten Liga sehen ürde.

  • Am beispiel Wob, sieht man aktuell was das ausmachen kann, da hat fast jeder prophezeit, dass die vor 10-12k Zuschauern spielen, aber bei denen scheint sich das ganze gerade sogar eher "auzuzahlen" mal abzusteigen. (Wenn nicht VW demnächst komplett hops geht).

    KI sagt zu den Radkappenbesuchern folgendes...

    In der aktuellen Saison 2026/27 der 2. Bundesliga liegt der durchschnittliche Heim-Zuschauerschnitt des VfL Wolfsburg bei 21.689 Zuschauern pro Spiel. Durch den Abstieg im Sommer 2026 sind die Zuschauerzahlen in der Volkswagen Arena im Vergleich zum Oberhaus spürbar zurückgegangen. [1, 2]

    Zuletzt verbuchte der Verein beim Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 mit 18.345 Zuschauern die geringste Kulisse seit über vier Jahren. [1]

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Das sähe bei uns nicht anders aus.

    Darum gehts ja nicht.

    Der Vorredner hatte angeführt, dass sich der Zuspruch verbessdrt hätte. Da sich auch die Zuwendungen des Konzerns erheblich - auf ca. 70 Mio p.a. - verringert haben, kann ich diese vermeintliche "Gesundung" nicht wirklich erkennen.

    Aber kann eh weg.

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Darum gehts ja nicht.

    Der Vorredner hatte angeführt, dass sich der Zuspruch verbessdrt hätte. Da sich auch die Zuwendungen des Konzerns erheblich - auf ca. 70 Mio p.a. - verringert haben, kann ich diese vermeintliche "Gesundung" nicht wirklich erkennen.

    Aber kann eh weg.

    halt halt, ich habe nicht gesagt verbessert, sonder deutlich besser als erwartet!

    Also 20k im Schnitt in der 2. Liga wären für viele mittelgroße Vereine völlig in Ordnung, vor allem wenn vorher in der Bulli sie auch nur 24-25k Schnitt hatten.

    Bei wob kommt hinzu, das vielfach gesagt wurde, dass das völlig zusammen brechen würde und nur 10k nun kommen.


    Und hier ist es eben interessant zu sehen, wie scheinbar der Verein/Fans nach dem Abstieg wieder/neu zueinander finden.
    Das wob weniger zahlt ist Momentaufnahme, keiner weiß wie es sich verhält sollten sie wieder aufsteigen.


    Ich habe das schon oft gesagt, und wiederhole es gerne wieder:
    Es wird massiv unterschätzt wie „gut“ ein Abstieg (verbunden mit wieder-Aufstiegen) für die Fanbindung heutzutage ist.
    Jeder ab-Aufstieg schafft emotionale Momente und bindet Fans enger an den Verein. Ich finde seit 10-20 Jahren lässt sich das sehr krass begutachten, z.B. am bespiel Bielefeld und deren Zuschauerschnitt der mittlerweile richtig stark ist, trotz absolutem auf und ab.

    Tatsächlich glaube ich, das ein Abstieg (samt Wiederaufstieg) uns als Verein/Fans auch nicht geschadet hätte. Das ist aber natürlich so nur eine Vermutung, kann man ohne je erlebt zu haben schwer beweisen.

  • ...
    Und hier ist es eben interessant zu sehen, wie scheinbar der Verein/Fans nach dem Abstieg wieder/neu zueinander finden.
    Das wob weniger zahlt ist Momentaufnahme, keiner weiß wie es sich verhält sollten sie wieder aufsteigen.
    ...

    Es ist aber mE. hier immer die Frage, ob und wie nachhaltig das Ganze ist. Manchmal ist eben dann auch "schick" für seinen Verein zu sein, der zB. nach einem Abstieg wieder erfolgreich ist und um den Auftstieg mitspielt! Kenne einige aus meinem familiären und beruflichen Umfeld, die quasi auf einmal und schon immer die größten Fortuna Fans waren, als sie kurz vor dem Aufstieg standen. Heute höre ich von denen nix mehr über Fortuna! Letztendlich gilt wohl immer noch: Erfolg macht sexy! Ist bei uns ja auch nicht anders!

    2 Mal editiert, zuletzt von bewapo (20. Oktober 2026 um 10:23)

  • Ich habe das schon oft gesagt, und wiederhole es gerne wieder:
    Es wird massiv unterschätzt wie „gut“ ein Abstieg (verbunden mit wieder-Aufstiegen) für die Fanbindung heutzutage ist.
    Jeder ab-Aufstieg schafft emotionale Momente und bindet Fans enger an den Verein. Ich finde seit 10-20 Jahren lässt sich das sehr krass begutachten, z.B. am bespiel Bielefeld und deren Zuschauerschnitt der mittlerweile richtig stark ist, trotz absolutem auf und ab.

    Tatsächlich glaube ich, das ein Abstieg (samt Wiederaufstieg) uns als Verein/Fans auch nicht geschadet hätte. Das ist aber natürlich so nur eine Vermutung, kann man ohne je erlebt zu haben schwer beweisen.

    Da stimme ich absolut zu,

    Und ich denke, es geht auch in diesem Szenario weniger darum neue Fans zu gewinnen (die kommen dann "automatisch") als eher darum, bereits vorhandene Fans & Sympathisanten wieder anzulocken.
    Ich habe es aufgrund der örtlichen Nähe zu Stuttgart bei einigen Bekannten miterlebt, die erst durch die zweite Liga wieder öfter ins Stadion gefunden haben und seitdem Dauerkarten haben.
    Gründe scheint es viele zu geben...Tickets günstiger, Aussicht auf Erfolg da man Favorit ist, dabei sein zu wollen wenn es wieder Aufwärts geht, unterstützen wollen...

    Auch der zwischenzeitliche Zweitabstieg innerhalb kurzer Zeit hat das nicht negativ beeinflusst.

    »Kranplätze müssen verdichtet sein«

  • Du hängst zu viel mit Köln Fans ab. :levz1

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Denn das Gladbacher Publikum würde ich aufgrund der Erfolge der 70er, als eines der im Schnitt ältesten in Deutschland betiteln.
    Wenn die es nicht schaffen auch neue Fans zu gewinnen, bzw. Kids von Gladbachfans zu begeistern, dann kann das ganze da stark schrumpfen.

    Das scheint mir generell ein Gladbach-Problem zu sein.

    Nach meiner Beobachtung siehts bei denen im ganzen Stadion aus wie bei uns in B: Familien mit Kindern und sonstige Fans 50+, die sich zumndest dunkel an die großen Zeiten in den 70ern erinnern können.

    Ob die viel Fannachwuchs mitbringen und im Merchgeschäft für großen Umsatz sorgen bezweifle ich mal. Die dadurch absehbaren Probleme würden sich einer mäßigen Zweiligasaison noch schneller verstärken.

  • Die Gladdis haben schon Nachwuchs, die kommen aber nicht an Dauerkarten. Das wurde beispielsweise schon in der Rheinischen Post thematisiert.

    Zwar haben die jetzt mit dem kleinen Stellplatz Block auf der Süd eine Möglichkeit geschaffen, um zu tauschen. Aber das reicht ja auch nicht aus.

    Bei uns ist es ja auch nicht einfach.

  • KI sagt zu den Radkappenbesuchern folgendes...

    In der aktuellen Saison 2026/27 der 2. Bundesliga liegt der durchschnittliche Heim-Zuschauerschnitt des VfL Wolfsburg bei 21.689 Zuschauern pro Spiel. Durch den Abstieg im Sommer 2026 sind die Zuschauerzahlen in der Volkswagen Arena im Vergleich zum Oberhaus spürbar zurückgegangen. [1, 2]

    Zuletzt verbuchte der Verein beim Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 mit 18.345 Zuschauern die geringste Kulisse seit über vier Jahren. [1]

    Und es kommen noch die Gästefans dazu:

    Lautern mit 6500

    Cottbus mit 3400

    --> "Wa ni einfach." (Xabi Alonso)

    --> "Er war einer der größten Dirigenten den der deutsche Fußball je hatte." (M. Sammer über Toni Kroos)

    --> "Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball rein zu schießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen." (L. Bender nach seinem EM-Tor gegen Dänemark)

  • Abstiege sollen ihre guten Seiten haben?
    Auch nur eine einzige gute Seite?
    Naivität war noch nie ein guter Ratgeber.

    Vor allen Dingen wird dramatisch unterschätzt, dass dem ersten Abstieg, ausdrücklich auch im Fall gelungene/r/n Wiederaufstiege/s, in aller Regel weitere Abstiege folgen. Und die allermeisten Vereine sich nach Abstieg(en) nie wieder dauerhaft in der Bundesliga, geschweige denn in den Topp 6 etablieren können. Schon gar nicht über 5 oder mehr Jahrzehnte ohne neue/n Abstieg/e. Bayer 04 und die Zecken sind die einzigen Vereine aus NRW, welche nach ihrem Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit (DO 1976, LEV 1979) nicht nur nicht erneut abgestiegen, sondern darüber hinaus, von vereinzelten Krisen-Saisons abgesehen, seit nunmehr 4 Jahrzehnten fester Bestandteil der Topp 6 und damit EC-Teilnehmer sind.

    Wohingegen sämtliche NRW-Nachbarn von DO und LEV im gleichen Zeitraum trotz vereinzelter zwischenzeitlicher Höhenflüge früher oder später von einem Abstieg zum nächsten torkeln, teilweise bis hinunter in die 5./6. Liga.
    Chronik der bislang 59 Bundesliga-Abstiege von Vereinen aus NRW
    1964: Preußen Münster (1 Bundesliga-Abstieg)
    1967, 1971, 1977: Rot-Weiß Essen (3 Bundesliga-Abstiege)
    1967, 1987, 1992, 1997, 2013, 2020: Fortuna Düsseldorf (6)
    1970, 2007: Alemannia Aachen (2)
    1972: Borussia Dortmund (1)
    1972, 1979, 1985, 1998, 2000, 2003, 2009, 2022: Arminia Bielefeld (8)
    1973: Rot-Weiß Oberhausen (1)
    1974: Fortuna Köln (1)
    1975: Wuppertaler SV (1)
    1976, 1981, 1991, 1993, 1996: KFC Uerdingen (5)
    1981, 1983, 1988, 2021, 2023: Schalke 04 (5)
    1982, 1992, 1995, 2000, 2006, 2008: MSV Duisburg (6)
    1993, 1995, 1999, 2001, 2005, 2010, 2025: VfL Bochum (7)
    1994: Wattenscheid 09 (1)
    1998, 2002, 2004, 2006, 2012, 2018, 2024: 1.FC K*ln (7)
    1999, 2007: Borussia Mönchengladbach (2)
    2015, 2020: SC Paderborn (2)

    Fazit: Wer auch nur ein einziges mal aus der Bundesliga absteigt, der ist, nicht nur in NRW, in den allermeisten Fällen für immer weg vom Fenster der wenigen dauerhaft etablierten Bundesligisten. Dass derzeit bis in die Dritte und Vierte Liga hinab ein nie dagewesener Zuschauer-Boom zu verzeichnen ist, kann gerade für die Fans jener Vereine, deren bessere Zeiten für immer der Vergangenheit angehören, nicht mehr sein als Frustrations-Kompensation. Dort nähren die vollen Hütten die unerfüllbare Hoffnung, man müsse nur lange genug Geduld haben. Dann bräche man selber ein in die Phalanx der wenigen Clubs, welche die Bundesliga beherrschen, und der Weg wäre frei für das neue Jahrhundert einer eigenen Goldene Ära.

    Was angesichts von mehreren Dutzend Kandidaten (Vereinen), die alle diesem unerfüllbaren Traum nachhängen, niemals funktionieren kann und wird. Allein, diese simple Rechenaufgabe ist bereits zu viel für die vernebelten Hirne aller um ihre wertvolle Lebenszeit betrogenen Fans dieser Vereine.

    (Tante Edit vonnöten, weil meiner einer doch glatt den ersten NRW-Absteiger Preußen Münster und den Dortmunder Abstieg vergessen hatte. Mea maxima culpa :LEV18)

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bergischer Löwe (20. Oktober 2026 um 22:56)

  • Also ich finde es ja immer interessant wenn du Daten aufbereitest, aber diese haben ja null mit meiner Aussage zu tun, dass dies die Identifikation stärkt.

    Du stütz ja eher meine Punkte, denn viele der von dir genannten Vereine haben eine recht Große Fanbasis und würde von neutralen Zuschauern als ein sehr leidenschaftliches Fan-Publikum, beschrieben werden. Also genau das was ich hervorgehoben habe.

    Und einzig darum ging es mir, bei der Aussage, dass auch Absteige/Aufsteige die Fanbindung erhöhen.
    Ich habe nichts zu langfristigem sportlichem Erfolg gesagt.

    Und ehrlich gesagt stört mich, auch von dir, diese etwas "herablassende/negative" Haltung gegenüber anderen Fans, die nicht einem dauer-Erfolgreichen Verein anhängen. Und ja, "Dauer erfolgreich" ist unser Bayer definitiv im gesamtdeutschen Vergleich, als Verein Nr. 3 der letzten 10-20 Jahre in der Bulli.
    Meinen größten Respekt haben alle die, die Woche für Woche in der 3.-4. Liga alles für Ihren Verein geben, und nicht diejenigen sind, die ebenfalls zu Bulli Vereinen strömen.

  • das mit der verlorenen Lebenszeit verstehe ich nicht.

    Verloren an Vereine, die es nicht wert sind. Fans selbsternannt-"großer" Fahrstuhl-Vereine erkennen ja nicht einmal die Tatsache, dass sie ihren noch bis vor ca. 30 Jahren sicheren Bundesliga-Platz nicht an aus dem Weltall einfallende Übermächtige, sondern an die inzwischen etablierten "kleinen" Vereine Freiburg, Mainz und Augsburg verloren haben. Dass sie auch in ihren Ab- bzw. Aufstiegskämpfen selbst gegen Underdogs wie Heidenheim, St. Pauli, Kiel, Darmstadt, Fürth, Paderborn, Elversberg usw. wieder und wieder den Kürzeren ziehen. Und dass das alles nichts mit "sehr viel Geld, das nicht in diese Liga gehört", (O-Ton Ex-Gladbach-Manager Grashoff), zu tun hat.

    Sondern der eigenen Unfähigkeit auf allen Ebenen geschuldet ist. Vereinen der Größenordnung eines HSV, Schalke, Kaiserslautern, Hertha, Nürnberg oder K*ln wurde als Gründungsmitgliedern der Bundesliga ein derart uneinholbarer finanzieller wie auch infrastruktureller Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährt, dass alle diese Vereine eigentlich gar nicht anders hätten können dürfen, als sich im Stil der Spitzenclubs Spaniens, Italiens und Englands ein für allemal die großen Fleischtöpfe des Gewerbes unter den Nagel zu reißen. Dies jedoch blieb einzig dem erst 1965 aufgestiegenen FC Bayern vorbehalten. Und was die letzten 50 Jahre betrifft, den aus der Zweitklassigkeit (wieder)aufrückenden Clubs aus Dortmund und Leverkusen.

    Die Freizeit seines eigenen Lebens Clubs zu opfern, deren Verantwortliche von je her durch das Gehabe eitler Böcke, Streitsucht, verantwortungslos unseriöses Finanzgebaren und anderweitig allgegenwärtige Unfähigkeit "glänzen", heißt wertvolle Lebenszeit wegwerfen. Da lobt man sich die Fans z.B. eines SV Meppen oder der Sportfreunde Siegen, die dem Verein in ihrem persönlichen Umfeld als ihrer Nummer Eins verlässlich die Treue halten, anstatt den im TV zelebrierten verlogenen Verlockungen von Gerne-"Größeren" auf den Leim zu gehen.

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Verloren an Vereine, die es nicht wert sind. Fans selbsternannt-"großer" Fahrstuhl-Vereine erkennen ja nicht einmal die Tatsache, dass sie ihren noch bis vor ca. 30 Jahren sicheren Bundesliga-Platz nicht an aus dem Weltall einfallende Übermächtige, sondern an die inzwischen etablierten "kleinen" Vereine Freiburg, Mainz und Augsburg verloren haben. Dass sie auch in ihren Ab- bzw. Aufstiegskämpfen selbst gegen Underdogs wie Heidenheim, St. Pauli, Kiel, Darmstadt, Fürth, Paderborn, Elversberg usw. wieder und wieder den Kürzeren ziehen. Und dass das alles nichts mit "sehr viel Geld, das nicht in diese Liga gehört", (O-Ton Ex-Gladbach-Manager Grashoff), zu tun hat.

    Sondern der eigenen Unfähigkeit auf allen Ebenen geschuldet ist. Vereinen der Größenordnung eines HSV, Schalke, Kaiserslautern, Hertha, Nürnberg oder K*ln wurde als Gründungsmitgliedern der Bundesliga ein derart uneinholbarer finanzieller wie auch infrastruktureller Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährt, dass alle diese Vereine eigentlich gar nicht anders hätten können dürfen, als sich im Stil der Spitzenclubs Spaniens, Italiens und Englands ein für allemal die großen Fleischtöpfe des Gewerbes unter den Nagel zu reißen. Dies jedoch blieb einzig dem erst 1965 aufgestiegenen FC Bayern vorbehalten. Und was die letzten 50 Jahre betrifft, den aus der Zweitklassigkeit (wieder)aufrückenden Clubs aus Dortmund und Leverkusen.

    Die Freizeit seines eigenen Lebens Clubs zu opfern, deren Verantwortliche von je her durch das Gehabe eitler Böcke, Streitsucht, verantwortungslos unseriöses Finanzgebaren und anderweitig allgegenwärtige Unfähigkeit "glänzen", heißt wertvolle Lebenszeit wegwerfen. Da lobt man sich die Fans z.B. eines SV Meppen oder der Sportfreunde Siegen, die dem Verein in ihrem persönlichen Umfeld als ihrer Nummer Eins verlässlich die Treue halten, anstatt den im TV zelebrierten verlogenen Verlockungen von Gerne-"Größeren" auf den Leim zu gehen.

    Also irgendwie bist du in den letzten Wochen sehr, sehr seltsam unterwegs!

    "Vereine, die es nicht wert sind" :LEV9

    Was ist das denn bitte für eine ekelhafte Arroganz? Wer bist du denn, um das zu beurteilen? Warum ist denn bitte ein Verein "es wert" verfolgt zu werden und ein anderer nicht? Ganz ehrlich, dein ganzer Sermon zu diesem Thema liest sich äußerst unangenehm!

    "Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." - Hermann Hesse, Demian.