• Und Xhaka nicht? Er wird im anderen Threads seit 24 Stunden gehatet. Nur weil er es wagt, Partei für Andrich zu verkaufen.

    Normalerweise zitiere ich Dich nicht mehr, aber nun ja. Bei Xhaka sehe ich es nur zum Teil so. Er ist im Gegensatz zu Andrich nicht "gegangen worden". Sein Abschied war von einigen Misstönen begleitet. Er wollte ja nun überall hin, Hauptsache weg von uns. Du meinst sicher "Partei für Andrich zu ergreifen". Was er schreibt ist einfach nicht wahr. Es gibt kein herabsetzendes Wort von Seiten des Vereins .Das was da passiert ist völlig "handelsüblich". Xhaka vergisst das nicht nur der Verein ihm was zu verdanken hat sondern auch umgekehrt. Er unterstellt Verantwortlichen des Vereins unredliches herangehen das er nicht belegen kann. Und dafür kann man ihn zurecht kritisieren.

    „Die AfD ist eine Partei der Niedertracht. Es ist falsch dort Mitglied zu sein oder sie zu wählen. Jemand, der dies tut ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Mitglieder freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches wollen und tun”

  • Ich finde es geht allgemein um die Kommunikation. Nach außen sieht es so aus als ob Andrich an einem Tag gehört hat das er A) kein Kapitän mehr ist und B) sich einen neuen Verein suchen soll weil er vermutlich nicht mehr so viel Spielzeit bekommt.


    Stell dir vor du bist Teamleiter deiner Abteilung und bekommst an einem Tag beide Sachen zu hören. Wie würdest du dich fühlen? (Ich sprech hier keinen direkt an sondern allgemein).


    Die Frage ist halt immer noch wann Andrich gesagt worden ist das er vermutlich nicht so oft spiel wird. Waren es vorher nur Medien Gerüchte? Und wurde es ihm jetzt auch erst gesagt? Oder ist das im Vorfeld schon anders kommuniziert worden?

    Du bist für uns die beste Mannschaft auf der Welt, deine Fans sind immer bei dir...Wenn hier ein Spiel beginnt, gibt es nur einen der gewinnt ... Bayer 04!

  • Rob ist ein toller und verdienter Spieler unseres Vereins. Da verlangt es der gebührende Respekt, dass man offen mit ihm redet und sagt, wie die Situation in diesem Jahr aussehen wird. Wen das überrascht, der hat irgendwie auch gaaanz viel verpasst in diesem Sommer. Offen und ehrlich miteinander umgehen

    Wie werden denn die Einsatzchancen von Jonas Hofmann eingeschätzt ? Gleiches Spiel in meinen Augen.

    Die Medien machen dann daraus: "Menschliches Drama um diesen Nationalspieler". Ich schätze unsere GF anders ein und mache mir daher keine Sorgen. Was Spieler anderer Vereine sagen, geht mir am Mors vorbei. Kommt ein Double-Sieger ins Stadion - bekommt er von mir Applaus vor uns nach dem Spiel.

    22. Mai 2024 Dublin Europa League Finale

    25. Mai 2024 Berlin DFB-Pokalfinale

    26. Mai 2024 Leverkusen Coming Home

    27. Mai 2024 Platt, aber glücklich

  • Normalerweise zitiere ich Dich nicht mehr, aber nun ja. Bei Xhaka sehe ich es nur zum Teil so. Er ist im Gegensatz zu Andrich nicht "gegangen worden". Sein Abschied war von einigen Misstönen begleitet. Er wollte ja nun überall hin, Hauptsache weg von uns. Du meinst sicher "Partei für Andrich zu ergreifen". Was er schreibt ist einfach nicht wahr. Es gibt kein herabsetzendes Wort von Seiten des Vereins .Das was da passiert ist völlig "handelsüblich". Xhaka vergisst das nicht nur der Verein ihm was zu verdanken hat sondern auch umgekehrt. Er unterstellt Verantwortlichen des Vereins unredliches herangehen das er nicht belegen kann. Und dafür kann man ihn zurecht kritisieren.

    Du hast Recht, er wollte weg. Warum genau - wissen wir bis heute nicht. Aber er war mit das wichtigste Modul der Meisterschaft. Ihn als Söldner und schlimmer zu verunglimpfen, wie es hier getan wird, halte ich für unangemessen.

    Ich stimme dir trotzdem zu, dass der Verein korrekt handelt,wenn er auf Andrichs Frage nach Einsatzzeiten vom Trainer die ehrliche Antwort erhält, dass dies schwierig werden wird.

  • Mich nervt umgekehrt dass es einfach als Faktum hingestellt wird ohne irgendein Argument.

    Ohne jetzt in der Frage Partei ergreifen zu wollen (ich weiß gar nicht, wo ich bei der Diskussion selbst stehen mag):

    Natürlich sind Argumente genannt worden!

    - Größere Identifikation mit "einem von hier". Es fällt vielen Leuten leichter, sich mit jemandem zu identifizieren, den sie leicht verstehen können. Und das bezieht sich sowohl auf die Sprache als auch auf die Herkunft/Umstände

    - Chance auf deutsche Nationalspieler. Es gibt einen positiven (Werbe-)Wert wenn bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft der Name Bayer 04 regelmäßig fällt. Ich meine, selbst Carro oder ein anderer Verantwortlicher hätte dieses mal in einem Interview geäußert. Kleiner Zusatz: Hier bin ich persönlich raus, da mir die NM schlicht vollkommen egal ist und ich die Spiele nicht verfolge. Aber das tun eben in D regelmäßig noch Millionen von Menschen. Und ein im besten Fall sympathischer/positiv wahrgenommener Nationalspieler, wie Wirtz es war oder früher Schneider, Ballack und wie sie alle hießen, kann eben auch Sympathien für den Verein schaffen, gerade bei sonst neutralen Fans der NM.

    - Besuche in Schulen, Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen. Auch da wird es von Vorteil sein wenn die Kinder den Besuchern Fragen in ihrer Sprache stellen können und kein Dolmetscher nötig ist. Und es macht sicher einen Unterschied ob da ein Lomb und ein Blaswich oder eben ein Havertz, Wirtz oder ähnliche Namen zu Besuch sind.

    Das sind jetzt nur drei Argumente und es steht dir selbstverständlich frei diese als irrelevant oder zumindest unwichtig zu bewerten. Aber die Aussage es gäbe keine Argumente oder sie seien noch nicht genannt worden ist eben falsch!

    "Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." - Hermann Hesse, Demian.

  • @ExilLöwe Absolut, irgendwo wurden diese Argumente sicher bereits vorgetragen. Oft genug - wie eben auch vorhin - wird aber eben so getan, als sei diese Sichtweise allgemeingültig.

    Abgesehen davon ist das Thema einfach höchst subjektiv. Ich zBsp habe eine hohe Identifikation mit (West-)Frankreich und verstehe Franzosen im Zweifel viel besser als Bayern oder Sachsen. Da wird das "von hier" schon wieder sehr relativ, mir ist Bayern genauso fremd wie Spanien.

  • Das ist schon eine harte Nummer – und für Robert Andrich persönlich sicherlich eine große Enttäuschung. Nach einer ziemlich turbulenten Vorsaison, in der er noch Kapitän war, und der verpassten WM – aus sportlicher Sicht zu Recht verpasst – scheint er nun auch bei seinem Verein kaum noch gefragt zu sein. Kapitänsbinde weg, Stammplatz offenbar ebenfalls und plötzlich steht sogar seine Zukunft im Verein infrage.

    Dass das bei seiner Frau, die ohnehin sehr Social-Media-affin ist, zu einer schnellen und vermutlich nicht bis ins Letzte durchdachten Reaktion führt: sei’s drum.

    Ich persönlich kann dem Spieler und auch dem Menschen Robert Andrich wenig vorwerfen. Er ist geradlinig. Bei ihm weiß man ziemlich genau, was man bekommt – und eben auch, was man nicht bekommt. Fußballerisch hat er seine Grenzen, dafür bringt er Leader-Qualitäten mit, die ich in unserem Kader momentan nicht im Überfluss sehe. Er kann vorangehen, Dinge klar ansprechen und dürfte gerade für jüngere Spieler ein gutes Sprachrohr und eine wichtige Bezugsperson sein.

    Deshalb bedaure ich diese Entwicklung durchaus.

    Was mich an der ganzen Geschichte aber am meisten irritiert: Wie kann es sein, dass es offenbar derart stark von der jeweiligen Einschätzung eines Trainers abhängt, ob ein Spieler Kapitän und auch dadurch ein Aushängeschild des Vereins ist oder kurze Zeit später praktisch zum Verkaufskandidaten wird?

    Das ist mir zu einfach und vor allem zu schnelllebig. Natürlich muss ein Trainer sportliche Entscheidungen treffen und darf dabei auch vor großen Namen nicht zurückschrecken. Aber bei Spielern, denen man zuvor bewusst Verantwortung, Führungsrollen und damit auch eine gewisse Bedeutung für die Identität einer Mannschaft gegeben hat, erwarte ich vom Verein etwas mehr Kontinuität. Solche Strukturen und Personen sollte man meines Erachtens nicht im Eilgang austauschen, nur weil sich die sportliche Hierarchie unter einem Trainer verändert.

  • Das ist mir zu einfach und vor allem zu schnelllebig. Natürlich muss ein Trainer sportliche Entscheidungen treffen und darf dabei auch vor großen Namen nicht zurückschrecken. Aber bei Spielern, denen man zuvor bewusst Verantwortung, Führungsrollen und damit auch eine gewisse Bedeutung für die Identität einer Mannschaft gegeben hat, erwarte ich vom Verein etwas mehr Kontinuität. Solche Strukturen und Personen sollte man meines Erachtens nicht im Eilgang austauschen, nur weil sich die sportliche Hierarchie unter einem Trainer verändert.

    was soll der Verein denn machen? Er hat doch theoretisch alle Chancen sich aus der zweiten Reihe aufzudrängen. Wenn man ihn austauscht, wird das ja vorwiegend an Andrich liegen, weil er nicht im zweiten Glied sein will. Immer auch bedenken, dass Andrich ja auch im Sommer 2025 wohl gegangen wäre, wenn Xabi geblieben wäre

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

  • Fußballerisch hat er seine Grenzen, dafür bringt er Leader-Qualitäten mit, die ich in unserem Kader momentan nicht im Überfluss sehe. Er kann vorangehen, Dinge klar ansprechen und dürfte gerade für jüngere Spieler ein gutes Sprachrohr und eine wichtige Bezugsperson sein

    Genau das habe ich letzte Saison aber in vielen Spielen enorm vermisst. In Interviews hat er es gezeigt, in den Spielen leider zu wenig. Nicht umsonst hat er sich Ende letzter Saison dafür auch öffentlich in seinem Amt als Kapitän kritisiert.

    Was mich an der ganzen Geschichte aber am meisten irritiert: Wie kann es sein, dass es offenbar derart stark von der jeweiligen Einschätzung eines Trainers abhängt, ob ein Spieler Kapitän und auch dadurch ein Aushängeschild des Vereins ist oder kurze Zeit später praktisch zum Verkaufskandidaten wird

    Kann man auch umdrehen...ohne die (vermeintliche) Fehleinschätzung von EtH, ihn zum Kapitän zu machen, würde es heute nur um Leistung gehen, nicht um das Kapitänsamt.

    Aber bei Spielern, denen man zuvor bewusst Verantwortung, Führungsrollen und damit auch eine gewisse Bedeutung für die Identität einer Mannschaft gegeben hat, erwarte ich vom Verein etwas mehr Kontinuität

    Ist in meinen Augen aber eine Stärke der aktuellen Führung.
    Wie oft wurde in der Vergangenheit an Personen festgehalten?

    Wenn man im Verein der Meinung ist, der Spieler ist dieser Rolle nicht gewachsen, wäre es doch ein katastrophales Signal, ihn weiter im Amt zu lassen, nur um Kontinuität zu haben.

    Solche Strukturen und Personen sollte man meines Erachtens nicht im Eilgang austauschen

    Wir wissen ja nicht, ob man das im Verein möchte. Bisher sind es nur Meldungen...was ihm vom Verein gesagt wurde, ist Spekulation.


    Mir persönlich wäre lieber, er bleibt hier, auch wenn er seinen Stammplatz und das Kapitänsamt verliert.
    Ihn immer wieder mal als 6er auf dem Platz zu haben, wäre sicher keine Schwächung.

    »Kranplätze müssen verdichtet sein«

  • Was mich an der ganzen Geschichte aber am meisten irritiert: Wie kann es sein, dass es offenbar derart stark von der jeweiligen Einschätzung eines Trainers abhängt, ob ein Spieler Kapitän und auch dadurch ein Aushängeschild des Vereins ist oder kurze Zeit später praktisch zum Verkaufskandidaten wird?

    Das ist mir zu einfach und vor allem zu schnelllebig. Natürlich muss ein Trainer sportliche Entscheidungen treffen und darf dabei auch vor großen Namen nicht zurückschrecken. Aber bei Spielern, denen man zuvor bewusst Verantwortung, Führungsrollen und damit auch eine gewisse Bedeutung für die Identität einer Mannschaft gegeben hat, erwarte ich vom Verein etwas mehr Kontinuität. Solche Strukturen und Personen sollte man meines Erachtens nicht im Eilgang austauschen, nur weil sich die sportliche Hierarchie unter einem Trainer verändert.

    Naja das Verhältnis zwischen Trainer und Kapitän ist schon eine besondere. Unser Trainer hatte jetzt mehrere Wochen Zeit (inklusive Trainingslager) die Spieler und das Mannschaftsgefüge kennen zu lernen. Er wird sich seine Gedanken gemacht haben und eine gewissenhafte Entscheidung zum Wohle der Mannschaft um des Erfolgswillen getroffen haben. Einen Eilgang sehe nicht, Morgen ist das erste Pflichtspiel. Er ist Trainer einer Profimannschaft und von einer Horde Thekenkicker.

    Seine Begründung, Zitat: "er (Tapsoba) ist schon lange im Klub und verkörpert Werte, mit denen er mit jedem in der Mannschaft, mit den Fans und auch mit mir verbinden kann." Mit Andrich kann er es evtl nicht so.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Die letzte Saison war eine Übergangssaison und Andrich war wahrscheinlich sogar der passende Übergangskapitän. Seine besten Jahre bei uns waren aber die, wo er nicht Stammkraft war, sondern punktuell Pala/Xhaka entlastet hat. Das hat er richtig gut gemacht.

    Jetzt beginnt (hoffentlich) eine neue Ära unterm Bayer-Kreuz. Hierarchien haben sich in den letzten Wochen neu gebildet und Eddy ist der richtige Mann für das Kapitänsamt. Er vereint als dienstältester Spieler die französischen, afrikanischen und auch spanische/portugiesische Fraktion.

    Ich hatte zwar persönlich gehofft, dass Andrich bleibt und sich seine Einsätze aus der zweiten Reihe (Europa Liga, Pokal) holt. Der Zug ist jetzt wahrscheinlich abgefahren... So ist wohl das Geschäft.

  • Über Andrich kann man ja - offensichtlich- streiten.
    Was mich einfach unheimlich ärgert sind die 10 weiteren Kandidaten, die aus unterschiedlichen Gründen noch weg müssten. Wer kümmert sich darum? Wo zeigt man da Härte? Und dann diese Umgangsweise mit Andrich… kann ich 0,0 nachvollziehen!

  • Welche Umgangsweise? Andrich war Kapitän und hat den Trainer gefragt was sein Standing ist, und der Trainer hat ihm gesagt dass er aktuell nicht in der allerersten Reihe für das Mittelfeld steht, was ich, die Taktik und Vorstellung dieses Trainers erahnend, ganz gut verstehen kann. Zudem meinte Martinez es ist besser klar miteinander zu sein - oder was sollte er machen, Andrich spielen lassen obwohl er nicht 100%ig daran glaubt?

  • Mit dem Kapitän der Vorsaison klärt man das so leise und vor allem rechtzeitig, dass keine Schmierblätter „Andrich offiziell degradiert“ titeln können.

    Drüber nachgedacht das genau das vielleicht passiert ist aber Andrich selbst den Gang zur Presse gesucht hat?

  • Über alle Wettbewerbe fast 3.000 Minuten…. ziemlich punktuell… Palacios hatte 250 Minuten weniger….

    Meistersaison:

    Palacios hat in der Liga deutlich mehr Minuten gehabt. Pokal und Europa Liga Andrich, da man dort gut rotieren konnte.

    2024/25 hat die Champions League alles durcheinander gebracht. Pala hatte insgesamt mehr Minuten als Andrich. Aber Andrich mehr Bundesliga-Minuten, da die CL Priorität hatte in der Saison.

    Sofern nicht verletzt, war Pala die Nummer zwei. Andrich der sehr zuverlässige dritte Mann bzw. 24/25 gleichauf mit Garcia dritter Mann.

  • Finde es unglaublich, wie man (augenscheinlich) mit ihm umgeht. Kapitänsamt hin oder her - Rob hat genug Qualität für einen Kaderplatz bei uns, und sei es als Stabilisator von der Bank. Verstehe auch so manche User hier im Forum null - er ist Identifikationsfigur, einer unserer Meistermacher und ehemaliger Kapitän. Trotzdem liest man hier eine Scheisse…

    w11 - 3. Liga 16/17

    Baumann - Bicakcic, Bernat, Ignjovski (R. Hilbert) - V. Stocker, T. Müller, Halilovic, Jairo, L. Gustavo (H. Altintop) - R. Kruse, Aubameyang

    W11-Liga 4 Meister 2015