Bayer 04 Leverkusen Transfergerüchteküche Saison 2026/2027 (Diskussion erlaubt)

  • Bin sehr gespannt auf Quansah. In der Saison 23/24 hat er sich zum Ende der Saison gegen Konate durchgesetzt. Was dann passiert ist? Keine Ahnung, bisschen vergleichbar mit Kossounou? Schwache Erste Halbzeit im ersten Spiel und plötzlich hat Slot ihm anscheinend nicht mehr so vertraut, ode jemand anderes hat es halt besser gemacht (so wie er 23/24 gegenüber Konate). Aber bei Pool auf 15+ Startelfeinsätze zu kommen, bei der Mannschaft, dafür muss man sich jetzt nicht zwingend im Boden verkriechen.

  • Also langsam wird das Gemeckere gegen den Quansah-Deal ein enig albern.

    Wenn der Spieler sich ab 2027 eine Ausstiegsklausel für 60 Mio in den Vertrag hätte schreiben lassen, wäre alles gut gewesen.

    Jetzt hat er nur eine Rückkaufoption für 60 Mio von einem einzigen Verein.

    Ich musste auch an Hincapie denken, der eine Ausstiegsklausel in ähnlicher Höhe hat. Das ist für uns viel gefährlicher als eine RKo eines Vereins.

  • Das ist ja relativ viel Holz für Como, oder?
    Heißt das eventuell, dass bei den Abgängen bei ihnen noch was geschieht?

    nö, Como ist doch ein Investoren Klub. Die hatten letzte Saison als Aufsteiger schon eine negative Transferbilanz um die 100 Mio €

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

  • Como 1907: Wie sich ein Fußballclub neu erfindet

    Der FC Como zieht die Stars an: Keira Knightley, Hugh Grant, Adrien Brody – sie alle winken von der Tribüne. Denn seit eine der reichsten Unternehmerfamilien Indonesiens den einst unbedeutenden Provinzklub übernommen hat, jubeln hier Filmstars statt Ultras. Aus dem kleinen Verein ist eine große Bühne geworden – und eine Marke.

    Der FC Como war immer ein Zwerg, der seinen Platz suchte zwischen den Riesen Inter und Milan und den Turiner Klubs Juve und Torino. Dreimal ist der Verein in den vergangenen zehn Jahren pleitegegangen, zuletzt 2017. Als 2019 die indonesischen Brüder Budi und Bambang Hartono Como um ein paar Hunderttausend Euro kauften, dümpelte er in der vierthöchsten Liga. Die Hartonos haben in den 60er-Jahren mit der Produktion von Nelkenzigaretten begonnen, heute gehören sie zu den reichsten Männern Indonesiens mit einem Vielfältigen Imperium. Forbes schätzt ihr Vermögen auf gut 45 Milliarden Dollar. Kein Klubbesitzer in Italien ist reicher. Und kein Besitzer interessiert sich weniger für Fußball.

    Mit dem Projekt betraut ist der Präsident Mirwan Suwarso. Der 54-Jährige stand vor vielen Jahren schon einmal einem Fußballklub vor. Das war in Indonesien. Als er dort keine Entwicklungsmöglichkeit sah, ging er in die Unterhaltung, arbeitete als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor, bevor er Werbeverantwortlicher des Hartono-Konzerns wurde und dessen Streamingportal leitete.

    Suwarso ist kurz vor dem Spiel gegen Atalanta aus London eingeflogen, wo er die Hälfte der Zeit lebt. Von seinem Büro in der Haupttribüne aus sieht man, wie sich das Stadion füllt, laute Bässe setzen ein, und es herrscht flirrende Vorfreude: Suwarso ist müde, er musste früh raus, ein perfekter Verkäufer des Projekts ist er trotzdem. Como, sagt er, sei kein Egotrip der reichen Besitzer, es gehe nicht um Eitelkeit, sondern um etwas viel Profaneres: die Möglichkeit, Business zu machen.

    Was Business in diesem Fall ist, umschreibt er so: ein Ökosystem, in dem einander Fußball und Tourismus gegenseitig befruchten. Das Vorbild sind die Themenparks von Disney. Im Zentrum steht der Fußballklub, um ihn herum soll sich eine ganze Industrie entwickeln. Dazu gehören heute drei Modelinien, aus der Zusammenarbeit mit Adidas sind hippe Hoodies und legere Bomberjacken entstanden. Koffer mit dem Como-Logo wurden auch schon bei Harrods in London verkauft. Geplant sind Soccer-Camps, in denen die Kids trainieren, während die Eltern beim Wine-Tasting sind oder auf einer privaten Bootstour auf dem Comer See.

    Es gibt Lizenzverträge mit Uber und diverse Kollaborationen mit Luxushotels und Geschäften in der Stadt. Das lokale Bier La Comasca, das mit Seide gefiltert wird, ist ebenfalls ein Projekt von Suwarso. Es zeigt, wie geschickt der Indonesier die Fäden zwischen Tradition und Geschäft zu spannen weiß. Die Stadt war im 17. Jahrhundert eine Metropole der europäischen Seidenindustrie, später war sie eines der bedeutendsten Zentren für bedruckte Seide.

    Die Transformation, die Suwarso anstrebt, ist schwindelerregend, die Strategie kühn. Die traditionellen Einnahmequellen wie Einnahmen an Spieltagen und Übertragungsrechte sollen zwar einen Teil des Budgets decken. Doch rentieren sollen sich auch die Nebenzweige – Como will sich als eine der führenden Destinationen für Fußballtourismus etablieren. Wie der Klub sich dafür inszenieren muss, wissen die Verantwortlichen: Jede Emotion wird während einer Partie von einem vielköpfigen Team dokumentiert und auf Social Media in die Welt geschickt. Wird ein neuer Spieler vorgestellt, erkennt man im Hintergrund hölzerne Bücherregale, das Licht ist gedimmt, es ist die gediegene Atmosphäre einer alten Villa am See.

    George Clooney war noch nicht da Geht der Plan auf, soll das Imperium in ein paar Jahren einen Wert von einer Milliarde Dollar haben. Geld verbrennen, wie es die meisten Klubs tun, ist keine Option, die Hartonos sind keine Fantasten. Vorerst wird aber im großen Stil investiert. Das italienische Finanzportal Calcio e Finanza hat ausgerechnet, dass die Brüder seit der Übernahme 2019 gut 130 Millionen Euro in den Fußballbetrieb investiert haben.

    Die hochfliegenden Pläne rechtfertigt Suwarso mit der einzigartigen Lage des Klubs: „Man kann in jedes Fußballteam der Welt investieren. Aber man kriegt keinen See direkt neben dem Stadion. Was wir haben, ist die Sexyness von Italien, die Sexyness des Comer Sees und von George Clooney, der hier lebt. Wir haben einfach Glück.“ Der See ist sein Star, mit ihm und dem Stadion in Gehdistanz zum Zentrum will er punkten. Und natürlich mit Clooney. Der Schauspieler und Regisseur, der seit Jahrzehnten eine Villa in Laglio hat, wird in Como immer als Beleg für die Attraktivität der Region genannt. Dass er bis jetzt keine Spiele im Sinigaglia besucht, ist verschmerzbar. In den letzten Monaten jubelten Hugh Grant, Andrew Garfield, Kate Beckinsale, Adrien Brody, Michael Fassbender oder Keira Knightley werbewirksam auf der Ehrentribüne.................

    "Vieles wünscht sich der Mensch und doch bedarf er nur wenig." (J.W.Goethe)

  • Wenn keiner mehr geht, dürften noch ein RV (hohe Wahrscheinlichkeit)und ein offensiver Außenspieler (Vermutung) kommen.

    Wenn du neben Quansah und Tillman meinst, dann vermute ich eher nur noch ein RV. Denn offensive Außenspieler haben wir ja noch jede Menge, wenn keiner geht. Die Frage ist, ob Boniface wirklich bleibt, und was mit dem anderen Stürmer passiert, der angeblich schon einen Medizincheck gemacht hat.

  • Wenn du neben Quansah und Tillman meinst, dann vermute ich eher nur noch ein RV. Denn offensive Außenspieler haben wir ja noch jede Menge, wenn keiner geht. Die Frage ist, ob Boniface wirklich bleibt, und was mit dem anderen Stürmer passiert, der angeblich schon einen Medizincheck gemacht hat.

    Die Berichte lesen sich aber eher so, dass noch ein wirklich starker Außenspieler kommen soll. Finde, das brauchen wir auch. Wir haben eher Quantität als Qualität auf den Außenbahnen. Da ist eig nur Adli aktuell mit Abstrichen gut. Und der ist auch eher effektiver auf den 2 Halbpositionen hinter der Spitze als auf einer echten Außen Position. Hofmann und Tella sind nicht wirklich der Bringer auf außen.

    Die Stammoffensive sähe dann so aus:

    Neuzugang - Tillman/Boniface - Adli/Tillman

    ----------------------Schick/Boniface------------------------

    Damit hätte man ausreichend qualitative Kadertiefe und könnte durch polyvalente Spieler gut durchrotieren.

    Krass.

    2 Mal editiert, zuletzt von Werkself-04 (27. Juni 2025 um 14:18)

  • Ich mag Adli, Tella und Hofmann. Ich bin’s auch der Meinung, dass man auf den offensiven außen einen Unterschiedsspieler braucht, der verlässlich Scored. Man hat ja in Hofmanns ersten Halbjahr bei uns gesehen, wieviel einfacher das alles macht. Wir brauchen wieder mehr Unberechenbarkeit. Alles auf den 9er und 10er im Team abzuladen, wird nicht reichen.