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    Heynckes und Rolfes schützen Bayerns in Kritik geratenen Fitness-Chef Dr. Broich

    "Die Faktenlage ist klar: Wir haben in diesem Jahr keine gute Leistung gebracht und hatten zu viele Verletzte", räumt Dr. Broich (49) gegenüber dem kicker ein: "Aber sich jetzt einen Mann herauszupicken und auf ihn mit dem Finger zu zeigen, finde ich sehr enttäuschend."


    Der 49-Jährige sagt: "Wo ist die Frage nach der Verantwortlichkeit des gesamten Teams, der Trainer, der Ärzte, der Physios? Jetzt alles an meinem Namen festzumachen, finde ich sehr enttäuschend. Das ist üble Nachrede."


    Aus dem Mannschaftskreis verlautet, dass der FCB-Fitnessexperte sehr oft davor gewarnt hat, dass viele Verletzungen kommen würden, sollte das Training weiterhin derart dosiert ablaufen. Einige Spieler haben sogar eigenständig trainiert, um sich fit zu machen. "Wenn ich für die zahlreichen Verletzungen als einziger den Kopf hinhalten soll, ist das zu einfach und zu billig, wir sind ein Team", sagt der Professor, der in Hamburg an der Medical School einen Lehrstuhl für Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung hat und dort Masterstudenten unterrichtet.


    "Eine schlechte wie auch eine gute Saison liegt nicht allein an einer Person", meint Broich und fragt sich: "Warum wird jetzt alles auf eine Person fokussiert? Warum wird nur eine Person kritisiert?"

    Rolfes' Karriere stand auf der Kippe

    Im täglichen Trainingsbetrieb habe er "seine Entscheidungen immer zugunsten der Spieler getroffen, "er wusste die Verletzungsgefahr für jeden prophylaktisch einzuschätzen", zum Beispiel beim anfälligen Kingsley Coman, sagt Heynckes: "Das macht ihn außergewöhnlich, er ist eine Koryphäe in seinem Beruf."


    Der Ex-Trainer erwähnt noch den Fall des böse am Knie verletzten Simon Rolfes. Broich warnte vor einer voreiligen Überbelastung bei der Reha, die Karriere stehe auf dem Spiel, Spätfolgen für das Leben nach der Karriere drohten. "Holger hat da Schlimmstes verhindert", sagt Heynckes


    Bei Rolfes wurde Ende Januar 2010 ein Knorpelschaden im Knie diagnostiziert, so dass er die komplette zweite Halbserie und auch bei der WM in Südafrika ausfiel. "Damals stand meine Karriere auf der Kippe", sagt der heutige Geschäftsführer Sport beim aktuellen Doublegewinner. "Holger Broich hat das Aufbauprogramm inhaltlich äußerst akribisch gestaltet und in der Praxis begleitet, so dass ich anschließend weitere fünf Jahre spielen konnte, in Leverkusen und in der Nationalmannschaft." Daran habe Broich "einen riesigen Anteil" gehabt: "Ich hatte auch keine Folgeverletzung mehr, das war spitze."


    Die Aufbauarbeit sei "sehr hart" gewesen und auf wissenschaftlicher Basis erfolgt. Mit der Sporthochschule Köln wurden gemeinsame Tests absolviert, darüber hinaus wurde Rolfes an der Uni Düsseldorf in ein Forschungsprojekt zu Knorpelschäden integriert. "Jede Stufe meines Aufbaus war penibel vorbereitet, jede Belastung vorab akribisch geplant", sagt der frühere Mittelfeldspieler. Als die Reha zu Ende war, fing er sofort an, wieder zu spielen, "und es ging ohne jede Schwierigkeit weiter". Rolfes fasst zusammen: "Ich hatte das totale Vertrauen in Holgers Kompetenz. Holger hat mir meine Karriere gerettet.


    Bundestrainer Julian Nagelsmann (36) warb um seine Dienste für die anstehende Europameisterschaft. "Unser Verhältnis ist gut", stellt Broich klar, "alles andere ist gelogen". Hansi Flick lockt ihn zu seinem neuen Klub FC Barcelona. Zudem kann der Fachmann für Fitness unter weiteren Optionen auswählen. Sein Vertrag beim FC Bayern ist unbefristet.

    „Aggressiver gegen Impfgegner vorgehen“ - IDA-SPRECHSTUNDE mit Dr. Gunter Frank & Dr. Kay Klapproth


    Der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth diskutieren über die Aggressivität der WHO, grüne Verschwörungstheorien, verflachende Universitäten und ein erfreuliches Wahlergebnis in Heidelberg, das Hoffnung macht.


    Aggressiver gegen Impfgegner: Die WHO konnte die Pläne zu ihrer Machterweiterung bisher nicht vollständig umsetzen. Schuld ist der wachsende weltweite Widerstand. Die WHO erklärt den aggressiveren Kampf gegen Kritiker jetzt zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben.


    Die Impfpandemie: Neue mRNA-Impfstoffe verbreiten sich unkontrolliert auf der ganzen Welt. Gerade wird die Vogelgrippegefahr mit Falschmeldungen beschworen, und die nächsten ungetesteten Präparate werden schon millionenfach bestellt.


    Die flache Welt der Universitäten: Konformismus und Moralisieren dominieren die Universitäten in Deutschland. Wer als Student Zweifel an gängigen Dogmen äußert, ist schnell isoliert. Welche Zukunft haben wir, wenn autoritätshörige Studenten die Verantwortung im Land übernehmen werden?


    Nach der Wahl: IDA hat einen Sitz im Heidelberger Gemeinderat errungen. Gunter Frank wird als Gemeinderat eine neue Perspektive in die Kommunalpolitik bringen. Frank und Klapproth sprechen über die Möglichkeiten, angstfrei und offen Oppositionsarbeit zu gestalten.

    Je "erfolgreicher" eine mit Rechtsextremisten durchsetzte Partei (mehr als jedes 5. Mitglied) ist, desto wahrscheinlicher ist auch deren Verbot. Der Staat hat eine "Nie wieder"-Sicherung. Und das ist gut so.

    Übersetze bitte "Rechtsextrem" mit "Regierungskritisch"; dann stimmt's. Wie üblich wird die Regierung mit dem Staat verwechselt. Der Staat sind die Steuern-Zahler und Kreuzchen-Macher; die Regierung nur deren zeitlich befristeten Interessenvertreter/ Verwalter.

    Faschisten müssen immer andere Parteien= Nachdenken verbieten. Sie brauchen eine gleichgeschaltete und geschlossene Gemeinschaft. So lernt sich der Gleichschritt besser auswendig.

    Wie unabhängig sind Medizin und Wissenschaftsjournalismus? - Gespräch mit Cornelia Stolze

    Cornelia Stolze ist seit 30 Jahren Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin. Sie veröffentlicht ihre Recherchen unter anderem in der “Zeit“, bei “Spiegel Online“, in der “Welt“ und dem “Cicero“. Ihr Fachgebiet ist die Medizin, und als Naturwissenschaftlerin bringt sie auch die notwendigen Kenntnisse mit, um Studien und wissenschaftliche Arbeiten auszuwerten und auf ihre Qualität zu prüfen. In unserem Gespräch erzählt Cornelia Stolze davon, wie ihre Recherchen zu Alzheimer und Demenz sowie zur Wirksamkeit von Medikamenten ihren Blick auf die Medizin verändert haben.


    Immer wieder deckte Stolze in ihren Recherchen und Büchern wichtige Interessenkonflikte auf, die dem Bürger normalerweise verborgen bleiben. Dabei kann es dem Patienten etwa die informierte Einwilligung in eine Behandlung erschweren, wenn ihm nicht bekannt ist, dass der betreffende Arzt oder eine vorgelegte Studie nicht unabhängig sind. Cornelia Stolzes Veröffentlichungen derartiger Interessenkonflikte wurden mehrmals juristisch angegriffen – was ihr zufolge die journalistische Arbeit zur Frage nach der Unabhängigkeit von Medizin und Forschung behindert.


    Von Anfang des Corona-Geschehens an stellte Stolze mit ihrem bereits geschulten kritischen Blick auf vermeintliche Autoritäten sowie auf als Konsens deklarierte Wahrheiten in Medizin und Wissenschaft das offizielle Narrativ der Pandemie in Frage. Entsprechend verblüfft war sie, wie wenig ihre Kollegen kritisch nachfragten.


    Es geht in unserem Gespräch also auch um die Qualität des Wissenschaftsjournalismus in der Pandemiepolitik. Cornelia Stolze erkennt im Nicht-Hinterfragen grundlegender Pandemiebausteine – etwa dem PCR-Test und der Behauptung, es gäbe einen komplett neuartigen Virus – eine naive Autoritäts- und Institutionsgläubigkeit. Offensichtliche Fehler und Falschbehauptungen seien für manche ihrer Kollegen nun schwer einzugestehen, wo sie die verheerende Pandemiepolitik der Bundesregierung unterstützt haben.

    Mit Putin sprechen wollen und Selenski nicht einmal zuhören.

    Es ist ganz einfach:

    Der 1. ist ein gewählter Präsident und der 2. ist seit dem 20. Mai gar nichts mehr (Schnorrer oder Bettler bestenfalls), weil die fünfjährige Amtszeit ohne Wahlen - die im März 2024 hätten stattfinden müssen - abgelaufen ist. :LEV19

    Danke für die Aufstellung 😀

    Das ist alles nichts Neues. Nur, eure Massenmedien erzählen das nicht, so dass kein Allgemeinwissen entstehen kann. Sie tun es absichtlich. Sie wollen manipulieren statt informieren.

    Der "Augustiner" ist sicherlich nicht dümmer als viele andere Foristen; er weiß halt nur sehr wenig...

    Im Osten schon gruselig: knapp ein Drittel wollen NSDAP oder SED zurück.

    Hätte man das 1989 erahnen können, wäre die Bevölkerung der alten Bundesländer zu dieser Zeit bestimmt nicht so sehr bereit gewesen, über die nächsten Jahre ca. 2 Billionen Euro in die neuen Bundesländer umzuleiten. Ziemlich bitter.

    Dabei ist die Bundesrepublik insgesamt sogar mit über 800 Milliarden Euro Gewinn aus dem Spiel gegangen. Die haben enorme Ausgaben (!) einsparen können; allein die Bundeswehr mit ihren 500.000 Soldaten hatten einen Anteil von 3,2% am BIP = "Friedensdividende". Da wird heute über 2 % Anteil gestritten... Von dem Wegfall der Förderung für Zonenrandgebiete, Westberlin sowie der Grenzkosten und der Stationierung der Allierten ganz zu schweigen.


    Wie gesehen, sind die Kosten, die mit der Einheit Deutschlands verbunden sind, enorm hoch. Das gilt sowohl für die rund 1,72 Billionen Euro, die sich als Nettotransfers bis zum Jahr 2016 beziffern lassen, als auch für die einmaligen Sonderkosten, mit mindestens ca. 187,5 Mrd. Euro. Zusammen beläuft sich die Summe dieser Zahlungen auf rund 1,9 Billionen Euro. Damit noch nicht genug, denn auch in Zukunft werden weitere Transfers notwendig sein.


    Für eine Bilanzierung sind von den Kosten jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Beträge aus Steuern und Sozialbeiträgen abzuziehen, die von den im Saldo 2,5 Mio. Ostdeutschen in den alten Bundesländern bisher entrichtet wurden. Ebenfalls müssen die Steuereinnahmen, die durch die Exportüberschüsse westdeutscher Unternehmen entstanden sind, abgezogen werden.


    Zusammengenommen sind das geschätzt 1,4 Billionen Euro. Zieht man zusätzlich die teilungsbedingten Kosten (498,51 Mrd. Euro) und den Betrag ab, der sich durch die geopolitisch und vereinigungsbedingte Reduzierung der Verteidigungskosten (bis 2016 ca. 862 Mrd. Euro) schließt die vorläufige Bilanz der deutschen Einheit mit einem positiven Ergebnis von nominal ca. 880 Mrd. Euro.


    Das bedeutet, dass die geldwerten Vorteile der deutschen Wiedervereinigung bis zum Jahr 2016, die Kosten überwiegen, die bei einer fortwährenden Teilung aufgelaufen wären. Das ist auch dann noch der Fall, wenn man von etwas höheren Nettotransfers ausgeht. Da unsere Kostenaufstellung unvollständig ist, gehen wir davon aus, dass die Bilanz sogar noch positiver ausfällt, vor allem dann, wenn eine deutsche Gesamtbilanz vorliegt. Dennoch, die Betrachtung der Kosten der deutschen Einheit alleine, so notwendig sie ist, greift zu kurz.


    Für eine Einheitsbilanz müssen den Kosten selbstverständlich auch weitere Nutzen aus der deutschen Einheit gegenübergestellt werden. Aus wirtschaftlicher Sicht ist dazu der Zugewinn von neuen Produktionsstandorten und vor allem auch Absatzgebieten zu zählen. In diesem Punkt führte die Vereinigung zunächst erst einmal dazu, dass hauptsächlich westdeutsche Unternehmen den einigungsbedingten Nachfrageschub bedienten, während sie international weiter (und wie vorher schon) an Wettbewerbsfähigkeit einbüßten.


    Erst Ende der 1990er Jahre gelang es ihnen, diesen Trend umzukehren, wie die rasch zunehmenden Exporterfolge für diese und die späteren Jahre belegen. Ursächlich hierfür ist, zum einen, dass deutsche Unternehmen ihre Arbeitsproduktivität durch Auslagerung unproduktiver Wertschöpfungsstufen in das Ausland erhöhen konnten. Zum anderen ist zu bemerken, dass sie sich auf die Nachfrage der rasch wachsenden Schwellenländer (z.B. China) nach Investitionsgütern besser als zuvor einstellen konnten.


    Von 1991 bis zum Jahr 2018 konnte deutschlandweit die exorbitante Summe von über 65 Billionen Euro in Preisen von 2010 erwirtschaftet werden. Davon entfielen fast 56 Billionen Euro auf die westlichen und etwas weniger als 10 Billionen Euro auf die ostdeutschen Bundesländer, einschließlich Berlin. Mit anderen Worten, schon in wirtschaftlicher Hinsicht hat sich die Wiedervereinigung mehr als ausgezahlt.

    >>>bpb

    Wieso eigentlich der Vizemeister und nicht der Pokalfinalist? Stuttgart sollte erst gg Kaiserslautern spielen und der Sieger dann gegen uns.

    Wieso spielt nicht Bayer04 Leverkusen gegen sich selbst? Frauen vs Männer in gemischten Mannschaften; jeweils fünf auf jeder Seite mit Männern im Tor...

    "Volksschädlinge"... Die Wortwahl ist rechter als rechts.

    Ein Ausspruch des FDP-Politikers Rainer Stinner sorgt in den sozialen Netzwerken aktuell für massive Shitstorms. Stinner ist ehemaliger Vorsitzender der Münchener FDP und ehemaliges Bundestagsmitglied. Heute scheint der angebliche „Liberale“ nicht nur einen Narren am Faschismus gefressen zu haben, sondern er liebäugelt offensichtlich auch mit dem Vokabular der Nationalsozialisten. Denn: Gegner der umstrittenen Covid-Impfungen sind für ihn „Sozialschädlinge“. Das erinnert freilich verdächtig an den „Volksschädling“ der NS-Zeit.


    Unter einer Impfaufforderung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege auf Facebook postete Stinner:


    Kein Impfgegner wird wie ein Staatsfeind behandelt. Er darf nur, hoffentlich bald, nicht mehr unter die Leute gehen, weil er ein gefährlicher Sozialschädling ist. Aber er hat die Freiheit, sich nicht impfen zu lassen. Aber er hat nicht die Freiheit, mich zu gefährden.

    >>>report24


    Das Vokabular kommt aus der bürgerlichen Ecke und wurde im Corona-Krieg salonfähig gemacht. Die Mehrheit hat das akzeptiert. Jetzt habt ihr den Salat... :LEV19

    Wo wart ihr da?

    Habt ihr wieder mal geschlafen?

    Penner oder Heuchler?

    Impfschaden nach Covid-Impfung: Unfallversicherung lehnt Leistung ab


    Nach einem Impfschaden durch die Corona-Impfung wollte eine Frau Leistungen aus ihrer Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Der Versicherer verweigerte jedoch die Zahlung mit Verweis auf eine Ausschlussklausel. Der Versicherungsombudsmann wurde eingeschaltet.


    In seinem Jahresbericht stellt der Versicherungsombudsmann auch einen Fall vor, bei dem es um die Frage, ob die Unfallversicherung nach einem Impfschaden durch die Covid-19-Impfung leisten muss, ging. Die Beschwerdeführerin hatte nach der Impfung körperliche Schäden erlitten und diese als unfallbedingten Dauerschaden bei ihrem Unfallversicherer geltend gemacht. Der Versicherer verweigerte jedoch die Leistung mit Verweis auf die Versicherungsbedingungen.

    Hintergrund

    Die Beschwerdeführerin ließ sich gegen das Corona-Virus impfen und erlitt laut ärztlicher Einschätzung einen Impfschaden. Diese gesundheitlichen Folgen wollte sie als unfallbedingten Dauerschaden bei ihrer Unfallversicherung geltend machen. Der Versicherer berief sich auf den in den Versicherungsbedingungen festgelegten Ausschlusstatbestand, der besagt, dass für Gesundheitsschäden durch Heilmaßnahmen oder Eingriffe am Körper der versicherten Person kein Versicherungsschutz besteht. Zu diesen Heilmaßnahmen zählen auch Impfungen.

    Argumentation der Beschwerdeführerin

    Die Beschwerdeführerin argumentierte, dass die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus eine Verteidigungs- oder Rettungshandlung darstelle. Der Vertrag enthielt nämlich einen erweiterten Unfallbegriff, wonach als Unfälle auch Gesundheitsschäden gelten, die die versicherte Person bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei der Bemühung zur Rettung von Menschen, Tieren oder Sachen erleidet.

    Entscheidung des Ombudsmanns

    Der Ombudsmann stellte klar, dass die Versicherungsbedingungen so auszulegen sind, wie sie ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer bei verständiger Würdigung und aufmerksamer Durchsicht verstehen kann. Ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer wird die Verteidigungs- und Rettungsklausel so verstehen, dass damit Situationen der Verteidigung oder Rettung von Menschen, Tieren oder Sachen bei einer aktuellen Gefahr gemeint sind. Eine Impfung hingegen dient primär dem Eigenschutz und erst nachrangig dem Ziel, eine Infektion und deren Übertragung auf andere zu vermeiden.

    Die Möglichkeit einer Übertragung auf eine andere Person stellt ein Risiko dar, aber keine konkrete und unmittelbare Gefahr. Der Ombudsmann konnte daher den Einwand des Versicherers, dass der Ausschlusstatbestand bei Heilmaßnahmen und Eingriffen vorliege, nicht entkräften und bestätigte die Entscheidung des Versicherers.


    Fazit

    Dieser Fall zeigt, dass Impfschäden nach einer Covid-19-Impfung nicht durch die Unfallversicherung abgedeckt sind, wenn in den Versicherungsbedingungen Heilmaßnahmen und Eingriffe explizit ausgeschlossen sind. Versicherungsnehmer sollten daher die genauen Bedingungen ihrer Unfallversicherung kennen und verstehen, welche Risiken abgedeckt sind und welche nicht.