Posts by Caminos

    Konstruierte Viren und die Konstruktion von Long Covid - mit Prof. Stefan Hockertz


    Am 26. März 2020 sprachen wir zum ersten mal mit dem Toxikologen und Immunologen Prof. Stefan Hockertz, weil wir nicht glauben konnten, was die Welt uns mit der Corona-Erzählung auftischte. Wir waren nach Antworten suchend, er war ungläubig, erstaunt und empört. Alles, was er gelernt und praktiziert hatte, war auf den Kopf gestellt worden.


    Immer noch drehen sich die immunologischen Gesetzmäßigkeiten in der Öffentlichkeit nicht wieder auf die Füße. Auch nicht, als der mächtigste Vertreter, Förderer und Nutznießer der sogenannten Covid-19-Vaccinen, Bill Gates, in einem Interview bereits 2022 sagte:

    „... Wir wussten nicht, dass die Sterblichkeit ziemlich niedrig ist, und dass es sich um eine Krankheit handelt, die vor allem Ältere betrifft, ähnlich wie eine Grippe, wenn auch etwas anders.“ Und weiter: „Wissen Sie, traurigerweise ist das Virus selbst, insbesondere die Omicron-Variante, eine Art Impfstoff, der sowohl B-Zell-, als auch T-Zell-Immunität erzeugt. Und es hat die Weltbevölkerung besser erreicht, als unser Impfstoff.“


    Immer noch wird an der sogenannten Impfung festgehalten und ihre vielfach schädliche Auswirkung negiert. Heute haben wir wieder Gelegenheit den aktuellen Wissensstand von Professor Stefan Hockertz abzufragen, der seit mehr als zwei Jahren nun in der Schweiz für Aufklärung arbeitet. Eva Schmidt hat ihn befragt und wollte zunächst wissen, wie es ihm heute in seinem Exil geht. Hören Sie heute den ersten Teil des Interviews, der zweite wird am 27. März zur selben Zeit ausgestrahlt.


    Künstliche Intelligenz: Impfbetrug war nur der Anfang – Tom Lausen im Gespräch

    Mit amtlichen Daten beweist Tom Lausen immer wieder: der deutsche Staat betrügt (auch) bei "Corona" und "Impfung" systematisch. Selbst die behördlichen Angaben angeblicher Impfquoten unter Krankenhauspatienten – das kann Lausen heute belegen – waren reine Lügen. Gemeinsam mit seiner Frau hat der Datenanalyst in den vergangenen Monaten recherchiert, wie künstliche Intelligenz für diesen Betrug eingesetzt wird. Im April erscheint dazu ihr neues Buch: "Die Untersuchung". Aus ihm berichtet Tom Lausen im Gespräch exklusiv und erklärt, wie Staatsmacht und Konzernen mit "ChatGPT" & Co. die Manipulation praktisch aller öffentlichen Debatten gelingt.

    Aufzeichnung vom 6.3.2024 in Weimar.

    Bin auch heiß aufs Spiel und innerhalb weniger Minuten von zu Hause im Stadion. Was mich echt von einer frühen Ankunft im Stadion abhält ist das immer cringer werdende Vorprogramm bei uns. Unerträglich.


    Gäbs wenigstens Speisen die auch satt machen könnt man vorher im Stadion noch was essen. Aber auch sowas gibt’s ja bei uns leider nicht.


    Da bleibt eigentlich nur 45 Minuten vor Anpfiff am Stadion sein um 5 Minuten vor Anpfiff am Platz zu sein, weil mittlerweile 1/3 der Eingänge in C gering frequentierte exklusive Fraueneingänge sind und der Einlass entsprechend lange dauert. :LEV18

    Dann bleib doch einfach zu Hause. Du kannst das wenigstens noch entscheiden. Ich darf nicht rein, weil ich kein "Impf"zertifikat habe... :LEV9

    Abgeordnete über Corona-Politik und Aufarbeitung


    Dr. Saskia Ludwig ist seit 2004 Landtagsabgeordnete der CDU in Brandenburg, war von Juni 2010 bis September 2012 Landesvorsitzende ihrer Partei. Von Dezember 2019 bis Oktober 2021 außerdem Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie hatte somit Einblick in die Arbeit der CDU-Bundestagsfraktion und in den politischen Umgang mit der Corona-Krise. In unserem Gespräch geht es um die Frage, wie Abgeordnete sich bezüglich der Pandemiepolitik informiert haben und inwieweit es in Zeiten von Onlinemeetings möglich war, über ein so brisantes Thema wie Corona auch innerhalb der Fraktion zu debattieren.


    Saskia Ludwig äußert in diesem Gespräch, dass sie mit Staunen erlebte habe, wie leichtfertig es möglich war, eigentlich unveräußerliche Grundrechte für einen sehr langen Zeitraum einzuschränken. Sie erläutert zudem, wie sie mithilfe von relevanten Zahlen und Statistiken sowie Gesprächen in ihrem Wahlkreis relativ schnell zu der Erkenntnis kam, dass die ausgerufene Gefahr durch Corona nicht vollumfänglich der Realität entsprach. Besorgt habe sie eine Art "Notstandsregieren" beobachtet, bei dem Politik im "Krisenmodus" und unter Wegfall von Debatte und Austausch geschieht.


    Sehr früh setzte Saskia Ludwig sich deshalb für einen verhältnismäßigen Umgang mit SARS-Cov2 ein und plädierte für Öffnungen und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Derzeit ist sie Mitglied im zweiten Corona-Untersuchungsausschuss des Brandenburgischen Landtags. Die Aufarbeitung der Pandemiepolitik ist für sie von enormer Wichtigkeit: "Die Aufarbeitung der Corona Zeit ist unumgänglich, wenn man die Spaltung und schleichende Entdemokratisierung unserer Gesellschaft stoppen will."


    Mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Deutschland wirbt Saskia Ludwig dafür, dass mehr Menschen ihre Meinung offen und ehrlich kundtun. Sie ruft dazu auf den Mut zu haben, zu den richtigen Dingen zu stehen.


    Tom Lausen und Dr. Maria Hubmer-Mogg – Wann haftet das Paul-Ehrlich-Institut fürs Nichtstun?


    In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Mitschnitt der Konferenz von Corona-Solution, einem Verbund von Ärzten und Wissenschaftlern, die am 23. Februar stattfand. Der Datenanalyst Tom Lausen und die Medizinerin Dr. Maria Hubmer-Mogg äußerten sich zum Thema „Wann haftet das Paul-Ehrlich-Institut fürs Nichtstun? Wie kann die WHO-Allmacht und EU-Ohnmacht gestoppt werden?“. Durch das Programm führte Dr. Dirk Seeling.


    Die drei medizinischen Gutachten, die den Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Moderna-Präparat und der Enzephalitis bestätigen, befinden sich beim Anwalt der Familie. Das letzte haben sie im Januar übergeben. Die Dokumente füllen zwei Aktenordner: Atteste, Arztbriefe. Anträge. „Wir haben eine Erwerbsminderungsrente eingereicht und bewilligt bekommen, weil Nele ja nichts mehr machen kann“, sagt Regina Hünecke. „Ansonsten lassen uns die staatlichen Stellen am langen Arm verhungern.“


    Auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts findet sich bisher kein Hinweis auf die Art von Impfnebenwirkungen, die das Leben von Nele Hünecke zerstört hat. Bis zum 31. März 2023 sind dort 56.432 gemeldete Fälle offiziell erfasst, in denen der Verdacht einer schwerwiegenden Impfkomplikation vorliegt. Das ist der aktuell verfügbare Stand.

    Solche Meldungen seien jedoch nicht geeignet, um einen unmittelbaren Zusammenhang mit einer Impfung herzustellen, teilt die Bundesbehörde mit: „Der Fokus der Auswertung liegt daher nicht so sehr auf den Spontanmeldungen über den Verdacht einer Nebenwirkung bzw. Impfkomplikation nach dem Infektionsschutzgesetz, sondern auf den Erkenntnissen aus internationalen Studien zum Sicherheitsprofil der Covid-19-Impfstoffe.“

    Nele Hünecke nützt das nichts. Sie bräuchte eine wirksame Therapie gegen ihr Leiden für ein Ende ihres Leids. Sie bräuchte sie rasch. Bisher verlief jeder Ansatz ergebnislos. Und so bleiben die junge Patientin und ihre Mutter weiter in Berlin. Regina Hünecke hat in der Klinik inzwischen kein Zimmer mehr, schläft in einem Aufenthaltsraum. „Ich bin vollkommen mit den Nerven am Ende“, berichtet sie.


    Die behandelnden Mediziner sagen, es sei an der Zeit, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. „Nele soll jetzt nur noch palliativ betreut werden.“ Alle Versuche, ein Krankenhaus in der Nähe des Dorfs Barchel zu finden, eines, das die schwer kranke Patientin aufnimmt, schlugen fehl. „Ihr Zustand ist sehr anspruchsvoll. Das überlegt sich ein Krankenhaus gut.“ An diesem Montag war immerhin jemand aus Worpswede zu Besuch in dem Lichtenberger Krankenhaus. Jemand von der Beatmungs-Wohngemeinschaft der niedersächsischen Gemeinde. „Nele soll für kurze Zeit heimatnah in diese Einrichtung kommen, damit wir zuhause alles vorbereiten können.“ Sie wollen zurück. Sie müssen. „Nele soll noch einmal alles sehen.“



    In ihrem Dorf stoßen sie auf viel Verständnis. Mehr Verständnis jedenfalls als bei den Behörden und der Politik. „Letztlich“, sagt Regina Hünecke, „kämpfen wir allein mit dem Rücken zur Wand.“ Dann schweigt sie. So, als sei damit das letzte Wort gesprochen.


    Wie eine Corona-Impfung das Leben einer jungen Frau zerstörte

    Nele (29) liegt auf einer Berliner Intensivstation. Die Ärzte können ihr nicht mehr helfen. Die Familie wird allein gelassen. Über die Aufarbeitung der Corona-Pandemie.


    Nele Hünecke nickt. Das kann sie noch. Sie kann den Kopf schütteln und die Zunge ein wenig herausstrecken. Sie kann weinen. Doch sonst kann die 29-Jährige nicht mehr viel. Sie hat Schmerzen am ganzen Körper, liegt auf der Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Berlin-Lichtenberg – seit Wochen nun schon. Die Ärzte haben einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die junge Frau invasiv zu beatmen. Einen Zugang zum Dünndarm haben sie gelegt, um sie künstlich zu ernähren. Sie tun ihr Möglichstes.


    Regina Hünecke ist bei ihrer Tochter. Die Familie lebt normalerweise in dem niedersächsischen Dorf Barchel. Aber seit langem ist für sie nichts mehr normal. Ins 400 Kilometer entfernte Berlin sind sie wegen der Charité gekommen. Sie wussten sich nicht mehr anders zu helfen. Doch die Ärzte in der Hauptstadt sind inzwischen ebenfalls ratlos, haben viel probiert, nichts half. „Sie sagen, es sei nicht abzusehen, wie lange Nele das noch durchhält“, erklärt Regina Hünecke. „Es geht nur bergab.“ Und das seit zweieinhalb Jahren. Seit Nele Hünecke gegen das Coronavirus geimpft wurde. Mit Moderna, einem mRNA-Vakzin.


    Es gibt drei medizinische Gutachten, die belegen, dass Nele Hüneckes kritischer Zustand auf die Impfung zurückzuführen ist. „Dennoch wird so getan, als hätte das nichts miteinander zu tun“, sagt ihre Mutter. Und dann erzählt sie, wie es dazu kam, dass aus einer jungen, aktiven Frau ein Pflegefall wurde. Es ist eine tragische Geschichte. Sie handelt von einem Impfschaden und der fehlenden Bereitschaft der Behörden, ihn als solchen anzuerkennen. Die Geschichte zeichnet kein gutes Bild von der Aufarbeitung der Corona-Pandemie in Deutschland. Sie spricht nicht für die Bereitschaft staatlicher Stellen, Lehren aus den drei Jahren zu ziehen, damit sich begangene Fehler in der nächsten gesundheitlichen Krise nicht wiederholen. Sie spricht nicht für die Politik, die diesen Prozess anstoßen, die ihn forcieren und moderieren müsste.


    Die Geschichte beginnt mit einem Befund: Nele Hünecke leidet seit ihrem 15. Lebensjahr an Epilepsie. Sie ist medikamentös eingestellt, arbeitet als Kauffrau für Büromanagement. Sie geht tanzen, trifft sich mit Freunden, macht, was junge Menschen eben machen. Doch ihr Leben ändert sich am 2. August 2021 mit einem Schlag, mit einer Injektion, der zweiten Dosis des Präparats Spikevax von Moderna.


    So ist es im Impfpass festgehalten. Regina Hünecke hat das gelbe Heft bei sich: Chargen-Nummer, Stempel, Unterschrift, alles ordnungsgemäß dokumentiert. „Eine der Chargen-Nummern steht in einer Liste der Impfstoffe mit vielen Nebenwirkungen.“ Moderna wurde später nicht mehr bei jungen Frauen verwendet. „Eigentlich wollten wir uns gar nicht impfen lassen“, gesteht die Mutter. Der Hausarzt reagierte ungehalten. In die Patientenakte der Familie schrieb er ein Wort: „Impfverweigerer.“ In einem kleinen Dorf mit lediglich 720 Einwohnern spricht sich so etwas schnell herum.


    Die Familie fuhr nach Hamburg und ließ sich in Alsterdorf impfen, in einer Klinik, dem dortigen Institut für Medizin und Inklusion, deren Ärzte die Tochter kannten. „Beim ersten Mal hatten Nele und ich ordentlich Kopfschmerzen. Mein Mann hatte keine Beschwerden“, sagt Regina Hünecke. Sehr viel heftiger reagierte die junge Frau jedoch nach dem zweiten Mal. „Am Tag danach kam sie aus ihrem Zimmer und sagte, ihr sei dermaßen schlecht, sie könne nicht zur Arbeit gehen.“


    Sie bekam Fieber, übergab sich heftig. Das Infoblatt, das ihnen die Mediziner in Alsterdorf mitgegeben hatten, empfahl in solchen Fällen das Schmerzmittel Ibuprofen. „Das hat sie dann auch genommen.“ Doch der Zustand verschlechterte sich weiter, das Fieber stieg höher und höher, Nele Hünecke begann zu halluzinieren. „Da wurde uns ganz komisch zumute“, erzählt ihre Mutter.

    Am Sonntagabend sackte ihre Tochter zusammen, der alarmierte Notarzt überwies sie in ein Krankenhaus nach Stade. Die Eltern durften nicht in die 45 Kilometer entfernte Stadt mitfahren, wegen Corona, die Bestimmungen waren seinerzeit so. „Nachts um 2 Uhr rief uns ein Arzt an“, berichtet Regina Hünecke. „Er sagte, Neles Organe drohten zu versagen.“ Für die Eltern war das ein Schock. Es sollte nicht der letzte sein.


    Nele Hünecke wurde in ein künstliches Koma versetzt. Sie entwickelte eine schwere Lungenentzündung, kämpfte um ihr Leben. Ihr Medikament gegen die Epilepsie wurde abgesetzt. Doch der Verdacht der Mediziner, das Präparat könnte für die Komplikation verantwortlich sein, bestätigte sich nicht. Ihr Zustand blieb kritisch.


    Sie wurde nach Alsterdorf verlegt, wo die Entscheidung fiel, das künstliche Koma zu beenden. Kurzzeitig ging es bergauf. „Dann bekam Nele schwere Anfälle, prolongierte Anfallsserien. Sie zitterte, krampfte, die Spastiken waren furchtbar.“ Mit der Epilepsie hätten diese Anfälle nichts zu tun gehabt, davon ist Regina Hünecke überzeugt: „Dafür waren sie zu heftig. Das hatten wir so noch nicht erlebt.“


    Die Tochter wurde weiter untersucht. „Sehr spät erst diagnostizierten die Ärzte schließlich eine Enzephalitis.“ Die Gehirnentzündung war mittlerweile weit fortgeschritten. „Die Markrinde war schon betroffen“, sagt Regina Hünecke. Sie hat ein MRT vom Kopf, das den Befund belegt, eine Aufnahme aus jenen Tagen und zum Vergleich sogar ein MRT, das vorher entstanden war. „Da erkennt man deutlich den Unterschied. Auf der zweiten Aufnahme sehen die Konturen des Gehirns verwaschen aus.“


    Rückblickend kommt Regina Hünecke auf ein langes medizinisches Bulletin. Sie seufzt, stockt, dann zählt sie auf: insgesamt fünf beidseitige Lungenentzündungen, Zusammenbruch des Immunsystems, Wortfindungsstörungen, beeinträchtigtes Sehen. Elfmal wurde ihre Tochter in ein künstliches Koma versetzt. Sie hat mittlerweile Pflegegrad 5, die höchste Einstufung. In Berlin wird sie seit dem 17. Januar künstlich beatmet. Das Datum hat sich Regina Hünecke genau gemerkt. Sie hat das ganze Drama schriftlich festgehalten. Auch den 9. Februar, als der Luftröhrenschnitt gemacht wurde. „Eine richtige OP war das, weil viel Schilddrüsengewebe entfernt werden musste.“


    Bereits seit vergangenem Oktober wird Nele Hünecke künstlich ernährt, denn sie übergab sich ständig und behielt weder Medikamente noch Flüssigkeit bei sich. „Im vergangenen Jahr war sie ungefähr zwei Monate zu Hause, sonst nur in einem Krankenhaus.“ In Berlin sind sie mittlerweile seit 16 Wochen. Am Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge befindet sich das Epilepsiezentrum Berlin Brandenburg.


    Es gab auch bessere Phasen. Dreimal war Nele Hünecke in einer Reha. „Zweimal hat das nichts gebracht. Doch eine Reha war ganz toll. Da hat Nele fast wieder laufen gelernt.“ Bis April vergangenen Jahres konnte sie immerhin noch Treppensteigen und ihren Rollstuhl selbst bewegen. Dann ging wieder der Muskeltonus verloren, Arme und Beine hingen kraftlos herab. Regina Hünecke sagt: „Es war immer ein Auf und Ab.“ Zuletzt ging es nur in eine Richtung.


    Zwischenzeitlich wurde der Rest der Familie ebenfalls eingehender untersucht, um erblichen Faktoren auf die Spur zu kommen, die eine Rolle spielen könnten. „Es wurde eine Muskelbiopsie gemacht. Dabei kam heraus, dass Nele und ich eine Mitochondriopathie haben.“ Mitochondrien sind Bestandteile einer Körperzelle und fungieren als deren Kraftwerk. Bei einer Mitochondriopathie erhalten die Zellen weniger Energie, Körperfunktionen können beeinträchtigt sein. „Die Veranlagung dazu hat man von Geburt an. Nele lebte damit 27 Jahre lang ohne Probleme“, sagt Regina Hünecke. Sie ist davon überzeugt: „Der mRNA-Impfstoff hat die Entzündung des Gehirns verursacht, er hat die Mitochondriopathie getriggert.“

    Bayer: Kursziel gekappt! "Ohne Aufspaltung entfällt der Kurstreiber"


    Bayer und Chef Anderson haben einen schwierigen Weg vor sich. Mit dem Kapitalmarkttag in London konnte der DAX-Konzern die Aktionäre nicht überzeugen. Die Aktie ging auf Talfahrt. Wie geht es jetzt weiter?


    Die geplante Aufspaltung des Konzerns wird vorerst nicht stattfinden. Stattdessen konkretisiert Bayer seine Sparziele im Zusammenhang mit einer Verschlankung des Managements. Dies wird jedoch Zeit in Anspruch nehmen, was einige Investoren enttäuscht hat, die auf eine schnellere Lösung gehofft hatten.


    "Die Strategie lautet also auf Milliardeneinsparungen und Umstrukturierungen anstelle von Aufspaltung und Verkauf einzelner Geschäftsbereiche", kommentiert Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Eine Aufspaltung wäre aus Aktionärssicht zwar eine gute Option, jedoch nicht um jeden Preis, insbesondere unter Druck nicht, so der Marktstratege. Es stelle sich zudem die Frage, welche Teile des Unternehmens am Ende als "profitabler Rumpf" übrigbleiben werden. Möglicherweise sei es keine schlechte Option, dass der CEO Bill Anderson das Unternehmen zunächst wieder auf Kurs bringen möchte, so Molnar weiter.


    "Viele, einschließlich unseres Teams, haben eine Aufspaltung von Bayer erwartet", kommentiert Analyst Peter Spengler von der DZ Bank in einer ersten Einschätzung. Mit der Entscheidung gegen die Aufspaltung entfalle nun jedoch der erwartete Kurstreiber. Er fügte hinzu: "Allerdings gibt es meist keine schnellen und einfachen Lösungen für bestehende Probleme." Der Ansatz, das Unternehmen operativ zu verbessern, erscheine vielversprechend, allerdings sei dies auch als langfristige Maßnahme anzusehen.


    Aufspaltung nicht komplett vom Tisch

    Ein Verkauf der Sparte Consumer Health, die rezeptfreie Medikamente umfasst, könnte zwar eine attraktive Option sein, um Schulden zu tilgen, so Bayer-Chef Bill Anderson. Er betonte jedoch, dass eine Trennung mit hohen Kosten und Steuereffekten verbunden wäre. Zudem generiere die Sparte kontinuierliche Geldzuflüsse.


    Anstelle einer Veräußerung oder einer zeitaufwändigen Aufspaltung des Konzerns beabsichtigt der Chef, den Fokus auf einen internen Umbau zu legen, da beides gleichzeitig nicht realisierbar sei. Markus Manns, Fondsmanager bei Union Investment, ist der Ansicht, sollte der Aktienkurs sich nicht spürbar und dauerhaft erholen, könnte das Thema der Aufspaltung von Consumer Health schnell wieder auf die Tagesordnung kommen.


    Nach einer Kurshalbierung innerhalb von zehn Monaten haben die Aktien des DAX-Konzerns am Dienstag weitere 7,6 Prozent eingebüßt. Die Titel notieren nun bei knapp 26 Euro – der tiefste Stand seit fast 20 Jahren. Im Jahr 2005 waren die Aktien zuletzt so wenig wert.


    Obwohl der Konzern in mehreren Glyphosat-Urteilen zu Schadenersatz verurteilt wurde, wurde er in anderen Fällen freigesprochen, und es wurden zahlreiche Vergleiche geschlossen. Bayer bestreitet nach wie vor, dass Glyphosat krebserregend ist. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist jedoch seit Jahren uneins über diese Frage. Im November verlängerte die EU-Kommission die Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels um weitere zehn Jahre.

    Bayer-Chef bekommt für Strategie Rückendeckung von Großaktionär

    Bayer-Chef Bill Anderson erhält von einem Top-Investor Unterstützung für seinen Kurs zur einstweiligen Beibehaltung der Konzernstruktur.


    "Bill Anderson geht den absolut richtigen Weg, um die Wertschöpfung bei Bayer zu steigern", erklärte David Herro vom Großaktionär Harris Associates am Donnerstag gegenüber Reuters. Davon dürften alle Anteilseigner profitieren. Es sei richtig, zunächst die drei Sparten des Leverkusener Pharma- und Agrarkonzerns verbessern zu wollen. "Sobald dies erreicht ist, besteht die Möglichkeit, die Unternehmensstruktur zu ändern. Es macht jedoch keinen Sinn, irgendetwas an der Struktur zu ändern, solange die Geschäfte nicht optimiert sind, da sonst andere - Nicht-Bayer-Aktionäre - den Wertzuwachs ernten werden."


    Harris Associates ist LSEG-Daten zufolge der drittgrößte Anteilseigner von Bayer mit einem Anteil von rund drei Prozent. Herro betonte, das Unternehmen müsse auch alles daran setzen, um die Zahl der Rechtsstreitigkeiten zu minimieren. Mit Blick auf die US-Rechtsstreitigkeiten wegen des Unkrautvernichters Glyphosat und der Chemikalie PCB hatte Anderson auf dem Kapitalmarkttag von Bayer am Dienstag eine Anpassung der Rechtsstrategie angekündigt, ohne Details zu nennen.


    Die Rückendeckung durch den Großaktionär dürfte etwas Druck von Anderson nehmen, der Forderungen mancher Investoren nach einer Aufspaltung zunächst auf die lange Bank geschoben hat. Er hatte auf dem Kapitalmarkttag erklärt, die Antwort auf die Frage nach der künftigen Struktur und einer Aufspaltung des Konzerns laute "nicht jetzt", damit sei aber nicht "niemals" gemeint. Der Vorstand will vielmehr den Fokus auf die Verbesserung der Leistung Bayers legen.


    In den kommenden zwei bis drei Jahren wolle sich Bayer darauf konzentrieren, eine starke Pharma-Pipeline aufzubauen, die rechtlichen Risiken zu reduzieren, die Verschuldung von zuletzt 34,5 Milliarden Euro zu senken und sein neues Organisationsmodell - das mit einem erheblichen Personalabbau verbunden ist - weiter einzuführen. Anderson hatte gesagt, dass er für seinen Kurs Rückhalt von Investoren erhält. "Unsere Investoren verstehen die Feinheiten von Aufspaltungen, sie sind sich darüber im Klaren, dass es Einmalkosten und erhebliche Steuereffekte gibt und dass das derzeitige Bewertungsumfeld nicht besonders günstig ist."


    Der Aktienkurs war nach der Präsentation der Strategie allerdings gesunken. Investoren wie die Fondsgesellschaft Deka Investment hatten kritisiert, dass der große Wurf ausgeblieben und die Strategie weiterhin vage sei. "Sollte es keine operativen Fortschritte geben, wird das Thema Abspaltung von Consumer Health schnell wieder auf der Tagesordnung landen", hatte Fondsmanager Markus Manns von Union Investment mit Blick auf das Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten erklärt.

    Bayer hat einen Prozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichtungsmittels Roundup in Philadelphia gewonnen.


    "Wir haben zwar grosses Mitgefühl mit allen, die einen Schaden erlitten haben, aber die Wissenschaft beweist, dass Roundup nicht krebserregend ist", erklärte Bayer.

    Bayer hatte den Roundup-Hersteller Monsanto 2018 für 63 Milliarden US-Dollar übernommen und ist seitdem in Gerichtsprozesse verstrickt. Der Konzern wurde in einer Reihe von Glyphosat-Urteilen zu Schadenersatz verurteilt, in anderen Verfahren aber freigesprochen. In zahlreichen Fällen wurden Vergleiche geschlossen. Der Konzern bestreitet, dass Glyphosat krebserregend ist. In der Wissenschaft ist die Frage seit Jahren umstritten. Die EU-Kommission verlängerte im November die Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels um zehn Jahre.


    Bayer entlässt die meisten Mitarbeiter der internen Beratungssparte


    Die von Bayer geplante Schliessung seiner Inhouse-Beratung Bayer Business Consulting hat zur Folge, dass die meisten der 200 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren. Das bestätigte ein Konzernsprecher am Mittwoch. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern hatte am Dienstag mitgeteilt, dass er Büros in Deutschland, den USA, Brasilien, China und Singapur schliessen werde.

    Bayer will ab 2026 die Kosten um 2,0 Milliarden Euro senken, was etwa einem Fünftel des für 2024 geplanten operativen Gewinns entspricht.

    Das Handelsblatt hatte zuerst über den Stellenabbau in der Consulting-Sparte berichtet.

    >>>Finanzen.ch

    Eine Stimme – ein Gesicht – Martina


    Trotz Vorerkrankungen, dennoch geimpft, mit einer Charge, die heute bekannt ist für schwerste Nebenwirkungen.
    *Herzrasen, Herzklopfen, Bluthochdruck, Gleichgewichtsstörungen
    *Tag und Nacht schwere Schmerzen
    *KH Urologie wegen ständigen Blutungen, Verdacht Blasenkrebs, riesiger Tumor hinter Gebärmutter
    *Karpaltunnelsyndrom beidseitig, OP funktionierten nicht
    *D-Dimere sehr hoch, Entzündungsherde i. Blut
    *Auf Antibiotika überall geblutet, am Kopf, im Gesicht
    *Halswirbel OP, Implantate gesetzt. Keine Besserung
    *Überall Zysten in der Hüfte, konnte erst nur mit Stock, dann mit Rollator gehen, meist nun gar nicht mehr
    *Schwerer Sturz, Pflegestufe 3
    *Spinal-Kanal-Op &weitere höllische Schmerzen

    Es hört nicht auf!

    Es wird immer schlimmer, ich kann mich kaum mehr versorgen. Ich bekomme keine Hilfe. Wenn ich nicht bald einen Arzt finde, der mir glaubt, habe ich wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Ich habe Angst.



    Zitat aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bayer 04 Fussball GmbH:


    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Mitgliedschaft im offiziellen Mitgliedsclub

    der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH („Bayer 04-Club“). Es handelt sich nicht um einen Verein

    im Sinne der §§ 21 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs, sondern der Club richtet sich an alle Sympathisanten von Bayer 04 und stellt sowohl eine Community als auch ein Vorteilsprogramm für seine Mitglieder dar.

    So weit - so gut. Wir merken uns das Wort "Vorteilsprogramm" und lesen weiter:


    1. Mitgliedschaft im Bayer 04-Club, Aufnahmevoraussetzungen

    1.2 Mitglied des Bayer 04-Clubs („Mitglied“) kann jede natürliche Person werden, die Anhänger, Fan oder Sympathisant von Bayer 04 ist. Bayer 04 behält sich daher das Recht vor, die Annahme des Aufnahmeantrags eines Interessenten abzulehnen und/oder zu verweigern, wenn die Mitgliedschaft aus einer rein kommerziellen Zielsetzung beantragt wird.

    Ebenso ist es untersagt, die Mitgliedschaft als solche sowie aus ihr resultierende Rechte und/oder Pflichten kommerziell zu nutzen.


    Was bedeutet das Wort kommerziell?

    Gewinnorientiert.

    Im Grunde untersagt sich der Bayer04-Club selbst, da er MItglieder über ein sogenanntes Vorteilsprogramm gewinnorientiert anwirbt. Man schlägt einen "deal" vor - Zahlung vs Zahlung= Rabattierung. Das was er anprangert, tut er selbst.

    Ich muss immer schmunzeln, wenn ich an das Wort "Mitglied" im Zusammenhang mit einer Firma wie der Bayer 04 Fussball GmbH lese... :LEV18



    Die Themen drehen sich im Kreis und ähneln einer Endlosschleife. Sämtliche Beiträge auf den letzten Seiten sind alle schon mal so oder so ähnlich von den gleichen Nutzern verfasst worden. Im hetzenden "time is money"-Kapitalismus bedeutet Stillstand = Rückschritt. Was sucht ihr gerade?

    Macron-Regierung lässt 'Pfizer-Schutz-Gesetz' verabschieden

    Die Pharmaindustrie immunisiert sich. Und zwar gegen Kritik und Warnung vor ihren Produkten. So scheint sie in Frankreich in die Politik hineinzuragen. Mitte Februar wurde ein Gesetz in der Nationalversammlung verabschiedet, das von vielen bereits als Pfizer-Artikel bezeichnet wird. Es verbietet Kritikern und Andersdenkern unter Androhung ruinöser Strafen, vor Medizinprodukten und Heilverfahren zu warnen, die laut dem Stand DER Wissenschaft sicher und wirksam seien.


    Vor Freunden Bedenken vor dem fünften Booster zu äußern? Bei der nächsten sogenannten Pandemie vor den neuen Präparaten warnen? Allgemein von Impfungen abraten, die auf mRNA-Technologie umgestellt werden? Darauf stehen in Frankreich jetzt Geld- oder gar Haftstrafen. Jene Täter aus Pharmaindustrie und Politik, die die unzähligen Schäden oder Tode infolge der mRNA-Spritzen zu verantworten haben, gehen bislang straffrei aus. Schutz der Täter, Kriminalisierung der Kritiker und Warner. So in etwa ließe sich das Gesetzesvorhaben zusammenfassen.

    Darf man denn mit dem Argument vieler anderer Verletzter durch diese Aktivitäten kommen? Ich kann mich an eine Auswertung aus der Vor-Coronazeit erinnern, in der über 150 verletzte Zuschauer durch Pyroabbrennen in einer einzigen Saison erfasst wurden. Genügen 150 als Argument?

    152 Verletzte wurden in der Spielzeit 2018/2019 gezählt – bei 22 Millionen Stadionbesuchern und 1127 Verletzten insgesamt. Im Jahr zuvor waren es 53 Verletzte gewesen. Berücksichtigt sind dabei die Spiele der ersten drei Ligen, einschließlich der An- und Abreise zu Spielen.

    >>>Ärztezeitung


    Merkwürdige Gefährdungsbeurteilung. Bei 22.000.000 Millionen Besuchern gab es in der ganzen Saison 2018/19 über drei Ligen hinweg somit nur bei rund 0,0007% nicht näher benannte Verletzungen durch Pyroaktionen. Welche Risikoabwägung liegt den zum Teil drastischen Strafen zu Grunde? Oder hat der DFB nur nach einer willkommenen - weil schwer zu kontrollierenden - Einnahmequelle gesucht?

    , wo der Bauer den Most holt.



    Die deutsche Redensart hat nichts mit jungem Wein zu tun, sondern mit geraubtem Geld


    Mit dem Titel seines Parodienbandes "Wo der Barthel die Milch holt" verulkte der Sprachvirtuose Friedrich Torberg 1981 eine landesweit beliebte, zahllosen Deutungen ausgesetzte Spruchweisheit. Sie findet sich bei so unterschiedlichen Autoren wie Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, August Bebel, Jakob und Wilhelm Grimm, Heinrich Heine, Gottfried Keller, Karl May, Wilhelm Raabe, Eugenie Marlitt und Kurt Tucholsky.


    Alle nutzten die seit dem 17. Jahrhundert belegte Wendung, nach der auch Peter Rosegger eine Erzählung benannte. Wo der Bartel den Most herholt (1914) berichtet vom Bartel, der Knecht auf einem Hof ist und den Most nicht dort holt, wo es ihm aufgetragen wurde, sondern sich ins Wirtshaus stiehlt, um seine angebetete Kellnerin zu treffen.


    DROHUNG

    Diese wörtliche Deutung verkannte allerdings den üblichen Sprachgebrauch. »Man wendet diese Redensart an«, belehrt uns schon 1867 Karl F. W. Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon, »wenn man jemand als klug, gewandt und schlau bezeichnen will, als einen, der Mittel und Wege kennt, seinen Zweck zu erreichen.« Darauf zielte 2009 auch Claus C. Malzahns Spiegel-Beitrag über Ex-Bundeskanzler Kohl: »Er fuhr im Urlaub nicht nur an den Wolfgangsee, sondern auch nach Sachsen in die DDR. Auch deshalb wusste er, als die DDR auseinanderbrach, wo der Barthel den Most holt.« In manchen Situationen muss Barthel auch für eine Drohung herhalten: »Ich werde dir zeigen, wo Barthel den Most holt!«


    Aber woher stammen sprachhistorisch Barthel und sein Most? Häufig boten Philologen als Erklärung Namensderivate an: Im Niederdeutschen ist Batheld ein Storch, der die Mäuse, also die Kinder, holt; ein Heilbronner Schultheiß Barthel soll Most aus dem Ratskeller geholt haben; in Südhessen fasst man Wein in »Bartelkrügen«; im katholischen Raum weisen Bauernregeln auf den 24. August, den Tag des Heiligen Bartholomäus. Für Sedlaczeks Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs (2011) ist die »Personalisierung von Datumsangaben in Volkssprüchen üblich: Wie Bartl sich verhält, so ist der ganze Herbst bestellt.«


    GAUNERSPRACHE

    Ihr Gebrauch verrät jedoch nicht die Herkunft der Redensart, meinte 2009 Wolfgang Hug, der sie zum Titel seiner Kulturgeschichte geflügelter Wort erkor. Die von ihm angedeutete Lösung findet man prägnant zusammengefasst in Jasmina Cirkics Arbeit über Rotwelsch in der deutschen Gegenwartssprache (2006): »Weder ist hier mit Barthel der Rufname Bartholomäus noch der Most als Getränk gemeint.


    Die Redewendung stammt aus der Gaunersprache und ist aus ›Barsel‹ für Brecheisen und Moos aus hebräischem ›maoth‹ und jiddischem ›maos‹ für Kleingeld, Pfennige bzw. Geld allgemein entlehnt und meinte eigentlich: wissen, wo man sich mit dem Brecheisen Zugang zu fremdem Geld verschafft.« Der gute Barthel ist also eigentlich ein Geldschrankknacker. Mit anderen Worten, ein Ganove. Dieses Wort geht übrigens auf das Jiddische »ganeff« zurück. Darüber mehr ein anderes Mal.


    >>>Jüdische Allgemeine