Der offizielle FC Bayern Thread

  • Jetzt mal ganz kritisch gefragt: Waren unsere 20 Tore in der Nachspielzeit letzte Saison souveräner? Wir reden uns das ja immer als Mentalität etc. Evtl auch etwas schöner, am Ende hätte man oft den Sack schon souveräner vorher zu machen können u.b Augsburg

    Ich finde erzwungene Tore in der Nachspielzeit souveräner als teilweise zweifelhafte Elfmeter zu bekommen.

    Allerdings kann ich auch die schwarz-rote Brille nur schwer auslassen ;)

    --> "Wa ni einfach." (Xabi Alonso)

    --> "Er war einer der größten Dirigenten den der deutsche Fußball je hatte." (M. Sammer über Toni Kroos)

    --> "Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball rein zu schießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen." (L. Bender nach seinem EM-Tor gegen Dänemark)

  • Ich finde erzwungene Tore in der Nachspielzeit souveräner als teilweise zweifelhafte Elfmeter zu bekommen.

    Allerdings kann ich auch die schwarz-rote Brille nur schwer auslassen ;)

    alles gut :)

    Denke mal im Bayern Forum sprechen sie genau anders rum von verdienten Elfern und wir hatten letztes Jahr viel Glück in der Nachspielzeit.

  • Ich finde erzwungene Tore in der Nachspielzeit souveräner als teilweise zweifelhafte Elfmeter zu bekommen.

    Allerdings kann ich auch die schwarz-rote Brille nur schwer auslassen ;)

    Eben, und ich kann mich an kein Spiel erinnern außer vllt gegen Stuttgart wo wir nicht klar die bessere Mannschaft waren und es eh ein Witz gewesen wäre nicht zu gewinnen oder zumindest noch den Punkt mitzunehmen :bayerapplaus

    Wir waren meist dermaßen überlegen, dass es einfach die logische Folge war.

  • FC Bayern und Visit Rwanda vereinbaren Partnerschaft bis 2028

    Talentförderung in Afrika

    Der deutsche Fußballverein Bayern München gab heute eine fünfjährige Partnerschaft mit Ruanda zur Fußballentwicklung und Tourismusförderung bekannt.

    Im Rahmen der Partnerschaft, die während des ersten Heimspiels des FC Bayern in dieser Saison bekannt gegeben wurde, wird der Verein gezielt mit dem ruandischen Sportministerium zusammenarbeiten, um eine Fußballakademie zu gründen und so die Entwicklung des Fußballs im Land zu fördern.

    Darüber hinaus wird der Club an Spieltagen auf LED-Tafeln in der Allianz Arena des Clubs mit 75.000 Sitzplätzen das Logo von Visit Rwanda zeigen und verschiedene Aktivitäten organisieren, um für Tourismus und Investitionsmöglichkeiten in Ruanda zu werben.

    Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, sagte: „Ich freue mich sehr über die bis zum Sommer 2028 vereinbarte Zusammenarbeit. Der FC Bayern kann auf dem afrikanischen Kontinent aktiv werden und wichtige Erfahrungen sammeln. Die neue Platin-Partnerschaft ist auf langfristige Ziele ausgerichtet. Wir werden ‚Visit Rwanda‘ fördern und Ruanda mit Projekten im Jugendfußball sportlich fördern. Das sind anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgaben. Afrika ist ein Kontinent der Möglichkeiten. Für den FC Bayern ist dies der nächste wichtige Schritt in der Internationalisierung.“

    Andreas Jung, Vorstand Marketing FC Bayern, sagte: „Ich freue mich auf diese neue, sehr spannende Zusammenarbeit. Wir werden das ruandische Sportministerium bei der Entwicklung von Jugendfußballprogrammen unterstützen, darunter auch unserem FC Bayern Youth Cup. Wir wollen „Visit Rwanda“ als Tourismusziel bekannter machen und heißen den neuen Partner in unserem Netzwerk willkommen.“

    Aurore Mimosa Munyangaju, Ruandas Sportministerin, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem FC Bayern, um die Entwicklung des Jugendfußballs für Jungen und Mädchen in Ruanda zu fördern. Wir freuen uns auf die Gründung der FC Bayern Academy, in der die erfahrenen Trainer ihr Wissen mit lokalen Trainern und Spielern teilen. Ruander haben großes Potenzial, im Fußball zu glänzen, und diese Partnerschaft bietet Ruanda eine hervorragende Plattform, um im Sport nach Spitzenleistungen zu streben.“

    Clare Akamanzi, CEO des Rwanda Development Board, sagte: „Das Rwanda Development Board freut sich, mit dem FC Bayern München einen weiteren strategischen Partner begrüßen zu dürfen. Fünf herausragende Jahre sind vergangen, seit die ruandische Regierung die Visit Rwanda-Kampagne angekündigt hat. Mit dem FC Bayern als zusätzlichem Partner können wir Millionen von Fans weltweit erreichen und ihnen einen Besuch in Ruanda empfehlen. Deutschland gehört zu den fünf wichtigsten Tourismusmärkten Ruandas. Wir wollen diese Partnerschaft nutzen, um mehr Touristen nach Ruanda zu locken, Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten aufzuzeigen und alle zu ermutigen, in Ruanda zu bleiben.“

    Deutschland pflegt gute Beziehungen zu Ruanda. Rheinland-Pfalz pflegt beispielsweise seit 40 Jahren eine Partnerschaft mit Ruanda. Das Goethe-Institut und die Friedrich-Ebert-Stiftung haben Büros in Kigali. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) engagiert sich in Ruanda in den Bereichen Klima, Energie, innerer und äußerer Frieden, Bildung und Beschäftigung. Ein „German Desk“ in der Hauptstadt Kigali soll Investitionen unterstützen. Volkswagen und BioNTech sind bereits am Markt.


    Bayern München kassiert derzeit etwa fünf Millionen Euro pro Jahr für die Zusammenarbeit, andere Elitevereine im Weltfußball etwas mehr - geradezu ein Kleingeld für derart reiche Organisationen.

    >>>DW

    "Vieles wünscht sich der Mensch und doch bedarf er nur wenig." (J.W.Goethe)

  • Ist doch toll, dass der FC Bayern nach "Qatar Airlines" nun mit "Visit Rwanda" einen weiteren tollen Sponsor hat. Rwanda, oder auch Ruanda genannt, beteiligt sich momentan aktiv als Nachbarstaat am Bürgerkrieg im Kongo und unterstützt die Rebellenmiliz M23, teilweise auch mit eigenen Soldaten. Ich finde das reiht sich super ein neben Rheinmetall & Co.

    Also für ein paar Mios kann man da auch schon mal ein Auge zudrücken, find ich. Und zwischen den ganzen Geflüchteten im Ostkongo finden sich bestimmt auch ein paar gute Fußballer.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Fair und sportlich ist halt irgendwo der ganze Wettbewerb schon lange nicht mehr, wenn eine Mannschaft mit dem 2-4fachen Budget der ernsthaftesten Konkurrenten wirtschaften kann. Warum sollte man also zu einer puren Selbstverständlichkeit wie einer Bayern-Meisterschaft auch noch großartig gratulieren?

    Ich kann mich nur wiederholen: Das ganze Gejammer hier über die angeblich unfairen Finanzvorteile der Münchner ist eine peinlich anmutende Neiddebatte und zeugt für mein Empfinden von Minderwertigkeitskomplexen. So mancher von den hiesigen Jammerlappen, ist vermutlich auch noch in einem Lebensalter, sich nicht an die 1970er Jahre erinnern zu können.

    Mal ein kleiner Rückblick gefällig?

    1979 übernahm der ehemalige Bayern-Spielern Uli Hoeneß als Manager den Club im Alter von erst 27 Jahren. Zu dem Zeitpunkt war der Verein sportlich wenig erfolgreich und hoch verschuldet Es gelang es ihm, quasi aus der "kalten Hose", durch Geschick und harte Arbeit, Bayern München wirtschaftlich und sportlich an die Spitze im Deutschen Fußball zu bringen. Insofern also aller Ehren wert und ich habe vor dieser Leistung Hochachtung.

    Das muss man erst mal so hinbekommen und dann auch noch dauerhaft, über Jahrzehnte, erhalten. Und zwar ohne einen potenten Konzern als Eigentümer im Hintergrund. Wenn daraus eine angebliche "Selbstverständlichkeit für Meisterschaften" erwächst, dann ist das einfach gute Arbeit. Man mag zur Person Uli Hoeneß und seiner durchaus schwierigen Art stehen wie man mag, im Fußballgeschäft hat er richtig abgeliefert.

    Und dann sollten sich einige auch noch mal in Erinnerung rufen, dass genau solche Neidkultur, welche hier zur Schau getragen wird, in anderen Vereinen dazu führt, dass Bayer04, der VfL Wolfsburg und RB Leipzig in deren Augen "unfaire" Vorteile genießen, die vermeintlich zur Wettbewerbsverzerrungen führen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch gerne mal an die berühmt-berüchtigten Geldkoffer-Besuche von unserem "Calli" bei so mancher Fußballerfamilie.

    Vor diesem Hintergrund ist es besonders lächerlich, wie einige sich hier gebärden. Und unsere exorbitant tolle Double-Saison fand sowohl in den Medien und durchaus auch unter vielen Fans und Verantwortlichen anderer Vereine nicht nur viel Anerkennung, sondern wurde "Bayer 04 Leverkusen" auch gegönnt.

  • Gunimo Im Tenor gebe ich dir sogar recht. Der FC Bayern ist allen anderen deutschen Vereinen meilenweit enteilt und teilweise trieft hier der Neid. Potente Sponsoren und ein dickes Festgeldkonto haben sie sich durch jahrzehntelange sehr gute Arbeit ins Boot geholt, keine Frage.

    Umgekehrt darf ich dich aber auch erinnern, dass all die Erfolge keineswegs nur aus der "kalten Hose" kamen, sondern vom Freistaat Bayern teilweise systematisch gefördert und begünstigt wurden.

  • Genau... Olympia Stadion für lau...
    weit und breit keine Konkurrenz (Nürnberg ca. 170km entfernt)
    Mittlerweile Sponsorengelder im 10fachen Bereich oder noch mehr, im Vergleich zu anderen Vereinen... etc. pp.

  • Ich kann mich nur wiederholen

    Keine Sorge musst du nicht. Am besten schreibst du garnichts mehr. Damit wär allen geholfen.

    Du bist für uns die beste Mannschaft auf der Welt, deine Fans sind immer bei dir...Wenn hier ein Spiel beginnt, gibt es nur einen der gewinnt ... Bayer 04!

  • Demnächst müssen wir auch noch unseren Hut vor Dortmund ziehen. Mit Nix angefangen, im Dschungel der Retortenvereine, kurz vorm Herzstillstand 2005 aus „eigenen“ Kräften wieder an Land gezogen. Trotzdem immer loyal und fair den anderen milliardenschweren vollgepumpten Konkurrenten gegenüber gewesen. Nie ein schlechtes Wort! Mussten in schlechten Zeiten sogar einen Vertrag mit einem Rüstungskonzern abschließen, um einigermaßen Schritt halten zu können.

    „Manche Saisons sind einfach von Gott gesegnet." Roma Coach Daniele de Rossi nach dem 2:2 in Leverkusen

  • Gunimo Im Tenor gebe ich dir sogar recht. Der FC Bayern ist allen anderen deutschen Vereinen meilenweit enteilt und teilweise trieft hier der Neid. Potente Sponsoren und ein dickes Festgeldkonto haben sie sich durch jahrzehntelange sehr gute Arbeit ins Boot geholt, keine Frage.

    Umgekehrt darf ich dich aber auch erinnern, dass all die Erfolge keineswegs nur aus der "kalten Hose" kamen, sondern vom Freistaat Bayern teilweise systematisch gefördert und begünstigt wurden.

    Ja, die "taz", mit ihrem "unabhängigem", links-alternativen und grün-linken Journalismus. :D

    Da wo sich Erfolg etabliert und Geld zu verdienen ist, kommen auch die "Amigos" und Profiteure aus Wirtschaft und Politik. Da gibt es keinen Zweifel daran.

    Es geht mir auch überhaupt nicht darum, die bei Bayern etablierte "Mir-san-Mir"-Gesellschaft zu loben oder in Schutz zu nehmen. Ganz im Gegenteil, mir ist dort vieles auch nicht gerade sympathisch!

    Dennoch sollten einige sich mal hinterfragen und vor der eigenen Haustüre kehren. Was hier, bei aller vorhandener, historisch gewachsener Tradition entstanden ist, wäre im kleinen und beschaulichen Leverkusen ohne den Groß-Konzern Bayer und dessen Geldsegen niemals entstanden.

    Insofern: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen und schon gar nicht die Sünden bei den anderen suchen.

    "Bayer 04" ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG, diese unterstützt natürlich auch die "BayArena", deren Ausbau aus dem alten "Ulrich-Haberland-Stadion" nicht ohne deren finanzielle Unterstützung möglich gewesen wäre.

  • Naja den FC Bayern als erfolgslos ( mit 4 deutschen Meisterschaften ) bis zum Jahre 1979 zu betiteln ist schon ein wenig hart. Aber ja in den 70er hatten sie eine schwäche Phase.

    Aber seit dem Steuerbetrug ist Uli H. für mich Geschichte. Finde es ein Ding der Unmöglichkeit dass er noch so viel Zeit in den Medien bekommt.

    Sieg in München nach 23 Jahren....meine Tochter ist 22......soll ich wirklich noch mal nachlegen ? :LEV7

    groß- und kleinschreibung haben in einem forum nichts zu suchen

  • Naja den FC Bayern als erfolgslos ( mit 4 deutschen Meisterschaften ) bis zum Jahre 1979 zu betiteln ist schon ein wenig hart. Aber ja in den 70er hatten sie eine schwäche Phase.

    Aber seit dem Steuerbetrug ist Uli H. für mich Geschichte. Finde es ein Ding der Unmöglichkeit dass er noch so viel Zeit in den Medien bekommt.

    4 Meisterschaften, Weltpokal 1976, Pokal der Landesmeister 1974, 1975, 1976... gefühlt "nur" 10 Titel in diesen 10 Jahren. Seit den 70er-Jahren kann man die Liga getrost auch "Bayernliga" nennen.

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Naja den FC Bayern als erfolgslos ( mit 4 deutschen Meisterschaften ) bis zum Jahre 1979 zu betiteln ist schon ein wenig hart. Aber ja in den 70er hatten sie eine schwäche Phase.

    Aber seit dem Steuerbetrug ist Uli H. für mich Geschichte. Finde es ein Ding der Unmöglichkeit dass er noch so viel Zeit in den Medien bekommt.

    Bitte korrekt zitieren! Ich schrieb nicht "erfolglos" sondern:

    (...) Zu dem Zeitpunkt war der Verein sportlich wenig erfolgreich und hoch verschuldet. (...)

    Die letzte Meisterschaft lag bei Übernahme von Hoeneß schon einige Jahre zurück (1973/74).

    Und finanziell stand der Club in diesen Zeiten fast vor dem Aus:

    Der Steuerberater sprach im März 1976 in einem Brief an das Münchner Stadtsteueramt sogar von der "Auflösung des Vereins".

  • Ich kann mich nur wiederholen:

    Was hat diese ganze Litanei an (wie von anderen bereits angemerkt: historisch fragwürdigen; zusätzliches Stichwort: Kirch-Affäre) Lobhudeleien für die Bayern damit zu tun, ob man sich gemüßigt fühlt, einem Verein, der in einem finanziell so verzerrten „Wettbewerb“, dass man ihn kaum noch „sportlich“ nennen kann, zu der größtmöglichen Selbstverständlichkeit (d.h, der Meisterschaft) zu gratulieren (oder eben nicht)? Richtig, gar nichts. Ich würde ja auch einem Ferrari-Fahrer nicht dazu gratulieren, wenn er ein Wettrennen mit einem Kettcar gewinnt, auch wenn er den Ferrari möglicherweise durch ehrliche, harte Arbeit erworben hat. Das Problem ist, dass das Rennen als solches (AKA Bundesliga) immer langweiliger wird, erst recht wenn die „hochseriösen“ Bayern jetzt mal wieder auf ihr altbewährtes Mittel zurückgreifen, dem aktuell härtesten Konkurrenten den/die besten Spieler abspenstig zu machen.