Posts by Todesgrätsche

    Zum Glück bist du ja überhaupt nicht übergriffig, wenn DU mir erklären willst, was ICH gut zu finden habe. Und weil man nicht alles durch die rosa-rote Brille sieht, gehört man direkt zur "unzufriedenen Mittelschicht, die jetzt mal in Scharen AFD probieren will". Naaaaa klaaaar.

    Lesen UND verstehen wäre schön gewesen, aber ich will dich ja nicht überfordern. Es haben hier bislang nicht viele auf meine Blocklist geschafft, aber du gehörst nun auch zum elitären Kreis. Glückwunsch.

    Dass,du 15 Jahre in Monheim im Vergleich viel zu wenig Grundsteuer gezahlt hast, hast du natürlich vergessen.

    Dass die Infrastruktur und die Schulen top ausgestattet sind, weiß du auch nicht mehr.

    Dass der Bürgermeister uns das Camp ermöglichen wollte gegen alle Widerstände, alles vergessen??

    Dann in üblicher Rechtsausleger Attitüde vom Angriff gegen die Mittelschicht schwadronieren :LEV17

    Das gerade du Vogel was von Rechtsauslegerattitüde schreibst ist irgendwie anders lustig.

    Das die Grundsteuer niedriger als in anderen Städten war, das hat niemand bestritten. Was hatte ich denn als Kinderloser von Topausgestatten Schulen oder von freien Öffis, wenn ich die nicht nutze? Was hatte ich von der tollen Infrastruktur, wenn Jahrelang Baustellen meinen Alltag behindern. Habe ich alles mitgetragen, weil ich kein Egoist bin und für die Allgemeinheit es eine gute Sache ist und ich auch nur bedingt einen Schaden hatte (abgesehen von der Lebenszeit, die ich durch die Baustellen verschwendet habe) Aber wenn durch größenwahnsinnige Bauprojekte meine eigene Geldbörse extrem belastet wird, dann ist das für mich nicht mehr okay.

    Umd nur weil eine Sache (Campus) aktuell gut ist, so kann man die ganze andere Scheiße nicht ausblenden. Und Solidarität ist keine Einbahnstraße. Ich muss nicht alles mittragen und toll finden.

    Naja, dass die Kasse in Monheim leer ist, das liegt zum Großteil auch daran, dass die Stadt die Gewerbesteuer als Lockmittel über Jahre extrem gesenkt hatte Stichwort: "Steueroase", um Firmen aus der Umgebung nach Monheim zu locken, auf Kosten der verlassenen Kommunen. Das ist dann, neben der grassierenden "Großmannsucht" (Prestige-Objekjte) die Kehrseite der Medaille.

    https://www.wz.de/nrw/kreis-mett…e_aid-122804215

    Dass das mit der Senkung der Gewerbesteuer auf dem Rücken anderer Gemeinden vonstatten ging, das bezweifelt ja niemand. Wär das Team um Zimmermann aber nicht völlig größenwahnsinnig geworden und hätte ein Bauprojekt nach dem anderen in Angriff genommen, anstatt versucht alles gleichzeitig durchzuboxen, dann würde es Monheim jetzt finanziell vermutlich deutlich besser gehen. Erwartete Zinsforderungen von fast 50 Mios im Jahr 2030 sind halt einfach völlig bodenlos für eine mittelgroße Stadt mit 43k Einwohnern. Ich denke auch, dass die Bevölkerung diesen Kurs vielleicht sogar weiter unterstützt hätte, wenn es der Stadt besser gehen würde, aber ich z.B. habe mich als Hausbesitzer (der noch abbezahlt) maßlos über diese Hebesätze aufgeregt. Die wäre überhaupt nicht nötig gewesen, oder hätten zumindest deutlich humaner ausfallen können, wenn der Stadtrat maßvoll mit den hohen Steuereinnahmen umgegangen wäre. Und jetzt wird wieder schön die Mittelschicht ausgepresst, um eigenes Versagen auszugleichen.

    Ich kann mich auch noch erinnern, dass Herr Zimmermann vor einigen Jahren den Stadtsoli nicht mittragen wollte als die Stadt noch im Geld schwamm. Nun ist Monheim die Stadt mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in ganz NRW. Mal sehen wie hoch da nun die Bereitschaft der anderen Städte ist Monheim zu helfen, die durch ein völlig eigenverschuldentes Verhalten da reingerutscht ist.

    Ich als Monheimer kann das leider auch alles nicht mehr nachvollziehen. Die Stadt war in den letzten 10-15 Jahre ein einziges Trümmerfeld voller Baustellen. Ich wohne eigentlich an einer einigermaßen ruhigen 30er-Straße, die aber in den letzten Jahren fast durchgängig als Umgehungsstraße genutzt wurde. Die Straße unten am Rhein Richtung Baumberg ist dauergesperrt oder nur einseitig befahrbar. Auf der 2. Straße Richtung Baumberg haben sie erst Jahrelang zick Kreisverkehre nach und nach gebaut, um DANN wieder einen Kreisverkehr zu einer normalen Kreuzung (mit einer beschissen-geschalteten Ampelschaltung) zurückzubauen. Als Anwohner hat man in den sauren Apfel gebissen, weil man dachte irgendwann kehrt auch wieder Normalität ein, aber der Größenwahn hat im Rathaus Einzug gehalten. Immer wieder extrem strittige Entscheidungen und völlig überzogene Bauprojekte, die die Stadtkassen leergesaugt haben. Die Pyramide und die Marina wären nun auch noch gefolgt, wenn die PETO weiter den Bürgermeister gestellt hätte.

    Wirklich schade, dass deswegen vermutlich auch der Campus scheitern wird, aber einen Funken Resthoffnung habe ich noch. Die neue Bürgermeisterin wurde ja sowohl von der CDU, SPD, den Grünen und der FDP unterstützt und die PETO ist noch stärkste Partei im Stadtrat. Sollte die CDU mit der PETO FÜR den Campus stimmen, dann sollte es stimmenmäßig reichen. Die PETO wollte Monheim ja zur "Hauptstadt der Kinder" deklarieren, da würde ein NLZ natürlich super reinpassen.

    Lese ich nicht. Schade, aber mit einer Beleidigung anzufangen ist keine gute Diskussionsbasis.

    Ich frage mich, wo ich dich beleidigt haben soll? Vielleicht war es schroffer formuliert als nötig, aber der Kern der Aussage ist doch richtig. Entweder du wolltest es absichtlich missverstehen oder es mangelt da tatsächlich an etwas. Aber gut, man kann auch mit Niemanden diskutieren, der keinen Bock hat oder alles missverstehen möchte. Und das ist heutzutage die Mehrheit.

    Lasst euren Frust woanders ab, morgen ist ja Wochenende.

    Stramme rechte sind nicht zwangsweise radikal und extrem. Auch wenn es der linksgrüne Gutmensch es so sieht.

    1) Habe ich keinen Frust

    2) Hast du es immer noch nicht verstanden. Es ist eine Aufzählung. Ich habe "Stramme Rechte" nicht mit Rechtsextremen und Rechtsradikalen gleichgesetzt.

    3) Bin ich "kein linksgrüner Gutmensch", aber das hättest du lesen (und vielleicht sogar verstehen können), wenn du meinen Beitrag gelesen hättest.

    4) Gibt es für mich für den linken Rand genauso Abstufungen / Aufzählungen.

    5) Bist du gerade für mich das Paradebeispiel dafür, dass die Diskussionskultur in Deutschland einfach am Arsch ist. Hättest du vielleicht auch nachvollziehen können, wenn du meinen Beitrag gelesen hättest. Anstatt mal auf Kritik einzugehen, wird "ein Andersdenkender" direkt in eine Ecke gestellt, um ihn moralisch für sich mundtot zu machen.

    Da lese ich schon nicht weiter. "Rechte / Rechtsradikale": Das ist nicht das gleiche.

    Rechts ist völlig okay, rechtsradikal/rechtsextrem nicht.

    Brauchst du auch nicht weiter lesen, weil es da ja anscheinend schon bei dir an der Auffassungsgabe mangelt. Da steht "Stramme Rechte". Sollte wohl jedem klar sein, was damit gemeint ist. Und mir sind die Unterschiede zwischen rechts, rechtsradikal und rechtsextrem bekannt.

    Ich behaupte jetzt einfach mal ohne genaue Zahlen zu kennen, dass vielleicht 20-30% der AFD-Wähler wirklich "stramme Rechte / Rechtsradikale / Rechtsextreme" sind und die große Mehrheit der übrigen Wähler keinen Bock mehr auf ein "Weiter so" der sich abwechselnden Altparteien hat. Natürlich kann man sagen, dass man aus Protest keine Rechtspartei wählt, aber genauso polarisiert man und verdeutlicht eben, dass man die Schnauze von der derzeitigen Situation voll hat. Auf Ängste, vor allem vor unkontrollierter Einwanderung, steigender Ausländerkriminalität, etc. wird nicht (mehr) eingegangen oder reagiert. Ich habe verdammt viel Kontakt zu verschiedensten Menschen (auch aus den unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen) und sie fühlen sich als "besorgte Menschen" nicht wahrgenommen oder oftmals durch den Kakao gezogen, weil andere "ihre Realität" nicht nachvollziehen können. Mir fehlen da mittlerweile selbst oft die Gegenargumente, auch wenn ich mich politisch absolut in der Mitte einordne. Selbst Deutsche mit Migationshintergrund, die sich hier bestens integriert haben, würden mittlerweile die AFD wählen, weil sie nun auch (zu unrecht) als Problem dargestellt werden. Im politischen Diskurs geht es ja gefühlt nur noch um "die kriminellen Ausländer" oder "Menschen mit Migrationshintergrund, die auf die deutschen Werte spucken". Da sehen viele gut integrierte "Nicht-Bio-Deutschen" ihre Existenzen wegschwimmen. Nur was tun die Altparteien? Die Probleme der "besorgten Bürger" ignorieren, kleinreden und sie noch weiter nach rechts drücken.

    Nehmen wir mal an die Brandmauer hält und es kommt sogar zu einem Parteiverbotsverfahren der AFD. Was bedeutet das für die Altparteien? Die "strammen Rechten" bleiben eh rechts. Da waren sie vorher und da werden sie auch bleiben. Aber die, die aus Protest AFD gewählt haben, werden deswegen nicht wieder die Altparteien wählen. Die werden in ihrer Meinung anscheinend noch bestärkt, dass ihre vorherige Wahl nicht verkehrt war. Anstatt auf "ihre Probleme und Sorgen" einzugehen, werden sie nur aufgesplittet, aber "ihre Sorgen" sind immer noch da. Ich hatte naiverweise gaaaaaaanz am Anfang Hoffnung in das BSW gesetzt. Linke und rechte Ansichten vermischt, um mal wirklich Probleme anzugehen (Superreiche mal ordentlich besteuern und gleichzeitig die innere Sicherheit stärken, damit es wieder "fairer" (mehr Geld im Portmonaie) und gleichzeitig auch sicherer wird. Aber das war leider auch nur ein Trugschluss.

    Aber ein großes Problem sehe ich grundsätzlich und es wird immer schlimmer. Dieses polarisieren und "nicht mehr diskutieren können". Niemand rückt auch nur 1cm von seiner Meinung ab und kann sich auch nur Ansatzweise in das Gegenüber hineinversetzen. Es scheint einfach nicht mehr möglich zu sein. Radikale Ansichten sind scheiße, an beiden Rändern. Aber die jetzige Politik tut gefühlt alles dafür, dass diese Ränder immer dicker werden und sich die Fronten zunehmend verhärten. Quasi eine Lightversion aus den USA, nur ohne Schusswaffen und Attentate.

    Gegen so eine Absteigertruppe darfst du selbst mit einer uneingespielten, jungen Truppe keine 3:1-Führung gegen 10 Mann in den letzten 15-20 Minuten aus der Hand geben. Und wieder das ganze Spiel über keine Struktur im Spiel.

    Wenn ETH in den nächste 3-5 Spielen keine Taktik reinbekommt, dann wird das ne verdammt harte Saison....

    Puh, die ersten 10 Minuten sah das ganz ordentlich aus, dann wieder komplett den Faden verloren. Immer noch keine wirkliche Spielidee erkennbar. Mit dem 2. ordentlichen Angriff fällt das 0:2, was zu 70% auf das Konto von Tape geht. Im Normalfall darf der da garnicht durchkommen.

    Werder ist für mich ein Abstiegsiandidat. Gegen andere Gegner funktioniert das nicht.

    Und jetzt haben wir Werder wieder ins Spiel geholt. Unnötig....

    Nun ja, aber man sollte sich fragen wie viel mehr Nachteile man dadurch hat Fan einer Mannschaft zu sein, die in einer "Farmliga" spielt. Die Bayern stehen rein wirtschaftlich betrachtet kilometerweit vor allen anderen Bundesligisten. Das war schon vor den großen Scheich-Milliarden so und wird auch weiterhin so sein. Nur sie spielen halt demnächst nicht mehr um den CL-Titel mit. Die Auslandsvermarktung wird darunter leiden, wenn die meisten deutschen Teams im Achtel- oder Viertelfinale ausscheiden, aber was ist sonst? "Rest-Deutschland" wird etwas schlechtere Bundesligakader haben, die Bayern langfristig aber auch. Die Schere wird zumindest für nationale Titel eher enger als weiter. Für uns Fans werden Tickets weiterhin erschwinglich bleiben, auch wenn der Kommerz immer mehr wird. Es werden auch weiterhin gute Spieler in der Bundesliga kicken, die aber vielleicht nicht gut genug für England sind. Who cares? Und diese ganzen Fanboys, die nur wegen Spieler X oder Spieler Y ins Stadion kommen, die möchte doch auch hier niemand haben. Von daher sehe ich das relativ gelassen. Wie ich schon gestern oder vorgestern geschrieben habe, sind mir die Stadionatmosphäre, gute Stimmung und erschwingliche Preise wichtiger als 22 Leutchen zuzuschauen, die vermutlich fast alle in einem Monat mehr verdienen, als ich in meinem ganzen Leben.