• Ist halt traurig das am Ende vermutlich nur noch die Spiele in Leverkusen ausgetragen werden.


    Weder wohnen Spieler hier (ja ok das ist uch verständlich) und vermutlich werden die bald auch nicht mehr hier trainieren (wenns am Ende eine Stunde weit weg ist .. man wäre das Übel)

    Du bist für uns die beste Mannschaft auf der Welt, deine Fans sind immer bei dir...Wenn hier ein Spiel beginnt, gibt es nur einen der gewinnt ... Bayer 04!

  • Ist halt traurig das am Ende vermutlich nur noch die Spiele in Leverkusen ausgetragen werden.


    Weder wohnen Spieler hier (ja ok das ist uch verständlich) und vermutlich werden die bald auch nicht mehr hier trainieren (wenns am Ende eine Stunde weit weg ist .. man wäre das Übel)

    … dann fehlt nur noch ein neues Stadion irgendwo auf ner grünen Wiese…

  • Lach die CDU, SPD und grüne sind gesprächsbereit wenn Bayer den campus noch kleiner macht. Was macht es da noch für ein Sinn bei 6-7 Plätze? Diese Altparteien plus grüne rettet die Welt mit klimaziele kannste doch vergessen. Also man hat es schon deutlich reduziert und jetzt will man es noch kleiner machen? Ich hoffe man wird es nicht machen...

  • Ich habe mir jetzt nochmal im Detail die Standortanalyse angeschaut.

    https://www.monheim.de/fileadmin/user_upload/Media/Dokumente_NEU/61_Stadtplanung/01_Stadtplanung/Bayer-04-Sportleistungszentrum/Bayer_04_Sportcampus_Standortanalyse.pdf

    Natürlich wäre der Standort in Monheim optimal gewesen. Aber durch die Wünsche der weiteren Verkleinerung bzw. der aktuellen Planung, kommen meiner Meinung nach wieder andere Standorte in Frage.

    Ich persönlich würde den Standort in Leichlingen Ziegwebersberg bevorzugen. Dort ist eine riesige landwirtschaftliche Fläche.
    In der Ausgangsplanung war die Planungsgröße deutlich höher. Eine Flächengröße von bis zu 22 ha wäre laut der Planung möglich.

    Meiner Meinung nach wäre der Vorteil für die Anwohner: Keine Geruchsbelästigung durch die Feldarbeit im Sommer (Gülle).
    Vorteil für die Stadt: Schaffung von Arbeitsplätzen, Investition in die Infrastruktur, Kooperation mit den Vereinen, Wirtschaftlich würden ansässige Unternehmen wie in Monheim geplant davon profitieren, und damit die klamme Stadtkasse in Leichlingen auch wieder.

    Wäre Interessant wie Bayer 04 dazu steht.

    Das Gelände ist natürlich durch die Höhenunterschiede etwas schwieriger zu bebauen, bzw. würde Mehrarbeit bedeuten. Aber es gibt halt keine super direkte Anwohnerschaft.


  • Ich fasse mal kurz zusammen :

    Macht sich der Rest von Fussballdeutschland über vermeintliche Abhängigkeiten von der Bayer AG lustig, dann ist das alles übertrieben, stimmt so gar nicht mehr und so viel Geld ist das auch nicht.
    Kriegt der Fussballverein seinen Trainingsplatz nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt, dann soll bitte aber die AG da alles dicht machen und den Monheimern viele schlechte Dinge passieren. Hm.

  • Ich fasse mal kurz zusammen :

    Macht sich der Rest von Fussballdeutschland über vermeintliche Abhängigkeiten von der Bayer AG lustig, dann ist das alles übertrieben, stimmt so gar nicht mehr und so viel Geld ist das auch nicht.
    Kriegt der Fussballverein seinen Trainingsplatz nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt, dann soll bitte aber die AG da alles dicht machen und den Monheimern viele schlechte Dinge passieren. Hm.

    Nein, die AG soll sich bedanken und die kompletten Monheimer Schulden übernehmen. So richtig schön devot.

    Monheim hat sich als toller Partner gezeigt.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Ich fasse mal kurz zusammen :

    Macht sich der Rest von Fussballdeutschland über vermeintliche Abhängigkeiten von der Bayer AG lustig, dann ist das alles übertrieben, stimmt so gar nicht mehr und so viel Geld ist das auch nicht.
    Kriegt der Fussballverein seinen Trainingsplatz nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt, dann soll bitte aber die AG da alles dicht machen und den Monheimern viele schlechte Dinge passieren. Hm.

    Das widerspricht sich nicht.

    Bekommen wir "so viel" Geld? Offensichtlich nicht - man denke alleine an den Umstand, dass von der Wirtz-Ablöse Teile für den Campus verwendet werden müssen. Unabhängig von der wirtschaftlichen Situation ist es doch unstrittig, dass die AG sowas auch heute aus der Portokasse zahlen könnte (!).

    Sollte die AG (meiner Meinung nach) auf das Verhalten der Monheimer Politik derart reagieren, dass die Gewerbesteuer für Monheim zukünftig am besten für viele Jahre negativ wird? Absolut.

  • Ich fasse mal kurz zusammen :

    Macht sich der Rest von Fussballdeutschland über vermeintliche Abhängigkeiten von der Bayer AG lustig, dann ist das alles übertrieben, stimmt so gar nicht mehr und so viel Geld ist das auch nicht.
    Kriegt der Fussballverein seinen Trainingsplatz nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt, dann soll bitte aber die AG da alles dicht machen und den Monheimern viele schlechte Dinge passieren. Hm.

    Gibt es "DEN Willen der Bevölkerung"? Eine Bürgerbefragung wurde doch wohl abgelehnt. Ein unabhängiges Gutachten liegt doch wohl auch nicht vor. Deine Zusammenfassung ist in meinen Augen ebenso emotional beladen wie die ganze Diskussion in Monheim.

  • Ich fasse mal kurz zusammen :

    Macht sich der Rest von Fussballdeutschland über vermeintliche Abhängigkeiten von der Bayer AG lustig, dann ist das alles übertrieben, stimmt so gar nicht mehr und so viel Geld ist das auch nicht.
    Kriegt der Fussballverein seinen Trainingsplatz nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt, dann soll bitte aber die AG da alles dicht machen und den Monheimern viele schlechte Dinge passieren. Hm.

    Du hast leider weiterhin nicht begriffen, dass die mögliche Reaktion der AG auf die Entscheidungen in Monheim ein ganz normaler Vorgang wär. Aktion - Reaktion.

    Partnerschaft beruht auf gegenseitigem Vertrauen und das das angeknackst ist - nach dem Handeln der Politik vor Ort - ist doch wohl nachvollziehbar.

  • Gibt es "DEN Willen der Bevölkerung"? Eine Bürgerbefragung wurde doch wohl abgelehnt. Ein unabhängiges Gutachten liegt doch wohl auch nicht vor. Deine Zusammenfassung ist in meinen Augen ebenso emotional beladen wie die ganze Diskussion in Monheim.

    So ist es. Der Rat der Stadt Monheim verweigert sich offenkundig seiner eigenen Chance, nämlich einen Interessenausgleich zu finden.

    Erstens: Erst ein Bauleitplanverfahren hätte augezeigt, wie stark der Eingriff in Natur und Landschaft wirklich ist. Genau dazu gibt es das im Baugesetzbuch verankerte Bauleitplanverfahren. Im Zuge eines solchen Verfahrens wird - so wie im BauGB in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz vom Gesetzgeber vorgeschrieben - eine Eingriffs- / Ausgleichsbilanzierung erarbeitet. Auf dieser Grundlage stellt der Investor dar, wie er glaubt einen möglichen, bisher aber noch nicht erwiesenen Eingriff ausgleichen zu können. Z.B durch neue Grünzüge, Wasserflächen etc. Überhaupt erst Abwägungsunterlagen erstellen zu lassen, dem verweigert sich der Rat. Es wird einfach - ohne Grundlage (!) behauptet, „hey, riesiger Eingriff, das schadet der Natur!“ Man kann aber ohne Gutachten nicht fundiert behaupten, dass das Vorhaben landschaftsökologisch schlecht ist. Also nochmal: Ein Bauleitplanverfajren ist ausdrücklich dazu da, Vor- und Nachteile eines Vorhabens aufzuzeigen. Das bedeutet, dass nach Vorliegen der Unterlagen, der Gutachten, der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und der vorgeschriebenen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (Behörden) immer noch die Entscheidung lauten kann: Nööö, wollen wir nicht / glauben wir nicht / können wir nicht.

    Zweitens: Der Rat der Stadt Monheim entscheidet also ausschließlich politisch. Und der Politik geht es vor allem am die Akzeptenz partieller Interessensträger, allem voran die Bürger, Wähler. Denen man im Zuge des Wahlkampfes alles mögliche versprochen hat. Im übrigen gibt es immer noch die Möglichkeit, vor dem OVG in MÜnster eine Normenkontrollklage gegen einen künftigen Bebauungsplan anzustrengen.

    Drittens: Die Argumentationslinien lauten also: Pro („hey wir machen doch alles, was ihr wollt“) gegen Contra („Wir wollen aber grundsätzlich nicht, schieben aber ein paar Argemente vor, damit es zumindest so aussieht, als hätten wir fachliche Bedenken. Auch wenn wir nicht wissen ob die im Zuge eines geordneten Verfahrens haltbar sind.) Wäre ja auch doof, wenn ein Verfahren zeigen würde, dass die Bedenken ausgeräumt werden können und wir dann nicht unsere Versprechen gegenüber den Wählern einhalten können und dann doof dastehen. Das nennt sich Politik.

    Viertens: Deshalb hätte ich – unabhängig davon, ob ich persönlich den Campus am Ende befürworten oder ablehnen würde – das Verfahren eröffnet. Aus planerischer Sicht ist es ungewöhnlich, bereits vor der fachlichen Prüfung eine endgültige politische Entscheidung zu treffen. Gerade ein so komplexes Vorhabe lebt davon, dass die Abwägung auf belastbaren Umweltgutachten und einer vollständigen Eingriffs-/Ausgleichsbilanz basiert. So funktioniert Planung.

    Fünftens: Und so funktioniert Demokratie!

    Sechstens: Monheim ist da leider kein Einzelfall. Überall werden Partialinteressen der Wählerschaft dem Interesse des Gemeinwesens übergeordnet. Das ist zu einem grundsätzlichen Problem geworden. Es grenzt schon an Zynismus, wenn das gewählte Stadtratsmitglied seinen Amtseid ablegt und vergisst oder schlicht nicht versteht, dass er diesen nicht für seinen Wahlbezirk ablegt, sondern für das Gemeinwesen.

    Siebtens: Heutzutage wird alles polarisiert: Vor allem Naturschutz vs. Siedlungsentwicklung. Graustufen gibt es keine, Kompromisslinien auch nicht mehr. Der Rat der Stadt Monheim ist scheints nicht daraninteressiert, diese blockartigen Interessen durch ein Verfahren aufzulösen. Er polarisiert selber und zugespitzt formuliert würde ich sagen, er wird seiner demokratischen Verantwortung nicht gerecht. Punkt!

    2 Mal editiert, zuletzt von british (17. Juli 2026 um 13:32)

  • CDU, SPD und Grüne im Monheimer Stadtrat, die zusammen eine Mehrheit bilden, hatten eine weitere Planung abgelehnt. Sie äußerten jedoch Bereitschaft, weiter mit Bayer 04 zu sprechen - unter der Voraussetzung, dass der Club seine Pläne ein weiteres Mal anpasst und die Fläche nochmal verkleinert

    Ich hoffe sehr das man diese Erpressung von den Altparteien sowie Klima grüne rettet die Welt die Fläche nicht wie gewünscht verkleinert. Wie klein soll das denn sein???? Das macht doch keinen Sinn mehr mit 4-5 Plätzen? Wenn man es verkleinert dann kommen diese Altparteien wieder und sagen ne das ist noch zu viel da muss noch mehr verkleinert werden, diese Parteien ist unser Untergang in Deutschland.

    Einmal editiert, zuletzt von Tommi0952 (17. Juli 2026 um 10:46)

  • Du hast leider weiterhin nicht begriffen, dass die mögliche Reaktion der AG auf die Entscheidungen in Monheim ein ganz normaler Vorgang wär. Aktion - Reaktion.

    Partnerschaft beruht auf gegenseitigem Vertrauen und das das angeknackst ist - nach dem Handeln der Politik vor Ort - ist doch wohl nachvollziehbar.

    Neee.
    Da hat eher "die AG schnippst mit dem Finger und alle springen hoch" einmal nicht funktioniert. Übrigens auch ein normaler Vorgang.