• Monheim ist ein idealer Standort. Grundstück in Bayer Hand, Bayer größter Arbeitgeber am Ort, ideal angebunden, der Campus ist am Stadtrand, man braucht gar nicht in den Ort rein, keine Verkehrsprobleme, keine Staus, Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

    ... alles richtig. Nützt eben halt nichts, da am Ende des Tages nur der Rat der Stadt Monheim beschließen kann, ob gebaut wird oder nicht! Und die aktuellen Ratsmehrheit in dieser Sache ist bekannt! Also gilt es weiterhin den Rat zu überzeugen! Ob dann ein Bürgerentscheid, der wenn erfolgreich auch nur den aktuellen Ratsbeschluss aufheben kann das richtige Mittel ist, daran habe ich ernsthafte Zweifel!

    Edited once, last by bewapo (July 30, 2026 at 10:23 AM).

  • Ich blicke überhaupt gar nicht mehr durch. Falls jmd. Lust hat, hier kurz und bündig zu erklären, warum das in Monheim nicht klappt, wäre ich der Person sehr dankbar. War Monheim der absolute Wunschort? Oder war das Konzept in Monheim schon eher die Alternativ-/Not-Lösung? Und was bedeutet das nun für uns, wenn selbst dieser Alternativplan nicht geklappt hat?

    Krass.

  • Ich blicke überhaupt gar nicht mehr durch. Falls jmd. Lust hat, hier kurz und bündig zu erklären, warum das in Monheim nicht klappt, wäre ich der Person sehr dankbar. War Monheim der absolute Wunschort? Oder war das Konzept in Monheim schon eher die Alternativ-/Not-Lösung? Und was bedeutet das nun für uns, wenn selbst dieser Alternativplan nicht geklappt hat?

    ... die Situation ist hier ganz gut beschreiben: Nächster Rückschlag für Campus von Bayer 04 - Bürgerentscheid?

  • ... die Situation ist hier ganz gut beschreiben: Nächster Rückschlag für Campus von Bayer 04 - Bürgerentscheid?

    Oh man, das klingt alles wirklich echt mega blöd... Zumal das ja auch schon bereits Plan C ist und selbst der klappt nicht.

    Ich frag mich echt, worauf das dann hinauslaufen wird, wenn das in Monheim auch nichts wird? Also was für Auswirkungen das dann irgendwann unmittelbar auf uns haben wird.

    Krass.

  • Monheim ist ein idealer Standort. Grundstück in Bayer Hand, Bayer größter Arbeitgeber am Ort, ideal angebunden, der Campus ist am Stadtrand, man braucht gar nicht in den Ort rein, keine Verkehrsprobleme, keine Staus, Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

    Wenn man diortnicht bauen kann/darf, ist der Standort nicht ideal.

  • Einfach bestmöglich die Zeit überbrücken und bis zur nächsten Wahl warten. Wenn sich die CDU/SPD auf Bundesebene weiterhin so sehr mit Ruhm bekleckert, dann wird sich das auch auf die Kommunalpolitik auswirken.

    Beim Spatenstich sollte SR dann sein schönstes Lächeln aufsetzen und ein paar persönliche Grußworte an die CDU/SPD/Grünen raushauen. Wäre aber leider noch etwas Zeit bis dahin...

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Monheim ist ein idealer Standort. Grundstück in Bayer Hand, Bayer größter Arbeitgeber am Ort, ideal angebunden, der Campus ist am Stadtrand, man braucht gar nicht in den Ort rein, keine Verkehrsprobleme, keine Staus, Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

    Du hast die lokal aktiven Vogelkundler vergessen. Alles andere als ideal.

  • Aus dem Artikel der SZ von Claude zusammengefasst - ich habe kein Abo:

    “Videos vom Januar 2026 zeigen zwei Flugzeuge, die entlang des Grenzgebiets bei Jubata al-Kashab nördlich von Quneitra sprühen; die vergilbte Vegetation im Kontrast zum umliegenden Grün gilt als typisch für Glyphosat.”


    “Israel hat sich öffentlich nicht zu den Substanzen geäußert, soll der UN gegenüber aber angegeben haben, die Chemikalien seien ungiftig. Die militärische Begründung — Sichtfeldfreihaltung entlang der Grenze — ist von israelischer Seite nicht ausführlich dargelegt worden. Die völkerrechtliche Bewertung ist umstritten: Kritiker sehen einen Angriff auf zivile Lebensgrundlagen, was nach humanitärem Völkerrecht problematisch wäre.”


    Nur zur soweit möglich sachlichen Einordnung - keine Aufforderung zur Diskussion!!!!!!

    Saison 2018/19 W11-1.Liga (M):

  • Naja gut. Da weiß ich aber nicht, ob da die Bayer AG eine große Schuld treffen wird, wenn Israel das einsetzt. Die hätten auch alles andere nutzen können für den gleichen Effekt. Wenn es einen Shitstorm geben wird, dann ist dieser wohl eher an Israel adressiert.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Naja gut. Da weiß ich aber nicht, ob da die Bayer AG eine große Schuld treffen wird, wenn Israel das einsetzt. Die hätten auch alles andere nutzen können für den gleichen Effekt. Wenn es einen Shitstorm geben wird, dann ist dieser wohl eher an Israel adressiert.

    Sehe ich ähnlich.
    Bayer selbst hat Glyphosat nicht entwickelt. Mosanto selbst auch nicht, jedoch hatte sie das Patent bis 2000.
    "Jeder" darf Glyphosat herstellen und verkaufen.
    Es ist schon mal unklar ob Israel Glyphosat einsetzt oder anderen Stoff. Und selbst wenn es gesichert Glyphosat wäre, muss Mosanto oder Bayer überhaupt nichts damit zu tun haben.
    ADAMA (israelische Unternehmen) stellt selbst Herbizide her und vertreibt diese. Daher eher naheliegend, dass sie es dort beziehen.
    Und wenn sie es extern holen, dann eher aus China, da es dort wesentlich billiger ist.

  • Auszug aus der SZ.


    "Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass die israelischen Flugzeuge im Süden Syriens und in den grenznahen Regionen in Libanon tonnenweise Glyphosat versprühten.

    In Syrien sind nach Angaben der Behörden 70 Dörfer betroffen, mit einer landwirtschaftlichen Fläche von 480 Hektar, was einer ebenso großen Zahl an Fußballfeldern entspricht. Auf den Feldern wächst nichts mehr: kein Weizen, keine Auberginen, keine Linsen. Auch Olivenbäume sind betroffen, sie bekommen gelbe Blätter, viele sterben ganz ab.

    In Libanon spricht Landwirtschaftsminister Nizar Hany von einem Schaden von 800 Millionen US-Dollar. Ausgelöst durch das Versprühen von Glyphosat, das auch vom deutschen Bayer-Konzern hergestellt und vertrieben wird. „Dieses Herbizid zerstört alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird: 30- bis 50-mal so hoch wie die übliche Dosis“, sagt Landwirtschaftsminister Hany. Das hätten Laboranalysen ergeben.

    Außerdem ist da das immer größer werdende Problem der Landnahme: Es gibt mittlerweile zehn israelische Militärbasen innerhalb von Syrien, dessen Regierung immer betont hat, keinerlei Konflikte mit den Nachbarn zu suchen. Es geht von Syrien bisher keine ernsthafte Gefahr für Israel aus, dennoch hält die israelische Armee immer mehr syrische Gebiete besetzt, greift regelmäßig an.

    Viele Felder, auf denen Glyphosat versprüht wurde, liegen direkt unterhalb eines Bergs, von dem aus die Israelis von Festungen aus die Gegend überwachen. Die Felder liegen leer und braun da. Die israelische Armee äußert sich auf Anfrage nicht zu dem Versprühen von Glyphosat."

    Hayel Alabdallah ist nicht nur Bauer, sondern auch der Mukthar der Region, der Dorfbürgermeister. Es ist ein Titel, der hier vererbt wird, schon der Vater und der Großvater hatten ihn. Fast jeden Tag klingele sein Handy, sagt Alabdallah, Nachbarn und Bauern der Region fragten ihn, was sie nun machen sollen. Wovon sie leben sollen. Alabdallah weiß es selbst nicht. Seine Ernte sei 3000 Dollar wert gewesen. Jetzt steht er vor dem Nichts. „Wir sind eine große Familie, hier leben mehrere Generationen im Haus, 29 Personen“, sagt er. Wenn sie aufs Klo wollen, müssen sie sich manchmal in einer Schlange anstellen.

    Alabdallah hätte sich auch etwas anderes vorstellen können, als Bauer und Bürgermeister zu werden, er hat an der Universität von Damaskus Geschichte studiert und dort auch Hebräisch gelernt. „Ich weiß, was sie essen, ich kenne ihre Lieder“, sagt er und schaut auf die Höhen des Golan ein paar Kilometer entfernt, die Israel 1967 von Syrien erobert und 1981 völkerrechtswidrig annektiert hat. „Es gibt den Plan, uns auch von hier zu vertreiben, das glaube ich. Sie machen uns das Leben schwer, bis wir gehen“, sagt Alabdallah. Das Versprühen von Pflanzengift sei ein wichtiger Teil dieser Strategie, glaubt er."

  • Im Artikel wird Bayer ganz schön viel unterstellt und vorgeworfen.

    Aber entscheidende Punkte:
    Mehrere NGOs werfen Bayer nun aber vor, in Libanon und Syrien mit der Lieferung von Glyphosat und weißem Phosphor zu einer „Politik der verbrannten Erde“ beizutragen.
    Belege dafür, dass das in Libanon und Syrien versprühte Glyphosat oder der weiße Phosphor tatsächlich von Bayer stammen, gibt es keine.
    Wir beliefern den Staat Israel weder mit Glyphosat noch mit weißem Phosphor“, sagt ein Bayer-Sprecher.

    Also einige haben Wut auf Bayer und werfen ihnen das vor. Dabei gibt es nicht einen Beweise. Nur Vermutung, das Bayer großer Glyphosat-Vertreiber ist.
    Aber wie ich bereits oben erwähnt habe, ist es wahrscheinlicher, dass Israel das Glyphosat über ADAMA bezieht oder in China einkauft.
    Aber nicht natürlich nicht ausgeschlossen, dass sie es über Bayer beziehen. Zumindest Monsanto hat nachweislich an Israel geliefert, aber vor 2018.

  • Kleiner Tipp: Zur Bayer Bayer AG geht's hier Lang -> Bayer Aktie

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)