• Denen von der CDU, der SPD und den Grünen geht es 0 um irgendwelche Gutachten oder darum wirklich recht zu haben. Die schrubben sich heute Abend alle nur einen darauf, dass sie es der Peto mal so richtig gezeigt haben.

    Und alleine die Angst die Bürger mitentscheiden zu lassen, wie es selbst ihre Bürgermeisterin vorgeschlagen hat, zeigt doch was für Gestalten das sind. Wie gesagt, es ging lediglich um eine Prüfung der Machbarkeit / Nachhaltigkeit, nicht um eine endgültige Entscheidung. Mit Fakten braucht man heute kaum noch einem Politiker kommen. Dann müsste man sich eventuell einen Fehler eingestehen.

    Rein theoretisch brauchst du da auch nur noch pro Partei eine Person hinsetzen. Der "Fraktionszwang" lässt eh keine abweichenden Meinungen mehr zu.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Hat/hatte der F.C nicht ein ähnliches Problem im Grüngürtel? Scheint nicht zwingend an Bayer 04 zu liegen...

    Wir schlugen Juuuuuve,Baaarceloona und die Tüüürken sowieso...Liveeerpool und ManUnited, und in Glaaasgow war'n wir schon...

  • Allgemein wird es verdammt schwer den Campus auch an einem anderen Ort zu realisieren.
    Erstmal muss man Fläche in der Größe finden und erwerben. Dann muss lokale Politik das unterstützen. Dann muss das ganze geplant werden.
    Dann muss es mit Umwelt- und Baubestimmung vereinbar sein. Allein so eine große Fläche zu finden in Deutschland ist sehr schwer.
    Und in der Zeit kann genauso wie in Monheim Regierungswechsel stattfinden und man steht vor dem gleichen Problem.
    Oder es kommen neue Bestimmung, Auflagen oder Gutachten.

    Daher war der Standort Monheim optimal. Das Gelände gehörte einem schon und Peto (absolute Mehrheit) unterstützte das Projekt.
    Evtl. muss man Projekt Campus in der Form komplett verwerfen, wenn es in Leverkusen selbst keine geeignete Fläche gibt.

    Da Carro und Rolfes immer noch öffentlich das Projekt bewerben, wird es denke keine andere Möglichkeit geben.

  • Darüber hinaus gibt es ja auch noch den SV Bergisch Gladbach 09, der in diesem Jahr auch aufgestiegen ist und ab dieser Saison Regionalliga West spielt. Natürlich zieht der in Bergisch Gladbach ggf. nicht so viele Leute an wie den "FC", aber ein paar Lokalmatadoren werden gemäß den Motto "Support your local club" Samstag Mittag um 14 Uhr eher zum Heimspiel von Bergisch Gladbach in der Regionalliga fahren anstatt die paar KM weiter um 15:30 Uhr in der BayArena.

    Den Verein interessiert in der Stadt niemanden! Alles verstrahlte FC-Fratzen. Ich arbeite punktuell dagegen an.

  • Brauchen wir den Campus zwingend? Was bringt er uns wirklich? Sprechen wir hier von einem Campus der etwas haben soll, was die Konkurrenz nicht hat? Der uns irgendwie besonders machen würde? Oder ist das mehr aus der Kategorie"das braucht man heute einfach" ggf. auch um gewisse Regularien zu erfüllen? Oder heisst "hochmoderner Campus" am Ende das gleiche wie "hochmoderne Arena"?

    Wir schlugen Juuuuuve,Baaarceloona und die Tüüürken sowieso...Liveeerpool und ManUnited, und in Glaaasgow war'n wir schon...

  • Brauchen wir den Campus zwingend? Was bringt er uns wirklich? Sprechen wir hier von einem Campus der etwas haben soll, was die Konkurrenz nicht hat? Der uns irgendwie besonders machen würde? Oder ist das mehr aus der Kategorie"das braucht man heute einfach" ggf. auch um gewisse Regularien zu erfüllen? Oder heisst "hochmoderner Campus" am Ende das gleiche wie "hochmoderne Arena"?

    Unsere derzeitigen Trainingsplätze werden durch den Autobahnausbau wegfallen. Das ist umunkehrbar.

    Klar kann man die Trainingspätze weiterhin auf drölfzig Standorte verteilen, aber sinnvoll ist das nicht.


    Passt aber auch einfach zu deutlschland, dass sich kategorisch in den Abgrund manövriert. Im Fussball werden wir so weiter hinter England, Frankreich und Spanien zurückfallen.

    Aber dafür haben wir Brachland, dass wir als Naherholungsfläche bezeichnen.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Unsere derzeitigen Trainingsplätze werden durch den Autobahnausbau wegfallen. Das ist umunkehrbar.

    Klar kann man die Trainingspätze weiterhin auf drölfzig Standorte verteilen, aber sinnvoll ist das nicht.


    Passt aber auch einfach zu deutlschland, dass sich kategorisch in den Abgrund manövriert. Im Fussball werden wir so weiter hinter England, Frankreich und Spanien zurückfallen.

    Aber dafür haben wir Brachland, dass wir als Naherholungsfläche bezeichnen.

    das war mir nicht bewusst, dass das definitiv und umunkehrbar der Fall sein wird.

    Wir schlugen Juuuuuve,Baaarceloona und die Tüüürken sowieso...Liveeerpool und ManUnited, und in Glaaasgow war'n wir schon...

  • Brauchen wir den Campus zwingend? Was bringt er uns wirklich? Sprechen wir hier von einem Campus der etwas haben soll, was die Konkurrenz nicht hat? Der uns irgendwie besonders machen würde? Oder ist das mehr aus der Kategorie"das braucht man heute einfach" ggf. auch um gewisse Regularien zu erfüllen? Oder heisst "hochmoderner Campus" am Ende das gleiche wie "hochmoderne Arena"?

    Es ist halt blöd, wenn man Jugendarbeit auf großer Fläche verteilt hat.
    A-Jugend spielt im Stadtteil X und B-Jugend im Stadtteil Y.
    Es vereinfacht einfach alles an einen Standort zu haben. Grade Kommunikation untereinander. Trainer X und Y sehen sich jeden Tag und tauschen sich aus. Spieler können spontan zwischen Teams switchen.
    Mehr Plätze, gibt es auch kaum zeitliche Kollision.
    Zudem leben die Spieler auch dort. Alles unter einem Dach. Keine Wohnungssuche, keine Anreise. Direkt vor Wohnung ist Fußballplatz.

    Anscheinend wurde in Leverkusen keine Fläche an einem zusammenhängenden Standort für neuen Campus gefunden.

    Und natürlich lockt das junge Spieler an. Moderner Campus, gute Jugendarbeit, moderne Wohnungen. Je besser die Bedingungen, umso eher kann man Spieler überzeugen. Das die Arbeit Jugendförderung dadurch besser wird, steht ohnehin außer Frage.

    Ich habe nicht das Gefühl, dass man Monheimer CDU, SPD und Grüne noch umstimmen kann. Der Druck in letzten Monaten war enorm und dennoch standhaft geblieben.
    Angeblich wurden alle Flächen in Leverkusen geprüft.
    Aber evtl. wird Stadt Leverkusen jetzt Bemühungen wieder aufnehmen und bei Standortsuche helfen.
    Würde mich aber nicht wundern, wenn es tatsächlich keine Fläche dafür geben sollte.

  • Es scheint in diesem Land noch nicht einmal möglich zu sein, eine Fläche für einen Sportplatz genehmigt zu bekommen. Dem FC geht es ja ähnlich. Wir leben in einem Museum und können froh sein, dass das Bayer-Werk schon steht. Vor wenigen Tagen habe ich ein Interview mit Martin Herrenknecht gesehen. Der sagte, heute sei es in Deutschland unmöglich, so ein Unternehmen aufzubauen, wie er es aufgebaut hat. Ich befürchte, er hat Recht.

  • Es scheint in diesem Land noch nicht einmal möglich zu sein, eine Fläche für einen Sportplatz genehmigt zu bekommen. Dem FC geht es ja ähnlich. Wir leben in einem Museum und können froh sein, dass das Bayer-Werk schon steht. Vor wenigen Tagen habe ich ein Interview mit Martin Herrenknecht gesehen. Der sagte, heute sei es in Deutschland unmöglich, so ein Unternehmen aufzubauen, wie er es aufgebaut hat. Ich befürchte, er hat Recht.

    .. das ist doch auch polemnischer Quatsch, zumal in Monheim just vor wenigen Monaten ein neuer Sportplätz eröffnet wurde! Aber ja, bei Großprojketen sieht es natürlich anders aus!

  • So sehr ich einen Campus befürworte, ist die Aussage mit dem Sportplatz absolut fehl am Platz und bestärkt nur die Kritiker.

    Das Projekt ist zurecht schwierig und daher wäre das Planverfahren wichtig gewesen. Denn dort wären Fragen beantwortet worden, ob und wenn ja wie das Projekt genehmigt werden könnte.

    Der Standort am Laacher Hof hätte nicht genehmigt werden können. Der jetzt diskutierte Standort vielleicht.

  • ... die sollen doch aber nicht am Campus wohnen?! Zentrale Anlaufstelle bzw. das Internat für die Jugendlichen soll doch zukünftig das Haus der Talente werden! Und das enstetsht unabhängig vom Campus!

    Die Fläche in Monheim wurde ja ursprünglich für einen Gesamt-Bedarf von 30 ha und 12,5 Fußballplätze ausgewählt. Mittlerweile liegt man beim aktuellen Konzept als Kompromiss bei "nur" noch rund 14 ha und 10,5 Plätzen. Unter Umständen könnte man es mit den reduzierteren Anforderungen noch einmal bei einer der bis jetzt ausgeschlossenen Flächen versuchen, siehe auch Standortnalyse

    Ansonsten wird es wohl den einen zentralen Campus in dieser Größe nicht geben ...

    Edited once, last by bewapo (July 16, 2026 at 8:13 AM).

  • Also eigentlich ist alles gesagt, nur noch nicht von allen. Irgendwann muss man seinen Frieden damit schließen und einen anderen Weg finden und gehen.

    „Die AfD ist eine Partei der Niedertracht. Es ist falsch dort Mitglied zu sein oder sie zu wählen. Jemand, der dies tut ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Mitglieder freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches wollen und tun”

  • Dass hier davon gesprochen wird, dass das gestern „gelebte Demokratie“ ist lässt mich noch sprachloser zurück, als die Entscheidung selbst.

    1. Es fand eine Wahl statt, in der das ein Kernthema war. Es war aber eine Wahl, keine Abstimmung zu dem Thema. Bedeutet, dass es bestimmt CDU-Wähler gibt, die für den Campus sind und PETO-Wähler die dagegen sind.

    2. Hier wird entschieden, weil man dagegen ist. Man lässt sich nicht auf Argumente und entsprechende Gutachten (und im Zweifel in dem Fall auch dem realen Bürgerwillen - Themenbezogene Bürgerbefragung - ein). Man verweigert sogar ein Verfahren, in dem alles neutral und ohne politische Brille geprüft würde. Ist das Demokratie?

    3. Von der Politik (gewählten Volksvertretern) erwarte ich immer das Beste rauszuholen. Das Beste für die Gesamtheit unter Nutzung des „großen Bildes“. Wenn die Entscheidung dann unter ergebnisoffener Abwägung aller Faktoren nachvollziehbar negativ ausfällt, dann ist das okay und die Politik ist ihrer Aufgabe nachgekommen. Aber hier die Frage: Ist das hier der Fall?

    Am Ende des Tages bin ich bei der Thematik unschlüssig zwischen „zieht alles aus Monheim ab und klappt das Buch vollumfassend zu“ oder „setzt den ein 24m hohes vollautomatisiertes Archiv dahin“ (sorry, ein wenig Emotion von mir). Und natürlich hat Bayer auch Fehler gemacht. Die jetzt laufende Informationskampagne hätte viel früher laufen müssen. Das muss man Bayer leider vorwerfen. Trotzdem, von „gelebter Demokratie“ in diesem Zusammenhang zu sprechen kommt nicht mit meiner Idee von Demokratie überein.

  • Was war es denn dann? Denn Demokratie bedeutet u.a. auch: Wer die Mehrheit hat gewinnt! Fundamental Opposition ist nicht verboten und es gibt auch keine Regel auf welcher inhaltlichen Basis Mehrheiten gebildet werden können! Und wenn die Wähler der Meinung sind, ihre gewählten Vertreter haben keine gute Arbeit geleistet dann werden sie beim nächsten Mal abgewählt!