Kuriose/erschreckende Fussballmeldungen aus aller Welt

  • Hincapie betet auch immer auf den Knieen vor jedem Spiel - wo fängt es dann an und wo hört es auf?

    Da hast du Recht, das ist ja auch das große Thema.

    Für mich hört es da auf, wo es "belehrend" für andere ist und nicht nur für sich als eigenes ritual dient.
    Also vor Anpiff für sich kurz zu beten, finde ich nicht schlimm. Wer aber beim Torjubel Gesten macht die einer Strömung etc. zuzuordnen ist, also "Werbung" für eine Religion oder Sekte machen sollen, gehen aus meiner Sicht absolut nicht.

    Aber klar, wann hört das eine auf, wann fängt das andere "schlimmere" an.
    Um so etwas zu vermeiden, müsste man theoreitsch jedwede religiöse/politische Geste/Shirts etc. verbieten.
    Auch nicht gerade das wahre.

  • Hincapie betet auch immer auf den Knien vor jedem Spiel - wo fängt es dann an und wo hört es auf?

    Gefühlt 80% aller Südamerikaner machen nach guten Aktionen dieses angedeutete Kreuz (hat sicher einen Namen).
    Das und Beten vor dem Spiel ist doch in dieser Thematik gar kein Vergleich.

    Ganz egal was ich davon halte, würde ich jetzt nicht auf die Idee kommen, das auch nur ansatzweise kritisch zu sehen.
    Wenn Sie sich dadurch besser fühlen oder es ihnen hilft...wer bin ich darüber urteilen zu wollen?

    Wenn sich aber ein Fußballer, der schon wiederholt durch...ich verallgemeinere mal...homophobe und diskriminierende Inhalte in sozialen Medien aufgefallen ist, die Bühne des Fußballs zu Nutzen macht um für Organisationen zu werben die solche Inhalte verbreiten, geht das ein paar Schritte zu weit.

    Und um bei meinem Punkt vom Ausgangspost zu bleiben...ein muslimischer Spieler, der durch solche Aktionen auffällt und in Verbindung gebracht wird zu Organisationen die gezielt an Schulen junge, leicht beeinflussbare Menschen sucht um Werbung für den Islam zu machen, würde medial ein ganz anderes Echo bekommen als ein Nmecha.


    Aber solange ein "ich bin Christ, liebe alle und Diskriminiere nicht...und so" seine Aktionen relativiert, scheint alles in Ordnung zu sein.

    »Kranplätze müssen verdichtet sein«

  • Was sind denn "radikale Christen"?

    Sprengen die sich auch in die Luft?

    Nein, die erschießen aber gerne auch mal anders denkende.

    In den USA z.B., die dort massiv aufrüsten und politisch aktiv sind und alles "verteufeln" was nicht der Bibel entspricht, oder in Norwegen 2011 durch Breivik. Sollte eigentlich beides jedem bekannt sein.
    Auch in manchen Afrikanischen Ländern gibt es krasse radikale Strömungen die Minderheiten verfolgen (und töten).

    Der Radikale Islamismus ist weltweit wohl (deutlich) größer, heißt aber nicht, dass man nicht radikale christliche Strömungen ebenfalls benennen und unterbinden sollte.

    Und Schwups, haben wir hier eine Politik-Diskussion.
    Es geht nicht immer nur darum "wer ist schlimmer". sondern eher "Wie kann man egal welcher Richtung, radikale Strömungen unterbinden".

  • Was sind denn "radikale Christen"?

    Sprengen die sich auch in die Luft?

    Nö, aber die machen z. B. Drohanrufe bei Ärzten, die Abtreibungen durchführen, belästigen Frauen (tw. auch handgreiflich), die sich den Kliniken nähern, etc. Und die "Army of God" sorgte wohl schon für den einen oder anderen Todesfall. Aber, um Deine Frage zu beantworten, von Selbstmordattentätern habe ich noch nichts gelesen.

  • Find das Thema generell super schwierig. Während manche Länder religiöse Zeichen in Ihren Flaggen tragen und sich auch mit der Religion identifizieren, fühlen sich bei uns zu Lande schon manche getriggert, wenn bspw. ein christliches Zeichen an der Wand einer solchen Einrichtung hängt. Hier (nicht im Forum, allgemein) gibt es wieder zu viele Meinungstreiber, die meinen bestimmen zu können was richtig und was falsch ist. Würde mir aber einfach mehr Akzeptanz und Respekt wünschen, egal welcher und ob man einer Religion angehört, getreu dem Motto "leben und leben lassen". Solange es keinem körperlich, wie seelisch schadet würde ich den Ball einfach flach halten.

  • Find das Thema generell super schwierig. Während manche Länder religiöse Zeichen in Ihren Flaggen tragen und sich auch mit der Religion identifizieren, fühlen sich bei uns zu Lande schon manche getriggert, wenn bspw. ein christliches Zeichen an der Wand einer solchen Einrichtung hängt. Hier (nicht im Forum, allgemein) gibt es wieder zu viele Meinungstreiber, die meinen bestimmen zu können was richtig und was falsch ist. Würde mir aber einfach mehr Akzeptanz und Respekt wünschen, egal welcher und ob man einer Religion angehört, getreu dem Motto "leben und leben lassen". Solange es keinem körperlich, wie seelisch schadet würde ich den Ball einfach flach halten.

    Das Thema ist super schwierig, weil man nicht beim Thema bleibt. Viel whataboutsm. Weil es Menschen gibt, die dann dann auf andere zeigen, um das Thema zu relativieren. Es geht doch bei dem Thema nicht um Gläubige (egal ob Christ oder Moslem) die kurz in den Himmel schauen. Oder ne Kette mit Kreuz, Davidstern oder Halbmond tragen. Bei dem Thema Nmecha geht es um so Gruppen (evangelikale Netzwerke) wie "Ballers in God" oder "Fußball mit Visionen" die Fußball missbrauchen. Sieht man auch jetzt. Viele Beiträge ohne jeglichen Bezug zur eigentlichen "Problematik".

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Am Ende hört die persönliche Religionsfreiheit da auf, wo sie andere einschränkt.

    Und da ist es völlig egal, ob es radikale Christen, Muslime oder Spaghettimonsteranhänger sind.
    Und ganz offensichtlich schränkt Nmechas Gläubigkeit andere Menschen in der Ausübung ihrer persönlichen Freiheit ein.

    Friedliches beten hat noch keinem weh getan. (Behaupte ich mal)

    14.04.2024 :LEV2
    DEUTSCHER FUSSBALLMEISTER, SVB :LEV3