• Die Grünen drucken also weiter fleißig Papier, für was eigentlich? (nur so nebenbei, aber wird wahrscheinlich wieder persönlich eingesammelt und recycelt)

    Dieser Vorgang zeigt für mich einmal mehr, warum viele schlicht keinen Bock mehr auf diese Politik haben. Die Kompromissbereitschaft ist inzwischen gleich Null, egal wo. Ein Unternehmen, um nichts anderes geht es hier, kann machen was es will, einen "Kompromiss" wird es nur zu den Bedingungen der Parteien geben. Diese wiederum haben keine Ahnung vom Thema Wirtschaft, sonst hätten wir nicht diese riesigen Probleme im Land. Alles wird über Monate diskutiert und am Ende passiert nichts.

    Eine hervorragende Perspektive, die bundespolitisch jeden Tag vorgelebt wird. Die Kommentare der betreffenden Monheimer Politiker im Social Media Bereich sprechen für sich und reichen teilweise an die Spitze der Stumpf ist Trumpf Reihe der AfD ran.

  • Sehr merkwürdig. Dieses Zitat "Bayer Leverkusen ist Spitzenreiter im Merchandising" wird in der Kurzanalyse verwendet, aber in der ausführlichen Betrachtung gibt das keine Zahl und keine Kennziffer wider.

    Angemerkt wird, dass die Zahlen auch diese Saiosn hoch waren, davor durch die Decke gingen. Durch die Meisterschaft auch einfach zu erklären. Ich selbst mag nicht die Referenz sein, aber ich hab wirklich jeden Mist zur Meisterschaft gekauft. Ich kann es ja mal durchkalkulieren, aber in den letzten 2 Jahren habe ich min. das 10 fache ausgegeben, als in den 27 Jahren zuvor akkumuliert.

    Bei mir genauso.

  • Primat der Politik.

    Nein, ich habe bewusst Primat der Demokratie geschrieben.

    Es ist nicht "einfach so", dass die Politik entscheidende und vorrangige Gestaltungsmacht hat. Ihr ist diese Macht vom Volk gegeben (Primat der Demokratie!) und es sollte daher selbstverständlich sein, dass keine "Kompromisse" mit Unternehmen eingegangen werden müssen, sondern die Spielregeln von den Parteien vorgegeben werden, die vom Volk gewählt wurden.

    Die Parteien haben Wahlkampf damit gemacht, den Campus zu verhindern und wurden von Menschen gewählt, die gegen den Campus sind - weil sie den Bayer nicht mögen, Vögel beobachten wollen oder was auch immer. Sich jetzt darüber zu echauffieren, dass die gewählten Parteien nicht einknicken, ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis.

    Einmal editiert, zuletzt von akotula (1. Juni 2026 um 08:47)

  • Nein, ich habe bewusst Primat der Demokratie geschrieben.

    Es ist nicht "einfach so", dass die Politik entscheidende und vorrangige Gestaltungsmacht hat. Ihr ist diese Macht vom Volk gegeben (Primat der Demokratie!) und es sollte daher selbstverständlich sein, dass keine "Kompromisse" mit Unternehmen eingegangen werden müssen, sondern die Spielregeln von den Parteien vorgegeben werden, die vom Volk gewählt wurden.

    Die Parteien haben Wahlkampf damit gemacht, den Campus zu verhindern und wurden von Menschen gewählt, die gegen den Campus sind - weil sie den Bayer nicht mögen, Vögel beobachten wollen oder was auch immer. Sich jetzt darüber zu echauffieren, dass die gewählten Parteien nicht einknicken, ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis.

    Du verkürzt Wahlergebnisse auf ein Thema. In Monheim spielten andere Punkte eine mindestens so große Rolle. Zum Beispiel Schuldenkrise. Marina. Mack-Pyramide. Außer den 1000 Anwohnern und den Grünen hat kein Mensch sich gegen den Campus positioniert

  • Du verkürzt Wahlergebnisse auf ein Thema. In Monheim spielten andere Punkte eine mindestens so große Rolle. Zum Beispiel Schuldenkrise. Marina. Mack-Pyramide. Außer den 1000 Anwohnern und den Grünen hat kein Mensch sich gegen den Campus positioniert

    Was spielt das für eine Rolle? Die Parteien haben sich in dieser Frage klar positioniert. Es ist doch unerheblich, ob sie sich in anderen Fragen wie auch immer positioniert haben. Wer die jetzt Regierenden gewählt hat, musste oder durfte (je nach eigener Meinung) davon ausgehen, dass der Campus verhindert wird. Ich sehe nicht, was es daran zu kritisieren gibt.

  • Zu kritisieren gäbe es, diese Art von Wahlkampf zu betreiben um sich wählen zu lassen und anschließend voreingenommen Entscheidungen zu treffen.

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  • Zu kritisieren gäbe es, diese Art von Wahlkampf zu betreiben um sich wählen zu lassen und anschließend voreingenommen Entscheidungen zu treffen.

    ... andere nennen das schlicht Wahlversprechen halten! Und wieso voreingenommen, die Bedenken an dem Projekt lagen bzw. liegen doch schon lange auf dem Tisch!

    Einmal editiert, zuletzt von bewapo (1. Juni 2026 um 10:10)

  • Voreingenommen insofern, als dass die Entscheidung ja bereits steht, egal was der Bayer auf den Tisch legt. Da wird als Stadtrat ja nicht mehr in der Sache entschieden, in Form eines neuen Entwurfes.

    Ich kritisiere nicht das HALTEN des Wahlversprechens, sondern das GEBEN des Wahlversprechens.

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  • Voreingenommen insofern, als dass die Entscheidung ja bereits steht, egal was der Bayer auf den Tisch legt. Da wird als Stadtrat ja nicht mehr in der Sache entschieden, in Form eines neuen Entwurfes.

    Ich kritisiere nicht das HALTEN des Wahlversprechens, sondern das GEBEN des Wahlversprechens.

    Worin besteht denn Deine Kritik? Es ist doch in Ordnung, wenn man keinen Campus will. Keinen kleinen, keinen großen, keinen mit Naturschutz. Einfach gar nicht. Das war das Wahlversprechen und das wurde gewählt. Tatsächlich braucht es, wenn man konsequent ist, auch keine neuen Entwürfe mehr.

  • Voreingenommen insofern, als dass die Entscheidung ja bereits steht, egal was der Bayer auf den Tisch legt. Da wird als Stadtrat ja nicht mehr in der Sache entschieden, in Form eines neuen Entwurfes.

    Ich kritisiere nicht das HALTEN des Wahlversprechens, sondern das GEBEN des Wahlversprechens.

    Das kannst du natürlich gerne kritisieren, geht aber auch mE. an der Realität vorbei! Denn genau zu diesem Zeitpunk waren die Kritik und Bedenken bzw. die Ablenhnung zu dem Projekt formuliert bzw. die Positionen hatten sich schon klar heraus gebildet! Selbst im eigenen Gutachten ist die Fläche eigentlich nicht geeignet, bzw. der Verlust des sog. Grünzuges ist hier als Ausschußgrund ausgewiesen!

  • Um meinen Standpunkt nochmal zu verdeutlichen folgendes, stark übertriebenes Beispiel: Nehmen wir an, der Bayer bietet der Stadt Monheim als Gegenleistung für die Genehmigung des Campus jährlich 10 Mio. Euro in die Stadtkasse, für wohltätige Zwecke. Als Stadtrat sitzt du dann da und entscheidest (vielleicht noch mit Fraktionszwang) dagegen, weil du dein Wahlversprechen halten musst, entgegen den Interessen der Stadt.

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  • Um meinen Standpunkt nochmal zu verdeutlichen folgendes, stark übertriebenes Beispiel: Nehmen wir an, der Bayer bietet der Stadt Monheim als Gegenleistung für die Genehmigung des Campus jährlich 10 Mio. Euro in die Stadtkasse, für wohltätige Zwecke. Als Stadtrat sitzt du dann da und entscheidest (vielleicht noch mit Fraktionszwang) dagegen, weil du dein Wahlversprechen halten musst, entgegen den Interessen der Stadt.

    Ja, wenn sich die Gegebenheiten (massiv) ändern, kann man seine Meinung ändern und das begründen. Und vernunftbegabte Wähler würden das verstehen. Und ich glaube auch durchaus, dass der Stadtrat das machen würde.

    Aber das ist doch gar nicht der Fall. Für jemanden mit der Sichtweise ‚kein Campus‘ ist das Angebot (‚ok dann ein kleiner Campus‘) doch kein Angebot, sondern eine Frechheit.

  • Um meinen Standpunkt nochmal zu verdeutlichen folgendes, stark übertriebenes Beispiel: Nehmen wir an, der Bayer bietet der Stadt Monheim als Gegenleistung für die Genehmigung des Campus jährlich 10 Mio. Euro in die Stadtkasse, für wohltätige Zwecke. Als Stadtrat sitzt du dann da und entscheidest (vielleicht noch mit Fraktionszwang) dagegen, weil du dein Wahlversprechen halten musst, entgegen den Interessen der Stadt.

    Für so etwas gibt es dann Bürgerbegehren. Kann auch von einer parlament. Mehrheit in der Kommune herbeigeführt werden, nennt sich dann Ratsbegehren. Wäre auch sehr schnell umsetzbar.

    So könnte man auf Grundlage geänderter Gegebenheiten die Bevölkerung direkt befragen. Es enststehen so und so viele neue Jobs, bringt ca. das an Euro ind die Stadtkasse jedes Jahr, dafür der Campus etwas kleiner. Dafür oder dagegen. Einfache Sache, vor allem auf kommunaler Ebene ein super Werkzeug, da es einer gewissen Politik(er)verdrossenheit entgegenwirken kann und das zu Entscheidende die Menschen direkt vor Ort betrifft.

    C. Streich: "Ich habe zwar einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher. Ich bin ein Mensch, der einen Pass hat, in dem deutsch drin steht"
    Möge die Macht mit Bayer04 sein!

  • Für so etwas gibt es dann Bürgerbegehren. Kann auch von einer parlament. Mehrheit in der Kommune herbeigeführt werden, nennt sich dann Ratsbegehren. Wäre auch sehr schnell umsetzbar.

    So könnte man auf Grundlage geänderter Gegebenheiten die Bevölkerung direkt befragen. Es enststehen so und so viele neue Jobs, bringt ca. das an Euro ind die Stadtkasse jedes Jahr, dafür der Campus etwas kleiner. Dafür oder dagegen. Einfache Sache, vor allem auf kommunaler Ebene ein super Werkzeug, da es einer gewissen Politik(er)verdrossenheit entgegenwirken kann und das zu Entscheidende die Menschen direkt vor Ort betrifft.

    Im Forum hieß es. In diesem Fall sei ein Bürgerbegehren gar nicht zulässig?

  • OK, ich versteh euren Standpunkt. Trotzdem würde ich als Stadtrat deutlich machen, wofür ich einstehe, es aber vermeiden Versprechen abzugeben. Man weiß nie, wann einem das um die Ohren fliegt.

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  • Worin besteht denn Deine Kritik? Es ist doch in Ordnung, wenn man keinen Campus will. Keinen kleinen, keinen großen, keinen mit Naturschutz. Einfach gar nicht. Das war das Wahlversprechen und das wurde gewählt. Tatsächlich braucht es, wenn man konsequent ist, auch keine neuen Entwürfe mehr.

    Dann hätte der Stadtrat nicht die Tür offen halten sollen.

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!