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    Vielleicht hat man ja aus den Fehlern gelernt? - Aktuell ist die vom Kanzler angestoßene "Stadtbild"-Debatte ja richtig heiß gelaufen. :levz1

    Bin da eher skeptisch. Die angesprochene Debatte zeigt aber exemplarisch, wie man einen (Neben) Satz in alle politischen Richtungen instrumentalisieren kann. Grundsätzlich diskutiert/lamentiert man ja hier eh gerne bis der Arzt kommt. Die Franzosen z.B. sind da ganz anders: da fliegen schnell die Pflastersteine, der Großmarkt wird gestürmt, das Gelände besetzt usw. Nicht dass ich sowas gutheißen möchte, aber in BlaBla ist Deutschland in sehr vielen Bereichen immer ganz vorne dabei. Ach so: ich hab die Petition als langjähriger Bayer 04-Fan/Unterstützer unterschrieben, mich aber auch von allen Newslettern etc. gleich wieder abgemeldet. No more comments.

  • Ich finde die Debatte zeigt halt exemplarisch wie investitionsfeindlich und bürokratisch Deutschland ist. Kein Wunder, dass die Investitionen zunehmend ins Ausland fließen. Aber naja noch kann man es sich ja anscheinend leisten darauf zu verzichten. Eine Lösung zwischen allen Beteiligten hinter verschlossenen Türen wäre die beste Option gewesen.

  • Bin da eher skeptisch. Die angesprochene Debatte zeigt aber exemplarisch, wie man einen (Neben) Satz in alle politischen Richtungen instrumentalisieren kann. Grundsätzlich diskutiert/lamentiert man ja hier eh gerne bis der Arzt kommt. Die Franzosen z.B. sind da ganz anders: da fliegen schnell die Pflastersteine, der Großmarkt wird gestürmt, das Gelände besetzt usw. Nicht dass ich sowas gutheißen möchte, aber in BlaBla ist Deutschland in sehr vielen Bereichen immer ganz vorne dabei. Ach so: ich hab die Petition als langjähriger Bayer 04-Fan/Unterstützer unterschrieben, mich aber auch von allen Newslettern etc. gleich wieder abgemeldet. No more comments.

    Absolut richtig, in unserer derzeitigen politischen Landschaft, werden Halbsätze und aus dem Kontext gerissene Passagen vom politischen Gegner gerne mal absichtlich "missverstanden", böswillig "interpretiert", skandalisiert

    und dann gemäß der jeweiligen Ideologie bis zum Erbrechen als "Sau" durchs Dorf getrieben.

    (Der da, der hat "Indianer" gesagt, der ist ganz klar ein Nazi.)

    Allerdings einen gewalttätigen, Steine werfenden Mob als ggf. bessere Alternative zum "Bla-Bla" anzuführen, ist im Sinne der Demokratie eher nicht sinnvoll.

    Ich habe natürlich verstanden, dass Du das so nicht gemacht und gemeint hast! :LEV6

  • Ich finde die Debatte zeigt halt exemplarisch wie investitionsfeindlich und bürokratisch Deutschland ist. Kein Wunder, dass die Investitionen zunehmend ins Ausland fließen. Aber naja noch kann man es sich ja anscheinend leisten darauf zu verzichten. Eine Lösung zwischen allen Beteiligten hinter verschlossenen Türen wäre die beste Option gewesen.

    Oh-oh! "Geheimdiplomatie" hinter verschlossenen Türen und der betroffene Bürger muss/"darf" das "von denn da oben" Entschiedene dann einfach "fressen". Jau, das ist sicher Futter für den sozialen Frieden und ein Beispiel für die so oft geforderte Bürgernähe... :levz1 :LEV18

  • Gibt es irgendein Großprojekt, das nicht umstritten ist?

  • Gibt es irgendein Großprojekt, das nicht umstritten ist?

    Mit Sicherheit wird sich IMMER und überall der eine oder andere Bedenkenträger Meinungsstark zu Wort melden. Dass das ohne Repressalien zu befürchten möglich ist, ist Zeichen einer funktionierenden Demokratie.

    Wer in Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine als "Krieg" benennt und dagegen friedlich demonstriert, landet im Gulag, verstirbt bei einem "Unfallereignis", oder verschwindet spurlos.

    Dann doch lieber argumentativ betriebener Streit. "Umstritten" ist nichts negatives und auch kein Schimpfwort. :levz1

  • Oh-oh! "Geheimdiplomatie" hinter verschlossenen Türen und der betroffene Bürger muss/"darf" das "von denn da oben" Entschiedene dann einfach "fressen". Jau, das ist sicher Futter für den sozialen Frieden und ein Beispiel für die so oft geforderte Bürgernähe... :levz1 :LEV18

    Woher weißt du eigentlich, dass grundsätzlich alle in Monheim gegen das Projekt sind. Es werden auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Etwas differenzierter darf man das Projekt schon betrachten.

  • Woher weißt du eigentlich, dass grundsätzlich alle in Monheim gegen das Projekt sind. Es werden auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Etwas differenzierter darf man das Projekt schon betrachten.

    Keiner weiß das. Außer den 3000, die da in der Nähe wohnen, interessiert das keinen. Demokratisch wäre, wenn man die Monheimer Bevölkerung abstimmen lassen würde. Stattdessen wird das sinnvolle und für Monheim vernünftige Projekt (mit einer Einstimmen Mehrheit (24 von 46) einfach abgeblasen

  • Woher weißt du eigentlich, dass grundsätzlich alle in Monheim gegen das Projekt sind. Es werden auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Etwas differenzierter darf man das Projekt schon betrachten.

    Alle hat, glaube ich, niemand behauptet. Doch vier Parteien repräsentieren dann doch schon einen großen Anteil des Bürgerwillens.

    Und Arbeitsplätze heiligen nicht alles. In nicht allzu ferner Zukunft wird es sowieso weniger geben und neue Konzepte sind gefragt.

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Keiner weiß das. Außer den 3000, die da in der Nähe wohnen, interessiert das keinen. Demokratisch wäre, wenn man die Monheimer Bevölkerung abstimmen lassen würde. Stattdessen wird das sinnvolle und für Monheim vernünftige Projekt (mit einer Einstimmen Mehrheit (24 von 46) einfach abgeblasen.

    Was ist daran undemokratisch?

  • Alle hat, glaube ich, niemand behauptet. Doch vier Parteien repräsentieren dann doch schon einen großen Anteil des Bürgerwillens.

    Und Arbeitsplätze heiligen nicht alles. In nicht allzu ferner Zukunft wird es sowieso weniger geben und neue Konzepte sind gefragt.

    Vier Parteien haben sich mit Ach und Krach gegen die "böse Macht" durchgesetzt.

    Das der Campus für die Wähler DER Grund war, wage ich zu bezweifeln.

    Ich finde es komplett irre, wie sich dort die CDU positioniert, samt Verschwörungstheorie zur Wahlfälschung (Reel auf FB am Wahltag).

    Kritisiert unentwegt die Schulden und angeblichen Verschwendungen, setzt den Campus aber auf Punkt 1 der Tagesordnung.

    Hier profilieren sich (mal wieder) namenlose Provinzpolitiker auf Kosten einer bekannten Größe.

    Wie soll man denn ordentliche Gespräche über Jahre führen, wenn nach einer Wahl alles egal ist?

    Am Ende des Tages führt man keinen Dialog mehr, sondern macht das, was man dem Gegner im Wahlkampf pausenlos (und sicher nicht unbegründet) vorgeworfen hat.

  • Weil man vorher über Jahre Gespräche geführt hat, die die politische Seite für beendet erklärt hat, bevor sie überhaupt offiziell im Amt ist!

    Quatsch, oben wurde gefordert die Bürger*0innen sollten über das Projekt abstimmen.

    Politik kann das Vorhaben auf den Weg bringen und auch wieder stoppen.

    Warum hinterfragt eigentlich niemand das schlechte Vorgehen von Bayer 04 in dem Projekt?

  • Quatsch, oben wurde gefordert die Bürger*0innen sollten über das Projekt abstimmen.

    Politik kann das Vorhaben auf den Weg bringen und auch wieder stoppen.

    Warum hinterfragt eigentlich niemand das schlechte Vorgehen von Bayer 04 in dem Projekt?

    Erstens ist das nicht die Aufgabe eines Fan Forums oder einer Petition

    Zweitens hat BayerO4 den Monheimern viele Gesprächsangebote gemacht, Vorteile aufgezeigt, die Monheimer Fußballvereine haben es unterstützt...Wurde aber alles von den Nein Sagen abgelehnt.

  • Erstens ist das nicht die Aufgabe eines Fan Forums oder einer Petition

    Zweitens hat BayerO4 den Monheimern viele Gesprächsangebote gemacht, Vorteile aufgezeigt, die Monheimer Fußballvereine haben es unterstützt...Wurde aber alles von den Nein Sagen abgelehnt.

    Gibt es denn Alternativen? Vielleicht nicht so gut aber immerhin eine Alternative?

    „Die AfD ist eine Partei der Niedertracht. Es ist falsch dort Mitglied zu sein oder sie zu wählen. Jemand, der dies tut ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Mitglieder freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches wollen und tun”

  • Das habe ich nicht gesagt. Aber direkte Demokratie wäre eine wahre demokratische Entscheidung. Das könnten die Befürworter mit einem Bürgerbegehren auf den Weg bringen.

    Es wurde von den Bürgern in Monheim ja abgestimmt. Per Wahlzettel. Offenbar hat der Programmpunkt "Campus nein danke" den politischen Umschwung erheblich beflügelt.

    Ein Bürgerbegehren in Form einer Art "Volksabstimmung" und dann fügt sich alles wie mehrheitlich gewünscht klingt ja nett, funktioniert so aber nicht wirklich.

    Stelle doch mal den gigantischen Autobahnausbau samt Küppersteger Monsterstelze zur Abstimmung. Da braucht man nicht viel Phantasie um zu erahnen, dass die Leverkusener Bürger mit großer Mehrheit diese städtebauliche Katastrophe abwählen würden. Und glaubt irgendwer, dass das Ausbauprojekt deshalb von den politischen Entscheidern abgespeckt oder gar abgeblasen würde?

    Ich nicht...

    Die große Unterschriftenaktion, also ein "Volksbegehren" mit Tausenden Unterschriften wollte eine Leverkusener Delegation in Berlin im Verkehskehrsministerium abgeben. Die Gruppe um unseren OB wurde nichtmal empfangen, sondern an der Rezeption abgefertigt wie dumme Schuljungen.

    Im Grunde ist die Stimmabgabe bei der Wahl die einzig relevante Abstimmungsmöglichkeit. Und da bleibt leider oft nur die Wahl des "kleinsten Übels".

  • Das ist mir zu viel Mutmaßung. Die Wahl wird sicherlich nicht in einem erheblichen Umfang durch dieses eine Projekt beeinflusst worden sein. Monheim hat ganz andere Baustellen.

    Der CDU Mann hat es in seinem peinlichen Video schon ziemlich früh genannt. Der Politik geht es in erster Linie darum, dass denen das Projekt zu wenig Geld in die Kassen spült. Wäre hier ordentlich was zu holen, wären Umwelt, Klima etc. für diesen Clown sicherlich keine Argumente mehr gewesen.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Erstens ist das nicht die Aufgabe eines Fan Forums oder einer Petition

    Das sehen verdammt viele offenbar anders.

    Petition am 31. Oktober 2025 erstellt

    (also gestern)

    Petitionsstarter: Frederik Terwesten

    Bayer 04 Fan aus Monheim am Rhein

    Zeichnungen heute, also nur einen Tag später um 18:20 Uhr: 4.760

    Sollte die Anzahl der Zeichnungen schon bald die 10.000er Marke knacken und in der Folge womöglich die Aufmerksamkeit der breiten (nicht nur?) bundesdeutschen Öffentlichkeit erregen, dann dürfte das sehr wohl Auswirkungen haben.

    Aber jetzt gibt es für 2 Stunden Wichtigeres.

    :LEV18

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Das sehe ich leider anders. Ich würde es mir in diesem Fall anders wünschen aber Petitionen, die einen Sportverein betreffen, sind höchst subjektiv. Die Unterzeichner bestehen doch hauptsächlich nur aus Fans, die ihren Verein unterstützen wollen, ohne sich überhaupt mit der Materie beschäftigt zu haben. Wie soll das ein Argument für eine Entscheidung sein, die nur eine kleine Kommune betrifft, womit die meisten Unterzeichner überhaupt nichts am Hut haben.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.