• Muss ich nur auf Google Maps ein bisschen scrollen, da finde ich Flächen zuhauf, die mit Sicherheit genauso Diskussionen auf den Plan rufen, wie die aktuelle Variante.

    Wenn die Welt doch nur so einfach wäre.....

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Ich bin froh, dass hier schon auf die Geoportale des Landes NRW hingewiesen wurde. Man kann auch das der Stadt Leverkusen nutzen. Google Maps ist dafür absolut ungeeignet, denn Google betrachtet nicht den...

    -Landerentwicklungsplan

    -Regionalplan

    -Landschaftsplan

    -Flächennutzungsplan

    -etc.

    Auch Topographie und Flächenverfügbarkeit bildet Google nicht ab.

  • Würdest du statt Google Maps das Geoportal des Landes NRW konsultieren und über die Grundkarte von Lev Layer der Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie der Gebiete besonderen ökologischen Interesses u.ä. legen, würdest du sehen, dass in Lev noch nicht mal einen geeigneten Raum für einen Tennisplatz gibt geschweige denn für ein großes Tainingszentrum.

    Was so alles schutzwürdig ist in Deutschland ist sowieso der größte Schwachsinn!

    Beispiel: Forum Leverkusen. Ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten, steht aber unter Schutz.

    Beispiel 2: weil der Blick in Richtung Kölner Dom gestört wäre, kann man in K kein Hochhaus bauen.

    Beispiel 3: Windräder

    Da fass ich mir an den Kopp und es wundert mich nicht, dass Deutschland auf allen Ebenen abgehängt wird.

  • Richtung Steinbüchel/Mathildenhof/Meckhofen gibt es ja auch noch jede Menge Felder etc.

    Keine Ahnung wem die alle gehören und was man da darauf bauen dürfte - aber rein was den Platz angeht müsste da genügend vorhanden sein…

    Das ist schon von der Topographie her schwierig, da sehr hügelig. Aber das wird aus Umweltsicht (Klima etc.) (zurecht) nix werden.

    Der Klügere kippt nach!

  • Zwischen Monheim, Hitdorf, Rheindorf und Reusrath, rund um die dort liegenden Seen ist auch Platz.

    Zum Thema Umweltschutz noch: sage nicht, dass das unwichtig ist. Aber irgendwo muss man da auch Abstriche machen. Den Mensch in Leverkusen schützt ja auch niemand vorm Ausbau der Autobahnen etc.

  • Wie gesagt, dass hier wäre die Traumlösung:

    Das TSV Gelände wird platt gemacht und für die benötigten Parkplätze verwendet. Zum Ausgleich bekommt der TSV die Fläche des Stadtparks (zwischen Realschule und Calevornia) oder das Gelände auf dem dieser Schotterplatz auf der anderen Dhünn-Seite steht, was kein Verlust wäre, da der jetzige Stadtpark Leverkusen ohnehin absolut schäbig ist.

    Nach Fertigstellung der A1-Brücke wird der Parkplatz auf dem ehemaligen TSV-Gelände dann in einen neuen (schönen) Stadtpark umgewandelt.

    Bayer 04 könnte die alten Trainingsplätze an der BayArena weitestgehend behalten

    Das wäre nebenbei mal eine gute Gelegenheit diese schreckliche Gegend rundum den Stadtpark neu zu gestalten.

    Win-Win-Win für alle

    Einmal editiert, zuletzt von nezzy (30. Oktober 2025 um 12:43)

  • Zum Ausgleich bekommt der TSV die Fläche des Stadtparks (zwischen Realschule und Calevornia) oder das Gelände auf dem dieser Schotterplatz auf der anderen Dhünn-Seite steht, was kein Verlust wäre, da der jetzige Stadtpark Leverkusen ohnehin absolut schäbig ist.

    Landschaftsschutzgebiet, Dhünn inklusive Deiche sogar Naturschutzgebiet.

  • Klar, wär besser, alles platt zu machen.

    Wer braucht schon Natur o. Bäume.

    Müsste man mal n paar Fachkräfte aus dem Amazonasgebiet holen. Die wissen, wie mit Wäldern umzugehen ist.

    Der Klügere kippt nach!

  • Die Frechheit siegt.. Monheim profitiert von der Bayer AG und will Bayer verbieten, auf dem eigenen Grund und Boden direkt gegenüber dem Bayer Campus zu bauen.

    Mit Frechheit hat das sehr wenig zu tun, sondern mit Umwelt- und Klimaschutz, sowie mit den berechtigten Einwänden der Anwohner. Die Freiflächen in dem Gebiet werden u. a. von Zugvögeln genutzt und auch für Standorttiere (Fasan, Rebhuhn, Feldhase) sind sie nicht unbedeutend.

    Dass das von Parteien politisch ausgeschlachtet wird, ist logisch und legitim. Die Wählermehrheit entscheidet in einer Demokratie und das ist gut so.

    Eigentum und Grundbesitz verpflichten. Daher kann nicht einfach jeder auf seinem Grundstück machen was er will. Es wäre fatal, wenn Kapital die Oberhand behielte und die Rechte dritter mit Füßen getreten werden könnten.

    Die Bayer AG besitzt viele Liegenschaften und hat den Bürgern darauf Jahrzehnte lang Giftmüll vor die Türe gekippt. Eine Chemieabfall-Verbrennungsanlage steht in Bürrig und verpestet die Luft. Immer wieder gibt es Rheinalarm wegen eingeleiteter, kritischer Abwasserbestandteile. U.s.w....

    Da darf man auch mal erwarten, dass Grundstücke im Eigentum der Bayer AG sozusagen als Ausgleichsflächen unbebaut oder lediglich geringfügig genutzt bleiben.

    Außerdem hätte ich erwartet, dass die Fußball GmbH sich zusammen mit der Stadt Leverkusen sehr wehement gegen den oberirdischen Ausbau der Stelze engagiert.

    Das hätte ein ganz anderes Standing ergeben, blieb komplett aus, trotz der abzusehenden Folgen für das Stadion-Umfeld. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Bayer AG will den schnellen Ausbau, egal welche Folgen das für die Bürger in den betreffenden Stadtteilen hat.

    Offensichtlich hat man wie üblich darauf gesetzt, dass wenn Bayer ruft, alle zucken.

    In Monheim ist das wohl mal schief gelaufen und jetzt ist das Jammern groß.

    Insofern mal ein Lehrstück für einen Konzern, der meint alles durchdrücken zu können, was im eigenen Interesse steht. Alibimaßnahen a la "Greenwashing" inklusive.

    Sucht die Schuldigen am Dilemma für Bayer 04 also nicht bei der Monheimer Bürgerschaft, sondern im Chempark bei der Bayer AG.

  • Klar, wär besser, alles platt zu machen.

    Wer braucht schon Natur o. Bäume.

    Müsste man mal n paar Fachkräfte aus dem Amazonasgebiet holen. Die wissen, wie mit Wäldern umzugehen ist.

    "HALT STOP... Das bleibt alles so, wie es ist, und es wird sich hier nix dran rütteln!"

    Ein Traum wurde wahr: Deutscher Meister SVB!

  • Nett verpackt aber im Prinzip ist das einfach nur die deutsche Mentalität. Von Grund auf gegen alles und jeden zu sein und überall aber nicht bei mir. Gegen einen Spielplatz, Schwimmbad, Rastplatz etc. wäre genau so Sturm gelaufen worden. Deshalb tritt dieses Land auch auf der Stelle, weil es an der Bürokratie scheitert.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Nett verpackt aber im Prinzip ist das einfach nur die deutsche Mentalität. Von Grund auf gegen alles und jeden zu sein und überall aber nicht bei mir. Gegen einen Spielplatz, Schwimmbad, Rastplatz etc. wäre genau so Sturm gelaufen worden. Deshalb tritt dieses Land auch auf der Stelle, weil es an der Bürokratie scheitert.

    ich habe nichts "verpackt" sondern meine Wahrnehmung um die Umstände geschildert, die zum Dilemma mit der Monsterstelze geführt haben, die der Verein nun beklagt, aber selber mitverschuldet hat.

    Dass sich die Monheimer Anwohner gegen das gigantische Großmannsprojekt erfolgreich gewehrt haben, hat nichts mit Bürokratie, sondern mit gelebter Demokratie zu tun.

    Wem es in diesem Land zuviel Demokratie gibt, der hat jederzeit die Wahl auszuwandern und sich ein "besseres", genehmeres Land zu suchen.

    Ansonsten ist eines natürlich nicht zu leugnen: Die inländische und auch noch zusätzliche EU-Bürokratie sind ein extremer Hemmschuh. Da muss dringend im großen Stil abgebaut werden. Das wird uns von der Politik ja stets versprochen, aber gehalten wird nichts davon.

  • ich habe nichts "verpackt" sondern meine Wahrnehmung um die Umstände geschildert, die zum Dilemma mit der Monsterstelze geführt haben, die der Verein nun beklagt, aber selber mitverschuldet hat.

    Dass sich die Monheimer Anwohner gegen das gigantische Großmannsprojekt erfolgreich gewehrt haben, hat nichts mit Bürokratie, sondern mit gelebter Demokratie zu tun.

    Wem es in diesem Land zuviel Demokratie gibt, der hat jederzeit die Wahl auszuwandern und sich ein "besseres", genehmeres Land zu suchen.

    Ansonsten ist eines natürlich nicht zu leugnen: Die inländische und auch noch zusätzliche EU-Bürokratie sind ein extremer Hemmschuh. Da muss dringend im großen Stil abgebaut werden. Das wird uns von der Politik ja stets versprochen, aber gehalten wird nichts davon.

    Du verdrehst hier einiges. Es hängt an der Bürokratie. Ohne Bürokratie müsste hier gar keine demokratische Entscheidung getroffen werden. Dann hätte der Grundeigentümer das Recht sein Grundstück zu bebauen. Hier in Deutschland läuft das aber anders. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, als wir nur unser Haus durch einen kleinen Anbau erweitern wollten.

    Wo liegt das Problem hier? Es liegt scheinbar eine Baugenehmigung für gewerbliche Einrichtungen der Bayer AG vor aber gegen einen Campus wird sich gewährt? Das ist doch total lächerlich. Für dich ist es zwar die böse Bayer AG aber dich will ich mal sehen, wenn du vor Ewigkeiten Baugrund gekauft hättest, dessen Bebauung man dir jetzt untersagen will.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.