Tun sie ja auch. Unausweichlich.
Politik Treffpunkt (NUR HIER ÜBER POLITIK SCHREIBEN)
-
-
-
das sollten auch die Rentner mittragen
Pah! Hättest du wohl gerne ...

-
Klar sollten wir das.
-
Pah! Hättest du wohl gerne ...

Oder man lässt es den freien Markt regeln.
-
Deutschland wird sich bei derzeitiger Entwicklung vom Wohlstand verabschieden müssen und das sollten auch die Rentner mittragen.
nö , wir haben doch soviele neue Fachkräfte und genug Single-Frauen die ja mal jetzt richtig arbeiten können...ausserdem darf die Jugend mal richtig schaffen und nicht nur rumlabern......
passt schon ....
bleibt zwar für diese Generation nichts übrig aber scheissdrauf ... nach mir die Sinnflut

-
Dabei irritiert mich immer wieder, wie einige Verantwortliche uns entweder für dumm verkaufen wollen oder unser Rentensystem gar nicht kennen. Wenn man immer wieder hört, "man muss auch darüber nachdenken, dass zukünftig diejenigen vielleicht weniger Rente bekommen, die kürzer eingezahlt haben", dann frage ich mich, inwieweit das System mit den Rentenpunkten verstanden wurde. Es berücksichtigt genau die Faktoren Zeit und Einkommenshöhe. Und da der Preis für die Punkte jedes Jahr steigt, erwerben bei gleicher eingezahlten Menge diejenigen höhere Rentenansprüche, die diesen Betrag gleichmäßiger auf längere Zeit eingezahlt haben, als diejenigen, die später begonnen haben aber dafür mehr verdient haben.
So weit alles völlig richtig.
Den entscheidenden Krisenbeschleuniger der Rentenversicherung hingegen hat zumindest in meinem Beisein noch niemand öffentlich benannt.Ein erheblicher Teil der Finanzierungslücke des Rentensystems entsteht nämlich dadurch (und wird wahrscheinlich genau deshalb nie kommuniziert), dass bei Rentenerhöhungen eben nicht nur die Renten steigen, sondern im gleichen Umfang auch der Rentenanspruch aller aktuell in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert Beschäftigten.
Werden also z.B. die Renten 2026 wie angekündigt um 3,7% erhöht, dann bekommt ein Eckrentner statt der jetzigen Bruttorente von € 1.835,55 einen Zuschlag von € 67,95, macht ab 1.7.2026 (überwiesen am letzten Werktag des Monats) Brutto € 1904,50.
(Ja doch, wo immer man die 1904-Vorlage zugespielt bekommt, muss man sie auch reinmachen.) ☺️Gleichzeitig steigt ein nach z.B. 15 Beitragsjahren eines Versicherten im Alter von Mitte/Ende 30 Jahren von der DR berechneter Rentenanspruch nicht nur von z.B. € 750 um 27,75 auf € 777,75, sondern alle bereits erworbenen wie auch alle zukünftig noch zu erwerbenden Rentenpunkte werden in gleicher Höhe um 3,7% angepasst. Des weiteren alle Rentenpunkte in Höhe jeder zukünftig erfolgenden Rentenerhöhung, gleich ob Rentenbezug aller Rentner oder Rentenanspruch aller pflichtversichert Beschäftigten.
Je weiter die Zeit also fortschreitet, desto mehr wird das Problem nicht durch Rentenempfänger, sondern durch pflichtversichert Beschäftigte verschärft, weil deren Löhne und die damit verknüpften Rentenansprüche durchschnittlich viel stärker steigen, als die Renten.Tipp:
Wenn du eine Diskussion zu diesem Thema zur Explosion bringen möchtest, dann unterbreite diese Fakten.
Denn Politiker, die gewählt werden wollen, werden diese heißen Kartoffeln niemals in den Mund nehmen. -
Aber sie könnten irgendeinen Zusatzfaktor einbauen, der Rentenpunkte noch stärker an den Zeitfaktor koppelt, ohne allerdings die langjährigen Einzahler zu entlasten, um es dann trotzdem als sozial zu verkaufen.
So geschieht es ja bei der Diskussion ums Ehegattensplitting aus. Man kann ja Argumente dagegen anführen, man sollte aber nicht so tun, als ob das zu irgendeiner Entlastung führen würde oder man Frauen damit einen Gefallen täte. Schon jetzt kann sich jedes Ehepaar für Steuerklassen 3/3 entscheiden, bzw. wird das per Dedault erstmal festgelegt, und man muss sich bewusst dagegen entscheiden, wenn man es nicht will. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
-
Der bekannte Ökonom Marcel Fratscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hat doch auch mal ein Pflichtjahr für Rentner ins Spiel gebracht. Hier wäre sogar der Einsatz für kleinere Tätigkeiten an der Front denkbar. Dies könnte - bin selber Rentner - das Rentenproblem vielleicht sogar nachhaltig lösen. Manchmal muss man auch etwas größer denken, diese kleinlich Meckerei von Jung und Alt bringt uns auch nicht weiter.
-
Der provoziert gerne. Bis zu meiner Rente dauert es zwar noch so um die 10 Jahre, aber mit 20 Monaten Zivildienst habe ich schon einen langen sozialen und für den Staat vergleichsweise kostengünstigen Dienst geleistet, habe mir aber keinerlei militärischen Kenntnisse angeeignet.
Und die heutigen und kommenden Rentner haben doch fast alle, sofern nicht als untauglich gemustert, ihren Dienst, ob nun militärisch oder zivil, geleistet.
Hofreiter darf das ja gerne machen, wenn er möchte, ich nicht.
-
Naja, vielleicht will er diesmal gar nicht provozieren, sondern hat mal richtig nachgedacht. In den frühen Siebzigern ( ich Anfang 20) kamen sechs Beschäftigte ( nix work-live-balance) auf einen Rentner. Nun sind es grob zwei. Da muss sich doch was drehen lassen, war vielleicht sein Gedanke. Wird aber schwierig, wir Rentner kleben halt auch am Leben. Wenn ich die Massen von 75 plus sehe, die in bunten Ballon Trainingsanzügen durch den Wald laufen, habe ich wenig Hoffnung.
-
-
Aus seiner Sicht vielleicht logisch, aber halt nicht fair, und trägt nur weiter zur Spaltung bei. Und damit dann am Ende provokativ.
-
Naja, gleichzeitig wird man aber auch als Gesellschaft immer produktiver. Es wird eine ordentliche Delle bei den Babyboomern geben, aber ich sehe das prinzipiell schon zu wuppen. Es müsste halt nur mehr beim Thema Bildung passieren und Innovationskraft muss gefördert werden. Übrigens ist es im Kapitalismus völlig bescheuert, Kapital so zu schützen, wie es viele Länder machen. Innovationen entstehen vor allem im Kapitalismus durch das Versprechen auf höhere Gewinne. Wenn ich aber die Sau fett werden lasse und ihr das Essen nicht verknappe, wird sie niemals aufstehen und sich ne andere Futterstelle erschließen. So hat Deutschland z.B. die Automobilbranche so lange verhätschelt, bis sie irgendwann krepieren wird, weil sie einfach null innovativ war und es auch nicht sein musste.
Letztendlich muss nur Arbeit besser bezahlt werden, schon kann auch die Rente auf sicheren Beinen stehen. Solange aber immer mehr Arbeit zu Kapital abfliest, gibt es Probleme. In Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, akkumuliert sich das Kapital immer mehr auf einzelne Personen oder Konzerne.
Oder anders gesagt: Als Gesellschaft sind wir produktiv genug, um ausreichend Geld (oder besser gesagt: die Grundbedürfnisse + paar Extras) zu erwirtschaften. Es ist halt nur nicht sozialverträglich verteilt, deswegen fliegt uns alles (Fluchtbewegungen, Klimakatastrophe, Verlust hochwertiger Arbeitsplätze usw.) zeitnah um die Ohren.
Da wird auch längeres Arbeiten oder ein zynisches Zusatz-Pflichtjahr nichts bringen. Es sei denn, man will das alte Menschen einfach nur früh sterben, weil sie entweder einfach umfallen oder suizidär wären. Halte ich beides für völlig inhuman und nicht akzeptabel.
Wird gruselig werden...
-
Der bekannte Ökonom Marcel Fratscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hat doch auch mal ein Pflichtjahr für Rentner ins Spiel gebracht.
Dafür, dass der Herr ein "bekannter Ökonom" sein möchte, ist er aber entweder oberpeinlich schlecht informiert, und/oder hat ein katastrophal schlechtes Gedächtnis, denn mit dem Zeitraum zwischen dem 21.7.1956 und dem 1.7.2011 weiß er ja augenscheinlich überhaupt nichts anzufangen.
Naja, vielleicht will er diesmal gar nicht provozieren, sondern hat mal richtig nachgedacht.
Finde problemlos den "Denk"
fehler dieses "feinen" Herrn: Die beiden oben genannten Datumsangaben werden nicht nur ausnahmslos jedem Rentner, sondern darüber hinaus auch jedem, der am 1.1.2011 älter war als 18 Jahre, sofort auf die Sprünge helfen. -
Marcel Fratzscher - Lieblingsökonom der Öffentlich-RechtlichenKein Ökonom kommt in ARD und ZDF so häufig und ausführlich zu Wort wie Marcel Fratzscher vom DIW. Den Redaktionen scheint zu gefallen, dass er häufig auf…www.cicero.deWarum Marcel Fratzscher noch die Öffentlichkeit bekommt die er bekommt weiß kein Mensch der sich regelmäßig mit seinen Prognosen beschäftigt.
-
Da reden Merz und Andere vom längeren Arbeiten und späteren Renteneintritt - wie viele schaffen das reguläre Eintrittsalter eigentlich heute schon nicht mehr ?
Und wer stell diese Alten eigentlich ggf noch ein ?
Politik an jeglicher Realität vorbei. -
Wenn ich bedenke, dass um die Jahrtausendwende etliche mit Mitte fünfzig in den Vorruhestand verabschiedet wurden und jetzt weiß ich mit 57 immer noch nicht, wie lange mir noch blüht. Ich sorge zwar für einen früheren Ruhestand vor, aber was ist früher?
Die Möglichkeit länger arbeiten zu können und dafür Anreize zu geben, finde ich gar nicht so verkehrt, aber de nDruck, der für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters gemacht wird, verbunden mit völlig unrealistischen Prognosen über den weiteren Anstieg der Lebenserwartung, finde ich auch daneben. Vor allem geht es bei dem Thema immer wieder um Grundsatzfragen, an dem sich die Koalition aufreibt.
-
Machen wir es doch so, wie mit der (neuen) Wehrpflicht: 😉🙃
Es müssen so viele über der Rentenaltersgrenze weiter arbeiten, bis man die Beitragssätze konstant halten kann.
Dazu können sich erstmal potentielle Rentner freiwillig melden.
Hat man dann nicht genug, wird gelost.
Das wäre doch mal Generationengerechtigkeit.😉 -
Am besten noch per Los
-
Tja links woke Tik-Tok Gehirne sind halt völlig Nutzlos, weder können sie arbeiten, noch irgendwas sinnvolles erfinden, nur rumschreien was die vorherigen Generationen alles falsch gemacht haben.
Komplette Zauberwaldfantasien der Zukunft... ja irgendwer wirds schon richten.
Dumm nur das der Wohlstand und Frieden den wir bisher hatten, von ALTEN WEISSEN MÄNNERN erschaffen wurde.
Dumm nur das sich der Rest der Welt einen scheiss darum kümmert , und auch jemals drum kümmern wird...
und ich als "Old White Man" sage scheiss auf die Generation, sind noch gut Steuern zu zahlen, sich abzubuckeln bis 75 und dann als letzten Ausweg in der Zukunft die neue Partei IDU zu wählen, die sie selber hier reingelassen haben.
Wir haben ja schliesslich eine DEMOKRATIE der Guten






-
Wieder auf Schnee unterwegs?
-
-