• Bin nicht aus Leverkusen und kenne mich da auch nicht so aus. Wenn Bayer da ein Gelände hat kann nicht das Trainingsgelände hin ?

    „Die AfD ist eine Partei der Niedertracht. Es ist falsch dort Mitglied zu sein oder sie zu wählen. Jemand, der dies tut ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Mitglieder freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches wollen und tun”

  • Du verdrehst hier einiges. Es hängt an der Bürokratie. Ohne Bürokratie müsste hier gar keine demokratische Entscheidung getroffen werden. Dann hätte der Grundeigentümer das Recht sein Grundstück zu bebauen. Hier in Deutschland läuft das aber anders. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, als wir nur unser Haus durch einen kleinen Anbau erweitern wollten.

    Wo liegt das Problem hier? Es liegt scheinbar eine Baugenehmigung für gewerbliche Einrichtungen der Bayer AG vor aber gegen einen Campus wird sich gewährt? Das ist doch total lächerlich. Für dich ist es zwar die böse Bayer AG aber dich will ich mal sehen, wenn du vor Ewigkeiten Baugrund gekauft hättest, dessen Bebauung man dir jetzt untersagen will.

    Es gibt einen sogenannten Aufstellungsplan aber keine Baugenehmigung.

    Das Problem liegt in der Verträglichkeit dieses überdimensionierten Megaprojektes. Der Verein hätte auch kein Problem gesehen, den Campus im Wasserschutzgebiet zu errichten, wie ursprünglich tatsächlich geplant. Das wurde natürlich auch nicht genehmigt. Es geht um die Bewertung der ökologischen Risiken und die sind nun mal ein hohes Gut!

    Und ich habe mit Baugenehmigungen auch schon meine speziellen Erfahrungen machen dürfen: Grundstück erworben. Plan eingereicht. Bauamt hatte keine Einwände, Gemeinderat im Eifeldörfchen hatte wegen angeblich "nicht ins Bild passender Bauweise" sein Veto eingelegt, sprich: Baugenehmigung verweigert. Bau konnte nicht erfolgen. Grundstück veräußert. Ende der Geschichte.

    Aber auch das hatte im Grunde nichts mit Bürokratie zu tun, sondern hier war es reine Unwilligkeit der großkopferten Gemeindehäuptlinge. Einer davon hatte nämlich auch ein Auge auf das Grundstück geworfen... So kann es einem ergehen, da machste nixx. :(

  • Es gibt einen sogenannten Aufstellungsplan aber keine Baugenehmigung.

    Das Problem liegt in der Verträglichkeit dieses überdimensionierten Megaprojektes. Der Verein hätte auch kein Problem gesehen, den Campus im Wasserschutzgebiet zu errichten, wie ursprünglich tatsächlich geplant. Das wurde natürlich auch nicht genehmigt. Es geht um die Bewertung der ökologischen Risiken und die sind nun mal ein hohes Gut!

    Und ich habe mit Baugenehmigungen auch schon meine speziellen Erfahrungen machen dürfen: Grundstück erworben. Plan eingereicht. Bauamt hatte keine Einwände, Gemeinderat im Eifeldörfchen hatte wegen angeblich "nicht ins Bild passender Bauweise" sein Veto eingelegt, sprich: Baugenehmigung verweigert. Bau konnte nicht erfolgen. Grundstück veräußert. Ende der Geschichte.

    Aber auch das hatte im Grunde nichts mit Bürokratie zu tun, sondern hier war es reine Unwilligkeit der großkopferten Gemeindehäuptlinge. Einer davon hatte nämlich auch ein Auge auf das Grundstück geworfen... So kann es einem ergehen, da machste nixx. :(

    Respekt, dass du trotzdem so gelassen damit umgehst. Seitdem habe ich echt die Nase voll von allem, was in Deutschland mit Genehmigungen zu tun hat.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Respekt, dass du trotzdem so gelassen damit umgehst. Seitdem habe ich echt die Nase voll von allem, was in Deutschland mit Genehmigungen zu tun hat.

    Damit hast Du vollkommen recht. Das ist oft ein absoluter Wahnsinn, wieviele unterbesetzte Ämter, überlastete Sachbearbeiter und bestellte Gutachter und Gegengutachter da Mitsprache haben und Einreden gelten machen können. Da wird geprüft, genehmigt, wieder verworfen. Kurz vor dem Ziel ändert sich dann die Gesetzteslage, die Voraussetzungen ändern sich und alles beginnt von vorne.

    Das kann sich über Jahre hinziehen.

    :LEV11

    Du kannst ja versuchen gegen den Entscheid zu klagen, wenn er Dir nicht passt. :LEV14

    Darüber gehst Du dann garantiert in die Privat-Insolvenz oder stirbst an Aktersschwäche vor der Urteilsverkündung über mehrere Instanzen (RIP). :LEV9

  • Sehe ich genauso. War doch eine vernünftige Diskussion. Wenn du einen Standpunkt nicht vertrittst, beeinträchtigt das ja nicht die Qualität der Diskussion an sich.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Es gibt einen sogenannten Aufstellungsplan aber keine Baugenehmigung.

    Das Problem liegt in der Verträglichkeit dieses überdimensionierten Megaprojektes. Der Verein hätte auch kein Problem gesehen, den Campus im Wasserschutzgebiet zu errichten, wie ursprünglich tatsächlich geplant. Das wurde natürlich auch nicht genehmigt. Es geht um die Bewertung der ökologischen Risiken und die sind nun mal ein hohes Gut!

    Und ich habe mit Baugenehmigungen auch schon meine speziellen Erfahrungen machen dürfen: Grundstück erworben. Plan eingereicht. Bauamt hatte keine Einwände, Gemeinderat im Eifeldörfchen hatte wegen angeblich "nicht ins Bild passender Bauweise" sein Veto eingelegt, sprich: Baugenehmigung verweigert. Bau konnte nicht erfolgen. Grundstück veräußert. Ende der Geschichte.

    Aber auch das hatte im Grunde nichts mit Bürokratie zu tun, sondern hier war es reine Unwilligkeit der großkopferten Gemeindehäuptlinge. Einer davon hatte nämlich auch ein Auge auf das Grundstück geworfen... So kann es einem ergehen, da machste nixx. :(

    Der Schwiegersohn des Ortsbürgermeisters bekommt sicherlich eher eine Genehmigung oder einen Dispens.

  • Der Vere

    Zwischen Monheim, Hitdorf, Rheindorf und Reusrath, rund um die dort liegenden Seen ist auch Platz.

    Zum Thema Umweltschutz noch: sage nicht, dass das unwichtig ist. Aber irgendwo muss man da auch Abstriche machen. Den Mensch in Leverkusen schützt ja auch niemand vorm Ausbau der Autobahnen etc.

    Der Verein verliert durch eine ökologische Katastrophen-Megastelze sein Trainingsgelände und darf jetzt auf seinem eigenen Grundstück in Monheim aus ökologischen Gründen keinen Kulturrasen anlegen.

  • Damit hast Du vollkommen recht. Das ist oft ein absoluter Wahnsinn, wieviele unterbesetzte Ämter, überlastete Sachbearbeiter und bestellte Gutachter und Gegengutachter da Mitsprache haben und Einreden gelten machen können. Da wird geprüft, genehmigt, wieder verworfen. Kurz vor dem Ziel ändert sich dann die Gesetzteslage, die Voraussetzungen ändern sich und alles beginnt von vorne.

    Das kann sich über Jahre hinziehen.

    :LEV11

    Du kannst ja versuchen gegen den Entscheid zu klagen, wenn er Dir nicht passt. :LEV14

    Darüber gehst Du dann garantiert in die Privat-Insolvenz oder stirbst an Aktersschwäche vor der Urteilsverkündung über mehrere Instanzen (RIP). :LEV9

    Nach meiner Erfahrung sind Ämter nicht unter-, sondern überbesetzt. Da fühlt man sich bedeutsamer, wenn man Probleme konstruiert und damit Arbeit im Amt schafft. "Merkwürdigerweise" werden aber dann, wenn die "richtigen" Personen Genehmigungen oder Befreiungen wollen, plötzlich alle Bedenken eingestampft. Habe ich schon bei Befreiungen von den Vorgaben des B-Plans erlebt. Der X bekam die Befreiung, der Y nicht. Man kennt sich, man hilft sich. So läuft das. Wer keinen kennt, dem hilft auch keiner.

  • Der Schwiegersohn des Ortsbürgermeisters bekommt sicherlich eher eine Genehmigung oder einen Dispens.

    Es reicht schon, wenn man der größte Gewerbesteuerzahler des Dorfes ist. Dann ist der Gemeinderat höchst entgegenkommend, gleichgültig ob der Baustil der geplanten Hütte ins Ortsbild passt. Ruck-zuck steht das Schwarzwaldhäuschen im Eifeldorf und der "Zugereiste" wundert sich. :| :LEV14

    Der Verein verliert durch eine ökologische Katastrophen-Megastelze sein Trainingsgelände und darf jetzt auf seinem eigenen Grundstück in Monheim aus ökologischen Gründen keinen Kulturrasen anlegen.

    Leider ist "Kulturrasen" alles andere als ökologisch wertvoll. Außerdem ist dort Hybridrasen und Kunstrasen vorgesehen und sogar überdachte Spielflächen. Das sind völlig tote, teils versiegelte Flächen. Hinzu kommt ein dauerhaft erhöhtes Verkehrsaufkommen.

    Die Megastelze ist eine absolute Vollkatastrophe für Leverkusen. Da hätten die Stadtoberen jede Unterstützung von der Bayer AG und der Fußball GmbH zur Verhinderung gebrauchen können. Das hätte ein ganz anderes Gewicht gehabt gegenüber der Landesregierung, der Autobahn GmbH und dem Bundesverkehrministerium.

    Das Gegenteil ist passiert, die Gründe sind bekannt und jetzt will man mit "Gewalt" in Monheim unterkommen, nachdem das Projekt im Wasserschutzgebiet am "Laacher Hof" natürlich nicht genehmigt wurde.

    Mit ein paar Greenwashing-Maßnahmen rund um das Megaprojekt glaubt man den Leuten Sand in die Augen streuen zu können. Hat offensichtlich nicht funktionert.

  • Die Petition für den Campus wird schon in kürzester Zeit die ursprüngliche Petition, die gegen den Campus mobilisiert hat, überholen!

    Danke für die Initiative, ein wichtiges Zeichen!!

    Habe auch gerade unterschrieben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich bei einer solchen Sache mitmache.

  • Habe auch gerade unterschrieben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich bei einer solchen Sache mitmache.

    Ich habe schon des öfteren Petitionen mitgezeichnet. Keine einzige hat wirklich Wirkung gezeigt, im Sinne von funktionierender Einflussnahme oder auch nur breiter Beachtung. Ein kleiner Placebo für' s eigene gute Gefühl, jau... das war es dann aber auch. :P Dabei sein ist alles.

    Petition dagegen vs Petition dafür, Petitionen für die Tonne. :LEV14