Umso wichtiger, dass da ein grüner Rasen, statt eines Bürogebäudes hinkommt
Wenn das mal so wäre: Ein großer Teil der geplanten Anlage wird aus Kunstrasen- und Hybridrasenflächen bestehen. Und auch Fußballrasenfelder sind ökologische "Todeszonen".
Ich wohne nicht in der betroffenen Region, kann aber jeden der von den Anwohnern gegen diese riesige, überdimensionierte Maßnahme vorgebrachten Einwand nachvollziehen.
Übrigens ist das ja nicht die einzige Bayer04- Baumaßnahme, die durch Versiegelung zur Vernichtung von relevanten Grünflächen führt.
Am Kurtekotten betreibt der Verein ebenso Flächenfraß mit Zündstoff-Potential.
Dort entsteht demnächst auf einer heideartigen Brachfläche eine Wohnanlage für Sportler. Auch dort "freuen" sich die Anwohner über die Maßnahme die zu weiterer Versiegelung und Zersiedelung von naturrelevanten Freiflächen führt sowie zu erhöhtem Autoverkehr in der bestehenden, angrenzenden Siedlung.
Hier im BayerAG-Devoten Leverkusen geht sowas ja eher leicht durch den abnickenden Stadtrat. In Monheim ist man da wohl (noch) nicht so unterwürfig.