Ein paar unangenehme Wahrheiten, die aber gerne und mit der prahlen Brust der Überzeugung negiert wird:
Erstmal, wie wird Politik definiert ? Politik ist ein System für das Zusammenleben in einer Gruppe, Gesellschaft usw. Das heißt, wenn Personen zusammen kommen, ist immer auch Politik im Spiel, auch im Fussball. Aktionen wie Respekt, kein Rassismus, kein Alkohol, keine Pyro usw. ist alles Politik. Das als Prolog.
Immer schon gab es Manipulationen auf allen Ebenen. Auch im Fussball ist Manipulation ein wichtiges Element, oder glaub irgendwer das die "mia san mia" Bayern heutzutage wirklich so Überflieger sind, das sie selbst namhafte Mannschaften mit hohen Siegen demütigen? Die Bayern fühlen sich übergroß, die Gegner extrem klein. Manipulation. Selbst auf die "neutralen" Schiedsrichter das das Auswirkungen. Man sieht wie stark die Manipulation ist, welche Berge die versetzen können.
Diese Manipulationen sind im Alltag, im politischen Alltag auch allgegenwärtig. Leitmedien wie der Springerkonzern, FAZ, Rheinische Post usw. zeigen, auf unterschiedlicher Ebene, wie die Manipulationen ablaufen. Verbrenner-Aus (welches es NIE gab), Heizhammer, Veggieday, der überfaule Bürgergeldempfänger, die armen Konzerne, der fette Überstaat der uns die Kohle aus den Taschen zieht usw. Alles Manipulationen. Wir (die Mehrheit) glauben an diese Fakenews. Fakten und Wahrheiten werden nicht akzeptiert, weil es nicht in das eingepflanzte Weltbild passen. Wir wünschen uns Politiker die ehrlich sind und das Richtige machen, aber gleichzeitig jagen wir diese vom Hof und bejubeln die Populisten, weil deren Antworten uns besser gefallen.
Es gibt genügend kluge Leute die jeden Tag versuchen die Wahrheit den Leuten zu vermitteln, gehört werden aber nur die, die laut und schrill sind, wir glauben eher einen Dieter Bohlen als einen Dr. Buchinger oder eines Dr. Quaschning Das Weltbild eines Dieter Nuhr ist mehr wert als die eines Volker Pispers. Wir halten "Neues aus der Anstalt" als links grün woken Quatsch, aber feiern Mario Barth.
Wir haben aus meiner Sicht eine Zeitenwende, das Alte ist aber noch sehr stark und will nicht weichen. Es hat viel Macht (Geld) und verteidigt trotz besseren Wissens (oder glaubt echt einer, das eine Diplom Chemikerin so viel Müll absondern kann ohne zu wissen das sie Müll absondert?) das Alte. Eigentlich sollte man das Neues begrüssen, der Kampf ist aber leider heftiger und schmutziger als es viele wahrhaben wollen.
Der Blick in den USA zeigt, was passiert wenn man dem Alten das Feld überlässt, weil man Angst hat vor dem Neuen.