Corona Virus - die Diskussion

  • Deiner „Logik“ zufolge, wäre ich also komplett unschuldig, wenn ich wissentlich einen Auftragsmörder beauftrage?

    Oder meinetwegen zu 100% gesichert ist, dass Marke XY Kinder ausbeutet und leiden lässt, ich aber weiterhin täglich deren Produkte kaufe?


    Natürlich hält der Konsument dieses kranke System am laufen und ist der Grund, wieso es diese Ausbeutung weiter gibt.

  • Ich habe leider aber auch Fleischesser erlebt, die verächtlich über Veganer/Vegetarier sprechen. Das finde ich dann aber doch etwas spooky. Da weiß ich dann nicht, ob nicht doch ein schlechtes Gewissen quält.

    Verächtlich sprechen... ist aber nicht dogmatisch den Menschen als Mensch ablehnen weil er Fleisch als Nahrung nutzt wie es Veganer machen.

    Das kommt viel viel häufiger vor. Das hat schon viel größere Auswirkungen. Wer beim Grillen dabei ist obwohl er kein Fleisch essen mag, bekommt hin und wieder einen Spruch aber das war es auch schon. Meist wird es akzeptiert, eingeplant und gut ist.

    Andersherum bist du bereits oft im kleinen Krieg.


    Mücken und andere Insekten haben keine Gefühle? Keine Qualen? Pflanzen kennen das nicht?

    Wo setzt Du die Grenze? Evolution, sofern diese noch anerkannt ist, zeigt auf, das es wichtig ist in der Nahrungskette alles zu Essen.

    Nur so entstand der Mensch und dessen Gehirnleistung. Erzähle doch mal einen Orka er solle die Leber eines Hai nicht fressen wollen sondern doch bitte das Plankton da futtern.


    Und komme bitte nicht damit an, das Fleisch ein Gesundheitsrisiko darstellt. Genau das ist es nicht. Zumindest nicht wenn bestimmte Voraussetzungen beachtet werden. Das trifft genauso für Pflanzen im übrigen zu. Gifte triffst du viel mehr auf Obst und Gemüse an oder in diesem. Dafür halt keine Hormone usw.


    Dazu kommt, die Pflanzen und das Obst was wir Essen ist nicht das was es vor 2 Millionen Jahren mal in der UrForm gab. Praktisch jede Pflanze auf dem Tisch ist gezüchtet. Also wenn dann bitte hochwertige rein natürliche Nahrungsergänzung gepaart mit Demeter /Bio Kost.

    Wer Wurst, jedes Fett zum Braten weg läßt (außer Kokosfett) und am besten sein Fleisch in Bio Qualität kauft, was auch Bio (zumindest EU Bio) ist, lebt recht gut. Für einen gesunden Stoffwechsel ist aber viel mehr nötig und nein, das sind nicht die Hauptprodukte von unserem Mutterkonzern hier.


    Was jedoch uns vom Tierwohl abbrachte. Nutztiere werden seit jeher gehalten um diese zu nutzen. Davor ging der Mensch Jagen und sammeln. Ein Wildtier sollte recht gut und gesund sein und meist in 99 % der Produkte bei Aldi & Co. vorzuziehen sein. Weil es einfach keine Zusatzstoffe, Hormonrückstände und industriell verarbeitet wurde. Was ist Dir also lieber? Das Du dich mit Essen vergiftest oder kein Tier sterben muss?

    Vermutlich beides. Ja, dann mußt du einen eigenen Garten haben der so groß ist, das er dich und deine Familie 365 Tage im Jahr versorgt.

    Aber du musst dann immer noch supplementieren. Und zwar kräftig. Zumindest wenn du nicht die lächerlichen deutschen Grenzwerte bei Nährstoffen und Vitaminen in Deutschland für voll nimmst.


    Der menschliche Körper braucht nun einmal Nahrung. Jedes Tier, jedes Insekt und jede Pflanze auf diesem Planeten ergeht es genauso. Und es ist fast immer s, das etwas dafür sterben muss. Das ist der Kreislauf auf dieser Kartoffelkugel. Wem dies nicht gefällt, kann versuchen anders zu leben. Aber die Natur hat sich dabei etwas gedacht. Nennt sich Trieb. Nahrungstrieb, Sexualtrieb usw.

    Der IQ der Menschen sinkt seit Anfang der 80er Jahre meßbar. Dies liegt besonders an dem fehlenden Nährstoffen und Vitaminen in unserer Nahrung.


    Zurück zum Orka. Es hat Gründe warum eine Gruppe dieser Meeresbewohner vor Süd Afrika nur noch die Leber des weißen Hai frißt. Nennt sich Nahrungsmangel. Finde mal eine Pflanze die eine Leber von einem Schwein oder Huhn in all den Nährstoffen gleich kommt. Mir ist nur Spirulina da bekannt was so im Ansatz dran käme und auch nur wenn du davon so 100g schluckst am Tag.


    Tierwohl ja, Bio, ja bitte. Aber es sich noch aussuchen können was man ißt?

    Nehme mal das Essen der Kita deines Kindes, gehe damit mal zu einem Labor und schau dir an was da genau drin ist. Also alle Werte und auch alle Gifte und anderes. Und dann rechne mal alles raus was da aus dem Fleisch kam. Du findest ganz schnell nichts mehr was nahrhaft war wenn du das so machst. Wohlgemerkt, wenn die Kita überhaupt noch rotes oder weißes Fleisch anbietet.


    Zurück zum Grillen. Wer veganes Fleisch oder Vegane Produkte kauft, sollte sich mal die Zutaten anschauen. Also alleine die Liste ist drei mal so lang wie bei einem Produkt mit Fleisch. Das sagt alles aus.

  • Mein persönlicher Standpunkt sieht auch so aus. Deshalb seit 25 Jahren kein Fleisch.

    Ich habe in diesen Jahren jedoch niemals versucht, Fleischesser zu bekehren oder ihnen das Steak verächtlich zu machen. Das sollte jeder schön mit dich selbst ausmachen. Dass die Tiere nicht freiwillig zum Schlachter gehen und die intensive Tiernutzhaltung kein Paradies für die Geschöpfe ist, sollte ja jedem klar sein. Der eine hat da ein Problem mit, der andere eben nicht.

    Eine Tendenz zu weniger Fleischkonsum ist gesamtgesellschaftlich zu erkennen. Und das ist aus gesundheits- und umweltaspektischen Gründen keine schlechte Entwicklung.

    Ich habe leider aber auch Fleischesser erlebt, die verächtlich über Veganer/Vegetarier sprechen. Das finde ich dann aber doch etwas spooky. Da weiß ich dann nicht, ob nicht doch ein schlechtes Gewissen quält.

    Zum einen hört das bei Fleisch nicht auf. Die Ei- und Milchindustrie sind deutlich schlimmer und Tiere leiden dort im Schnitt mehr.


    „Das sollte jeder mit sich ausmachen“ wäre ein berechtigter Einwand, wenn darunter nur die Person selbst leiden würde.

    Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.


    Ansonsten legitimierst du mit deiner Maxime auch die Ausbeutung von Arbeitskräften und deutlich schlimmeres.

    Du sagst ja selbst, dass die Tiere dies nicht freiwillig machen. Das ist doch die Interessensverletzung schlechthin und somit zu kritisieren.

    Vorallem, weil es komplett unnötig ist und purer Egoismus ist.

    Aktivismus muss immer laut sein und weh tun, ansonsten bringt er fast nichts.

  • Ich spreche von meiner individuellen Perspektive und nicht, welche Organisationen ich evtl. unterstütze oder welche Parteien ich wähle:

    Mein eigenes Handeln richte ich darauf aus. Ich maße mir aber nicht an, als Einzelperson einen Kampf gegen gesellschaftliche Zustände zu führen, die einfach so sind, wie sie sind: Fleisch gehört für die meisten Menschen in diesem Land auf den Speiseplan. Ich kann die Tiere nicht retten.

    Ich halte auch wenig vom Autoverkehr und den ganzen Begleitumständen für den öffentlichen Raum und bin persönlich mit Rad und ÖPNV unterwegs. Ich möchte und kann aber nicht jedem das Auto madig machen. Ein Kampf gegen Windmühlen. Das tue ich mir nicht an und würde zu trotzigen Gegenreaktionen führen.

  • Welche Relevanz haben Mücken an dieser Stelle?
    Pflanzen haben kein zentrales Nervensystem und kein Gehirn -> demnach fühlen sie keine Schmerzen. Sie reagieren allerdings darauf.
    Es würde evolutionär auch gar keinen Sinn ergeben, da Pflanzen ihren Standort nicht wechseln können.
    Aber was glaubst du eigentlich, was Tiere so fressen? Achja richtig, Pflanzen.

    Was fressen Tiere viel mehr als Menschen es je könnten? Pflanzen. Gern mal "Food Conversation Rate" googlen.
    Was schadet also Pflanzen, der Umwelt und Tieren deutlich mehr?
    Richtig, Tierprodukte.

    Was soll dieser Orca Unsinn? Ein Orca ist auf diese Nährstoffe angewiesen. Zusätzlich reflektiert er das eigene Handeln nicht UND er tötet auch nicht alleine in DE über 750 Millionen Landtiere unter den erbärmlichsten Bedingungen.
    Du bist kein Raubtier. Deine "Argumentation" ist höchstens auf dem Niveau eines Raubtieres (die sind nicht sonderlich clever)

    Woher du deine Nährstoffe erhälts ist völlig sekundär, hauptsache du erhälst sie. Fleisch hat kein Monopol auf einen einzigen Nährstoff.
    Im Schnitt leben Vegetarier und Veganer gesünder.

    Bio ist grundsätzlich besser, aber eben nur für den Menschen. Es ist kein Tierschutzlabel sondern eines für den Verbraucher.
    (siehe Anhang -> Ergebnisse einer Meta Studie aus 2023)
    Im Schnitt leiden Tiere nicht weniger unter "Bio".
    Über 20% aller Schweine und Rinder in DE sterben an Krankheit. Über 40% der Schlachtungen weisen Mängel bei der Betäubung auf.
    In DE herrscht flächendeckende Tierquälerei, das ist Fakt.

    Du musst SO oder SO supplementieren in Deutschland, da unsere Böden etliches an Nährstoffen nicht mehr oder deutlich zu gering enthalten.
    Das fängt bei Jod an, geht über Selen und es gäbe noch einige weitere zu nennen. Unsere Lebensmittel MÜSSEN hier angereichert werden.
    Mittlerweile erhalten die Tiere in der Nutztierhaltung dieses Supplemente -> heisst: Du nimmst diese über den Umweg des Tieres zu dir. Das ist also ein ziemliches Eigentor.

    Interessante These zum IQ...
    Es wird doch aber stetig mehr Fleisch konsumiert, demnach müsste der IQ doch steigen, wenn Fleisch so eine Nährstoffbombe wäre.
    Witzigerweise zeigen Studien, dass Vegetarier im Schnitt intelligenter sind als Mischköstler.

    Nur so entstand der Mensch und dessen Gehirnleistung

    Auch diese "Erkenntnis" ist ziemlich veraltet und nicht belegbar.
    Definitiv hat die Entdeckung des Feuers einen maßgeblichen Anteil daran. Denn dadurch erhielt man Zugang zu Süßgräsern (vorreiter des heutigen Getreides) und giftigen Wurzeln.
    Das Gehirn benötigt glucose... das ist in Fleisch sogut wie nicht enthalten.


    Nicht zuletzt ist der derzeitige Fleischkonsum der größte Naturzerstörer
    (Studie)

  • Ich wuede schon seit Jahren nicht mehr von Vegetariern mit missionierungsversuchen belästigt…


    Keine Ahnung, in welcher Welt ihr so lebt.


    PS: Mir ist durchaus bewusst, dass eine fleischlose Ernährung in vielerlei Hinsicht besser wäre.

  • Ich wuede schon seit Jahren nicht mehr von Vegetariern mit missionierungsversuchen belästigt…


    Keine Ahnung, in welcher Welt ihr so lebt.


    PS: Mir ist durchaus bewusst, dass eine fleischlose Ernährung in vielerlei Hinsicht besser wäre.

    Missionieren hat eine religiöse Konnotation. Tierleid (und andere negative Folgen) sind messbar und nachweislich existent.
    Diskreditiere also das Aufklären samt Faktenuntermalung nicht mit irgendwelchem religiösen Unsinn.


    Wir haben hier lediglich die Falschaussagen korrigiert und darüber diskutiert. Niemand hat hier irgendwem zu irgendetwas gezwungen.
    Was du mit der Erkenntnis aus den Fakten machst, bleibt ganz allein in deiner/deren Hand.
    Also soweit zustimmend, auch wenn der Begriff "missionieren" deplatziert ist.

  • Als Fleischesser kann ich sagen:


    Es gibt keinerlei vernünftige Begründung für Fleisch Konsum. Außer dass es schmeckt und man das halt schon immer so gemacht hat.


    Wer was anderes behauptet belügt sich ja selbst. Leider ist das manchmal aber nicht so einfach mit jahrzehntelangen Gewohnheiten zu brechen. Aber ich esse seit Jahren immer weniger Fleisch. Hoffe es irgendwann ganz aufhören zu können.


    Aber ja, zu nem Burger bei diversen Grill Partys kann ich immer noch nicht nein sagen.



    Aber auch ich kann die Aussage von Nordisch teilen. In meinem Umfeld gibt es mittlerweile mindestens 50% Vegetarier oder zumindest Pescetarier. Da wollte mich noch niemand umstimmen a la „militante Veganerin“.


    Als würde man als Fleischesser täglich von Vegetariern drangsaliert. So ein Quatsch. Gleiches Thema wie beim Gendern. Noch nie erlebt, dass jemand das vehement eingefordert hat. Macht halt jeder wie er es für richtig hält.

  • Hut ab vor soviel Selbstreflexion!

  • Danke. Hilft ja auch nicht sich selbst zu belügen. Auf der einen Seite streichel ich meinen Hund und auf der anderen Seite lass ich nen Kalb abschlachten für ein Wiener.


    Aber wie gesagt. Wenn man in den 90ern aufgewachsen ist, gab es halt bei Mama und Oma Fleisch. Und zum Fleisch gab es als Beilage Fleisch. Und Sonntag gab es immer noch mehr Fleisch :LEV14 :LEV7


    Das ist echt schwer das abzustellen , wenn das 30 Jahren in einem drin ist

  • Hat auch nichts mit dem Thema zutun aber ich wollte gerne mal ein tolles Zitronenkuchenrezept mit euch teilen:


    KOCHUTENSILIEN

    1 Rührschüssel

    Handrührgerät oder Küchenmaschine

    1 Zitronenreibe + Presse

    1 Kastenform + Backpapier 30 x 11 cm


    ZUTATEN

    250 g Butter Zimmertemperatur

    200 g Rohrzucker

    1 TL Vanilleextrakt

    4 Bio-Eier

    2 Bio-Zitronen unbehandelt

    280 g Mehl Weizen 405 oder Dinkel 630

    50 g geschälte und gemahlene Mandeln

    1 TL Backpulver gehäuft

    1 Prise Salz

    Für den Zuckerguss

    150 g Puderzucker

    2 EL Zitronensaft


    ANLEITUNGEN

    Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Die Butter in eine Rührschüssel geben. Zucker und Vanilleextrakt hinzufügen und alles mit dem Handrührgerät (oder in der Küchenmaschine) cremig aufschlagen.

    Nacheinander die Eier für jeweils 1 Minute unterrühren.

    Die beiden Zitronen heiß abwaschen, anschließend trocken reiben. Die Schale von beiden Zitronen mit der Reibe abreiben. Eine Zitronen auspressen. Zitronenschale und Saft unter die Butter-Ei-Mischung rühren.

    Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, 1 Prise Salz und 1 gehäuften TL Backpulver vermischen. Nur kurz unter die Butter-Ei-Mischung rühren, bis alle Zutaten gut miteinander vermischt sind.

    Eine Kastenform mit Butter einfetten und anschließend mit etwas Mehl bestäuben. Alternativ mit Backpapier auskleiden. Teig in die Form füllen und glatt streichen. In der Mitte des vorgeheizten Ofens 45-50 Min. backen. Kuchen ggf. mit Alufolie abdecken, falls er Gefahr läuft zu dunkel zu werden.

    Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen in den Teig pieken. Der Kuchen ist fertig wenn kein Teig mehr an dem Holzstäbchen kleben bleibt.

    Den Kuchen zunächst in der Form, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

    Für den Zuckerguss:

    Den Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft zu einem Zuckerguss verrühren und diesen über dem Kuchen verteilen. Vor dem Anschneiden fest werden lassen.


    Tipp: Der Kuchen schmeckt auch am nächsten und übernächsten Tag noch schön saftig. Alternativ kann er auch in Scheiben geschnitten eingefroren werden. Statt einem Kuchen lassen sich auch Muffins aus dem Teig backen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf ca. 18-20 Min.

  • Aber ein Tierquäler ist man definitiv, da man sich aktiv an Ausbeutung und unfassbarem Leid beteiligt und dieses kranke System am Leben erhält.

    Fleischessen ist halt nicht gleich Fleischessen. Da besteht schon ein großer Unterschied ob man lokale umweltgerechte Bauern unterstützt oder weltweite Billigprodukte finanziert.

    Das Hauptproblem am Fleischkonsum ist ja gar nicht mal das Tierwohl ansich, sondern die ganzen Ressourcen an Nahrung/Wasser welche für die Massentierhaltung verschwendet bzw. verbraucht werden. Bei weniger Fleischkonsum würde es kein weltweites Nahrungsproblem geben, wenn man allein bedenkt wie viel Getreide von Afrika nach Europa verschifft wird um unsere Massentierhaltung zu versorgen

    Aber wie gesagt. Wenn man in den 90ern aufgewachsen ist, gab es halt bei Mama und Oma Fleisch. Und zum Fleisch gab es als Beilage Fleisch. Und Sonntag gab es immer noch mehr Fleisch

    das Fleisch bei Oma und Opa kam aber in der Regel nicht aus so einer Massentierhaltung wie heute, sondern dürfte deutlich nachhaltiger gewesen sein. Auch gab es früher aus Kostengründen gar nicht so oft Fleisch wie oft behauptet wird.

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

    Edited once, last by BayerMania87 ().

  • Fügt sich relativ gut in das Thema ein.


    Zitat aus einer von vielen Studien dazu:
    Bei diesem Resultat bleibt einem das Ei im Hals stecken:

    Forschende der Universität Bern haben während zehn Monaten 150 Legehennen in der Schweiz regelmässig geröntgt, um die körperlichen Folgen ihrer Eierproduktion zu analysieren. Dabei sind sie zum Schluss gekommen, dass 97 Prozent der Tiere ein gebrochenes Brustbein hatten. Dies berichtet der «K-Tipp» in seiner aktuellen Ausgabe.

    Im Durchschnitt hatte jedes Huhn drei Knochenbrüche – bei einzelnen Tieren waren es sogar elf. Laut der Konsumentenzeitschrift ist das Problem nicht neu, die Resultate wiesen aber darauf hin, dass es grösser als bisher bekannt ist. So seien bei früheren Studien viele Brüche unentdeckt geblieben, weil die Knochen von den Forschenden nur abgetastet, nicht aber geröntgt wurden.


    Auch aus Bio-Haltung, da die Haltung dabei gar keine Rolle spielt. Die Tiere sind alle maßlos überzüchtet und leiden unter ihren bloßen Existenz.

  • Fleischessen ist halt nicht gleich Fleischessen. Da besteht schon ein großer Unterschied ob man lokale umweltgerechte Bauern unterstützt oder weltweite Billigprodukte finanziert.

    Das Hauptproblem am Fleischkonsum ist ja gar nicht mal das Tierwohl ansich, sondern die ganzen Ressourcen an Nahrung/Wasser welche für die Masssentierhaltung verschwendet bzw. verbraucht werden. Bei weniger Fleischkonsum würde es kein weltweites Nahrungsproblem geben, wenn man allein bedenkt wie viel Getreide von Afrika nach Europa verschifft wird um unsere Massentierhaltung zu versorgen

    Das ist Wunschdenken.
    Das Hauptproblem ist doch wohl das getötete Lebewesen, welches gegen seinen Willen getötet wurde.
    98% des Fleisches kommen in DE aus Massentierhaltung. Auch der "lokale" Bauer nutzt in fast allen Fällen völlig überzüchtete Tiere, welche unter ihren bloßen Existenz leiden -> Meta Studie aus 2023 (Bio Haltung vs konventionelle)


    • Fast 40% der Schweine leiden unter Krankheiten wie Lungenentzündungen oder Abszessen
    • 97% aller Legehennen haben ein gebrochenes Brustbein
    • Zwischen 23 und 39 Prozent der Kühe sind an schmerzhafter Lahmheit erkrankt

    Fazit: Tierleid in jeder Haltungsform

    Neben dem großen Leid der Tiere wird also deutlich: Ob konventionelle oder Bio-Haltung, ob Stall oder Auslauf ins Freie macht kaum einen Unterschied. Leider wird dieser Punkt in der öffentlichen Debatte kaum wahrgenommen. Dabei belegen auch wissenschaftliche Studien immer wieder: Kranke und verletzte Tiere gibt es in allen Haltungsformen, auf kleinen Bio-Höfen genauso wie in großen Tierfabriken. Denn ob Hühner, Schweine oder Kühe gesund sind, hängt nicht einfach davon ab, ob der Stall ein paar Zentimeter größer ist oder Stroh auf dem Boden liegt, sondern ganz entscheidend auch vom Stallmanagement der Landwirt:innen. Nutztierhaltung ist äußerst komplex und anspruchsvoll. Viele landwirtschaftliche Betriebe haben das Gesundheitsmanagement gut im Griff, während andere immer wieder Probleme mit kranken und verletzten Tieren haben – und zwar unabhängig von der Haltungsform oder der Betriebsgröße. Das Problem ist: Bisher gibt es keinerlei gesetzliche Vorgaben für Tierhalter:innen, dass sie ihre Tiere gesund halten müssen – weder in der ökologischen noch in der konventionellen Haltung.