Die Stimmzettel betreffs einer Beteiligung der Stadt Leverkusen an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 wurden den Leverkusener Haushalten zugestellt.
Postwendend kauen die Medien das Thema durch.
Vielerorts unverkennbar zum Zweck der infiltrierenden Einflussnahme auf die abstimmende Bevölkerung - also auf jeden von uns.
Brauchen wir diese mediale Bevormundung?
Ich sage klipp und klar:
Nein, und finde es ganz im Gegenteil anmaßend.
Denn hier geht es um weitaus mehr, als "nur" um eine Olympia-Bewerbung.
Angefangen mit Willi Holdorfs Goldmedaille im Zehnkampf und Wolfgang Reinhards Silbermedaille im Stabhochsprung bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio:
Leverkusens Olympioniken tragen den Ruf unserer Chemiestadt am Rhein schon wesentlich länger in die ganze Welt, als unsere "spätberufenen" Fußballer.
Angesichts der viele Jahrzehnte währenden Tradition unzähliger Bayer 04-Olympioniken und deren Erfolgsgeschichten sollte in diesem Forum, auch wenn es sich in der Hauptsache mit dem Bayer 04-Fußball beschäftigt, an der Thematik Interessierten die Möglichkeit geboten werden, bezüglich der aktuellen Frage der Olympiabewerbung verschiedene Standpunkte darzulegen, zu beleuchten, und zu diskutieren.
Denn dieses Forum entfaltet imho allen Unkenrufen zum Trotz eine meinungsbildende Kraft, welche durch die breite Streuung des Meinungsbildes seiner User mit Sicherheit mehr belastbare Substanz hervorbringt, als die eh viel zu große Schar medialer, insbesondere journalistischer Wiederkäuer.
Wie steht ihr zu diesem Thema?