User-Kommentare zu den Bayer04-Nachrichten


  • Jetzt muss ich mich tatsächlich doch nochmal einmischen. Laut Simon Rolfes hat sich am letzten Tag erst die Option einer Leihe ergeben (warum sagt er leider nicht) und man ist daraufhin in die Verhandlungen eingestiegen. Mit Rashica war man sich schnell einig, an Bremen hat man angeblich erstmal nur das Angebot einer reinen Leihe ohne Kaufoption oder -pflicht durchgegeben. Dass Werder damit nichts anfangen konnte, sollte jeder gewusst haben, denn davon haben sie gar nichts.

    :bayerapplaus Hi BigB! Die Legende lebt noch! :bayerapplaus

    Wenn Bremen so absolut gar nichts mit dem Bayer Angebot anfangen konnte - na dann hätten sie doch wohl einfach "Nein Danke" gesagt und die Nummer wäre schon am Mittag durch gewesen. Haben sie aber nicht. Im Gegenteil: Es hat sie so interessiert, dass sie bis 18 Uhr am Ball blieben, so dass man dann ja auch gemeinsam einen Deal gefunden hat, der allen zusagte. Leider zu spät, was natürlich schlecht ist. Aber so weltfremd kann der Ansatz von Bayer 04 dann am Ende ja nicht gewesen sein. Denn eine Einigung gab es ja nur mit uns und mit keinem anderen Verein. Und eine Leihe war es ja offenbar auch.

    Allzu realistisch scheinen die Bremer Vorstellungen für den Transfer dieses Spieler jedenfalls nicht gewesen zu sein. Denn sonst hätte ja irgend ein anderer zugegriffen und z.B. Leipzig nicht entnervt nach langem Hin- und Her das Verhandlungshandtuch geworfen.

    Für Leipzig wurde das berichtet. Von anderen Clubs weiss ich nichts. Offenbar hat sich ja letztendlich aber kein anderer so erfolgreich bemüht wie wir, denn nur wir waren in der Endphase noch im Rennen. Also sind sie entweder vorher abgesprungen oder waren angesichts der gestellten Forderungen nie interessiert.

    Ansonsten hat Baumann hat in Bremen ein ähnlich mieses Standing wie Völler hier und in dieser Posse hat sich niemand mit Ruhm bekleckert.

    Ja, keine Partei hat letztendlich ihr Ziel erreicht. Das war nix.

    1. Wieso ist Leverkusen erst am letzten Tag in die Verhandlungen eingestiegen?
    2. Was hat man in den vielen Wochen vorher gemacht, in denen Bosz Verstärkungen auf eben dieser Position gefordert hat?
    3. Wie sah am Ende die Lösung aus, auf die man sich geeinigt hat?
    4. Wer führt bei Bayer eigentlich diese Verhandlungen? Völler? Rolfes? Oder sind beide am Ende eh nur die Marionetten des Gesellschafterausschusses?

    Gute Fragen. Wird man vermutlich nie herausfinden. Zu 4.) kann man sich ja eigentlich nur ein Bild aus den Schilderungen von Baumann machen, dass die Bayer 04 Delegation fortlaufend "die AG" kontaktieren musste. So was kann natürlich eine Verhandlungsstrategie sein. Das wäre die These, wenn man positiv denkt. Wenn man negativ denkt, dann ist das ein deutliches Zeichen, wer eigentlich das Sagen hat. Und das sind dann eher nicht die Herren im Vereinsmanagement. Denn es ist zwar nicht unüblich, dass man innerhalb eines vom Aufsichtsgremium vorgegebenen Rahmen bewegen muss, aber dass der auch nach wiederholten Feedbackrunden weiter so eng gesteckt bleibt, dass die Verhandlungsdelegation immer wieder eine neue Abstimmung und Genehmigung braucht, ist schon sehr ungewöhnlich. Wirkt, als ob das Aufsichtsgremium Gesellschafterausschuss das Vereinsmanagement an der extrem kurzen Leine hält. Hab ich im Berufsleben mehrfach erlebt. In der Regel waren die Tage des Managements danach eher gezählt. Davon gehe ich hier zwar nicht aus, aber so was wirft zumindest Fragen auf.

  • Ich denke, wir wissen einfach zu wenig über die Details. Man kann alles negativ auslegen. Das tut BigB.

    Oder alles positiv.

    Ich persönlich sehe ein schlechtes Bild und einen vermasselten Transfer. Da hat sich keiner mit Ruhm bekleckert.

    Aber um da jetzt im Detail zu sagen, wer wann was verbockt hat, bräuchte man deutlich mehr Infos.

    Gegen Signaturen

  • Ich persönlich sehe ein schlechtes Bild und einen vermasselten Transfer. Da hat sich keiner mit Ruhm bekleckert.

    Aber um da jetzt im Detail zu sagen, wer wann was verbockt hat, bräuchte man deutlich mehr Infos.

    Das ist korrekt. Es gibt neben Corona und den finanziellen Auswirkungen noch einen möglichen Grund (Spekulation!), warum der Gesellschafterausschuss mal "die Muskeln spielen gelassen hat": Das Management wird vor der Transferphase ja wohl einen Plan aufgestellt haben, in dem die Abgänge und die geplanten Einnahmen dadurch den Neuverpflichtungen und dem Budget dafür gegenübergestellt wurden. Havertz klammern wir mal aus. Bei dem Tausch Volland gegen Schick war es so, dass erst Volland abgegeben wurde und dann Schick geholt wurde. Kein anderer der Kandidaten, die man wohl abgeben wollte, um Platz für eine Neuverpflichtung zu machen (Innenverteidiger, Rechter Verteidiger, Linker Verteidiger), konnte verkauft werden. Vielleicht wollten die Spieler auch nicht gehen (Weiser?). Letztendlich ist es also nicht gelungen, weitere Spieler dauerhaft von der Gehaltsliste zu bekommen und Platz im Kader zu schaffen. Durchaus möglich, dass der Gesellschafterausschuss genau das aber als Grundvoraussetzung für Neuverpflichtungen angesehen hat. So gab es dann nur das OK für Leihen und dann auch nur auf der Position mit offensichtlicher Vakanz (RA).

    Dass man Arias geholt hat bevor Weiser als Abgang feststand, würde dem widersprechen, aber möglicherweise gab es da auch schon eine Einigung zwischen den Vereinen für einen Transfer, die der Spieler dann letztendlich noch zum Platzen gebracht hat. Das würde auch erklären, warum man ihn jetzt so völlig links liegen lässt (keine Nominierung für die EL). Und als Konsequenz hätte der Gesellschafterausschuss dann danach auch die kurze Leine ausgepackt.

    Natürlich reine Spekulation, aber das würde zumindest einige Punkte erklären.

  • Das könnte natürlich auch sein. Tatsächlich ist die Transpherphase ja sicherlich anders verlaufen, als sich das alle gedacht haben. Ich glaube auch, dass der wichtigste Punkt war, dass wir kaum Spieler losgeworden sind.

    Bei den Gründen dafür kann jetzt jeder Kritiker sich alles so hinlegen, dass unser Management versagt hat, und jeder Rudi Fan, dass es an Corona lag.

    Allein wissen tut es niemand.

    Gegen Signaturen

  • Find ich echt witzig, dass Rolfes jetzt Transfers aus der letzten Saison als Vorgriffe bezeichnet. Letzte Saison hieß es gebetsmühlenartig sowohl bei Diaby als auch bei Demirbay, Palacios und Tapsoba, dass dies KEINE Vorgriffe auf einen möglichen Havertz Abgang seien und man nur den Kader erweitern und verbessern wolle, dabei aber kein Geld ausgäbe, das man noch nicht hat.

    Die halten offenbar auch alle für bescheuert oder zumindest schwer vergesslich... :wacko:

    Gonzo, gib Gas! Wir wollen hier gewinnen!


    Bayer Schneider - Bernd Leverkusen!

  • Find ich echt witzig, dass Rolfes jetzt Transfers aus der letzten Saison als Vorgriffe bezeichnet. Letzte Saison hieß es gebetsmühlenartig sowohl bei Diaby als auch bei Demirbay, Palacios und Tapsoba, dass dies KEINE Vorgriffe auf einen möglichen Havertz Abgang seien und man nur den Kader erweitern und verbessern wolle, dabei aber kein Geld ausgäbe, das man noch nicht hat.

    Die halten offenbar auch alle für bescheuert oder zumindest schwer vergesslich... :wacko:

    Entweder hält er uns für so dämlich, oder er war nicht so naiv, damit quasi den Abgang eines unter Vertrag stehenden Spielers öffentlich herauszuposaunen, ohne dass dieser intern und vertraglich besiegelt war.

    Gegen Signaturen

  • Wenn Bremen so absolut gar nichts mit dem Bayer Angebot anfangen konnte - na dann hätten sie doch wohl einfach "Nein Danke" gesagt und die Nummer wäre schon am Mittag durch gewesen. Haben sie aber nicht. Im Gegenteil: Es hat sie so interessiert, dass sie bis 18 Uhr am Ball blieben, so dass man dann ja auch gemeinsam einen Deal gefunden hat, der allen zusagte. Leider zu spät, was natürlich schlecht ist. Aber so weltfremd kann der Ansatz von Bayer 04 dann am Ende ja nicht gewesen sein. Denn eine Einigung gab es ja nur mit uns und mit keinem anderen Verein. Und eine Leihe war es ja offenbar auch.


    Sie haben mit Sicherheit "Nein Danke" gesagt, wären aber schön blöd gewesen, wenn sie damit die Tür zugeschlagen hätten. So wie ich es in Bremer Medien gelesen habe, wollte Rashica nach Möglichkeit in Deutschland bleiben, aus familiären Gründen. Demnach haben er und Werder vielleicht bis zum letzten Tag gewartet, ob es vielleicht doch ein entsprechendes Angebot gibt. Ansonsten soll es Interessenten aus England gegeben haben und er fast auf dem Weg dorthin gewesen sein, bis mit Leverkusen genau die Art Verein kam, die Rashica bevorzugte. Natürlich schickt Werder ihn dann nicht gegen seinen Willen nach England. Warum genau Bayer erst so spät eingestiegen ist, wissen wir nicht. Laut Rolfes hat sich dann erst die Möglichkeit einer Leihe ergeben. Warum, keine Ahnung. Klar war aber auch, dass für Werder eine Leihe nur mit anschließender Kaufoption oder -pflicht interessant sein konnte, sonst könnten sie ihn auch einfach behalten. Nach dem Klaassen-Verkauf hatten sie zudem erstmal Geld in der Kasse.

    Die kolportierten 20 Millionen für Rashica halte ich für einen angemessenen Preis, den wohl jeder englische Klub problemlos hätte zahlen können. Leipzig nicht unbedingt, wie man bei Schick gesehen hat. Wir konnten oder wollten das offenbar auch nicht, weil man die Havertz-Millionen bereits letzte Saison zu großen Teilen ausgegeben hat. Auf die letzten zwei Jahre gesehen haben wir nämlich einen Transfersaldo von ungefähr Null.

    Für Leipzig wurde das berichtet. Von anderen Clubs weiss ich nichts. Offenbar hat sich ja letztendlich aber kein anderer so erfolgreich bemüht wie wir, denn nur wir waren in der Endphase noch im Rennen. Also sind sie entweder vorher abgesprungen oder waren angesichts der gestellten Forderungen nie interessiert.


    Siehe oben. Er hat die Bundesliga vorgezogen, wäre ansonsten möglicherweise in England gelandet.

    Gute Fragen. Wird man vermutlich nie herausfinden. Zu 4.) kann man sich ja eigentlich nur ein Bild aus den Schilderungen von Baumann machen, dass die Bayer 04 Delegation fortlaufend "die AG" kontaktieren musste. So was kann natürlich eine Verhandlungsstrategie sein. Das wäre die These, wenn man positiv denkt. Wenn man negativ denkt, dann ist das ein deutliches Zeichen, wer eigentlich das Sagen hat. Und das sind dann eher nicht die Herren im Vereinsmanagement. Denn es ist zwar nicht unüblich, dass man innerhalb eines vom Aufsichtsgremium vorgegebenen Rahmen bewegen muss, aber dass der auch nach wiederholten Feedbackrunden weiter so eng gesteckt bleibt, dass die Verhandlungsdelegation immer wieder eine neue Abstimmung und Genehmigung braucht, ist schon sehr ungewöhnlich. Wirkt, als ob das Aufsichtsgremium Gesellschafterausschuss das Vereinsmanagement an der extrem kurzen Leine hält. Hab ich im Berufsleben mehrfach erlebt. In der Regel waren die Tage des Managements danach eher gezählt. Davon gehe ich hier zwar nicht aus, aber so was wirft zumindest Fragen auf.

    Leider ist der Klub bei diesen Sachen ja sehr intransparent. Alles, was die Rolle des Gesellschafterausschusses angeht, bekommt man immer nur so am Rande vom Hörensagen mit. Gleiches gilt für die interne Rollenverteilung bei Carro, Völler, Rolfes oder auch Kießling. Auch bei finanziellen Fragen kann man meist nur mutmaßen aufgrund der wenigen Zahlen, die da im Jahresbericht der Bayer AG vorkommen. Da wäre es manchmal schön, wenn der Klub etwas wie eine Mitglieder- oder Jahreshauptversammlung hätte, aber näher als über den eher sinnfreien Bayer-04-Club kommt man als Fan ja nicht ran. Also bleibt nur Spekulieren.

  • Find ich echt witzig, dass Rolfes jetzt Transfers aus der letzten Saison als Vorgriffe bezeichnet. Letzte Saison hieß es gebetsmühlenartig sowohl bei Diaby als auch bei Demirbay, Palacios und Tapsoba, dass dies KEINE Vorgriffe auf einen möglichen Havertz Abgang seien und man nur den Kader erweitern und verbessern wolle, dabei aber kein Geld ausgäbe, das man noch nicht hat.

    Die halten offenbar auch alle für bescheuert oder zumindest schwer vergesslich... :wacko:

    Sagen wir es mal so: Keiner dieser Vorgriffe ist sportlich ein Ersatz für Havertz. Allein schon von der Position her nicht. So gesehen stimmen seine Aussagen. Rein finanziell waren es definitiv Vorgriffe, da man letztes Jahr ein ordentliches Minus auf dem Transfermarkt erwirtschaftet hat und dieses Jahr ein dickes Plus, so dass man im Endeffekt bei Null rauskommt.

  • Vorgriff oder nicht. Letzlich war es schlechte Kaderplanung mit der Lücke auf den offensiven Außen.

    Wir haben aktuell Bailey, Diaby, Bellarabi und Wirtz, die auf Außen spielen können. Von Lücke würde ich da nicht sprechen.

    Ich hätte mir für RA allerdings auch noch einen Topspieler gewünscht.

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  • Rein finanziell waren es definitiv Vorgriffe, da man letztes Jahr ein ordentliches Minus auf dem Transfermarkt erwirtschaftet hat und dieses Jahr ein dickes Plus, so dass man im Endeffekt bei Null rauskommt.

    Aber Tante Käthe hat in einem Interview im Stadtanzeiger wortwörtlich gesagt, die Käufe im Winter habe man machen können, "weil man vorher gut gewirtschaftet habe". Parallel dazu hat er gesagt, dass man in diesem Sommer erst so spät auf dem Transfermarkt aktiv wure, weil ja zuerst der Verkauf von Havertz über die Bühne musste. Man ist also nicht ins finanzielle Risiko gegangen. Und ich denke, das hat man auch im letzten Winter so gehalten. Das war personell vielleicht ein Vorgriff aber eben nicht finanziell.

    Die Transferbilanz der letzten beiden Jahre ist aktuell tatsächlich ausgeglichen, aber in den beiden Spielzeiten davor hatte man jedoch insg. 50 Mio € Transferüberschüsse erwirtschaftet. In deiner Logik bleibend, könnte man auch sagen, dass im Winter nur ein Teil von dem ausgegeben wurde, was man in den Transferphasen der genannten beiden früheren Spielzeiten als Überschuss erwirtschaftet hatte. Was dann ja auch zur Aussage von Völler passen würde.

    Meiner Meinung nach sind von der Havertzablöse ca. 15-20 Mio in die Ablöse, Handgelder etc. von Schick, Grill und die Leihgebühr von Arias geflossen. Der Rest ist noch da und zurückgestellt, um Löcher im Budget zu stopfen, die sich durch Corona in den kommenden Monaten evtl. auftun.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ansteff (8. Oktober 2020 um 21:46)

  • Ich habe mir eure verschiedenen Argumentationen durchgelesen, und bleibe dabei: der Bayer hat diesen DEal verbockt.

    Eine reine Leihe hat Bremen nirgends angeboten. Ausdrücklich wollen die für ihre "Besseren" bis zum Ende der Saison Kohle.Ob das 14 , 17 oder 20 MIl.- sind, sei jetzt mal zweitrangig.

    Es wird sich um nachmittägliches "feilschen" gehandelt haben. ES kann gar nicht anders sein,das hier Details debattiert wurden, z.b. ab wieviel Einsätzen Rashica für welche Summe übernommen werden muss. Für Bremen /Baumann ist eine reine Leihgebühr uninteressant,und auch eine zu geringe Kaufoption. Das ist sonnenklar,nachvollziehbar und von Baumann so kolportiert.

    Der Bayer wollte am Montag noch diesen Spieler,- als letzte Sturmoption sozusagen - sonst hätte es keine vormittägliche Einigung mit diesem gegeben.
    Die Bremer wollte man dann scheibchenweise runterhandeln. Es bleibt einfach nur dumm und unverständlich, das solch hochbezahlten "Managern" dabei der Blick auf die Uhr zweitrangig schien.

    Es ist allgemein bekannt, das man so 2 Std für die finale Abwicklung benötigt.

    Es bleibt hier kein Fehler Bremens erkennbar. Die Bayer Verhandler wollten wohl "alles" für sich rausholen,und haben sich verspekuliert. DEnn sonst hätte Bremen ja schon um 16.00 "ja" gesagt.
    DEr Verkäufer hat ein gutes REcht,die Modalitäten vorzugeben. Ein Käufer,der dann dauernd "rum- und runterhandeln will" bleibt mir suspekt.


  • Ganz genau so ist es

    Rudi Völler - Erfolgsverhinderer!

  • Ich könnte mir vorstellen, dass beide im Winter auch nicht kommen, weil man sie nur als Notlösung genommen hätte.

    Könnte sein, dass man deshalb sehr zögerlich verhandelt hat und die Bremer durch die Klassen Millionen frech waren.

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  • Frech ist auch eine schlecht gewählte Definition. Aber Bremen musste schon verkaufen. Aber sie bekamen durch die Millionen durch den Klaasen Transfer Oberwasser, und hatten dadurch einen ganz anderen Verhandlungsspielraum im Fall Rashica. Bei Havertz waren die Konditionen von vornherein klar gesetzt, damit wurden Schnäppchenjäger ganz klar ferngehalten, und die Auswahl der Kandidaten auf ein Minimum begrenzt. Das sich das dann so hinzog, lag auf der einen Seite daran, das wir noch ein paar Aufgaben zu lösen hatten, in der Liga, im Pokal und der EL, Chelsea war auch erst zum Schluss sicher in der CL, was für Havertz glaub ich Grundvoraussetzung war für einen Wechsel, und natürlich diese ganzen Verzögerungen die durch Corona alles irgendwie verschob.

    „Manche Saisons sind einfach von Gott gesegnet." Roma Coach Daniele de Rossi nach dem 2:2 in Leverkusen

  • Bei Havertz hat Völler öffentlich erklärt, dass es für ihn keinen Corona-Rabatt gebe. Nach Rashica hat sich Völler öffentlich beschwert, dass andere Vereine trotz Corona Mondpreise aufrufen würden. Schuld sind immer die anderen.

  • Irgendwie sehr einseitige Sicht. So schlecht kann ja mit dieser Argumentation die Verhandlung vom Bayer auch nicht gewesen sein. Schließlich hat man sich innerhalb weniger Stunden geeinigt.

    Gegen Signaturen

  • So "frech", dass man sich innerhalb von Stunden geeinigt hat. Wohingegen Leverkusen bei Havertz so "frech" war, dass es Monate gedauert hat.

    Kann man auch umdrehen: Das erste Leverkusener Angebot war nicht so "frech", dass es eine Einigung innerhalb von Stunden unmöglich gemacht hätte. Bremen hat eine Leihe offenbar von vornherein nicht komplett ausgeschlossen. Sonst hatten sie nicht über Stunden noch nach an diesem Deal herumverhandelt. Glaubst du, Völler und Rolfes hätten das gemacht, wenn uns jemand eine Leihe für Havertz angeboten hätte? Natürlich nicht, weil wir das für uns von vornherein komplett ausgeschlossen war.

    Bei Havertz hat Völler öffentlich erklärt, dass es für ihn keinen Corona-Rabatt gebe. Nach Rashica hat sich Völler öffentlich beschwert, dass andere Vereine trotz Corona Mondpreise aufrufen würden. Schuld sind immer die anderen.

    Na, der für Havertz aufgerufene Preis enthielt logischerweise schon den Corona Rabatt. Daher war es ja auch kein Mondpreis. Wir konnten uns dann dementsprechend ja auch mit einer Partei auf einen Deal einigen, der den aufgerufenen Preis insgesamt abdeckt (Hörensagen). Also kein Mondpreis. Bremen ist das ganz offensichtlich nicht gelungen. Also hatten sie einen Mondpreis auf dem "zu Verkaufen" Schild. :levz1