• So, wie ein Endlager für Atommüll gefunden wurde, das man seit mehr als 60 Jahren erfolglos sucht ...

    Ich kann voll und ganz nachvollziehen, dass der Campus an der Stelle auf erheblichen Widerstand stößt und aus guten Gründen verhindert wird. Diese Maßnahme mit der Suche nach einem Endlager für Atommüll zu vergleichen, finde lch dann aber doch ziemlich gewagt. :levz1

  • Ich bin mal am Campus von Manchester United vorbeigewandert. Etwa 1 km2 groß, mitten in einem naturgeschützten Feuchtgebiet.

    Toll! Dann machen wir das doch einfach auch so...

    In China z. B. enteignet man von Baumaßnahmen betroffene, "renitente" Bürger und stellt sie öffentlich an den Pranger, begeht ökologischen Frevel in großem Stil für Bauprojekte, pfeift auf den Klimawandel oder leugnet ihn einfach.

    Viel besser, oder? :rolleyes:

  • Toll! Dann machen wir das doch einfach auch so...

    In China z. B. enteignet man von Baumaßnahmen betroffene, "renitente" Bürger und stellt sie öffentlich an den Pranger, begeht ökologischen Frevel in großem Stil für Bauprojekte, pfeift auf den Klimawandel oder leugnet ihn einfach.

    Viel besser, oder? :rolleyes:

    Glaubst Du ernsthaft, heute wäre es möglich, ein Bayer-Werk zu bauen? Niemals! Machst Du Dir, wenn die in den Urlaub fliegst, Gedanken über die Lärmbelästigung der Anwohner, über deren Köpfen Du startest? Übernachte mal in einem Hotel am Mittelrhein in der Nähe der Bahn. Viel Vergnügen! Ja, ich kann mein eigenes Territorium mit allen Mitteln verteidigen. Aber ist das eine faire Verteidigung der Lasten? Am besten noch mit dem knatternden Motorrad aus der privilegierten ruhigen Vorstadt am Wochenende an der Mosel den Anwohnern die Nerven kaputt machen.

    Leute, es geht um einen Campus, auf dem Fußball gespielt werden soll!!!

  • Toll! Dann machen wir das doch einfach auch so...

    In China z. B. enteignet man von Baumaßnahmen betroffene, "renitente" Bürger und stellt sie öffentlich an den Pranger, begeht ökologischen Frevel in großem Stil für Bauprojekte, pfeift auf den Klimawandel oder leugnet ihn einfach.

    Viel besser, oder? :rolleyes:

    Dass irgendwann der Klimawandel als Argument kommt, war klar ... Wie wohnst Du? Wie oft fliegst Du? Welches Auto fährst Du? Kaufst Du nachhaltig (langlebige) Produkte ein? Raus damit!

  • Ich kann voll und ganz nachvollziehen, dass der Campus an der Stelle auf erheblichen Widerstand stößt und aus guten Gründen verhindert wird. Diese Maßnahme mit der Suche nach einem Endlager für Atommüll zu vergleichen, finde lch dann aber doch ziemlich gewagt. :levz1

    Ja? Endlager und Campus. Beides scheint unmöglich zu sein.

  • Opa Willi, du kannst auch innerhalb eines Beitrags auf mehrere verschiedene "Zitieren" Buttons drücken und musst nicht jedes mal einen neuen Post verfassen. Danke!

    Spoiler anzeigen

    Ignore-Liste: Caminos, Merkels Erbe, Stahli, Werkself-04, Jon Snow, Tommi0952, Schuster1972, Gunimo, nezzy

  • In der Kommunalpolitik sitzen aber auch oft seltsame Leute an der Spitze. Wenn ich mir dieses komische Video von dem CDU Mann da ansehe, in welchem er versucht seine Ablehnung zu begründen, frage ich mich schon, ob das jetzt ein ausgebildeter Politikwissenschaftler oder einfach ein Bürger ist, der für oder gegen irgendwas Stimmung machen will.

    Das ist so hochgradig undifferenziert und oberflächlich. Da würde ich mich echt als Monheimer „für dumm verkauft“ fühlen. Wenn man dazu noch die junge Vergangenheit von Monheim betrachtet, ist das noch absurder.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Ich beteilige mich ja gerne an Petitionen, die mir sinnvoll und wichtig erscheinen.

    Doch über den Campus sollten m.E. einzig die unmittelbar Betroffenen aus Monheim (mit)entscheiden.

    Unsinn! Wenn man mich zB fragen würde, ob für Windräder in dem schönen natürlich gewachsenen Laubwald, den ich von meinem Haus in mehreren Kilometern Entfernung sehe, Windräder gebaut werden sollen, sage ich auch Nein. Gemacht wird es dennoch. Brutalste Zerstörung der Natur und des Landschaftsbildes. Zufahrten, für die Schneisen der Verwüstung in den Wald geschlagen werden.

    Das Leben ist kein Ponyhof.

    Einmal editiert, zuletzt von Willibert1967 (1. November 2025 um 10:27)

  • Ich beteilige mich ja gerne an Petitionen, die mir sinnvoll und wichtig erscheinen.

    Doch über den Campus sollten m.E. einzig die unmittelbar Betroffenen aus Monheim (mit)entscheiden.

    Grundsätzlich gehe ich da mit. Aber wirklich betroffen sind eigentlich nur die direkten Anwohner und deren Meinung sollte klar sein. Mit dieser Ansicht kannst du jedes Bauprojekt auf der Welt begraben.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Grundsätzlich gehe ich da mit. Aber wirklich betroffen sind eigentlich nur die direkten Anwohner und deren Meinung sollte klar sein. Mit dieser Ansicht kannst du jedes Bauprojekt auf der Welt begraben.

    Sorry, aber ich kann mir doch nicht allen Ernstes anmaßen, aus Südostasien mitbestimmen zu wollen, was die Monheimer gefälligst zu erdulden haben.

    Auch wenn mancher Willi das anders sehen mag...

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Sorry, aber ich kann mir doch nicht allen Ernstes anmaßen, aus Südostasien mitbestimmen zu wollen, was die Monheimer gefälligst zu erdulden haben.

    Auch wenn mancher Willi das anders sehen mag...

    Das ist dir auch hoch anzurechnen aber funktionieren würde es so nicht.

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Ich lebe auch nicht mehr in der Region, deshalb enthalte ich mich.

    Grundsätzlich wird auch in D enteignet, wenn öffentliches Interesse besteht.

    Fakt ist, dass regelmäßig nach Modernisierung, Verkehrsinfrastruktur und Wohnungen gerufen wird und vor Ort dann alles behindert oder boykottiert wird.

    Wenn man ehrlich ist, gibt es in dicht besiedelten Regionen keine Flächen mehr, die nicht irgendwie bereits genutzt werden oder (zum Teil aus politischen Gründen) geschützt sind.

    Das Problem ist aus meiner Sicht nicht einvernehmlich lösbar.

    Der Verein wird Geld in die Hand nehmen müssen und für irgendeinen Ausgleich sorgen müssen. Egal ob in Monheim oder an einem anderen Ort.

    Saison 2018/19 W11-1.Liga (M):

  • #13.809 Ich wies nicht, ob es hier schon gepostet wurde, aber hier der Inhalt des Antrags:

    Zitat aus diesem Antrag:

    "Die geplante Änderung und Bebauung an der Ida-Siekmann-Straße widerspricht in wesentlichen Punkten den städtebaulichen, ökologischen und sozialen Zielsetzungen der Stadt Monheim am Rhein."

    Gelten die städtebaulichen Zielsetzungen der Stadt Monheim auch für den maßlosen Flächen- und Ressourcenverbrauch durch den Bau eines metropolendimensionierten Konzerthauses mit tausenden Besucherplätzen?

    Gelten die ökologischen Zielsetzungen der Stadt Monheim auch für die Zerstörung des Ökosystems rund um den Greisbachsee durch den geplanten Bau eines direkt mit dem Rhein verbundenen Nobel-Yachthafens?

    Gelten die städtebaulichen und sozialen Zielsetzungen der Stadt Monheim auch für das Berliner Viertel, seines Zeichens größter Hotspot im gesamten niederbergischen Raum für regelmäßige polizeiliche Großeinsätze wegen Banden-, Drogen- und Gewaltkriminalität?

    Und das sind nur drei von beliebig vielen in der gesamten Nachkriegszeit verfehlten "Zielsetzungen" ^^ bei der Monheimer "Stadtplanung" ^^ , welche zu gleichen Teilen von ausnahmslos jeder Partei in Monheim zu verantworten sind.

    In Anbetracht all dessen wird im Monheimer Parteien-Glashaus mit Steinen geworfen, trieft das obige Zitat aus dem Antrag nur so vor Heuchelei.

    Schade, dass es das TV-Format "Notizen aus der Provinz" (von und mit Kabarettist Dieter Hildebrandt) nicht mehr gibt.

    Denn die Kommunalpolitiker Monheims servieren soeben eine verfilmungsreife Provinzposse vom Feinsten.

    Gratis.

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Dass irgendwann der Klimawandel als Argument kommt, war klar ... Wie wohnst Du? Wie oft fliegst Du? Welches Auto fährst Du? Kaufst Du nachhaltig (langlebige) Produkte ein? Raus damit!

    Kein Problem:

    - Wie wohnst Du? - bescheider Luxus :levz1 (fliessend warmes Wasser verfügbar, Toilette im Gebäude, Dach dicht)

    - Wie oft fliegst Du? - bin ich noch nie, werde ich auch nie (Flugsicherheitsbedenkenträger) :levz1

    - Welches Auto fährst Du? - "Smart" (Bj. 2004) - ich wohne zentral, nutze häufig lieber das Fahrrad, weil ich in der mehr und mehr verstopften Innenstadt damit oft schneller am Ziel bin, als mit dem Auto.

    - Kaufst Du nachhaltig (langlebig)? - wann immer möglich, ich bemühe mich auf jeden Fall darum

    Ich behaupte: Keiner von uns ist ein "Heiliger" in Sachen Ressourcenschonung, aber jeder kann/könnte in seinem Rahmen etwas für Umwelt und Klimaschutz tun.

    Eines ist aber auch klar: Als Bewohner eines Industrielandes gehört man automatisch zu den Ausbeutern des Planeten. Da darf sich grundsätzlich jeder an die eigene Nase fassen.

    Aber: Auch wenn man kein "Umwelt- und Klimaschutz-Apostel" ist, muss man keine solch umstrittenen Großprojekte wie einen Fußball-Campus, oder einen monströsen Autobahnausbau gutheißen. - Nach dem Motto: Wer Auto fährt und Fleisch konsumiert, hat sein Recht verwirkt, sich gegen ökologischen Raubbau anderer zu beklagen. Das sind unsinnige Totschlagsargumente.

  • ...Und das sind nur drei von beliebig vielen in der gesamten Nachkriegszeit verfehlten "Zielsetzungen" ^^ bei der Monheimer "Stadtplanung" ^^ , welche zu gleichen Teilen von ausnahmslos jeder Partei in Monheim zu verantworten sind.

    In Anbetracht all dessen wird im Monheimer Parteien-Glashaus mit Steinen geworfen, trieft das obige Zitat aus dem Antrag nur so vor Heuchelei. (...)

    Heuchelei???

    Ich habe noch nie verstanden, warum man - nur weil es an anderen Stellen in der Stadtgestaltung bereits Fehlplanungen und Bausünden (wie fast überall) gibt, deshalb jede Zurückhaltung über Bord werfen soll und fortan ungeniert weitere hart umstrittene Problemfälle schaffen darf.

    Vielleicht hat man ja aus den Fehlern gelernt? - Aktuell ist die vom Kanzler angestoßene "Stadtbild"-Debatte ja richtig heiß gelaufen. :levz1