WM 2014 in Brasilien / Spiele , Nachrichten und Kommentare rund um die Fussballweltmeisterschaft

  • Die hatten gegen Chile Glück, so wie Deutschland gegen Algerien und Argentinien gegen den Iran. Und in ihrem Falle hatte ich oft das Gefühl, dass die Erwartungshaltung des eigenen Volkes eher lähmt denn beflügelt.

  • Das Spiel gegen Chile fand ich noch am besten von ihnen, was da im Moment abgeht ist ein Trauma aus dem es scheinbar kein Erwachen gibt. Wenn jetzt die gauchos das Ding holen ist das Land finito :LEV16

    Make Leverkusen great again!

  • aber mit der gewinnt man nicht auch gegen Chile und Kolumbien.

    Da haben die sich aber auch teilweise weiter getreten. Und wenn der Chilene in der 120. Minute den Ball nicht an die Latte schiesst sondern 10cm tiefer setzt war es das...

    "Vieles wünscht sich der Mensch und doch bedarf er nur wenig." (J.W.Goethe)

  • ...und wenn Brasilien nach 1:0 direkt das 2:0 macht, wärs vllt nach 90min zu Ende gewesen.

    Vielleicht wäre NED dann sogar raus, wenn Costa Rica in der 119. min das 1:0 mit der ersten Chance macht.
    Ein Spiel anhand diverser "wenn aber..."-Einzelaktionen festzumachen hat keinen Zweck.


    Brasilien hatte natürlich Glück, aber nur mit Glück kommste eigentlich auch nicht in ein HF.

  • Die Brasis sollen ruhig maln Tor machen..wenn möglich sogar drei (aber ich glaub, da ist ne Meisterschaft von Bayer wahrscheinlicher..)

    Das Team ist mir egal, aber das Volk tut mir Leid.

  • Das Team ist mir egal, aber das Volk tut mir Leid.


    Etwas mehr emotionale Distanz zu ihren "Ikonen" da auf dem Platz kann den Leuten da auch nicht Schaden. Vielleicht kümmern die sich dann mal dort um die wirklich wichtigen Probleme...

    "Vieles wünscht sich der Mensch und doch bedarf er nur wenig." (J.W.Goethe)

  • Die Brasis sollen ruhig maln Tor machen..wenn möglich sogar drei (aber ich glaub, da ist ne Meisterschaft von Bayer wahrscheinlicher..)

    Das Team ist mir egal, aber das Volk tut mir Leid.

    Mein Mitleid hält sich da ehrlich gesagt in Grenzen. Die jungen Spieler wurden das so sehr unter Druck gesetzt. Diese Verpflichtung seitens des Volkes den Titel holen zu müssen, obwohl jeder halbwegs mit Fußball vertrauter Fan spätestens nach der Vorrunde oder allerspätestens nach dem Chile Spiel hätte wissen müssen , dass die Qualität für den Titel nicht annähernd ausreicht.

    "Fußball, die Leidenschaft, die Leiden schafft"

    Einmal editiert, zuletzt von Renato13 (12. Juli 2014 um 23:12)

  • Ich denke, die kümmern sich genug um ihre Probleme. Wers nicht tut, ist die Regierung. Ich spreche aber nicht von den oberen 10 000, sondern vom Rest.

    Mit solchen Aussagen macht man es sich zu einfach. Es ist die Frage wie die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit bereit ist Probleme in ihrem Land lösen zu wollen. In den neunziger Jahren habe ich durch eine deutsche Familie, die dort mehrere Jahre gelebt hat, folgende Aussage zu den Situation in den Favelas bekommen. "Ach so schlimm ist das da gar nicht. Dort ist alles bunt und die Leute sind fröhlich." Eine Aussage die ich damals als Kind schon sehr verwunderlich fand. Ich glaube aber diese Meinung nicht exklusiv getreten wird, sondern gängiges Meinungsbild in der Mittel- und Oberschicht ist.

  • Was für ein sonderbares Spiel. Die eine Mannschaft produziert nur Tränen, die andere nur Schwalben, und für Fußball interessieren sich beide nicht.

    A foolish consistency is the hobgoblin of little minds.
    (Ralph W. Emerson)