Stress gibts auch in Nürnberg http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head…l&news_id=15459
Stimmung / Support Bayer 04 Leverkusen Thread NR.11
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Das ist ein ganz normaler und auch absehbarer Prozess der Momentan in fast jedem Stadion so vor sich geht.
Selbe gilt für Dortmund Das Schweigen der Lemminge
Deshalb finde ich es auch immer ein wenig bescheuert, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt, als wäre es ein Grundsatzproblem in Leverkusen. Ich denke eher es ist ein Grundsatzproblem in deutschen Stadien geworden.
Die letzten Jahre haben einfach neue Gegebenheiten geschaffen, welche diesen "Dauersupport" und "Alleinunterhalter" Status der jeweiligen Ultras gefördert bzw. hervorgerufen hat. Schön auch hier beschrieben, dass diese Art des Supports nicht aufgezwungen, sondern durch die Lethargie der Masse notwendig wurde.Finde es gut, dass trotz Handlungszwang, wir uns damit schon sehr viel beschäftigt haben.
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Wenn es ein grundsätzliches Problem in den Stadien ist, kann/sollte man auch grundsätzlich etwas dagegen tun.
ZitatWer hat bestimmt, dass wir warten müssen, bis sich jemand bereit erklärt, uns vorzugeben was wir tun sollen?
Wer hat uns verboten, mit ein paar Leuten zusammen etwas anzufangen, vielleicht im Umfeld sogar dafür zu werben, bevor man beginnt zu singen? /schwatzgelb-Forum
Das, was im Wob.-Spiel auf Nord so positiv angefangen hat, braucht nun eine nuancierte Detailverbesserung/Weiterentwicklung. Das Heimspiel gegen Bayern wird da schon fast zum "Selbstläufer", weil die Luft in solchen Spielen ohnehin fast immer brennt. Die großen Bewährungsproben stehen gegen Köln & Schalke an.
Weiterhin viel Erfolg!

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Selbe gilt für Dortmund Das Schweigen der Lemminge
http://www.schwatzgelb.de/04-04-2017-uns…r-lemminge.html
Das größte Gift für die deutsche Fankultur war einfach die Einführung der "Ultra"-Kultur oder genauer gesagt, die Einführung der italienisch-orientierten Ultra-Kultur. Man hat in Deutschland versucht einen Supportstil zu etablieren, der überhaupt nicht zur deutschen Mentalität passt. Die Folgen sind gespaltete Kurven, schlechtere Stimmung, Monotonie und Unkreativität. Das Experiment "Ultra in Deutschland" ist meiner Meinung nach ziemlich gescheitert.
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http://www.schwatzgelb.de/04-04-2017-uns…r-lemminge.html
Das größte Gift für die deutsche Fankultur war einfach die Einführung der "Ultra"-Kultur oder genauer gesagt, die Einführung der italienisch-orientierten Ultra-Kultur. Man hat in Deutschland versucht einen Supportstil zu etablieren, der überhaupt nicht zur deutschen Mentalität passt. Die Folgen sind gespaltete Kurven, schlechtere Stimmung, Monotonie und Unkreativität. Das Experiment "Ultra in Deutschland" ist meiner Meinung nach ziemlich gescheitert.
Hast du nicht langsam genug gegen Ultra bzw. die UL gehatet? Wird langsam langweilig.....

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Wenn ich einmal zurück blicke was früher alles gesungen wurde.
Das geht heute schon wegen der politischen Korrektheit nicht mehr.
Und da muss man schon schwer arbeiten um einer Kurve etwas neues bei zu bringen.
Da sind die Ultras nicht Schuld dran. Oder es gelingt so etwas wie "Will Griggs on fire".
Spielbezogener Support ist halt mit dem Liedgut der Ultras etwas schwierig. -
"Man hat in Deutschland versucht einen Supportstil zu etablieren, der überhaupt nicht zur deutschen Mentalität passt."
stimmt. die ganzen skinheads/hooligans (und kutten), welche noch bis mitte der 90er in den meistens stadien die fanszenen bestimmt haben passen viel besser zur deutschen mentalität.
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Was man nicht abstreiten kann ist doch die Tatsache, dass Ultras in keinster Weise eine Fankultur repräsentieren, genauso wenig wie Kutten oder Normalos. Die große Schwäche in Deutschland ist die große unterschiedliche Zusammensetzung der Kurven. Viele verschiedene Ansichten und Interessen, kein gemeinsamer Weg.
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Was man nicht abstreiten kann ist doch die Tatsache, dass Ultras in keinster Weise eine Fankultur repräsentieren, genauso wenig wie Kutten oder Normalos. Die große Schwäche in Deutschland ist die große unterschiedliche Zusammensetzung der Kurven. Viele verschiedene Ansichten und Interessen, kein gemeinsamer Weg.
Was man nicht abstreiten kann ,ist die Tatsache dass es die Ultras gibt. Die Fanclubs verschliessen nicht die Augenn vor den Problemen aber eines ist in den letzten Wochen deutlich geworden : Sie betrachten die Ultras als Bestandteil unserer Fanszene. Wer entscheidet denn , wer eine Fankultur repräsentiert? Für mich gehören die Ultras dazu.
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Gibt es eigentlich irgendeinen Grund warum UL immernoch boykottiert? Dialoge hat/soll es ja geben, Stadionverbotskommission ist eingeführt. Also wo genau ist das Problem nicht wieder ins Stadion zu gehen? Möchte man die Dramaturgie noch etwas ausreizen, um als große Stimmungsretter ein triumphales Comeback in der Kurve zu erleben oder ist Fußball im Jahr 2017 einfach out und man ist zum Basketball umgeschwenkt?
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Gibt es eigentlich irgendeinen Grund warum UL immernoch boykottiert? Dialoge hat/soll es ja geben, Stadionverbotskommission ist eingeführt. Also wo genau ist das Problem nicht wieder ins Stadion zu gehen? Möchte man die Dramaturgie noch etwas ausreizen, um als große Stimmungsretter ein triumphales Comeback in der Kurve zu erleben oder ist Fußball im Jahr 2017 einfach out und man ist zum Basketball umgeschwenkt?
Wenn man den Unterton in der Frage abzieht, gibt es eine sachliche Antwortmöglichkeit.
Die Vereinsführung incl. Schade hat eine Reihe von Zusagen und Versprechungen gemacht. Und ja , es gibt einen Dialog aber eben noch keine zählbaren Ergebnisse. Die offensichtlich unberechtigten Stadionverbote waren zum Beispiel schnell zu erteilen , aber offensichtlich nicht so schnell aufzuheben. Es hat solche Versprechungen nicht das erste Mal gegeben,von daher ist es nicht überraschend das man erst Ergebnisse sehen will..
In dieser Saison werden die Ultras wohl nicht wieder kommen. -
Zitat
Die große Schwäche in Deutschland ist die große unterschiedliche Zusammensetzung der Kurven. Viele verschiedene Ansichten und Interessen, kein gemeinsamer Weg.
Der gemeinsame Weg muss darauf abzielen, die bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten (stell ich mir mal so ganz blauäugig vor). Das setzt eine Bündelung der vorhandenen Kräfte voraus und/oder eine gew. Flexibilität bei der Gestaltung der Abläufe (stärkere Einbindung von C und E bsw.). Das schließt ja nicht aus, dass eine z.Zt. nicht oder nur teilw. vorhandene Gruppierung zum späteren Zeitpunkt auch mit eingebunden werden kann. Das Problem liegt doch (abgesehen jetzt mal von der Kontroverse mit der GF) in der zu starken Abhängigkeit bei der Support-Gestaltung von der UL. So verstehe ich den/die Artikel u.a. in der schwatzgelb (Seite zuvor). Wenn man aber kein Miteinander will bzw. hinkriegt, tja..dann läuft es eben bescheiden oder genauso wie vorher weiter. Ist ja nicht so kompliziert zu verstehen.
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Nur 15.000 Euro Geldstrafe für die Gladbach-Aktion....lol

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Gibt es eigentlich irgendeinen Grund warum UL immernoch boykottiert? Dialoge hat/soll es ja geben, Stadionverbotskommission ist eingeführt. Also wo genau ist das Problem nicht wieder ins Stadion zu gehen? Möchte man die Dramaturgie noch etwas ausreizen, um als große Stimmungsretter ein triumphales Comeback in der Kurve zu erleben oder ist Fußball im Jahr 2017 einfach out und man ist zum Basketball umgeschwenkt?
Sowohl als auch.
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Also ich bin auch sehr froh wenn die UL wieder im Stadion ist. Auch den Pyro-Aktionen und "anderen" Aktivitäten der UL stehe ich nicht so negativ gegenüber. Allerdings habe ich kürzlich privat über einem Freund folgende Aussage von einem angeblich hochrangigen Cop der in die Stadionüberwachung involviert ist, gehört: "Die kommen nicht mehr weil wir die meisten sofort verhaften würden. Wir haben jede Menge Leute bei der MG-Aktion identifiziert und werden die beim nächsten Stadionbesuch erkennen und einsacken". Wenn dem so sein sollte würde die UL ihre verständliche Abwesenheit instrumentalisieren und das wäre schade, vor allem nach den aktuellen Solidaritätsbekundungen. Ich hoffe, das waren "Fake-News". Mit etwas Unbehagen poste ich das trotzdem hier. Vielleicht kann das ja hier jemand aus berufenem Mund richtigstellen.
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Wenn ich einmal zurück blicke was früher alles gesungen wurde.
Das geht heute schon wegen der politischen Korrektheit nicht mehr.Möchtest du deine Komplexe noch etwas genauer beschreiben oder belässt du es dabei?
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Also ich bin auch sehr froh wenn die UL wieder im Stadion ist. Auch den Pyro-Aktionen und "anderen" Aktivitäten der UL stehe ich nicht so negativ gegenüber. Allerdings habe ich kürzlich privat über einem Freund folgende Aussage von einem angeblich hochrangigen Cop der in die Stadionüberwachung involviert ist, gehört: "Die kommen nicht mehr weil wir die meisten sofort verhaften würden. Wir haben jede Menge Leute bei der MG-Aktion identifiziert und werden die beim nächsten Stadionbesuch erkennen und einsacken". Wenn dem so sein sollte würde die UL ihre verständliche Abwesenheit instrumentalisieren und das wäre schade, vor allem nach den aktuellen Solidaritätsbekundungen. Ich hoffe, das waren "Fake-News". Mit etwas Unbehagen poste ich das trotzdem hier. Vielleicht kann das ja hier jemand aus berufenem Mund richtigstellen.
Das wäre ja mal wirklich lustig.
In Leverkusen muss man über jeden einzelnen gottverdammten Fan froh sein. Fans die sich freiwillig aussperren lassen, schwächen die Fanszene und die Kurve. Jedesmal wenn man denkt mit der Fanszene geht es ein Stück bergauf, kommen die Ultras Leverkusen um die Ecke und sperren sich aufgrund von Schlägereien oder Pyro-Eskapaden selbst aus und zelebrieren dann noch Stadionverbote.
Für mich ist es eine absolute Farce. Seit Jahren sehnt man sich nach einer lebendigen und starken Fankultur in Leverkusen. Und was machen die Ultras? Sie reißen jeden Fortschritt wieder ein.
Es nervt einfach nur noch. Selbstdarstellung über alles . Fanszene und Verein sind egal. Wieder dezimiert man sich, wieder nimmt man Potential aus der Kurve.
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http://www.schwatzgelb.de/04-04-2017-uns…r-lemminge.html
Das größte Gift für die deutsche Fankultur war einfach die Einführung der "Ultra"-Kultur oder genauer gesagt, die Einführung der italienisch-orientierten Ultra-Kultur. Man hat in Deutschland versucht einen Supportstil zu etablieren, der überhaupt nicht zur deutschen Mentalität passt. Die Folgen sind gespaltete Kurven, schlechtere Stimmung, Monotonie und Unkreativität. Das Experiment "Ultra in Deutschland" ist meiner Meinung nach ziemlich gescheitert.
Hast du dich schon einmal mit Ultras wirklich beschäftigt? Nicht nur mit den medialen Klischees und öffentlichen Stigmatisierungen? Ich denke nicht, denn sonst würdest du erkennen, dass hinter der Ultra-Kultur weitaus mehr steckt. Die Ultra-Kultur gründete sich aus mangelnder Stimmung und fehlender Fankultur, die durch die fortschreitende Kommerzialisierung eintrat. Die Ultra-Kultur gehört heute zu den wichtigsten und beliebtesten Subkulturen und ist gerade für Jugendliche bzw. Heranwachsende enorm wichtig, weil sie über den Support im Stadion heraus eine soziale Funktion übernimmt. Das was das Ultra-Dasein vertritt ist eine Ideologie, die sich die meisten Fans wünschen, nämlich aus dem passiven Fan-Dasein herauszutreten, selbst mitwirken zu können und die Möglichkeit zu haben, für alte Werte und Traditionen einzutreten. Ultras sind nunmal die prägenden Gruppierungen in deutschen Fankurven und natürlich haben sie dadurch eine Verantwortung.
Man mag auch anmerken, dass es einige - berechtigte - Kritikpunkte gibt und es auch für die Ultras selbst förderlich wäre, sich mit diesen zu befassen und sich selbst zu reflektieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings auch, dass dies die meisten Mitglieder tun. Ihnen generell Selbstinszenierung und Selbstglorifizierung vorzuwerfen ist ja an der Tagesordnung, aber jeder einzelne sollte sich einmal hinterfragen ob er dies nicht selbst in einem gewissen Maße tut, z.B. durch Selfies oder Chroeo/Kurvenbilder. Jeder Fanclub handelt ähnlich, wenn er sein Banner am Zaun aufhängt oder wie in der jetzigen Situation versucht die Kurve zum Support zu animieren. Nur weil hinter dieser Organisation der Fanclubs nicht der Name "Ultras" steht, ist es doch im Endeffekt genau das Gleiche. Mal davon abgesehen, dass die Ultras meiner Meinung nach ein Rechht darauf haben, Ansprüche zu erheben, da sie mehr für den Verein machen, als sich die meisten hier vorstellen können. Das geht weit über die Ereignisse am Spieltag und den eigentlichen Support hinaus - das beginnt bei sozialem Engagement und endet bei dem Vertreten von Faninteressen, die die meisten Fans betreffen.
Über die Art von Support kann man bekanntlich streiten und deine Meinung ist legitim, aber du wirst nicht abstreiten können, dass sich dieser Stil nunmal bundesweit im Profifußball durchgesetzt hat. Meiner Ansicht nach ist in Deutschland die intakteste Fankultur etabliert - kreativ, facettenreich, kritisch und im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr gewaltreduziert. Und obwohl Ultras der Ruf voraus geht, dauerhaft aggressiv und der Inbegriff der Gewalttäter zu sein, ist dies doch größtenteils eine Stigmatisierung, die von außen an sie herangetragen wird.
Wie gesagt, jeder kann seine eigene Meinung zu der Thematik haben aber es würde sehr vielen hier helfen, sich auch mit der Thematik zu beschäftigen. Dazu ist es nicht notwenig sich persönlich mit Ultras zu unterhalten. Es gibt genug interssante Literatur, die aus verschiedenen Perspektiven die Ultra-Kultur beleuchtet und analysiert.
Leute, die im Internet große Reden schwingen und einfach urteilen, ohne einen Funken Ahnung zu haben sind genau das Problem unserer Fanszene. Kommentare, wie sie ständig hier getroffen werden und einfach nur unqualifiziert und abwertend sind sorgen genau für die angeprochene gespaltene Kurve und Monotonie. Aber den meisten Helden in diesem Forum ist dies wahrscheinlich egal, da sie nicht ins Stadion gehen und die annyme Pöbelei hier doch äußerst bequem ist. Ich kann nur daran appellieren sich mit solchen Dingen zu beschäftigen, wenn einem die Fankultur und unsere eigene Fanszene am Herzen liegt. Im Endeffekt wollen wir doch alle das Gleiche - unseren Verein lieben und unterstützen und in der Gemeinschaft Spaß zu haben. -
Zitat
Möchtest du deine Komplexe noch etwas genauer beschreiben oder belässt du es dabei?
Junge, noch so ein Vogel.
Gibt es was zum Thema beizutragen oder nicht?
Man man hast Du nix besseres zu tun?
Oder ist das dein 2ter Account. -
Zitat
Aber den meisten Helden in diesem Forum ist dies wahrscheinlich egal, da sie nicht ins Stadion gehen und die annyme Pöbelei hier doch äußerst bequem ist.
Eine These, die mir zu trivial ist und aus dem Bauch heraus klassifiziert, obwohl man selber nicht klassifiziert werden möchte.
ZitatIn Leverkusen muss man über jeden einzelnen gottverdammten Fan froh sein
Ja. Das macht die Situation hier zu einer anderen als bei den Massenclubs, wo der Ausfall einiger hundert bei weitem nicht so ins Gewicht fällt.
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