Posts by Roy

    LEVERKUSEN (SID) - Sport-Geschäftsführer Rudi Völler vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen beschäftigt sich noch immer mit einem Transfer von Milot Rashica. "Er ist nicht abgeschrieben, aber es gibt keinen Automatismus, dass er im Januar kommt", sagte Völler im kicker-Interview über den Stürmer von Werder Bremen.
    Verhandlungen über ein Leihgeschäft kurz vor Ende des Transferfensters zu Monatsbeginn waren gescheitert. Der 24-Jährige wäre angesichts der stockenden Offensive des Europa-League-Teilnehmers womöglich eine gute Ergänzung im eng getakteten Spielplan: In der Bundesliga hat die Werkself nach vier Spieltagen erst drei Tore verbucht.
    "Damit sind wir alle nicht zufrieden. Zumal diese Phase schon länger andauert, seit der Endphase der vergangenen Saison", sagte Völler, der den Abgang von Nationalspieler Kai Havertz zum FC Chelsea entsprechend nicht als Begründung gelten ließ.

    Kahn mahnt Fußball: Neue Konkurrenz heißt Netflix oder Amazon Prime


    «Ich glaube nicht, dass die Konkurrenz von Bayern München jetzt nur Borussia Dortmund, Leipzig, andere Bundesliga-Mannschaften oder europäische Topclubs sind. Die Konkurrenz des FC Bayern sind andere Möglichkeiten, die junge Menschen im Bereich Unterhaltung haben. Die Konkurrenz ist Netflix, die Konkurrenz ist Amazon Prime», sagte Kahn. Der Fußball sei permanent gewachsen in den letzten 20 Jahren, aber man könne nicht weiterhin davon ausgehen, dass dies immer so bleibe.


    rangnick hat ja auch mal den fußball als teil der globalen unterhaltungsindustrie bezeichnet. ich will mir gar nicht ausmalen in welche richtung sich dieser sport entwickeln wird, wenn man tatsächlich mit s.treaming diensten um zuschauerzahlen konkurriert.

    Paris (dpa) - Der französische Spitzenclub Paris Saint-Germain ist einem Bericht zufolge bereit, sich von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler zu trennen. Ziel sei es, in einem Deal mit dem britischen Verein Arsenal, den Franzosen Mattéo Guendouzi zurück an die Seine zu holen, berichtete die französische Sportzeitung «L'Équipe» am Mittwochabend in Berufung auf PSG-Informationen.

    alles richtig gemacht? für ihn war dortmund der 'nächste schritt' in seiner sportlichen karriere. dort konnte er sich nicht durchsetzen, jetzt spielt er mit dem vfb gegen den abstieg. 1 schritt nach vorne, 2 schritte zurück.

    was ist daran verkehrt, wenn zukünftige investoren sich auf diese super-liga stürzen und möglicherweise das mediale interesse an der bundesliga nachlässt? darüber hinaus wäre ein austritt der bayern im hinblick auf den nationalen wettbewerb ohnehin wünschenswert.
    was auch immer in den nächsten jahren kommt, wenn die investitionen und gleichzeitig aber auch die ausgaben (gehälter/transfers etc.) weiter steigen, wird die blase eh irgendwann aus gründen der übersättigung platzen. da können sie noch so viele neue ligen gründen, irgendwann interessiert es keinen mehr.

    Insofern ließe sich eine Position, dass Politik im Stadion nichts zu suchen habe, gar nicht durchhalten, sondern hat eher etwas mit Gleichgültigkeit gegenüber rechtsradikalen Tendenzen zu tun.


    von der ostkurve bis hoch in's präsdium, ein durchweg schäbiger verein.

    die unzähligen journalisten, oppositionellen, schrifsteller und andere feinde des türkentums in den türkischen gefängnissen können sicherlich auch eine menge verständnis dafür aufbringen, dass in deutschland lebende türken, die weitaus mehr freiheiten besitzen als die daheimgeblieben, erdogan und seine akp wählen. ich warte immer noch auf die ersten solidaritätsbekundungen an özil und gündogan von eben diesen insassen.

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    "Mein Ratschlag ist: Redet nicht mehr darüber, konzentriert euch auf den Sport", sagte Bierhoff.


    ob bierhoff sich einen ratschlag bei seinen beiden erdogan-fanboys eingeholt hat, wie man denn mit kritischen journalisten umzugehen habe? aber auch der jogi weiß, im umgang mit so heiklen themen hilft nur eins: möglichst zeitnah behaupten, die schuld sei beglichen und man solle am besten nicht mehr drüber reden. die taktik mag aufgehen, wenn sie drei mehr oder weniger souveräne vorrundensiege erreichen. falls nicht, wird das thema weiterhin aktuell bleiben.
    im übrigen zeigt sich hier auch mal wieder in welcher art und weise man sich beim dfb den perfekten fan im allgemeinen vorstellt: jemand der ohne kritisches bewusstsein ins stadion geht. um der mannschaft zuzujubeln und ein allgemein postives bild der harmonie abzugeben. die, die da pfeifen, dass weiß auch der gebildete w11 user, sind vermutlich eh nur rechte dumpfbacken.

    "Aber es ist auch nicht das erste Mal, dass Teile der Fans ihre eigene Agenda über den Verein stellen."


    wenn sich die sportart in eine richtung entwickelt, die nicht mehr den eigenen vorstellungen enstpricht, ist der eigene verein letzendlich auch nichts mehr wert. aber das geht dir wahscheinlich ebensowenig in den kopf.


    wundert aber auch nicht bei leuten, deren emotionaler mehrwert beim fussball anscheinend nur dadurch entsteht, dass sie über 40k beiträge in einem internetforum verfassen und wahrscheinlich nochmal ebensoviele tweets erstellen.

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    Die Staatsanwaltschaft der griechischen Hafenstadt Thessaloniki hat am Montagmorgen einen Haftbefehl gegen den Besitzer des Spitzenvereins Paok Saloniki, Iwan Savvidis, ausgegeben. Der Unternehmer hatte am Vorabend den Abbruch des Fußball-Traditionsduells zwischen Paok Saloniki und AEK Athen verursacht, als er aus Protest gegen eine Abseits-Entscheidung aufs Spielfeld ging und dabei eine Pistole an seinem Gürtel trug. Dies teilte die Polizei in Athen mit.


    http://www.faz.net/aktuell/spo…f-den-platz-15489595.html

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    „Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt“, sagte Fischer und verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der NS-Zeit als „Juddebubbe“ verunglimpft worden seien. Im Verein habe Rassismus keinen Platz.


    das ist so typisch deutsch. für sich selber den opferstatus reklamieren und gleichzeitig noch die tatsächlich verübten verbrechen der ns-zeit durch einen plumpen vergleich mit (zeitgenössischem) rassismus und afd relativieren.

    Quote from http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/716048/artikel_grindel_vielfalt-ist-eine-staerke.html

    Präsident Reinhard Grindel rief am Sonntag anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Deutschen Fußballmuseum zu einer klaren Haltung auf: "Wir müssen uns vor jeden stellen, der wegen seiner Religion, seiner Herkunft, seiner Ethnie oder sexuellen Orientierung angegriffen wird."


    diese klare haltung vertritt er aber wohl nicht gegenüber saudi-arabien, einem land welches bürgern eines anderen landes (israel) grundsätzlich die einreise verbietet. also allein aus ethnischen gründen.
    aber wer weiß welch' politischen mehrwert dieses testpiel haben wird. vielfalt ist ja schließlich eine stärke.

    andere Ethnien tragen ihren dämlichen Ehrkodex auf den Spielfeldern in D aus..


    der dfb gehört schon längst zur gesellschaftlichen avantgarde:


    "Wir wollen ein Zeichen setzen. Die Bundesliga steht für Internationalität, Weltoffenheit und Toleranz. Daher ist es uns ein Anliegen, diese europaweite Aktionswoche zu unterstützen", erklärte Ligaverbandspräsident Werner Hackmann: "Rassismus und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz."


    https://www.dfb.de/news/detail…m-gut-an-5327/?no_cache=1

    ich will hier nicht den klugscheisser spielen. aber gerade so leute wie rabbit sollten erstmal ihren eigenen ansprüchen gerecht werden, wenn sie sich ständig einen auf das hausrecht (und den hausherrn) runterholen und dann noch anderen vorwerfen sie können nicht lesen.


    die anzeige des ergebnisses der bundestagswahl ist natürlich kein politisches statement.

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    Wenn er mag, kann er auch das ganze Spiel mit dem Megaphon in der Hand entweder persönlich, oder aber auch durch von ihm beauftragte Personen, Werbung für Parteien machen!


    nein, nicht wirklich.


    Quote from https://www.dfl.de/dfl/files/statuten/Ligastatut/Anhang-VI-Regelwerk-fuer-Stadien-und-Sicherheit.pdf

    Über die Lautsprecheranlage dürfen ausschließlich Durchsagen mit neutralem Inhalt gemacht werden. Die Lautsprecheranlage darf nicht verwendet werden für:
    a) die Verbreitung politischer Botschaften