Stimmung / Support Bayer 04 Leverkusen Thread NR.11

  • Was wird gesucht ? Leute die beim Einlaufen 'ne Fahne vor dem D-Block schwenken, oder wie ?

    Fans are the lifeblood surging through the veins of every football club. They create the atmosphere, fuel the passion and make the heart of the team beat stronger.
    We are the fans.

  • Was wird gesucht ? Leute die beim Einlaufen 'ne Fahne vor dem D-Block schwenken, oder wie ?


    Fahnen gehören in den Block :D
    Kannst Dich gerne mal bei den Jungens melden, die im Innenraum die Fahnen fertig machen. Am besten vorher an der Fankiste

    Haberlands Erben
    YNWA - DANKE STEFAN!

  • Richtig. Fänds vorm D-Block noch etwas geiler, habe aber keine Ahnung wie das mit dem Innenraum-Auftenthalt für die Zeit aussieht.

    Würde das ab und an machen, aber nicht dauerhaft. So viele Leute braucht man dafür ja eigentlich auch gar nicht - 4 pro Spiel. Wenn sich also ausreichend Freiwillige finden, sollte das doch eigentlich kein Problem sein, oder?

    Wenn wir mal von 22 Heimspielen ausgehen und etwas "Rotation" am Fahnenstock, wären 10-20 Leute doch sicherlich irgendwie aufzutreiben... aber übers Internet kriegt man das garantiert nicht organisiert. Vielleicht mal vorm Freiburg-Spiel am Eck?


  • Fahnen gehören in den Block :D
    Kannst Dich gerne mal bei den Jungens melden, die im Innenraum die Fahnen fertig machen. Am besten vorher an der Fankiste


    Hatte auch erst "im" geschrieben und korrigiert als ich " die großen Schwenkfahnen vor der gesamten Nordkurve " gelesen hatte. Ich meine, dass ich eh noch zur Fankiste muss um meinen NK12-Ausweis abzuholen, von daher passt das ja. :)

    Fans are the lifeblood surging through the veins of every football club. They create the atmosphere, fuel the passion and make the heart of the team beat stronger.
    We are the fans.

  • exemplarisch nur einen teil fettgedruckt, auf das ich mich beziehen mag:

    da ich dich nicht kenne, weiß nicht nicht, ob du das ironisch meinst oder nicht- also vergib mir ;)

    ich hab wohl ganz andere zeiten in besagtem zeitraum kennengelernt. die sprechchöre gab es eigentlich in jedem spiel. gegen jeden gegner. von jedem verein. überall. das macht die sache nicht gut und man kann davon halten, was man möchte. die feststellung, dass heutzutage die szenarien häufiger zw qualitativ schlimmer seien ist nicht richtig. bzw randale in "schlechten zeiten". 96 in freiburg gewesen?( da stand im übrigen der calli vor dem block, während der zaun davor eine höhe von ca. 50 cm erreicht hatte...) oder allgemein, wenn der bayer gegen den abstieg spielte? die "abrisstouren" für 5 euro? noch in erinnerung, was in köln am marathontor unzählige male vorfiel? all das fällt beispielsweise in genannten zeitraum. das sind alles szenarien, die es heutzutage gar nicht mehr gibt. in leverkusen sowieso nicht.

    zum thema morddrohungen:
    hab da noch keine statistik drüber gelesen. aber ich gebe mal gewagtes statement ab: es gibt gar keine? was bleibt dann unter dem strich? ein schuss ins blaue...sollte man dann aber nicht als argument anführen, da es nicht zielführend ist.

    das der Fussball früher kein Kinder Geburtstag war dessen bin ich mir bewusst. Auch kenne ich dich nicht, aber anscheinend warst du früher mittendrin und nicht nur dabei und scheinst den 'glorreichen' Zeiten nach zu trauern.
    Es ist mein Eindruck das Proteste gegen 'einzelnen' Personen wie Spieler und / oder Trainer in ihrer Subtilität zugenommen haben. Und wie ich oben schon erwähnt habe gibt es heut weit mehr Kanäle sich Luft zu verschaffen, des weiteren ist der Shitstorm wie er in Sozialen Netzwerke statt findet nicht zu unterschätzen.

    Thema Morddrohungen. Also wenn ein Trainer (wie Heynkes) Drohungen bekommt und mit Polizeischutz (in zivil) seiner Arbeit nach geht und dann seiner Frau zuliebe kündigt. Oder Frontzeks Haus beschmiert beschmiert wird. Wenn ein Plakat am Trainingsgelände hängt, mit der Aufschrift 'Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot'. Oder ganz aktuell von vor 5 Tage, Oliver Reck (Trainer von MSV Duisburg): 'Ich habe anonyme Anrufe bekommen. In denen hieß es, dass meinen Angehörigen etwas passieren würde.' Solche Reaktionen sind nicht die Regel, nehmen aber zu und sind für mich Punkte die nicht zu unterschätzen sind und sind für mich Drohungen. Wie gesagt wenn in die Privatsphäre eine Verantwortlichen eingedrungen wird, halte ich den Fanprotest für bedenklich.

    Weiß ja nicht wie für dich eine Drohung ausschaut, vielleicht muss für dich erst ein Spieler tot auf der Straße liegen wie Kolumbien.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

    Einmal editiert, zuletzt von Tapeworm (21. August 2012 um 18:12)

  • das der Fussball früher kein Kinder Geburtstag war dessen bin ich mir bewusst. Auch kenne ich dich nicht, aber anscheinend warst du früher mittendrin und nicht nur dabei und scheinst den 'glorreichen' Zeiten nach zu trauern.
    Es ist mein Eindruck das Proteste gegen 'einzelnen' Personen wie Spieler und / oder Trainer in ihrer Subtilität zugenommen haben. Und wie ich oben schon erwähnt habe gibt es heut weit mehr Kanäle sich Luft zu verschaffen, des weiteren ist der Shitstorm wie er in Sozialen Netzwerke statt findet nicht zu unterschätzen.

    Thema Morddrohungen. Also wenn ein Trainer (wie Heynkes) Drohungen bekommt und mit Polizeischutz (in zivil) seiner Arbeit nach geht und dann seiner Frau zuliebe kündigt. Oder Frontzeks Haus beschmiert beschmiert wird. Wenn ein Plakat am Trainingsgelände hängt, mit der Aufschrift 'Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot'. Oder ganz aktuell von vor 5 Tage, Oliver Reck (Trainer von MSV Duisburg): 'Ich habe anonyme Anrufe bekommen. In denen hieß es, dass meinen Angehörigen etwas passieren würde.' Solche Reaktionen sind nicht die Regel, nehmen aber zu und sind für mich Punkte die nicht zu unterschätzen sind und sind für mich Drohungen. Wie gesagt wenn in die Privatsphäre eine Verantwortlichen eingedrungen wird, halte ich den Fanprotest für bedenklich.

    Weiß ja nicht wie für dich eine Drohung ausschaut, vielleicht muss für dich erst ein Spieler tot auf der Straße liegen wie Kolumbien.

    nenee, der zweite satz ist nonsens und nicht die quintessenz meines postings. nachzutrauern gibt es gar nichts,nimmt man mal den "puren Fußball" im sinne von bier,fußball,bratwurst,stehblöcke außen vor.

    aber du wiederholst ja das, was ich meine und nochmal hervorstellen wollte: du hast den eindruck, dass sich diese sachen häufen- das ist völlig legitim. es ist nunmal nicht zu belegen.
    (man braucht es auch nicht zu belegen, um diese drohungen u.ä als schlimm zu empfinden- was ich im übrigen auch tue)

    ich glaube, hier muss man sich nicht darüber unterhalten, ob solch ein drohverhalten in ordnung ist oder nicht. denn es ist keinesfalls richtig.

    ein weiteres "schönes" beispiel fällt mir hier gerade mit blick auf den feinen herr nachbar ein: nach einer spitzensaison bekamen sie doch glatt einen satz grabkreuze samt spielernamen aufs trainingsgelände gestellt.
    der todesfall- falls du escobar(?) nach seinem wm- eigentor meinst ist, war im übrigen 94, also im genannten zeitraum ;)

    aber du hast recht, wenn du der ansicht bist,dass im vergleich zu 80/90 der virtuelle weg des pöbelns hinzukam und eine rolle spielt. das "q.e.d" kann ich mir hier jetzt nicht verkneifen..


    dein letzter satz ist im übrigen ein hervorragendes beispiel für die diskussionskultur hier.

    es ist grundlegend nicht zielführend, wenn man in (meinungsmachenden) foren hier eindrücke als fakten darstellt und eine diskussionskultur fördert, welche polemik im angeführten stil hier in den vordergrund schiebt.

    Djangos Leverkusen 1996

  • @ DL-ZOIDBERG
    Ehrlich gesagt bin ich mit deinem letzten Beitrag etwas überfordert (und das passiert nicht oft). Ich habe nirgends gesagt das es 'Fakt' ist, sondern meine subjektive Meinung geäußert, das die heute Streit/Protestkultur nicht mehr die selbe ist wie vor 20 / 30 Jahren. Hätte ich etwas als Fakt 'verkauft', dann sei dir gewiss, das ich dies mit Fußnote und Quellenangabe versehen hätte. Wobei die Textstellen die du in meinem Beitrag markiert hast, alles Geschehnisse der abgelaufenen Saison sind.

    Ich wüsste auch nicht welcher Satz von mir exemplarisch für die Diskussionskultur hier (beiW11) steht? Meinst du die Nachfrage, was für dich eine Drohung / Morddrohung ist. Mmh ich zitier dich mal


    zum thema morddrohungen:
    hab da noch keine statistik drüber gelesen. aber ich gebe mal gewagtes statement ab: es gibt gar keine?


    darauf hin habe ich einige Beispiele genannt und habe zum Verständnis nachgefragt, was für dich eine Drohung ist. Nö, Kolumbien kam mir nur in den Sinn, weil da öfters mal der ein oder andere Spieler / Schiedsrichter eines nicht natürlichen Todes stirbt (was aber wohl eher mit der Mafia/Kartell zu tun hat als mit Fanproteste).

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Ist mMn keine schlechte Doku, von echten Vorurteilen gegen die Ultraszene wenig zu merken. Undifferenziert gewiss auch nicht, da auch Fanvertreter zu Wort kamen. Gut fand ich auch den Exkurs nach England, wo verdeutlicht wurde, dass die Abschaffung von Stehplätzen auch zu weniger Leidenschaft auf den Rängen führt.

  • Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat ist, dass eigentlich ausschließlich das Wort Ultras in den Mund genommen wurde. Außerdem diese Übertreibung, dass sich (als gerade unsere Bilder aus Köln gezeigt wurden) niemand auf ein schönes Fußballfest freue, sondern überall die "pure Angst" zu spüren sei. Also ich war vor Ort und ich hatte nicht eine Sekunde Angst.

    Und diese eine Dame in der Fußgängerzone in K*ln, die sagt, sie würde ja schon öfter zum Fußball gehen aber letzten Endes traue man sich ja nicht war mein absolutes Highlight. :LEV14 Ansonsten fand ich die Doku aber auch nicht schlecht.

    Schneider Bernd!

  • naja, bei der hab ich auch gedacht "das sind Leute, bei denen ich nicht traurig bin, wenn sie nicht ins Stadion gehen".

    Aber speziell nach Köln bin ich in den letzten beiden Jahren nach langer Pause jeweils mit einem sehr sehr mulmigen Gefühl gefahren. Definitiv das "unliebste" der Auswärtsspiele. Ich kann das für mich nicht ganz von der Hand weisen.

    "Dummerweise liebe ich diesen Scheiß-Verein!" (Rüdiger Vollborn)

    Nordkurve e.V.: eine Kurve, Deine Kurve, Nordkurve! http://www.nk12.de

  • Da hast du recht. Die sitzen ja wenn dann ohnehin nur im VIP-Bereich.

    Ist das wirklich so? So verschieden können die Wahrnehmungen sein. Ich dachte mir immer, gerade wo hier soviel Polizei ist und für "uns" wirklich alles abgesperrt war, kann ich mir schwer vorstellen, dass was passiert, wenn man es nicht gerade provoziert.
    Ich kann mich zum Beispiel an ein Auswärtsspiel in Bremen vor ein paar Jahren erinnern, was wir 2:5 verloren haben. Da habe ich bis nach Ende eigentlich kaum Polizei und agressive Stimmung erlebt, trotzdem hat es auf der Rückfahrt im Zug ordentlich geknallt. Sogar Leverkusener untereinander, wenn ich mich recht entsinne. Da hatte ich damals ein richtig mulmiges Gefühl. Da war ich allerdings auch noch n paar Ecken jünger.

    Schneider Bernd!

  • Selten war es so sicher, ins Stadion zu gehen wie heutzutage.
    Für den Normalfan, der sich sogar ohne Utensilien durch Deutschlands Bundeligastädte bewegt, dürfte mancher Opernbesuch mehr Nervenkitzel bieten...

    Einmal Löwe, immer Löwe!

  • Vorallem
    in den ersten 10 Minuten mit teilweise krassen Übertreibungen (Ich
    hatte noch nie Angst beim Fussball :D ), aber nach all der Hetze gegen
    Fussballfans/Ultras in den letzten Monaten endlich mal ein halbwegs
    sachlicher, differenzierter Bericht.


    http://www.welt.de/sport/article1…ane-Chance.html

    "I don't know half of you half as well as I should like, and I like less than half of you half as well as you deserve." Bilbo

  • Immer wieder geil mit Einzelbeispielen gegen Trends zu argumentieren.

    "Die Anzahl der Todesfälle im deutschen Straßenverkehr ist so niedrig wie nie" - "Erzähl das mal dem Motorradfahrer der gestern auf der B8 starb.".

    Möglich, aber sinnlos.

    Zum Bericht: Überraschend sachlich (was daran liegt, dass ich mit 0 Sachlichkeit gerechnet habe und wenigstens etwas Sachlichkeit vorkam), das Schlusswort gefällt mir. Ansonsten erinnert der mich und meine nostalgische Seite an einen wunderschönen Nachmittag in Köln mit zwei Toren von Lars Bender. :D

  • Vorallem in den ersten 10 Minuten mit teilweise krassen Übertreibungen

    http://www.welt.de/sport/article1…ane-Chance.html

    ich find das ist ein typisches Mittel mit dem das ZDF 'arbeitet' (im speziellem beim ZDF-Hauptprogramm), das hat manchmal etwas mit Sensationsgier zu tun und da ist es egal welches Thema behandelt wird, aktuelle Brennpunkte, das wiederkehrende Thema Doping oder halt die Fankultur.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)