• Auch wenn es hier bestimmt schon thematisiert wurde: Was sprach/spricht eigentlich gegen die Flächen west/südlich des Hitdorfer Sees? Da gäbe es doch theoretisch landwirtschaftliche Flächen in etwa der Größe des geplanten Campus auf Leverkusener Stadtgebiet?

    Sonst ist der Platz allerdings in der Tat rar, da ja Bürgerbusch oder Wupperwiesen eher rausfallen :LEV18 .

    Oder könnte man nicht theoretisch auch den Kurtekotten Richtung Norden noch erweitern?

    Gegen die Fläche am Hitdorfer See spricht vor allem die direkte Nähe zum Naturschutzgebiet Buschbergsee mit sehr seltenen Vogelarten und dass auch hier ein ökologisch relevanter Grünzug vorliegt.

    Der Bürgerbusch befindet sich in privater Hand einer Eigentümergemeinschaft die es forstwirtschatlich Ausbeuten und ist in Teilen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es dient als Naherholungsfläche.

  • Ja natürlich, genauso wie Frösche gegen Froschschenkelsuppe sind.

    Und wenn überhaupt sind das ‚sehr seltene Vogelarten in Leverkusen (!)‘, was die Aussage extrem relativiert.

    ...und Schildkröten gegen Schildkrötensuppe. Tolles "Argument", ein richtig "bereichernder" und schlauer Beitrag. Danke dafür! Du solltest Dich politisch betätigen. Vielleicht sucht PETO noch Mitwirkende. :D

    Man kann natürlich auch in bornierter Einfältigkeit einfach mal alles negieren, wenn man etwas nicht wahrhaben will und sich für Natur- und Umweltthemen nicht interessiert. Da relativiert sich dann auch so manche Aussage... :LEV18

    Jeder so wie er meint.

  • ...und Schildkröten gegen Schildkrötensuppe. Tolles "Argument", ein richtig "bereichernder" und schlauer Beitrag. Danke dafür! Du solltest Dich politisch betätigen. Vielleicht sucht PETO noch Mitwirkende. :D

    Man kann natürlich auch in bornierter Einfältigkeit einfach mal alles negieren, wenn man etwas nicht wahrhaben will und sich für Natur- und Umweltthemen nicht interessiert. Da relativiert sich dann auch so manche Aussage... :LEV18

    Jeder so wie er meint.

    … oder man behauptet einfach, was in die eigene Ideologie passt. Wie war das noch mit der angeblichen Risikoübernahme der Stadt für die Dhünnaue? Grünes Geschwätz…

  • … oder man behauptet einfach, was in die eigene Ideologie passt. Wie war das noch mit der angeblichen Risikoübernahme der Stadt für die Dhünnaue? Grünes Geschwätz…

    Keine Ahnung was das mit "grünen Geschwätz" zu tun haben soll? - Ob Du das nun wahrhaben möchtest oder nicht ist mir wurscht.

    Die Risikoübernahme durch den Grundstückskäufer existiert. Sowohl für Leverkusen im Falle Dhünnaue/Neulandpark, als auch durch den Bau der Autobahn gingen solche Risiiken an die öffentliche Hand, also den Steuerzahler über. Im Falle A1- Ausbau hat der Bund die Gründstücke erworben, mt allen Pflichten.

  • Keine Ahnung was das mit "grünen Geschwätz" zu tun haben soll? - Ob Du das nun wahrhaben möchtest oder nicht ist mir wurscht.

    Die Risikoübernahme durch den Grundstückskäufer existiert. Sowohl für Leverkusen im Falle Dhünnaue/Neulandpark, als auch durch den Bau der Autobahn gingen solche Risiiken an die öffentliche Hand, also den Steuerzahler über. Im Falle A1- Ausbau hat der Bund die Gründstücke erworben, mt allen Pflichten

    Hast Du für diese Behauptungen irgendwelche Belege? Oder hat Dir das ein (seltenes?) Vögelchen gezwitschert?

  • Ist das klar, dass wir hier überwiegend die Position pro Bayer-Campus einnehmen und solche „grünen“ Gründe abtun, eben weil sie auch oft im Zweifel auf der Schublade gezogen werden um etwas zu verhindern. Das soll nicht bedeuten, dass das hier auch der Fall ist. Das kann ich nicht beurteilen, dafür habe ich zu wenig Ahnung von den Umständen an dieser Stelle.

    Und ja, Gunimo nimmt eine gesonderte Position ein, aber das ist doch auch okay. Muss man nicht einer Meinung sein, ist aber richtig und wichtig.

    Und trotzdem sehe ich die Sitzung immer noch kritisch. Fragen die sich für mich ergeben haben:

    Die Zone wurde ja mehr oder minder „künstlich“ angelegt. Ist es somit ggf. möglich an anderer Örtlichkeit einen Ersatz zu schaffen?

    Es wurde mehrfach beschrieben, dass Sportplätze von der „Kaltzone“ ausgeschlossen sind, bzw. dieser nicht entgegen stehen. Wie verhält es sich denn, wenn die Fläche, die zur Bebauung freigegeben ist mit Bürogebäuden bebaut wird. Ist das dann in Summe immer noch „besser“ als der Campus? Sind ernst gemeinte Fragen die in mir herum geistern.

    Ansonsten warte ich weiterhin gespannt auf den 12.11., bzw. vermutlich den 13.11., wenn dann erste Infos kommen/gezwitschert werden.

  • Hast Du für diese Behauptungen irgendwelche Belege? Oder hat Dir das ein (seltenes?) Vögelchen gezwitschert?

    Alleine wegen Deiner polemischen Bemerkung bezüglich des "seltenen Vögelchen gezwitschert" sollte ich Dir im Grunde überhaupt nicht mehr antworten.

    Aber ich mache es trotzdem...

    Seinerzeit gab es um das Thema der Altlastengrundstücke immer wieder ein großes Medienecho. Lokale Tagespresse, TV (WDR). Artikel, Kommentare, Lesebriefe, Berichte. Was davon heute noch verfügbar ist, kann ich nicht sagen, einige relevante Beiträge konnte ich über "Google" noch finden, aus denen manches hervorgeht.


    Altlast Dhünnaue - Bayers giftiges Erbe
    Eine neue Rheinbrücke soll die marode Leverkusener Brücke ersetzen. Gebaut werden soll die Trasse auf der Dhünnaue, wo der Bayer-Konzern jahrzehntelang…
    www.deutschlandfunkkultur.de
    100 Jahre Deponie Dhünnaue: Diese Leverkusener Berge bleiben Versorgungsfälle
    1923, vor genau 100 Jahren, begann man in Leverkusen mit der Anschüttung der Kippe in der Dhünnaue.
    www.ksta.de

    Interessant ist vor allem das Merkblatt "Altlastenauskünfte Allgemeine Informationen" der Stadt Leverkusen.

    Altlastenauskünfte Allgemeine Informationen.pdf

  • Es geht nicht darum, ob in/unter dem Areal Giftmüll lag und/oder liegt. Das habe ich nicht bestritten.

    Es geht darum, ob beim Kauf des Areals eine Risikoübernahme durch die Stadt erfolgt ist, wie von Dir behauptet. Dies ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung, die derjenige belegen muss, der die Behauptung aufstellt. (Sofern Dir diese Zusammenhänge unklar sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Tatsachenbehauptung )

    Du hast für Deine Behauptung offensichtlich keinen Beleg. Nicht einen einzigen.

    Im ‚richtigen Leben‘ würde ich Dir eine Unterlassungserklärung mit Klageandrohung schicken. Hier nenne ich Dich der Einfachheit halber Grüner Troll.

  • Das betreffende Grundstück im Monheimer Süden ist in verschiedener hinsicht von ökologischer Bedeutung. Bei einer Bebauung käme es vor allem auf den Umfang der Versiegelung an. Das Areal besteht ja nicht ausschließlich aus den Versuchsfeldern, sondern beinhaltet auch einen Baumbestand. In besten Falle erhält man es komplett in der jetzigen Form.

    Der Grünzug ist als Habitat für Standortvögel wichtig, aber auch für den Vogelzug im Frühjahr und Herbst. Für Fledermäuse ist er laut Expertenmeinung wohl auch relevant.

    Riesige Hybrid- und Kunstrasenflächen sind ökologisch so wertlis wie Asphalt oder Schotter.

    Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass das Areal als nahes Rückzugsgebiet für die Tierwelt in Rheinnähe erhalten bleibt. Bei Hochwasser werden dort größere Flächen überflutet, z. B. im Monheimer Rheinbogen.

    Eine dichte Bebauung oder auch, wie beim Campus geplant, eine komplette Einfriedung, wäre eine Barriere für Säugetiere.

    Dann geht es natürlich auch um das Kleinklima, sprich vorhandene Kältebrücke/Windschneise. Bebaute und versiegelte Flächen erhitzen sich im Sommer deutlich mehr als Naturflächen.

  • Ich möchte hinzufügen, dass das Areal unbestätigten Expertenmeinungen zu Folge im Fall von Hochwasser in einer nahegelegenen Großstadt auch als Rückzugsort für Geißböcke gilt.

  • Gunimo zwar alles nicht falsch, aber ich glaube gerade aus ökologischen Gründen gibt es bei einem Trainingszentrum eher Möglichkeiten das mit dem richtigen Konzept entsprechend naturfreundlich umzusetzen als bei industrieller Bebauung die es ansonsten früher oder später geben wird

    Eine Verhinderung aus ökologischen Gründe dürfte langfristig eher ein Eigentor für Naturfreunde sein

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

    Edited once, last by BayerMania87 (November 10, 2025 at 11:44 AM).

  • Zu Hitdorf ist mir der Grund entfallen und bei Kurtekotten ist immer die Seveso Richtlinie das Problem. Aktuell dürften auf das Gelände dort nur 200(?) Leute gleichzeitig. Die Stadt Köln hat wohl schon abgewinkt diesbezüglich.

    In Köln gibt es im Chempark doch nur Technikum und kein Produktion?

    100 Narren auf einem Haufen ersetzen keinen gescheiten Mann.

  • Es geht nicht darum, ob in/unter dem Areal Giftmüll lag und/oder liegt. Das habe ich nicht bestritten.

    Es geht darum, ob beim Kauf des Areals eine Risikoübernahme durch die Stadt erfolgt ist, wie von Dir behauptet. Dies ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung, die derjenige belegen muss, der die Behauptung aufstellt. (Sofern Dir diese Zusammenhänge unklar sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Tatsachenbehauptung )

    Du hast für Deine Behauptung offensichtlich keinen Beleg. Nicht einen einzigen.

    Im ‚richtigen Leben‘ würde ich Dir eine Unterlassungserklärung mit Klageandrohung schicken. Hier nenne ich Dich der Einfachheit halber Grüner Troll.

    Wie borniert kann man sein? :LEV11

    Du bist ganz eindeutig ein Ignorant und des Lesens offenbar unwillig oder unkundig. Du bist einfach nur hier um zu provozieren. Hast Du Dir überhaupt die Mühe gemacht z. B. das Infoblatt zu lesen?

    Da ist die Käuferhaftung für Risiken bei Altlast-Grundstücken explizit erläutert.

    Außerdem habe ich bereits dargelegt, dass die Stadt Grundstückshandel nicht-öffentlich abwickelt. Man ist als Bürger somit auf Infos aus 2. Hand, wie etwa Pressemeldungen angewiesen

    Im Artikel zum Autobahn-Ausbau ist bemerkt, dass der Bund das Grundstück erworben hat und die BayerAG die Risiken der Giftmüll-Entsorgung an der Steuerzahler abgegen hat.

    Ab sofort bist Du für mich kein adäquater Diskussionspartner mehr. Ich gehe auf Dein Geschwurbel nicht mehr ein, da es einzig und alleine auf unbedingte Rechthaberei und Provokation ausgelegt ist.

    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

  • Du hast einfach von den trivialsten juristischen Zusammenhängen keinerlei Vorstellung. Wenn ein Sachverhalt geheim ist und man ihn daher nicht beweisen kann, kann man diesbezüglich eben keine Tatsachenbehauptungen aufstellen. Zudem gibt es keinen Presseartikel, indem von der Risikoübernahme der Stadt die Rede ist. Und nur weil grundsätzlich(!) eine Käuferhaftung besteht, heißt das noch nicht, dass hiervon einzelvertraglich nicht abgewichen werden kann.

    Aber sowas lernt hat nun einmal nicht beim Vögelchen beobachten.

  • Gunimo zwar alles nicht falsch, aber ich glaube gerade aus ökologischen Gründen gibt es bei einem Trainingszentrum eher Möglichkeiten das mit dem richtigen Konzept entsprechend naturfreundlich umzusetzen als bei industrieller Bebauung die es ansonsten früher oder später geben wird

    Eine Verhinderung aus ökologischen Gründe dürfte langfristig eher ein Eigentor für Naturfreunde sein

    Entscheidend ist: "mit dem richtigen Konzept". Und davon scheint man aus Sicht der Monheimer Kritiker sehr weit entfernt zu sein. Offenbar war Bayer 04 bislang nicht kompromissbereit von seinen überdimensionierten und ökologisch zerstörerischen Maximalplänen abzurücken.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich der Neuentwurf darstellen wird.

    Eine industrielle Bebauung des Areals, im Sinne von Produktionsstätten, wrd dort m. E. niemals genehmigungsfägig sein.

    Aber derzeit geht es ja zunächst darum, den aktuell geplanten Öko-Frevel zu verhindern, deren Steigbügelhalter zum Glück abgewählt worden sind.