Die BayArena - der Stadionthread

  • Zitat

    Original von lasse04
    Ein Stadionbau bzw. eine Erweiterung rechnen sich nie. Mann muss nicht nur die (entgangene) Verzinsung, sondern auch die AfA berechnen. Geht man von 50 Jahren aus (Stadien haben regelmäßig eine Lebensdauer von 30 bis max. 40 Jahre bis zum Abriss bzw. zur umfassenden Sanierung), müßten jedes Jahr zusätzlich zu den Zinsen EUR 1,4 Mio. AfA erwirtschaftet werden. Das geht in einem Fussballstadion von vorneherein nicht. Selbst bei internationalem Wettbewerb und zusätzlichen Events (Konzerte etc.) reicht das hinten und vorne nicht. Bei uns ist der Unterschied zu den meisten anderen Vereinen, dass dieses Defizit nicht auf die Allgemeinheit (Steuerzahler) abgewälzt wird.

    Absolute Zustimmung! Mit einer Einschränkung, auch die Allgemeinheit finanziert dieses Stadion! Nicht über ihre Steuern, aber platt gesagt durch den Gang zur Apotheke! Aber wem es nicht passt, es gibt ja auch noch Ratiopharm, Aventis .... :levz1

  • Hab auch selten einen dämlicheren Artikel, wie den von diesem Kluth gelesen. Hat krampfhaft versucht negatives zu finden. Wahrscheinlich irgend ein Aufsatz aus 'ner Kölner Grundschule...

  • Sehr bemerkenswert finde ich auch, dass der Vergleich zu Hoffenheim gezogen wird. Dass man dort ein Stadion mitten in die Pampa baut wird genauso wenig berücksichtigt, wie, dass Teile unseres Stadions, wie zum Beispiel das Dach, abgerissen werden mussten.

    RENATO AUGUSTO


    Warum liegt auf der Domplatte so wenig Vogeldreck?
    Auch Tauben haben ihren Stolz!

  • Zitat

    Die, die bei jedem Wetter klettern

    Von Günter Müller, 25.06.09, 17:56h, aktualisiert 25.06.09, 17:57h

    Spezialisten aus Ravensburg montieren in über 30 Metern Höhe Dachteile der Bay-Arena. Das Gebirge von Industriekletterern kann auch ein architektonisches Meisterwerk sein.
    Leverkusen - Bei Sonnenschein und Hitze, bei Regen, bei Minusgraden und eisigem Wind - Max Mackert klettert bei jedem Wetter. Sein Gebirge sind schroffe Fassaden von Industrieanlagen und architektonische Meisterwerke - wie aktuell das Dach der Bay-Arena. Max Mackert ist Industriekletterer, einer von 50 Spezialisten des „Membranteam“ aus Möllenbronn (Kreis Ravensburg). Die sind derzeit mit der Montage von Makrolonteilen für das Dach des Fußballstadions an der Bismarckstraße beschäftigt. „Da ich auch in meiner Freizeit klettere, bin ich zu dieser Tätigkeit gekommen“, erzählt der 30-Jährige während einer kurzen Arbeitspause. Seit vier Jahren übt der durchtrainierte Mann, der ein abgeschlossenes Architekturstudium vorweisen kann, diese anspruchsvolle Beschäftigung aus.

    Wir befinden uns auf dem Oberrang-Ost der Bay-Arena. Der Blick geht Richtung Innenraum. Dort arbeiten Menschen - ausgestattet mit Sicherheitswesten und gelben oder roten Helmen, dort stehen Kräne, dort fahren Bagger auf staubigem Grund. Dort sind Stahl- und Makrolonteile zu sehen, aber nicht ein Grashalm. Und dort soll Mitte August Leverkusens „Brasilianer“ Bernd Schneider auf feinstem Grün wieder Bälle in die Tiefe des Raumes spielen? „Davon gehen wir fest aus“, sagt Stefan Vianden, Bauleiter für die Dachmontage von Bayer-04-Generalunternehmer Max Bögl. Um die Arbeiten am Stadion fristgerecht beenden zu können, seien auch Spezialisten wie die vom international bekannten „Membran-Team“ engagiert worden. Das Unternehmen hat erstklassige Referenzen vorzuweisen. „Wir waren zum Beispiel am Bau der Allianz-Arena in München und am Bau von Stadien in Zentralafrika und Südkorea beteiligt“, erzählt Jörg Ehrmann und schaut dabei Richtung Dachkonstruktion. Dort, in etwa 30 Metern Höhe, montieren gerade drei seiner Kollegen, gesichert durch Seil und Gurt, eines der bis zu 180 Quadratmeter großen und komplett bis zu - kaum glaublich - zehn Tonnen schweren Teile. Die werden am Boden vorgefertigt und als komplettes Element von einem Kran an die entsprechende Stelle gehoben.

    Ist die Arbeit in solchen Höhen nicht extrem gefährlich? „Nein, so dramatisch, wie es für den Außenstehenden vielleicht wirken mag, ist das nicht“, behauptet Max Mackert. Alle Industriekletterer hätten eine spezielle medizinische Untersuchung durchlaufen, seien entsprechend ausgebildet und - natürlich - Experten in Sachen Seil- und Knotenkunde. Schließlich hängt das eigene Leben an der persönlichen Schutzausrüstung, die regelmäßig kontrolliert und bestens gepflegt wird. Mackert nimmt noch einen großen Schluck aus einer Wasserflasche. Dann geht es zurück auf den Arbeitsplatz in 30 Metern Höhe. Schließlich soll auch die 28 000 Quadratmeter große Makrolon-Dachfläche der Bay-Arena termingerecht fertiggestellt sein. Dafür sind Max Mackert und seine Kollegen an sieben Tagen in der Woche bei jedem Wetter im Einsatz, bei Wind, Regen und - am liebsten - bei Sonnenschein.

    Quelle

    !!ROSSLAUER JUNGS!!

  • Rudi Völler zeigt Zuversicht

    BayArena wird pünktlich fertig

    Von Walter K. Schulz, 25.06.09, 18:37h

    Rudi Völler glaubt fest daran: In sieben bis acht Wochen soll die neue Arena unterm Bayerkreuz in Leverkusen fertig sein. Am Mittwochabend konnten 250 Gäste schon einmal vorab hinter die Kulissen blicken.

    LEVERKUSEN. In sieben bis acht Wochen soll die neue Arena unterm Bayerkreuz in Leverkusen fertig sein? Rudi Völler (49, Spitzname „Tante Käthe“), dem Sportdirektor des Fußballbundesligisten Bayer 04 Leverkusen, treten keine Schweißperlen nach dieser Frage auf die Stirn. „Rudi Nationale“, der in 90 Länderspielen 47 Tore schoss, braucht nicht lange für seine Antwort: „Davon gehe ich aus. Wenn man die Baustelle vor einigen Wochen gesehen hat . . .“

    In Internet-Foren befürchteten einige Fans schon, dass sie möglicherweise noch einmal kurzfristig ins ungeliebte Düsseldorf fahren müssen, bevor es wieder „richtige“ Heimspiele an der Dhünn geben wird. Vorsichtshalber hat Bayer jedenfalls beantragt, sein erstes Spiel der neuen Bundesligasaison erst einmal auswärts bestreiten zu dürfen. Bayer 04 baut für rund 70 Millionen Euro seine Arena von einer Kapazität von 22 500 auf 30 000 Zuschauer aus. Am Mittwochabend ließ das Unternehmen in einem so genannten „exklusiven Preview“ über 250 Gäste der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) hinter die Kulissen des geplanten Schmuckkästchens schauen - alle ausgestattet mit Bauhelmen und Warnwesten. Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser: „Eine Arena mit den neuen Möglichkeiten ist heute ein absolutes Muss.“ Aus der momentanen „Bau- Arena“ werde ein „kleines perfektes, persönliches, kompaktes und hochmodernes Stadion mit großer Nähe der Spieler zum Zuschauer“, ein Vorzeigeprojekt in Europa.

    Der Haus- und Bauherr schoss auch einige Pfeile in Richtung Köln ab. Die Werkself sei der „erfolgreichste Verein im Rheinland - und der sympathischste“. Gerade sei sie in einer Beliebtheitsumfrage von „Sportfive“ auf Platz sieben gelandet: „Einige Plätze vor dem 1. FC Köln und Mönchengladbach.“ Weil dabei aber „noch viel Luft nach oben ist“, stemmte der Klub die Rieseninvestition, die vor allem auch gut betuchteren Fußballfreunden die Stadiontore öffnen soll. Tatsächlich schreckte viele potenzielle Fans die Erkenntnis, dass immer ausverkauft gewesen sei, davon ab, überhaupt zum Telefonhörer zu greifen. Und die Bayer-Verantwortlichen ergänzen: „Der Kunde fordert ein marktgerechtes Stadion.“

    Fußball hat auch etwas mit Wirtschaft zu tun. Geschäftsleute treffen sich heute gerne am Rande von Fußballereignissen in der Business-Lounge, in Firmen- oder in VIP-Logen. VIP-Saisonkarten kosten bei Bayer 04 zwischen 2700 und 4200 Euro. Logen sind für 60 000 bis 70 000 Euro zu mieten. „Damit liegen wir im ordentlichen Mittelmaß der Liga“, heißt es.

    Bildergalerie: Blick hinter die Kulissen der BayArena

    http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1238775235946

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Montage in luftiger Höhe

    VON SEBASTIAN KUNIGKEIT - zuletzt aktualisiert: 26.06.2009

    Leverkusen (RP) Der Ausbau der BayArena schreitet weiter voran. Seit einem Monat bringen Industriekletterer in schwindelerregender Höhe das neue Stadiondach an: Ein Ortstermin.

    Es sind milchig-weiße Kunststoff-Platten, die mittels einer Seilkonstruktion an den weithin sichtbaren stählernen Ringen befestigt sind. Sie werden die Zuschauer künftig vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung schützen, sind dabei aber lichtdurchlässig und wirken leicht wie ein gigantisches Zeltdach. Ein logistisch anspruchsvoller Bauabschnitt, der noch dazu unter Zeitdruck steht – schließlich soll die Arena pünktlich zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison spielfertig sein.

    Damit das gelingt, wurde ein spezielles Konzept ausgetüftelt. Ein Großteil der Montagearbeit wird nicht in luftiger Höhe, sondern am Boden vorgenommen. In der Mitte des Stadions, wo die Bayer-Kicker bald wieder auf Torjagd gehen sollen, werden die Dachelemente zusammengesetzt. Vom neuen Oberrang aus betrachtet, erinnert das fleißige Gewusel an einen Ameisenhaufen. Auf großen Vormontage-Böcken werden zunächst die Träger aus weißlichem Stahl zusammengebaut. Dann werden die 1,5 Meter breiten und 25 Millimeter dicken Kunststoff-Platten darauf gesetzt. Sie sind aus dem Bayer-Material Makrolon. "Das ist wie eine Art Plexiglas, aber hochwertiger", erklärt der zuständige Bauleiter Stefan Vianden. Die Platten stellt die Bayer AG kostenlos zur Verfügung.

    Die Schwierigkeit: Das außen ringförmige Dach muss am Ende in der Mitte eine rechteckige Öffnung genau über dem Spielfeld aufweisen. "Wegen dieser Verschiebung muss jedes Teil einzeln produziert werden", sagt Max Jackert von der Firma Membranteam. Sie ist auf knifflige Montagen spezialisiert und derzeit mit etwa 50 Arbeitern auf der BayArena-Baustelle. Die Hälfte davon sind speziell ausgebildete Industriekletterer.

    Nach Abschluss der Vormontage wird jedes Element mit einem Hubgestell versehen. Daran hebt ein kleiner Kran es hoch und übergibt es in der Luft an einen der vier großen, gelben Kräne, die sich an den vier Ecken des zukünftigen Spielfeldes in die Luft erheben. In 30 Metern Höhe übernehmen dann die Industriekletterer. An Seilen hängend oder auf kleinen, eigens aufgehängten Stahlträgern stehend montieren sie die vorgefertigten Elemente an Ort und Stelle. Dabei sind sie immer gesichert. Mittels einer sogenannten "Lifeline" können sie sich auch auf den bereits befestigten Makrolon-Platten bewegen.

    In knapp zwei Wochen soll das Dach fertig sein. "Eine Herausforderung", gibt Jackert zu. Doch er zeigt sich zuversichtlich: "Ja, wir schaffen das."

    Erst danach kann mit der Verlegung des neuen Rasens begonnen werden.

    RP ONLINE

    [color=red]Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur

  • Zitat

    Original von Lenniway
    Schade, dass der Schnix hier nicht mehr spielen wird!

    Das ist eine Bühne, die ihm gebührt!


    Zumindest in seinem Abschiedsspiel darf er das Stadion nochmal erleben! Und ich wage mal ganz kühn zu behaupten, dass das die emotionalste Stimmung der kommenden Saison wird. :levz1

  • Zitat

    Original von Der Carsten


    Zumindest in seinem Abschiedsspiel darf er das Stadion nochmal erleben! Und ich wage mal ganz kühn zu behaupten, dass das die emotionalste Stimmung der kommenden Saison wird. :levz1


    Stimmt, aber das macht mich eigentlich fast noch trauriger!

  • Zitat

    Original von lasker


    Häufiges Argument. Das Problem ist mit guten Noten schnell erledigt. Klingt sehr nach Belohnungs-Politik. Machst du deinen Job gibt es auch was extra. Funktioniert meistens nicht wirklich. Wenn nicht ankommt warum es sinnvoll ist zu lernen klappen auch die Anreize nicht sonderlich. Gib Gas, viel Erfolg in der Schule und bei deinem Projekt JK. :levz1


    Danke :D Sind aber jetzt doch Ferien .. Wenn die zu Ende sind geht es doch schon fast los..Naja ich geb irgendwie mein bestes !

    Wo sind die Jockels allda

  • Weiß jemand, ob der Gang für den Oberrang auf der Gegentribüne (Bismarckstr.) genauso verglast wird wie es Teile der Hauptribüne bisher sind?

    RENATO AUGUSTO


    Warum liegt auf der Domplatte so wenig Vogeldreck?
    Auch Tauben haben ihren Stolz!

  • Zitat

    Original von Bplay
    Weiß jemand, ob der Gang für den Oberrang auf der Gegentribüne (Bismarckstr.) genauso verglast wird wie es Teile der Hauptribüne bisher sind?

    Die Ecken im E- und G-Block sind auch nicht verglast. Da hat man wohl ebenfalls gespart.

  • Wie siehts den eigentlich mit der Glassfassade auf der Ostseite aus? Wird es die dort auch geben, so wie am Westgebäude?

    ...We all follow the Bayer, over land and sea...

  • Zitat

    Original von Predator
    Wie siehts den eigentlich mit der Glassfassade auf der Ostseite aus? Wird es die dort auch geben, so wie am Westgebäude?

    Wo soll es denn da ne Glasfassade geben? Da ist doch kein neues Gebäude entstanden...

  • Zitat

    Das neue Stadion, das nach dem Umbau bis zum Saisonstart statt 22.500 Zuschauer 30.500 Besucher fasst, soll laut Heynckes ebenfalls zusätzliche Motivation für die Spieler bringen.

    Ein Auszug aus dem Artikel vom WDR. Da haben wir die ungefähre Zahl. :levz1