Mir fällt kein besseres Wort ein: Das gestern war einfach nur ungezogenes Görenverhalten. Wenn ein Vidal im eigenen 16er Hacke spielt ist es vielleicht angebracht, aber wenn die ganze Mannschaft gerade nicht weiß, wo ihr der Kopf steht, dann ist Pfeifen nicht nur sinn- und respektlos, sondern auch äußerst kontraproduktiv! Herr Reinartz hat gerade entweder einfach die Kacke am Schuh oder wäre vielleicht doch besser Stepptänzer geworden, aber deswegen pfeift man ihn nicht aus! Was glauben die Pfeifen denn was sie erreichen?
Die Mannschaft und wir haben doch ein Ziel: 3 Punkte nach dem Schlusspfiff. Wenn jemand gerade Schwierigkeiten hat dieses Ziel zu erreichen, dann unterstütze ich ihn, und mache ihn nicht nieder. Aber das sind die gleichen Leute die wahrscheinlich ne Oma mit Rollator vom Zebrastreifen hupen würden wenn genug mitmachen (wobei der Vergleich Rollatoroma / Reinartz leider nicht so sehr hinkt wie man sich wünschen würde).
Aber mal im Ernst: Was bringt das Pfeifen? Irgendeinen positiven Effekt für den Pfeifer muss es ja haben. Fühlt derjenige sich dann Fußballsachverständiger, weil er zeigt dass er eine grottige Leistung erkennen kann? Glaubt er damit echt was zum Positiven zu verändern? Ist es vielleicht einfach nur Pöbeldrang oder der Rudeljägerinstinkt, der ein angeschlagenes Opfer wittert? Auf jedenfall ist es nutzlos, schädlich und einem gesunden Verhältnis Mannschaft/Fans abträglich.