• Allem Anschein nach ist seine Arbeit vollkommen unzureichend. Was sieht der Verein in ihm?

    Wie ich schon andernorts anmerkte: Er hat die Fortbildung für das Betätigen der Auswechseltafel. Da stinkt niemand gegen an. Und: Er holt dem Käptn ab und an ne Kiste Weißbier - wenns im Angebot ist. Komm schon, das sind Qualitäten, die nicht jeder hat. Außerdem ist er schon lange im Verein.

    Tatsächlich ist die Kritik nicht unberechtigt. Seit René Adler - der unaufhaltsam durchstartete - hat sich hier gefühlt kein Torhüter mehr verbessert.

    Leno kam mit sehr guten Anlagen - und wurde in einigen Bereichen bis zu seinem Abschied immer schlechter.

    Hradecky kam als durchschnittlicher Bundesliga-Torhüter mit stärken auf der Linie und ist jetzt allenfalls noch ein mäßiger Hüter im unteren Drittel mit regelmäßigen Patzern, dessen Schwächen in Strafraumbeherrschung (insbesondere in der Luft) und am Fuß immer größer werden - gelegentlich kommt seine Stärke auf der Linie noch durch, aber die gegnerischen Teams wissen ja ganz genau wie sie Angriffe gegen uns inszenieren müssen um ihn und Abwehr ins Chaos zu stürzen.

    Ja, hier darf man Fragen stellen an diese Position.

    "Der spielt so, wie seine Frisur ist ..." TBG, 29.07.2020 ...

  • Ich bin mit dieser Konstellation auch nie einverstanden gewesen, weil ich mich frage, welche Inhalte ein Amateurkicker einem Nationaltorwart authentisch vermitteln möchte. Bei der Überprüfung dieses Arguments stelle ich aber fest, dass die Situation bei Cheftrainern doch identisch ist und auch funktioniert. Torwarttrainer sind nach meinem Empfinden heute eher als Kumpel und Fürsprecher gefragt.

    Mit Blick auf die Torwarttrainer der Bayern, Dortmunder, Frankfurter und Leipziger reihen sich hier Namen wie Tapalovic, Kleinsteiber, Zimmermann und Gößling ein. Alles keine Welttorhüter und doch im Kollektiv mit ihrer Arbeit sehr erfolgreich.

  • das ist bei uns aber fast schon historisch bzgl. des Torwartrainers. In den letzten 30 Jahren hat dort keiner mehr den Stammkeeper wirklich besser gemacht.

    Minimal Vollborn bei Adler, aber das war eher die normale Altersentwicklung. Die Schwächen wurden auch dort eher schlechter statt besser (natürlich auch verletzungsbedingt)

    w11 Liga2 2019/2020: Schwolow, Flekken - Sinkgraven, Sane, Zimmermann, Halstenberg, Torunarigha - Haberer, Duda, Sabitzer, Schmid, Serdar, Darida - Mateta, Weghorst, Finnbogason, Mamba

  • Dann stell dich doch bitte mit dem Ventilator ins Stadion.

    Unsere Keeper performen diese Saison auf hohem Niveau, Thiel ist Leverkusener durch und durch. Für mich absolut keine Baustelle.

  • Ich zweifel nicht an seine Qualität, bitte nicht falsch verstehen.

    Ich finde nur auch, dass es das selbe ist wie bei einem Trainerwechsel. Die Torhüter brauchen auch mal ein neues Konzept bzw. Routine.

    Ist ja nur meine Meinung. Erschiesst mich bitte nicht gleich.

  • Man sollte über seine Position ab nächste Saison mal sprechen. Es muss ein neuer frischer Wind her :bayerapplaus

    1.) um deine Aussage besser nachvollziehen zu können. Was soll ein neuer Torwarttrainer besser bzw. anders können/machen?

    2.) hab ich den Eindruck, dass das Gespann Torwarttrainer/Trainer etwas besonderes ist. Da läuft auch viel auf der Zwischenmenschliche Ebene/Vertrauen ab. Siehe Kahn und Sepp Meier oder Neuer, wie der reagiert hat als Nagelsmann den Torwarttrainer (der auch Neuers Trauzeuge war) abgesägt hatte. Von dahe glaube ich kaum, das man die Position aus Jux und Dollerei ändert.

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
    Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

  • Es wäre an der Zeit, auch die Personalie kritisch zu überprüfen. Bisher ist keine positive Entwicklung der Torhüter unter seiner Betreuung erkennbar, vielmehr scheint die Leistung einzelner Spieler stagniert oder sich sogar verschlechtert zu haben.