Der Köln-THREAD

  • die haben ja ne tolle Bilanz gegen F95. :LEV5 Wie sieht es den mit einer Bilanz gegen uns aus?
    Der Satz ist auch super.... "wenn man sich die Situation und die Tabellenzugehörigkeit der beiden Mannschaften ansieht, dürfte auch dieses Mal die Zeichen für die Geißböcke gut stehen"....da Spielt die Nummer 2 vom Rhein bei der Nummer 3. Ich freue mich schon wenn die 1 bei 2 spielt.
    Wenn man sich die Tabellenzugehörigkeit der 2 und 1 ansieht, naja - sollen se bleiben wo se sind. Auf der linken Seite vom großen Fluß und in der 2. Liga.

  • Puuuh, FC!


    Happyend nach Horror-Show


    Von LARS WERNER


    Köln - Nach dem Abpfiff wurde Christoph Daum zum Psychologen. Bloß nicht schon wieder verbal auf die Mannschaft draufhauen, bloß nicht sein Innerstes nach Außen kehren.


    Der FC-Trainer fand Worte, die sogar nicht zum Spiel passten, und die er intern sicher nicht äußern wird. Denn dieses Partie hatte aus Kölner Sicht nur eine positive Sache: das Ergebnis.


    Der 2:1-Sieg über Paderborn war unverdient, für den FC ein Glücksfall und für die Gäste eine Tragödie. Puuuh, FC! Was für ein Happyend nach fußballerischer Horror-Show.


    „Wir haben am Ende Druck aufgebaut. Ich muss der Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen. Sie hat auf Sieg gespielt, hat sich nie hängen lassen und hat an den Sieg geglaubt“, erklärte Daum, der wegen dieser Tugenden auch „hochzufrieden“ war.


    Angebracht gewesen wäre eine öffentliche Entschuldigung an die Mehrheit der 41000 (!) Zuschauer. Die Fans hatten gegen das abgeschlagene Schlusslicht, das nahezu auf seinen kompletten Sturm verletzungsbedingt verzichten musste, eine FC-Vorstellung zum Abgewöhnen gesehen.


    Es war zum Teil grausam zu verfolgen, was vor allem im Mittelfeld so alles schief laufen kann (siehe Extra-Bericht nächste Seite). Gellende Pfiffe waren die Quittung.


    Nur zwei durften (zurecht) gefeiert werden: Nemanja Vucicevic, der nach seiner Einwechslung ein gutes Comeback feierte und gleich das Siegtor auflegte. Und natürlich Milivoje Novakovic. Der Stürmer rettete mit seinen Saisontoren Nummer acht und neun (4./89.) seine Mannschaft quasi im Alleingang.


    „Über den Wandel, den Nova durchlebt hat, kann ich mich nur sehr freuen“, lobte Daum den Torjäger vom Dienst, der vom einstigen Fremdkörper zum derzeit wichtigsten Spieler im Team mutierte.


    Köln hatte drei Ecken, Paderborn acht. Die Gäste kamen auf 55 Prozent Ballbesitz – auswärts. Sie hatten die bessere Spielanlage, die besseren Torchancen, mehr Torschüsse. Kurzum: Das abgeschlagene Team aus dem nicht wirklich fußballbegeisterten Paderborn war besser als die mit zig Millionen verstärkte Mannschaft aus dem fußball-verrückten Köln.


    Zwar hat der FC jetzt eine Mini-Serie mit sieben Punkten aus drei Spielen gestartet und den Rückstand zu Platz drei auf drei Zähler verkürzt. Eine fußballerische Weiterentwicklung war aber auch am Sonntag nicht zu sehen. Eine traurige Wahrheit drei Monate nach Saisonbeginn.


    Anderseits: Wenn auch solche Spiele in Zukunft weiter gewonnen werden, kann es mit der Rückkehr in die erste Liga doch etwas werden.
    [28.10.2007]


    express.de

  • Christoph Daum beschönigt


    Holger Fach konnte gerade noch an sich halten. Ungläubig staunend, verwirrt lächelnd, sich wundernd die Wange reibend, registrierte der Trainer des SC Paderborn die Ausführungen des prominenten Kollegen vom 1.FC Köln. Christoph Daums Analyse stieß, gelinde gesagt, auf wenig Zustimmung bei den Zuhörern.

    Verquerte Analyse: Christoph Daum versucht zu beschönigen.


    Seinen "Dank an die Zuschauer, die uns unterstützt haben", hatte Fach bereits vorher gekontert: "Wenn die Mannschaft, die gewonnen hat, von den eigenen Fans ausgepfiffen wird, dann muss man nicht mehr viel sagen", so der Trainer des SC Paderborn über die Vorstellung des FC.


    Fakt ist: Die Mannschaft des 1.FC Köln präsentiert sich im Herbst 2007 als eine extrem schwierige Rechnung mit vielen, vielen Unbekannten und nur wenigen Konstanten. Faryd Mondragon, Youssef Mohamad, Milivoje Novakovic - dieses Trio will den Aufstieg und kämpft entsprechend. Der große Rest ist Schweigen und liefert den immer noch in Scharen strömenden Fans Spiel für Spiel unerklärliche Leistungen ab. Die vom Trainer auch noch schön geredet werden: Gut sei man gestartet, Druck habe man aufgebaut, Risiko sei man gegangen, fast zwangsläufig sei der zweite Treffer gefallen. Sicher, zwischendurch habe man den Gegner aufgebaut, weil man selbst nach der Führung zu nachlässig gewesen sei. Daum ließ nur wenig aus, um eine Leistung zu erklären, die nicht zu erklären war.


    Allerdings: Was soll er anders machen, als der Öffentlichkeit vorzugaukeln, es sei besser, als es aussieht? Alles in Köln ist auf Bundesliga ausgerichtet. Die teure Mannschaft, der international erfahrene Trainer, das tolle Stadion mit den leidenschaftlichen Fans - alles andere als ein Platz unter den ersten Drei wäre fatal und würde das Gebilde tief in den Grundfesten erschüttern. Deshalb gehört es womöglich zur verdammten Pflicht der Verantwortlichen, die Situation nach außen besser zu verkaufen, als sie vielleicht ist. Fatal wäre es, sie glaubten tatsächlich, was sie sagen.



    Hier ist die kranke FC-Seele gut beschrieben... :LEV5

  • Was´n da los ????


    Phantom Götz
    Er soll Daum schon im Nacken sitzen


    Götz wartet auf das passende Angebot. Kommt es aus Köln?
    Am 10. April musste Falko Götz (45) bei Hertha gehen. Das ist 6 Monate her. Viel Zeit für Götz, um neue Kraft zu tanken – aber eine neue Aufgabe hat er (noch) nicht.


    Das kann sich jetzt schnell ändern. Denn B.Z. erfuhr: Götz ist heißer Anwärter auf den Trainerposten beim 1. FC Köln!


    Köln? Da ist doch Christoph Daum (54) im Amt? Und soll den FC zurück in die Bundesliga führen?


    Alles richtig. Doch am Rhein geht zurzeit vieles den Bach runter. Das peinliche Spiel gegen Paderborn, dass die Kölner mit einer Riesenportion Dusel 2:1 gewannen, redete Daum schön: „Wir haben Druck aufgebaut, der 2.Treffer ist fast zwangsläufig gefallen.“ Bei diesem Statement blickte er in ratlose Gesichter.


    Der FC steht zwar „nur“ 3 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Trotzdem mehren sich die Anzeichen, dass Daum spätestens nach der Saison das Handtuch wirft.


    Und dann wäre Götz im Spiel! Denn schon vor gut einem Jahr war er im Gespräch. Damals suchte der FC nach einer Alternative zu Daum, der sich zierte. Götz hatte die besten Karten, aber dann sagte das FC-Idol doch noch zu.


    B.Z. erreichte Götz gestern auf Mallorca. Er wollte keine Stellungnahme abgeben: „Ich äußere mich grundsätzlich nicht zu Klubs, bei denen Kollegen im Amt sind. Das ist schlechter Stil.“


    (BZ, online und Print Ausgabe)


    Stand heute auch im Express und auf Radio Köln und im WDR wurde das auch erwähnt....

    Hans Meyer : "In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde."

    2 Mal editiert, zuletzt von BayerJunkie ()

  • Au man.....grausig. Der hätt dem Moderator am liebsten dat Mikro in die Fr*** gehaun.
    Mah nä ist der dünnhäutig.


    Ich dachte er erklärt ihm das ihn das nicht interessiert oder so. Boah, da tickt der aus :LEV14

    UEFA- Pokal Sieger 1988
    DFB- Pokal Sieger 1993
    Champions- League Finale 2002

    3 Mal editiert, zuletzt von ChefKoch ()

  • Der Moderator hat ihn auf die Sache mit Falko Götz befragt.
    Da hat die Koksende Ziege den Hammer ausgepackt und dem DSF unproffesionalität und schlechte recherche vorgeworfen.

    UEFA- Pokal Sieger 1988
    DFB- Pokal Sieger 1993
    Champions- League Finale 2002

  • Der hat sich beleidigt gefühlt wie ein kleines Kind. Man ist der peinlich. Statt das locker und professionell zu erklären oder n einfachen Kommentar dazu abzugeben, geht der da voll auf die Palme.


    Sehr Vorbildlich :LEV17

    UEFA- Pokal Sieger 1988
    DFB- Pokal Sieger 1993
    Champions- League Finale 2002