Tour de France 2006

  • Am 1. Juli gehts los!


    Das T-Mobile-Aufgebot:

    Jan Ullrich
    Andreas Klöden
    Matthias Kessler
    Patrik Sinkewitz
    Giuseppe Guerini (Italien)
    Sergej Gontschar (Ukraine)
    Eddy Mazzoleni (Italien)
    Michael Rogers (Australien)
    Oscar Sevilla (Spanien)


    Das Gerolsteiner-Aufgebot


    Levi Leipheimer (USA)
    Georg Totschnig (Österreich)
    Markus Fothen
    David Kopp
    Sebastian Lang
    Ronny Scholz
    Fabian Wegmann
    Peter Wrolich (Österreich)
    Beat Zberg (Schweiz)

  • Das Milram-Team interessiert doch kein Schwein. Petacchi ist verletzt und Zabel wird höchstwahrscheinlich eh nur Zweiter. Aber vielleicht schafft er ja grün, nur müsste dafür McEwen irgendwas zustoßen.

  • Zitat

    Original von BigB



    :LEV18 die Königsetape nach l'alpe-d'Huez ist nach meinem Urlaub *freu*
    Auch wenn Ulrich wohl wieder net gewinnen wird das dürfte diesmal eine spannende tour werden

    Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
    Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

  • Zitat

    Original von Behrendt
    Ich bin gespannt ob es nach der Ära Armstrong jetzt eine Ära Basso geben wird. Aber da bin ich wohl nicht der einzige...:D


    Wenn der das Ding wirklich gewinnen sollte, dann ist das unglaublich. Giro und Tour gewinnen geht eigentlich gar nicht, auch wenn er in Italien alle anderen deklassiert hat.


    Es dürfte ein Zweikampf zwischen Basso und Ullrich werden, der ja offenbar doch rechtzeitig in Topform gekommen ist, wie man in der Schweiz sehen konnte. Ansonsten sehe ich da weit und breit keinen mehr, die ein Wörtchen mitreden könnte. Valverde und Winokourov haben nicht gerade geglänzt in den letzten Wochen. Discovery hat viele gute Leute, aber keinen wirklichen Star mehr. Leipheimer von Gerolsteiner ist sicherlich ein Kandidat fürs Podium.

  • Grünes Licht für Jaksche


    Paris - Der Weg für den Ansbacher Jörg Jaksche und seinen Kapitän Alexander Winokurow zum Start bei der Tour de France (1. bis 23. Juli) ist frei.


    Der Weltverband UCI erteilte am Donnerstag dem Rennstall Astana-Würth die dafür notwendige neue ProTour-Lizenz.


    Jaksche (29), der damit auch für seine tolle Leistung bei der Tour de Suisse belohnt wurde, steht damit vor seiner neunten "Großen Schleife", Winokorow zählt zum erweiterten Favoritenkreis.


    Die Überprüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen war nach dem Rückzug des bisherigen Hauptsponsors Liberty Seguros wegen der spanischen Dopingaffäre eingeleitet geworden.


    Doping-Skandal spielte keine Rolle


    Andere Gesichtspunkte hätten laut UCI keine Rolle gespielt, da man von den spanischen Behörden bislang nicht über den Stand der Untersuchungen im jüngsten Dopingskandal unterrichtet worden sei.


    Somit treten nach derzeitigem Stand 21 Mannschaften mit 189 Fahrern zur Frankreich-Rundfahrt an. Das spanische Zweitliga-Team Comunidad Valenciana war von den Tour-Veranstaltern wegen möglicher Verwicklung in die Affäre wieder ausgeladen worden.


    Bei Teams mit ProTour-Lizenz ist diese Maßnahme nicht möglich, zumal Teammanager Manolo Saiz, gegen den ermittelt wird, offiziell seinen Posten geräumt hat.


    Fahrer können noch ausgeschlossen werden


    Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc wies allerdings daraufhin, dass bei neuen Erkenntnissen "Mannschaften oder einzelne Fahrer" auch noch während der Rundfahrt ausgeschlossen werden könnten.


    Unter dem Namen Astana, der Hauptstadt Kasachstans, hatten sich fünf Großunternehmen des Landes als neuer Sponsor präsentiert.


    Das Engagement war auf Bitte des aus Kasachstan stammenden Winokurow eingeleitet worden. Premierminister Danijal Achmetow, der auch Präsident des nationalen Radsportverbandes ist, hatte sofort darauf reagiert.


    sport1

  • Man muss auch sehen, dass eine Tour ohne Armstrong in den Bergen wohl VIEL leichter wird als mit Armstrong...ich kann mir kaum vorstellen das Bassos Team das feld in einer ähnlichen Weise beherrschen kann wie Postal damals.
    Basso ist zwar ziemlich stark kommt aber nicht an die klasse von armstrong heran, ob er dieselben Attacken wie armstrong fahren und erwiedern kann bezweifle ich mal ganz stark.


    Ullrich wird in den Bergen, wenn überhaupt, viel weniger verlieren und im Zeitfahren Basso distanzieren!

  • Meiner Meinung nach ist Ullrich so gut drauf wie schon lange nicht mehr sogar besser als damals im Bianchi Team wo er nur knapp hinter Armstrong lag. Wenn ich mir seine Form in den Bergen bei der Tour de Suisse ansehe ist sie ganz klar besser als letztes jahr zum gleichen Zeitpunkt

    Jedes Team hat einen Goalkeeper ,doch wir haben eine Wand im Tor

  • Das Problem ist nur, dass man nicht weiß wie gut Basso noch drauf ist. Nach dem Giro hat er sich ja nirgends mehr gezeigt und beim Giro war er einfach überragend. Ich hoffe es wird endlich mal wieder spannend!

  • Ullrich verweigert vorerst Haaranalyse


    ERSTELLT 29.06.06, 14:21h, AKTUALISIERT 29.06.06, 14:22h


    Straßburg - Unmittelbar vor dem Start zur 93. Großen Schleife hat in Straßburg das große Zittern eingesetzt. Die Namen von 58 in die spanische Dopingaffäre verwickelten Radprofis sind angeblich identifiziert. Wie die Madrider Zeitungen El Pais und ABC übereinstimmend meldeten, seien die Codes "geknackt". Zu den Verdächtigen würden auch "bekannte ausländische Fahrer" gehören. Die Namen könnten in Kürze veröffentlicht werden.


    "Alle sind total aufgeregt", sagte der sportliche Leiter des Teams Milram, Ex-Telekom-Profi Jan Schaffrath, dem sid. Jan Ullrich, der am Mittwoch seine Anwälte gegen El Pais mobilisiert hatte, beteuerte weiter seine Unschuld. Er werde aber vorerst keine Haarprobe für einen DNA-Test abgeben: "Das will ich erst mit meinen Anwälten abklären, aber erst nach der Tour de France. Ab jetzt konzentriere ich mich voll auf das Rennen." Am Donnerstagmittag trat T-Mobile zum obligatorischen Medizin-Check aller Fahrer an.


    Am Morgen hatte sich die französische Regierung eingeschaltet, um eine Skandal-Tour wie bei der Festina-Affäre 1998 mit aller Macht zu verhindern. Sportminister Jean-Francois Lamour bat Spaniens Sport-Staatssekretär Jaime Lissavetzky dringend um schnelle Aufklärung "möglichst noch vor dem Prolog, damit die Tour sauber starten kann". Beide wollten am Freitag zusammentreffen.


    Der 500 Seiten umfassende Untersuchungsbericht der "Operacion Puerto" war von den Ermittlern am Mittwoch abgeschlossen worden. Am 23. Mai hatte die Guardia Civil in Madrid zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt, darunter auch Blutkonserven mit der Aufschrift "Jan" sowie Notizen mit dem Code "Hijo Rudicio" (Rudis Sohn), die El Pais Ullrich und seinem sportlichen Leiter Rudy Pevenage zuordnete. Zwar gibt es auch andere Radprofis mit dem Vornamen Jan (Boven, Hruska, Kirsipuu, Svorada), keiner von ihnen aber hat einen "Rudi" an der Seite.


    Im ARD-Fernsehen räumte Ullrich zum ersten Mal ein, die Angriffe auf ihn hätten "meine Moral getroffen" und seien Auslöser für seinen vorzeitigen Ausstieg beim Giro d'Italia gewesen. Die Beschuldigungen seien aber völlig ungerechtfertigt: "Allein in diesem Jahr bin ich bereits neunmal Trainingskontrollen unterzogen worden, dreimal so oft wie im letzten Jahr. Ich habe nichts zu verbergen und mit dem Fall in Spanien nichts zu tun."


    Teamsprecher Luuc Eisenga bekannte: "Natürlich beeinträchtigen die Spekulationen die Stimmung, aber die sportliche Anspannung kurz vor dem Auftakt gewinnt doch die Oberhand."


    Nicht am Start ist Jörg Jaksche. Der 29-jährige Ansbacher reiste am Donnerstag wegen seiner Grippeerkrankung wieder aus Straßburg ab. Für ihn wäre es die neunte Frankreich-Rundfahrt gewesen. "Teamleitung und Arzt waren der Meinung, dass es keinen Sinn macht. Ich habe die Erkältung von der Tour de Suisse wohl zu lange verschleppt und muss noch täglich Antibiotika nehmen."


    Unabhängig davon wird der Internationale Sportgerichtshof CAS erst am Freitag entscheiden, ob der Jaksche-Rennstall Astana-Würth um Mitfavorit Alexander Winokurow wegen möglicher Verwicklung in die Affäre überhaupt antreten darf. Jaksche: "Die Situation ist beschissen."


    Dieser Ansicht stimmte auch Erik Zabel im ARD-Interview voll zu: "Ich liebe meinen Sport so sehr. Aber in diesen Tagen schämt man sich manchmal richtig, dass man dazu gehört." Nicht betroffen sein soll laut ABC die spanische Tourhoffnung Alejandro Valverde vom Team Caisse d'Epargne.


    Wegen der Viertelfinalspiele der Fußball-WM am Freitag fand die Präsentation der Tour-Mannschaften bereits am Donnerstagabend vor dem Europa-Parlament in Straßburg statt. Astana-Würth blieb von der Parade ausgeschlossen. Kapitän Winokurow in der ARD: "Man misst mit verschiedenen Maßstäben. Schließlich werden doch viele beschuldigt, auch Ivan Basso oder Jan Ullrich." (sid)



    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1151557747663


    Gedopte Radprofis identifiziert


    ERSTELLT 29.06.06, 12:17h


    Madrid - Fünf Wochen nach der Aufdeckung des Dopingskandals in Spanien haben die Ermittler die 58 angeblich verwickelten Radprofis nach Informationen der Zeitung "El País" identifiziert. In einem 500 Seiten starken Bericht der Guardia Civil würden die Sportler namentlich genannt, schrieb das Blatt am Donnerstag. Auch die gegen sie vorliegenden Indizien seien darin aufgelistet. Unter den in dem Dokument erwähnten Radprofis seien viele Ausländer, einige von ihnen gehörten der Weltspitze an.


    Der Bericht solle dem spanischen Sportminister Jaime Lissavetzky übergeben werden, der sich an diesem Freitag mit Blick auf die am Samstag in Straßburg beginnende Tour de France mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Francois Lamour treffen wolle. Unter Berufung auf den Ermittlungsbericht hatte "El País" auch Jan Ullrich und seinen Betreuer Rudy Pevenage in Zusammenhang mit der Doping-Affäre um die Mediziner Eufemiano Fuentes und José Luis Merino Batres gebracht. Die beiden Ärzte sollen Sportler in großem Stil mit präparierten Blutkonserven und anderen verbotenen Mitteln versorgt haben.


    Auch in dem nun vorbereiteten Bericht der Guardia Civil werde eine mutmaßliche Verwicklung Ullrichs erwähnt. Allerdings schließen die Ermittler laut "El País" nicht aus, dass es sich bei einem der von dem Doping-Ring benutzen Codenamen "um einen anderen Jan" handeln könnte. Ullrich und Pevenage haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft will derweil erreichen, dass der zuständige Untersuchungsrichter die Informationssperre in dem Fall aufhebt. Der Richter selbst ermittele zudem, wer "El País" die Informationen gesteckt habe, hieß es weiter. (dpa)

    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1151557747551


    Haaranalyse, da war doch mal was :LEV15

  • Kranker Jaksche nicht zur Tour


    ERSTELLT 29.06.06, 14:30h


    Straßburg - Die 93. Tour de France startet am Samstag ohne Jörg Jaksche. Der 29-jährige Ansbacher reiste am Donnerstag wegen seiner Grippeerkrankung wieder aus Straßburg ab.


    Unabhängig davon wird der Internationale Sportgerichtshof CAS erst am Freitag entscheiden, ob sein Rennstall Astana-Würth um Kapitän Alexander Winokurow wegen möglicher Verwicklung in die spanische Dopingaffäre überhaupt antreten darf. Jaksche: "Die Situation ist beschissen."


    Für den Deutschen wäre es seine neunte Frankreich-Rundfahrt gewesen. "Teamleitung und Mannschaftsarzt waren der Meinung, dass mein Start keinen Sinn macht. Ich habe die Erkältung von der Tour de Suisse wohl zu lange verschleppt und muss noch täglich Antibiotika nehmen", sagte er. (sid)



    http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1151557747672

  • Ich werde mir wohl den Prolog oder die Etappe am Sonntag anschauen, da ich gerade auf der anderen Rheinseite, gegenüber von Strasbourg wohne...

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  • Ich habe vor bei Alpe d'Huez anwesend zu sein, allerdings nur wenn Ulle und Basso da noch dabei sind und nicht ausgeschlossen wurden. Mir macht die ganze Geschichte irgendwie Angst. Das könnte das Ende des Radsports sein.