• Zitat

    Original von Erik M.
    direkt nicht, aber BigB stellt es immer so dar, als wären das immer nur Einzelfälle. Das stimmt einfach nicht. In anderen Sportarten interessieren mich Doper auch nicht, stimmt, aber die verfolge ich auch nicht (Leichtathletik z.B.) und zwar aus dem selben Grund wie im Radsport.

    Dafür dass du den Radsport nicht verfolgst bist du aber hartnäckig aktiv hier :levz1

    Und im Fussball?

    FA - CHEF rück das Liverpoolvideo raus!

    W-11 Liga 2

  • Zitat

    Original von Erik M.
    direkt nicht, aber BigB stellt es immer so dar, als wären das immer nur Einzelfälle. Das stimmt einfach nicht.

    Beweise das Gegenteil.

    Es kann ja durchaus sein, dass diese 7 überführten Herren ihr EPO von ein und dem selben Arzt bekommen haben, aber auch das geht auf Eigeninitiative zurück.

    Würde in den Teams systematisch gedopt, hätte man schon ein gesamtes Team überführt. Ist aber nicht der Fall. Also sind es Einzelfälle und nichts anderes.

  • @emtz: beim Fußball hat es dieses Jahr einen Dopingfall in Bulgarien gegeben. Von mehr weiß ich nicht. Das ärgert mich zwar auch massiv, aber es ist wohl kaum mit den Auswüchsen im Radsport zu vergleichen.

    Zitat

    Würde in den Teams systematisch gedopt, hätte man schon ein gesamtes Team überführt. Ist aber nicht der Fall. Also sind es Einzelfälle und nichts anderes.

    Nee, klar. Warum durfte Astana noch gleich nicht starten bei der Tour? *gruebel* ich glaub die hatten ihre Anmeldung zu spät eingereicht oder so, nicht wahr? Wenn z.B. in dem Team kein systematisches Doping geherrscht hätte, wieso hat man dann nicht einfach den betroffenen Fahrern die Teilnahme verweigert? Wieso haben sich in Teams wie T-Mobile uind CSC Dopingfälle gesammelt? Wieso ist immer das der Dopingvorwurf in der Nähe, wo Johann Bruyneel gerade ist? Und und und...erzähl mir doch nicht, das wären alles einzelfälle. Es dopt nicht jeder Radprofi, aber zu verleugnen, es gäbe systematisches Doping ist sowas von blind und naiv, das ist unfassbar. Da fällt mir einfach nichts mehr zu ein.

    "Dummerweise liebe ich diesen Scheiß-Verein!" (Rüdiger Vollborn)

    Nordkurve e.V.: eine Kurve, Deine Kurve, Nordkurve! http://www.nk12.de

  • Zitat

    Original von Erik M.
    Nee, klar. Warum durfte Astana noch gleich nicht starten bei der Tour?

    Eben, Astana war nicht dabei. Aber auch da wurden nicht alle Fahrer überführt, weil nicht alle Fahrer gedopt waren. Ansonsten kannst du gerne das Gegenteil beweisen.

    Zitat

    Wieso haben sich in Teams wie T-Mobile uind CSC Dopingfälle gesammelt?

    Meines Wissens gibt es T-Mobile nicht mehr und bei CSC fallen mir nur Hamilton und Basso ein. Klär mich auf, wo haben sich da die Dopingfälle gesammelt? Auch hier keine Systematik zu erkennen.

    Zitat

    Wieso ist immer das der Dopingvorwurf in der Nähe, wo Johann Bruyneel gerade ist?

    Weil Bruyneel auch mit Armstrong in Verbindung gebracht wird. Allerdings gab es bei Discovery keinen einzigen Dopingfall. Wo ist die Systematik?

    Ziemlich haltlos, was du hier von dir gibst.

  • Zitat

    Original von BigB
    Allerdings gab es bei Discovery keinen einzigen Dopingfall.

    oh man :LEV16
    die wurden doch alle im nachhinein überführt die helfer von armstrong und mir kann keiner erzählen dass der armstrong nicht mit doping vollgestopft ist/ war

    der radsport ist einfach tot

  • Zitat

    Original von bebado
    die wurden doch alle im nachhinein überführt die helfer von armstrong und mir kann keiner erzählen dass der armstrong nicht mit doping vollgestopft ist/ war

    Ich behaupte sicherlich nicht, dass Armstrong nicht gedopt hat. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.

    Allerdings ist es schlichtweg nicht wahr, dass alle seine Helfer im Nachhinein überführt wurden. Viele von denen fahren immernoch (z.B. Hincapie, Savoldelli). Wenn man keine Ahnung von der Materie hat, sollte man nicht solche Sachen behaupten.

    Einmal editiert, zuletzt von BigB (14. Oktober 2008 um 19:22)

  • Zitat

    Original von BigB
    Eben, Astana war nicht dabei. Aber auch da wurden nicht alle Fahrer überführt, weil nicht alle Fahrer gedopt waren. Ansonsten kannst du gerne das Gegenteil beweisen.

    Ich nehme an, Berlusconi ist für Dich eine absolut integre Persönlichkeit oder? Ansonsten beweise doch bitte das Gegenteil!

    Zitat

    Meines Wissens gibt es T-Mobile nicht mehr und bei CSC fallen mir nur Hamilton und Basso ein. Klär mich auf, wo haben sich da die Dopingfälle gesammelt? Auch hier keine Systematik zu erkennen.

    Sastre? Riis? Zabel? Aldag? Ullrich? Sinkewitz? Riis und Aldag im übrigen in führender Position der Teams...nee, klar, die haben nichts gewusst. Riis schon gar nicht, der hat ja großzügig selbst gestanden. Der ist natürlich über jeden Zweifel erhaben!

    Zitat

    Weil Bruyneel auch mit Armstrong in Verbindung gebracht wird. Allerdings gab es bei Discovery keinen einzigen Dopingfall. Wo ist die Systematik?

    Deiner Argumentation zur Folge sind weder Jan Ullrich noch Lance Armstrong Dopingsünder, korrekt? Schließlich sind sie nicht überführt. Alberto Contador ist sicher auch ein blitzsauberer Fahrer. Ist ja auch nicht überführt. Fährt jetzt glaube ich für Astana? ...

    Danke für das Gespräch.

    "Dummerweise liebe ich diesen Scheiß-Verein!" (Rüdiger Vollborn)

    Nordkurve e.V.: eine Kurve, Deine Kurve, Nordkurve! http://www.nk12.de

  • Zitat

    Original von BigB
    Ich behaupte sicherlich nicht, dass Armstrong nicht gedopt hat. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.

    Dann beweise es bitte, sonst ist das ziemlich haltlos, was Du da von Dir gibst!

    "Dummerweise liebe ich diesen Scheiß-Verein!" (Rüdiger Vollborn)

    Nordkurve e.V.: eine Kurve, Deine Kurve, Nordkurve! http://www.nk12.de

  • Zitat

    Original von Erik M.
    Sastre? Riis? Zabel? Aldag? Ullrich? Sinkewitz? Riis und Aldag im übrigen in führender Position der Teams...nee, klar, die haben nichts gewusst. Riis schon gar nicht, der hat ja großzügig selbst gestanden. Der ist natürlich über jeden Zweifel erhaben!

    Erwähnte ich bereits, dass es T-Mobile nicht mehr gibt? Ich denke schon. Du sprichst ja auch immer von systematischem Doping im aktuellen Radsport.

    Sastre ist übrigens nicht überführt worden. Riis bei T-Mobile.

    Zitat

    Dann beweise es bitte, sonst ist das ziemlich haltlos, was Du da von Dir gibst!

    Bei Armstrongs Proben von 1998 wurde EPO nachgewiesen. Leider erst 7 Jahre später.

    http://sport.ard.de/sp/doping/webmagazin/who_is_who.phtml

    2 Mal editiert, zuletzt von BigB (14. Oktober 2008 um 19:37)

  • Holcer ist 10 Jahre im Radsport aktiv und spielt den Ahnungslosen,wer es glaubt ist naiv.

    Er wird nicht unbedingt dabei gewesen sein,wenn seine Sportler gedopt haben,aber als Radsportexperte nehme ich es ihm nicht ab,dass er geglaubt hat,dass Kohl eine so starke Tour ohne Doping gefahren ist.

    Und wenner doch den radsport sauber machen will,warum hört er dann jetzt auf?


    50%Quote von den nochmals extra getesteten sagt alles.Schade man sollte alle Fahrer nachträglich überprüfen,damit auch den letzten naiven mal endlich ein Licht an geht.

    Kicker Manager Pro
    2010 Vizeweltmeister
    2010/2011 Qualifiziert für erste Liga
    2011/2012 Deutscher Meister
    2012/2013 Deutscher Meister
    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • Und warum gibt es T-Mobile nicht mehr?

    Kicker Manager Pro
    2010 Vizeweltmeister
    2010/2011 Qualifiziert für erste Liga
    2011/2012 Deutscher Meister
    2012/2013 Deutscher Meister
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    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • Zitat

    Original von ralli
    Und wenner doch den radsport sauber machen will,warum hört er dann jetzt auf?

    Was soll er denn machen? Sein Team gibt es nicht mehr. Er hat gegen Doping gekämpft und wurde von Leuten aus seinen eigenen Reihen hintergangen. Diese wird er zur Rechenschaft ziehen.

    Zitat

    50%Quote von den nochmals extra getesteten sagt alles.Schade man sollte alle Fahrer nachträglich überprüfen,damit auch den letzten naiven mal endlich ein Licht an geht.

    3 von 14 sind nicht 50 %. Und 7 von 180 auch keine wirklich große Zahl.

    Einmal editiert, zuletzt von BigB (14. Oktober 2008 um 19:52)

  • Zitat

    Und wenner doch den radsport sauber machen will,warum hört er dann jetzt auf?

    Weil er jetzt wahrscheinlich selber endlich eingesehen hat, dass das ganze einfach nur hoffnungslos ist. Der Sport ist einfach nur noch tot. Und ein Herr Armstrong macht das ganze sicherlich auch nicht besser.

    Und was das andere angeht... Der Holzcer will doch wohl nicht allen ernstens jemandem weißmachen das er von all dem nichts gewusst hat??!! Der Typ ist jahrelang im Radsport dabei gewesen , kennt alles und jedem im Hintergrund. Und stellt sich dann hin und will erzählen er wusste/wüsste von all dem was in seinem Team passiert nichts?? LÄCHERLICH...
    Gerolsteiner stand vor dem Aus ohne neuen Sponsor/Sponsoren. Dagegen hilft eben nur der Erfolg-unter anderem beim einst wichtigsten Radrennen der Welt. Und nun soll ihm das alles "spanisch" vorkommen??? Für mich nicht glaubhaft.

    !!ROSSLAUER JUNGS!!

  • Zitat

    Original von BigB
    Bei Armstrongs Proben von 1998 wurde EPO nachgewiesen. Leider erst 7 Jahre später.http://sport.ard.de/sp/doping/webmagazin/who_is_who.phtml

    na aber entschuldige mal, T-Mobile gibts nicht mehr und bei Armstrong ist das auch schon sehr lange her. Dann is doch eigentlich bei Armstrong auch alles in Butter oder?

    "Dummerweise liebe ich diesen Scheiß-Verein!" (Rüdiger Vollborn)

    Nordkurve e.V.: eine Kurve, Deine Kurve, Nordkurve! http://www.nk12.de

  • Das Problem ist doch das die aktuellen Kontrollen immer der aktuellen Forschung hinterher hinken.
    Auf Testergebnisse von heute würde ich mich also keinesfalls verlassen, da werden dann ggf. die Fahrer mit wenig Kohle, die Risiko gehen müssen und billiger einkaufen, erwischt oder die Stars die sich mit allem was es gibt zupumpen um Top 10 fahren zu können.

    Viele gute Fahrer in erfolgreichen Teams werden aber vllt nie oder erst Jahre später erwischt werden. (beispiel Aldag etc.)

    Wenn die Fahrer sehen das nur ganz wenige erwischt werden, viele wieder fahren dürfen und/oder ihre Karrieren 5-10 Jahre pushen können bevor das Gesetz dazwischenhaut so bleibt wirklich nur noch die Moral welche sie vom dopen abhalten könnte.
    Jetzt quälen sie sich jeden Tag 200km auf dem Rad, bekommen vom Trainer und Sponsoren unendlichen Druck und haben ihr Leben quasi für den Sport geopfert nur um zusehen wie irgendein Durchschnittsfahrer ihnen jeden Tag davon fährt und all das einheimst was eigentlich ihnen gehören könnte!

    Und jetzt sagt mir das eine signifikante Anzahl von diesen Fahrern NICHT dopt :LEV11

    Ein Hoyczer rennt mit Scheuklappen durch die Gegend und macht die Augen nicht zu weit auf weil er genau weiss auf was er da stoßen könnte!

    Make Leverkusen great again!

  • Zitat

    Original von SVB-Denz
    Ein Hoyczer rennt mit Scheuklappen durch die Gegend und macht die Augen nicht zu weit auf weil er genau weiss auf was er da stoßen könnte!

    Hoyczer war doch der Schiri.

    Ansonsten schau dir mal die SWR-Sendung mit Holczer und Sinkewitz an: http://www.swr.de/sport/-/id=120…vvtc/index.html


    Was soll er da machen? Er bekommt von den Fahrern beteuert, dass sie nichts genommen haben, er geht jedem kleinsten Verdacht hinterher. Aber wenn die sich in ihrem kleinen Zimmerchen ne Spritze setzen, kann er das nicht sehen. Er kann doch nicht 9 Fahrer rund um die Uhr bewachen. Und nur weil einer gut fährt ist der ja nicht gleich gedopt. Auf so einer Grundlage kann er ja auch niemanden rausschmeißen.

    @ Erik M.: Was willst du mir damit sagen?


    Es besteht ja noch Hoffnung für die Tour:

    Zitat

    Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong will möglicherweise doch nicht bei der Frankreich-Rundfahrt 2009 starten. "Es gibt die Möglichkeit, dass der Giro meine einzige dreiwöchige Rundfahrt sein wird. Momentan habe ich Zweifel wegen der Tour", sagte der US-Radprofi der "Gazzetta dello Sport". Als Grund nannte der 37-Jährige befürchtete Querelen in Frankreich: "Jeder kennt die Wichtigkeit des Rennens", so Armstrong, "aber die Probleme, die ich mit Organisatoren, Journalisten und Fans habe, könnten meine Mission stören, die Aufmerksamkeit der Welt auf den Kampf gegen Krebs zu lenken."

    Zitat

    Trotz der Rekordzahl von sieben Dopingfällen sieht AFLD-Präsident Pierre Bodry einen Wandel zur Besserung im Peloton. "Die letzte Tour ist offener gewesen. Es gab keinen Fahrer, der jeden Tag geglänzt hat. Das führen wir auf unsere Arbeit zurück. Wir arbeiten weiter an der Reinigung des Pelotons. Dabei werden wir in letzter Zeit auch von vielen Fahrern unterstützt, aber schwarze Schafe gibt es in jedem Bereich der Menschheit."

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,584016,00.html

    Einmal editiert, zuletzt von BigB (14. Oktober 2008 um 22:18)

  • "Nicht die Kraft, sich selbst zu reinigen"
    Auch der Drittplatzierte der Tour de France 2008, Bernhard Kohl, wurde positiv auf Doping getestet. Sein Rechtsanwalt, Siegfried Fröhlich, erklärt im SR-Interview, warum die angekündigte Reinigung des Radsports nicht funktioniert hat.

    (14.10.2008) Ein weiterer Top-Fahrer der diesjährigen Tour de France ist mit einer positiven A-Probe aufgefallen. Auch der Tour-Dritte Bernhard Kohl ist positiv auf CERA-Epo getestet worden - genau wie sein Teamkollege Stefan Schumacher. Das Team Gerolsteiner zog sich daraufhin mit sofortiger Wirkung vom Radsport zurück.

    Der Österreicher Bernhard Kohl wird von dem Mainzer Rechtsanwalt Siegfried Fröhlich vertreten, der früher viele Radrennfahrer in seinem Mandantenstamm hatte. Anfang des Jahres habe er sich von allen getrennt, sagt Fröhlich. Für ihn sei die Radsportszene „eine Halbwelt voller Lügen“ gewesen. Nur Kohl habe er weiterhin vertreten, aus Freundschaft.

    SR 3 Saarlandwelle sprach nach Bekanntwerden der positiven A-Probe mit Siegfried Fröhlich.

    SR 3: Sie müssen ja jetzt bitter enttäuscht sein, Herr Fröhlich.

    Siegfried Fröhlich: „Ja. Die Meldung über die positive A-Probe von Bernhard war schon ein heftiger Schlag ins Kontor.“

    SR 3: Liegt denn die Verantwortung allein bei den Fahrern?

    Siegfried Fröhlich: Sicherlich ist es so, dass der Radsport ein Strukturproblem hat. Wenn Fahrer jedes Jahr aufs Neue entsprechende Leistungen bringen müssen, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Wenn Mannschaften im Grunde genommen, wie im Fall vom Team Gerolsteiner, auf absolut sportlich höchstem Niveau fahren, aber trotzdem immer permanent im Hinterkopf das drohende Ende des Sponsorenrückzugs haben, dann hat man im Radsport offensichtlich Strukturen, die ein Nährboden für Doping sind.

    SR 3: Liegt das, was von den Fahrern verlangt wird, nicht mehr im Rahmen der normalen menschlichen Kräfte?

    Siegfried Fröhlich: Zumindest sind die Umstände im Radsport ganz Besondere. Im Endeffekt dient der Profiradsport allein dafür, bestimmte Produkte von Sponsoren zu verkaufen. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist gegründet worden, um die beste Mannschaft der Welt zu ermitteln und die beste Fußballernation der Welt zu ermitteln. Im Radsport wurde die Tour de France ausschließlich gegründet, um eine Zeitung zu verkaufen.

    SR 3: Zurück zu dem aktuellen Fall Bernhard Kohl. Wie sollte man denn als Radprofi wenn man eine positive A-Probe vorliegen hat, vorgehen? Was ist jetzt Ihre Strategie? Was empfehlen Sie jetzt ihrem Mandanten?

    Siegfried Fröhlich: Ich werde ihm auf jeden Fall empfehlen, zu seinem eigenen Handeln zu stehen. Und das, was er jetzt in den nächsten Tagen von sich geben wird, dass er das vor sich, Gott und wem auch immer verantworten kann.

    SR 3: Sie engagieren sich ja auch sehr für den Radsport. Sie sind Vorsitzender vom Fahrradclub Rheinland Pfalz. Die Jungs fahren mit dem Logo „Echte Kerle dopen nicht“. Ihre Maxime ist auch „Wir machen alles anderes“. Was machen Sie anders?

    Siegfried Fröhlich: Wir versuchen, die Einnahmen auf verschiedene Sponsoren zu streuen. D.h. wir haben keinen übermächtigen Hauptsponsor, von dessen Zufriedenheit mit unseren Resultaten unser Sponsoring abhängt. Wir versuchen insgesamt ,auch viel mehr Doping-Prävention zu machen. Wir verbieten unseren Fahren z.B. auch, sich von Ärzten trainieren zu lassen. Wir wollen, dass unsere Sportler ausschießlich von Trainern mit sportwissenschaftlichem Hintergrund und weniger mit medizinischem Hintergrund betreut werden. Wir fahren in den Rennen ausschließlich medikamentenfrei, d.h. wenn wir jetzt einen Asthmatiker haben, der während der Pollenflugzeit Anti-Allergika nehmen muss, der fährt für uns in dieser Zeit kein Radrennen.

    SR 3: Würde das nach Ihrer Meinung auch auf der großen Bühne des Sports funktionieren?

    Siegfried Fröhlich: Das Problem ist ja, dass sich nach jedem positiven Dopingfall ein Fahrer verabschiedet. Aber das ganze Umfeld drumherum das bleibt. Die verbale Ausrichtung des Radsports hat sich geändert, aber die Köpfe, von denen diese neue Ausrichtung kommt, sind die gleichen geblieben, die uns noch vor zwölf Jahren erzählt haben, dass sie mit Doping nichts am Hut hatten. Die Leute, die jetzt das Sagen haben, werden natürlich nicht die Kraft haben, sich selbst wegzureinigen. (red/sas)

    http://www.sr-online.de/sport/52/828041.html

    Kicker Manager Pro
    2010 Vizeweltmeister
    2010/2011 Qualifiziert für erste Liga
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    2013/2014 Abstieg in Liga 2
    2014/2015 Ziel Aufstieg

  • Wrolich fordert lebenslange Sperren

    Der Österreicher Peter Wrolich, dessen Gerolsteiner-Teamkollegen Stefan Schumacher und Bernhard Kohl bei den Tour-Nachproben positiv auf CERA getestet wurden, fordert eine knallharte Bestrafung für Dopingsünder. Bereits beim ersten schweren Vergehen sollten lebenslange Sperren ausgesprochen werden, so Wrolich. "Ich spreche jetzt nicht von Kohl, aber einige haben noch nicht kapiert, worum es geht", sagte der 34-Jährige gegenüber ORF.at.

    "Als Radprofi muss ich mir vorwerfen lassen, dass eh alle dopen, und ich tue mir schwer, da anders zu argumentieren", so der Kärnter, der die nächsten beiden Jahre für Milram fahren wird. "Ich habe ein sehr ruhiges Gewissen, mir ist es egal, was geredet wird. Und ich finde es auch richtig, dass Fahrer in Frankreich und Italien strafrechtlich verfolgt werden", fügte der Allrounder abschließend hinzu.

    http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_53223.htm

    Recht hat der Mann.

  • Ich habe im Zuge der letzten Tour gelesen, dass aus Armstrongs letzter Mannschaft 7 von 9 Fahrern positiv getestet wurden - in der Zwischenzeit.

    Da ein System zu mutmaßen wäre echt zu dreist und ersponnen. :LEV18

    w11-rot

  • Zitat

    Original von B-Freak
    Ich habe im Zuge der letzten Tour gelesen, dass aus Armstrongs letzter Mannschaft 7 von 9 Fahrern positiv getestet wurden - in der Zwischenzeit.

    Muss ich dich enttäuschen. Es war genau einer: Manuel Beltran.