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Montag, 23. Februar 2009, 08:26

Doppelter Jansen schockt Leverkusen

VON GIANNI COSTA - zuletzt aktualisiert: 22.02.2009 - 20:04

(RP) In diesen jecken Tagen, versuchte sich auch die Fans von Bayer Leverkusen richtig in Stimmung zu schunkeln. Und so kam es, dass in der Düsseldorfer Arena, dem Ausweichquartier der selbst ernannten Werkself, „kölsche” Karnevalslieder aus den Boxen dröhnten. Genutzt hat die musikalische Motivationshilfe gegen den Hamburger SV indes nicht wirklich.

Denn ausgerechnet Marcell Jansen, ein gebürtiger Mönchengladbacher, hatte mit seinem ersten Doppelpack maßgeblichen Anteil am 2:1 des HSV im Rheinland gleichbedeutend mit dem Sprung an die Tabellenspitze der Bundesliga.

Dabei hatte eigentlich alles ziemlich viel versprechend für Bayer begonnen. Das Team von Trainer Bruno Labbadia stand gut geordnet und erarbeitete sich dank des eifrigen Stefan Kießling einige gute Akzente in der Offensive. Doch bereits wenig später zeigte sich, dass die Schwachstellen in der Hintermannschaft liegen. Hamburgs Paulo Guerrero versetzte auf der rechten den vom FC Barcelona ausgeliehenen Henrique und legte den Ball zurück auf Jansen. Der Verteidiger, sonst Linksfuß, hämmerte den Ball wohl zur Überraschung von Gegenspieler Simon Rolfes mit rechts aufs Tor und konnte so René Adler bezwingen. „Da haben wir uns sicherlich nicht ganz so geschickt angestellt”, meinte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zur Halbzeit.

Doch Völler erlebte auch durchaus einige Glücksmomente im ersten Durchgang. Die Leverkusener suchten ihr Glück im Tempofußball, hofften, die Hamburger, für die es das dritte Spiel in sieben Tagen war, aus der Reserve locken zu können. Und ein paar Unachtsamkeiten leisteten sich die Norddeutschen dann auch prompt. Manuel Friedrich schlug eine Flanke in den Strafraum der Gäste was erst nicht besonders gefährlich aussah, verwertete Patrick Helmes zum Ausgleich. „Eine perfekte Schusstechnik”, lobte HSV-Coach Martin Jol. "Mit so einem Ding konnte Frank Rost nicht rechnen.” Für die Hamburger Defensivkraft Michael Gravgaard war der Einsatz Ende der ersten Hälfte beendet, er hatte sich den kleinen Finger ausgekugelt."

Bayer 04 ging auch in Durchgang zwei weiter in die Offensive. Der HSV stellte sich taktisch immer besser auf den Kontrahenten ein und setzte gefährliche Konter. Leverkusen wirkte mit zunehmender Spieldauer nicht mehr ganz so zielstrebig. Hamburg ließ sich dagegen nicht lange bitten und zeigte sich äußerst effektiv. Manuel Friedrich kratzte den Schuss von Ivica Olic gerade noch von der Torlinie, aber nach einer Flanke von rechts war Jansen am langen Pfosten zur Stelle und traf diesmal mit links.

„Das ist natürlich ein tolles Gefühl. Wir haben hart an uns gearbeitet und stehen nicht zu unrecht jetzt da oben. Wenn wir weiter konzentriert spielen, dann ist da noch einiges möglich”, sagte Jansen, der ein Sonderlob von seinem Trainer erhielt. „Seine Entwicklung ist auffällig”, meinte Jol. „Er wird uns noch viel Freude machen.”Nicht so Jerome Boateng, der 26 Minuten nach seiner Einwechslung wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah.

Jols Kollege Bruno Labbadia fand in seiner Analyse überwiegend positive Erkenntnisse: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben gut gekämpft und werden für so viel Einsatz auch demnächst wieder belohnt.”

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