Beiträge von fadolph

    Von Marcus Breuer, 04.03.10, 09:17h, aktualisiert 04.03.10, 12:13h


    Hiobsbotschaft für FC-Trainer Zvonimir Soldo: Sein Schützling Christopher Schorch zog sich beim Spiel der U20-Junioren eine schwere Knieverletzung zu. Mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss wurde der Abwehrspieler ins Krankenhaus geliefert.



    KÖLN - Der Einsatz von Christopher Schorch bei den U20-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) endete für den Profi des 1. FC Köln in einer Katastrophe. Im Spiel gegen die Schweiz verletzte sich der Abwehrspieler in der 59. Minute bei einer Abwehraktion am rechten Knie und musste ausgewechselt werden. Mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss wurde er umgehend in ein Krankenhaus geliefert. Nach einer Kernspinuntersuchung erhärtete sich der Verdacht. Schorch wird diese Saison kein Spiel mehr für den 1. FC Köln bestreiten können.



    Das Spiel gegen die Eidgenossen in Berlin endete 1:1. Erst ein spätes Tor von Mehmet Ekici brachte den 1:1-Ausgleich. Nach dem Spiel sagte der Torschütze: „Bei den Platzverhältnissen war es für beide Mannschaften schwer. Ich glaube, das Unentschieden war gerecht.“




    Christopher Schorch wechselte im vergangenen Sommer von Real Madrid zum 1. FC Köln. In der laufenden Saison kam der 21-Jährige auf 17 Bundesliga-Einsätze und erzielte ein Tor.


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    Hyypiä war laut eigener Aussage bein Spiel Köln-Stuttgart :LEV8


    Der Virus breitet sich aus :LEV14
    Dann viel spass beim zerreissen :LEV9



    Beide waren in Bremen. :bayerapplaus



    Arm was hier so abgeht!!

    1. FC Köln leiht Tosic aus


    Von Christian Löer, 27.01.10, 13:21h, aktualisiert 27.01.10, 16:10h


    Der Transfer von Zoran Tosic von Manchester United zum 1. FC Köln ist perfekt. Der serbische Nationalspieler ist sogar schon in Köln und wird am Nachmittag sein erstes Mannschaftstraining am Geißbockheim absolvieren.


    KÖLN - Der 1. FC Köln hat die Verpflichtung des serbischen Nationalspielers Zoran Tosic unter Dach und Fach gebracht. Der Offensivmann von Manchester United befindet sich bereits in Köln. Über die Modalitäten des Ausleihgeschäfts ist mittlerweile Einigkeit erzielt worden. Bis zum Saisonende soll das Leihgeschäft gehen. "Er ist ein technisch versierter Spieler, der in der Offensive auf mehreren Positionen einsetzbar ist", sagte FC-Coach Zvonimir Soldo: "Er ist auch gleich eine Alternative für die Stammelf."


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    „Ich schaffe das mit dieser Mannschaft“


    Von Frank Nägele und Christian Oeynhausen, 14.01.10, 19:56h


    Jupp Heynckes startet mit Bayer 04 Leverkusen als Tabellenführer in die Rückrunde. Im Interview spricht der Übungsleiter der Werkself über Alter und Qualität der Bundesliga-Trainer, seine Sympathie für spanischen Fußball und die Entwicklung seiner Elf.



    Herr Heynckes, vor einem Jahr ging Hoffenheim vor Bayern München als Bundesliga-Spitzenreiter in die Rückrunde. Die Trainer hießen Ralf Rangnick, Jürgen Klinsmann, auch Bruno Labbadia wurde hoch gelobt. Alles schien jung, anders, innovativ. 2010 steht Bayer 04 mit Jupp Heynckes, 64, vor Schalke mit Felix Magath, 56, vor dem FC Bayern mit Louis van Gaal, 58? Was ist geschehen?


    Heynckes: Das sind ja Trends, die ihr Medien vorgebt. Immer wieder. Ihr Medien. Die Medien diskutieren, kolportieren, schreiben, reden darüber, immer nur Trends.



    Na ja, aber das sind Fakten, die wir nicht erfunden haben.


    Heynckes: Ob der Trainer, wenn er an der Spitze steht, qualifiziert ist oder nicht - es wird nicht hinterfragt, wenn er ein guter Verkäufer seiner selbst ist. Ich denke, dass die älteren Trainer immer erfahrener waren und qualifiziert. Da hat sich nichts geändert, letztlich ist Qualität wieder gefragt.


    Was macht für Sie die Qualität eines Trainers aus?


    Heynckes: Erfahrung, Kompetenz, Menschenführung, Mannschaftsführung, das alles rückt wieder in den Vordergrund. Man kehrt wieder mehr zu den Fußball-Lehrern zurück. Felix Magath zum Beispiel ist von Branko Zebec und Ernst Happel geprägt, für mich große Trainer. Ich hatte Hennes Weisweiler, der mich beeinflusst hat. Louis van Gaal kam aus der Ajax-Schule, die ihn und die er beeinflusst hat. Diese Konstellation ist im Moment gefragt und die Mannschaften sind auch erfolgreich damit.


    Offensichtlich sind Erfahrung und Modernität kein Widerspruch. Oder um es krasser zu sagen: Alter und Modernität.


    Heynckes: Alter heißt ja nicht, dass man nicht zeitgemäß arbeitet oder trainiert. Für mich ist es wichtig, fortschrittlich, jung geblieben, modern zu sein, auch wenn man älter ist. Das beißt sich nicht. Aber man trifft immer wieder auf Vorurteile. Wenn man redlich ist, ehrlich, seriös, korrekt und menschlich, dann sind das ja heute schon fast Schimpfworte. Für mich als Trainer ist aber auch Leidenschaft wichtig, Motivation, Identifikation, die Liebe zum Beruf, zum Detail. Ich habe immer unheimlich gerne mit Spielern gearbeitet, mit jungen, aber auch älteren.



    Im Moment scheint die Beziehung zu ihrem Arbeitgeber, ihrer Mannschaft, ihren Spielern, besonders innig zu sein.


    Heynckes: Ich habe noch keine Mannschaft trainiert, noch keine - egal ob Bayern, Real Madrid oder Bilbao - die so diszipliniert versucht, die Dinge umzusetzen wie meine jetzige. Schauen sie auf das Wetter, das geht uns ja allen irgendwie gegen den Strich. Wir haben die ganze Vorbereitung in der Kälte absolviert. Richtig gut, wie die Mannschaft arbeitet. Das habe ich vorhin noch beim Training gedacht, da muss man nicht reglementieren. Das hat mit Qualität zu tun, aber das hat auch mit den Charakteren und der menschlichen Komponente der Spieler zu tun.



    Wenn der Erfolg eines Fußball-Unternehmens ein passendes Puzzle ist, wo und wie groß ist dann das Puzzle-Teil Trainer?


    Heynckes: Im sportlichen Bereich ist der Trainer die wichtigste Person, ein ganz wichtiges Element. Ich bin zwar ein Team-Player, und ich sage immer: Die Mannschaft steht ganz oben, dann kommt das Trainerteam und die Mannschaft um das Team herum, die Physiotherapeuten, medizinische Abteilung. Präsident, Manager, Geschäftsführer, die gehören alle dazu - aber die Impulse müssen vom Trainer kommen.



    Wer Sie heute erlebt, kann sich kaum vorstellen, dass Sie einst als Trainer galten, der in erster Linie für Disziplin stand.


    Heynckes: Aber bitte, Disziplin ist doch selbstverständlich. Schauen Sie mal in die Küche eines Sternekoches, was da los ist. Wenn Sie hochwertige Ware abliefern wollen, muss Disziplin da sein, die Abläufe müssen minutiös stimmen. Wir haben eine Straßenverkehrsordnung, wir haben Gesetze, die müssen doch eingehalten werden. Wenn ich heute Menschen sehe, die 30, 40 Kilo Übergewicht haben - okay, manche sind krank, die haben Probleme -, aber die meisten haben keine Disziplin. Es ist für mich selbstverständlich, dass ein Spieler pünktlich sein muss, dass er Mannschaftsdisziplin haben muss, wir reisen mit Klubanzug, da kann nicht einer mit dieser Krawatte kommen, der andere mit einem anderen Hemd. Das ist für mich etwas ganz Normales.



    Das sind also für Sie Werte, die Zeiten und Moden im Trainergeschäft überdauern.


    Heynckes: Ich habe mal ein Buch von Peter Ustinov gelesen über Vorurteile. Jeder Mensch hat Schwächen, und ich habe vielleicht die Schwäche gehabt, Vorurteile zu haben, auch Journalisten gegenüber. Heute habe ich keine Vorurteile und keine Aversion, es ist egal, wer vor mir sitzt. Das ist etwas, das ich nicht immer gekonnt habe. Aber sonst bin ich heute nicht anders als früher.



    Einer Ihrer Ex-Spieler aus den 80er-Jahren hat uns gesagt: „Jupp Heynckes war mein bester Trainer, aber ich hatte Angst vor ihm. Wenn man da morgens vergessen hatte, zu grüßen, hatte man einen schweren Tag.“


    Heynckes: Das mag sein, dass ich da sehr streng war, vielleicht auch ein bisschen zu extrem. Es kann sein, dass ich die Spieler ein wenig erdrückt habe durch meine Autorität und meine Strenge. Aber früher haben die Spieler auch mehr abgekonnt. Frank Mill zum Beispiel, der brauchte das, das war ein Schlitzohr. Heute sind die Spieler professioneller, wenigsten die meisten, die leben sportgerecht. Früher musste man vielleicht auch strenger sein. Aber ich war immer ehrlich zu meinen Spielern, immer offen, vielleicht ein wenig zu direkt.




    Haben Sie ein Ideal vom Fußball? Waren Sie dem schon einmal nahe, sind Sie es vielleicht derzeit?


    Heynckes: Ich bin selbst in einer großen Mannschaft aufgewachsen als Fußballer und habe dann sehr gute Mannschaften trainiert. Ich stand immer für attraktiven Angriffsfußball. Aber da ist dieser Druck, gewinnen zu müssen und besser spielen zu sollen, als es das Talent der Mannschaft hergibt. Man muss heute eine Balance finden zwischen attraktivem und erfolgsorientierten Fußball.



    Anders gefragt: Sehen Sie lieber Barcelona spielen oder Chelsea?


    Heynckes: Ich habe immer den spanischen Fußball vorgezogen, das ist doch ganz klar. Der englische Fußball hat auch immer Teams gehabt, die guten Fußball spielten wie Manchester United. Chelsea ist eine erfolgsorientierte Profi-Mannschaft, die zusammengekauft ist, die nicht gewachsen ist. Diesen wunderbaren Fußball, wie ihn Barcelona spielt und Manchester gespielt hat, können Sie nur erreichen, wenn Sie von unten aufbauen, wenn viele Spieler aus den eigenen Reihen kommen. Das ist das Phänomen, das auch wir jetzt haben. So bekommt man Homogenität. Das kann man nicht, wenn man immer nur neue Spieler kauft wie Real Madrid. Da sagt der Betrachter zwar auch manchmal: „Die spielen schönen Fußball.“ Aber das ist nicht derselbe Fußball, wie Barcelona ihn spielt oder Manchester es getan hat oder Milan in der großen Zeit.




    Und so eine Entwicklung sehen Sie auch in Leverkusen?


    Heynckes: Ich bin nicht ganz so naiv, dass ich nicht sehe, wo man guten Fußball spielen kann und wo nicht. Deshalb habe ich auch hier zugesagt. Hier sind viele Eigengewächse, talentierte Spieler, eine gute Infrastruktur, Ruhe im Klub, Führung im Klub, das andere musst Du als Trainer irgendwann gebacken kriegen. Leider haben die Klubs oft zu wenig Geduld und versuchen immer nur über Transfers die Mannschaften zusammen zu fügen. Wir haben hier eine sehr gute Mannschaft. Es wird nicht leicht, uns von da oben weg zu holen. Die Medien können jede Woche zwei Mal fragen, was in der Vergangenheit war...




    Wir haben das aber nicht gefragt...


    Heynckes: Na, die Frage haben Sie doch schon auf der Zunge. Ich kann Ihnen sagen: Es wird schwer da oben. Es gibt vier, fünf Mannschaften mit Ambitionen, da bin ich Realist. Und wenn Felix Magath sagt: „Nee, wir sind noch nicht reif“, entgegne ich: Ich habe schon unreife Deutsche Meister gesehen. Darauf gebe ich nichts. Da ist Schalke, Bayern, Hamburg, Bremen, auch Hoffenheim muss normalerweise oben mitspielen. Aber so leicht geben wir kein Terrain mehr her. Das ist für mich klar. Und das schaffe ich auch mit dieser Mannschaft.


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    Für alle die mal die andere Seite sehen wollen.


    Ein wie ich finde erschreckender Beitrag auf ksta.de




    Auszug:


    Im Schnitt erlebt jeder der rund 25 000 Männern und Frauen auf dem Führerstand in seinem Berufsleben zwei , drei Suizide. „Es gibt aber Fälle, in denen ein Kollege fünf, sechs oder sieben solcher Schocks erlebt“, berichtet ein Insider. Die sähen irgendwann hinter jedem Schatten auf der Strecke oder auf einer Brücke einen Menschen, der gleich springen will. „Dann ist Schluss“, sagt er.



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    Die Stunde des treuen Assistenten


    Von Frank Nägele, 29.10.09, 20:34h
    Peter Hermann vertritt den erkrankten Chef-Trainer und sitzt womöglich am Samtag in Schalke auf der Bank. Jupp Heynckes hat sich zwar inzwischen von Grippe und Fieber wieder gut erholt, aber man will keinen Rückschlag riskieren.


    LEVERKUSEN - An den 18. Mai 1996 denkt Peter Hermann nicht so gern zurück. Wenn man ihm glauben darf, ist das auch gar nicht mehr möglich. „An diesen Tag habe ich keine Erinnerung, das ist alles gelöscht“, sagt der Assistenz-Trainer von Bayer 04 Leverkusen. An diesem Tag wäre der Werksklub um ein Haar in die Zweite Liga abgestiegen, mit ihm als Interims-Chef auf der Trainerbank. Schließlich erzielte Markus Münch in der 82. Minute gegen Leverkusen das 1:1, und alles wurde gut. Peter Hermann blieb seitdem, was er immer sein wollte: Die Nummer zwei im Trainerteam.


    Am Samstag wird er nach dreizehneinhalb Jahren womöglich ein kurzes Comeback geben. Darüber, ob Cheftrainer Jupp Heynckes im Top-Spiel gegen Schalke auf der Bank sitzen wird, entscheiden die Ärzte. Der 64-Jährige hat sich inzwischen von Grippe und Fieber wieder gut erholt, aber man will keinen Rückschlag riskieren. „Außerdem stehe ich ja immer mit dem Jupp in Verbindung, ich würde hier doch keine Alleingänge machen“, sagt Hermann.


    Peter Hermann ist der Mensch gewordene Nichtalleingang. Kein Trainer arbeitet in der Bundesliga als Assistent seit so langer Zeit für seine Chefs und seinen Arbeitgeber, der außer in der Vorsaison seit 1989 stets Bayer 04 Leverkusen war. Und der Unwille des 1. FC Nürnberg, den Wertvollen nach einem Jahr wieder abzugeben, zeigt deutlich die Wertschätzung für den Fachmann. Dass Peter Hermann am Donnerstag die Generaleinschätzung vor dem Top-Spiel gegen Schalke vornimmt, ist Teil seiner treuen Pflichterfüllung. Er wäre auch darauf vorbereitet, am Samstagabend auf der Bank zu sitzen und das Team zu coachen. Den 57-Jährigen kann nichts überraschen in der Bundesliga, erst recht nicht der FC Schalke 04, den er zweimal selbst beobachtet hat in den letzten Wochen. „Das wird eine schwere Aufgabe, aber auch eine schöne Aufgabe“, sagt der Leverkusener, „die Schalker sind gut drauf, sie haben gegen den HSV ein beeindruckendes Spiel gezeigt. Mit einer Leistung wie in unserem letzten Heimspiel gegen Dortmund werden wir da nicht bestehen können. Wir müssen uns steigern.“


    Nach wie vor muss Bayer auf Kapitän Simon Rolfes (Kniespülung), Renato Augusto (Wadenprobleme) und Michal Kadlec (Syndesmoseprobleme) verzichten. Das macht Hermann jedoch keine Angst. „Für wenige Spiele kann eine Mannschaft auch solche wichtigen Spieler ersetzen, wenn sie enger zusammen rückt.“ Diese Reaktion hat er bereits diese Woche gesehen. „Normalerweise ist es nicht so einfach, wenn der Chef nicht da ist. Aber besonders die älteren Spieler wie Manuel Friedrich und Sami Hyypiä sind da hervorragend vorne weg gegangen.“


    Andere Assistenten würden auf ihren großen Auftritt hoffen. Herrmann tut das nicht. Er wünscht sich nichts mehr als die Gesundung seines Chefs bis Samstagabend, 18.30 Uhr. „Die Begründung ist einfach: Ich bin gern außerhalb des Rampenlichts, da kann man sich besser auf Fußball konzentrieren.


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    Heynckes liegt flach


    Von Christian Oeynhausen, 26.10.09, 14:45h, aktualisiert 26.10.09, 20:47h
    Das Training von Bayer Leverkusen fand am Montag ohne Trainer Jupp Heynckes statt. Der Übungsleiter hatte über das Wochenende erhöhte Temperatur und ist noch nicht wieder fit. Assistent Peter Herrmann vertrat den 64-Jährigen.


    LEVERKUSEN - So richtig genießen konnte es Jupp Heynckes nicht, dass sein Ex-Klub Schalke 04 am Sonntagabend durch das späte Tor von Kevin Kuranyi beim 3:3 gegen den HSV die Tabellenführung für Bayer 04 Leverkusen rettete. Am Montagmorgen meldete sich der 64 Jahre alte Trainer krank. Ein fiebriger Infekt, so hieß es aus dem Klub, habe Heynckes erwischt. Am Tag, da die Impfungen gegen H1N1 begannen, legte Leverkusen Wert auf die Feststellung, dass Heynckes Erkrankung nichts mit der Schweinegrippe zu tun hat. Der Coach sei bereits auf dem Weg der Besserung.


    Das Training der Werkself leitet derzeit Co-Trainer Peter Hermann. Ob der 57-Jährige am Samstag in Gelsenkirchen zu seinem siebten Cheftrainer-Einsatz nach zwei Spielen 1991 und vier Partien 1996 in der Bundesliga kommt, ist unwahrscheinlich: Der Klub rechnet ab Mitte der Woche mit Heynckes Rückkehr.


    Außer dem Trainer stehen zurzeit auch eine Reihe Spieler auf der Ausfall-Liste. Leverkusen hofft bis zum Spitzenspiel auf etwas Entspannung. Hoffnung besteht bei Renato Augusto, dem brasilianischen Techniker, der am Freitag gegen Dortmund wegen einer Wadenverletzung fehlte. Michel Kadlec, seit Wochen wegen Syndesmose-Problemen außer Gefecht, sollte gestern eine Untersuchung Aufschluss geben, wann der Tscheche wieder voll trainieren kann. Mit Kapitän Simon Rolfes muss man nach der Kniespülung auf Schalke eher nicht rechnen. Zwischen trainingsfähig und match-fit dürfte bei allen Dreien noch eine Lücke klaffen.


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    Sehnsucht nach dem richtigen Mann


    Von Frank Nägele, 08.10.09, 21:25h, aktualisiert 08.10.09, 22:58h


    In seiner noch jungen Karriere hat René Adler bislang das Talent bewiesen, jede sich bietende Chance auch zu nutzen. Im Spiel gegen Russland ist diese Fähigkeit erneut gefragt. Es könnte die wichtigste Partie seiner Laufbahn werden.



    MOSKAU - Das Leben eines Torhüters ist nicht komplett ohne bestimmte, prägende Erfahrungen. Er bekommt die ersten Handschuhe. René Adler war da sechs Jahre alt. Er findet seinen ersten Verein - den VfB Leipzig. Er hält Bälle und wird, wenn er das sehr ordentlich tut, bejubelt. Damit ist das Leben der meisten Torhüter im Fußball erzählt. Für ganz wenige, wie René Adler, beginnt da aber alles erst. Wo es enden wird weiß selbst im Herbst 2009 noch niemand. Gewiss ist nur, dass der Leverkusener im WM-Qualifikationsspiel gegen Russland in Moskau (Samstag 17 Uhr, MESZ / ZDF) eine goldene Gelegenheit hat.


    Michael Reschke erinnert sich noch genau an den Tag im Frühjahr 2000, als er die Familie Adler in Leipzig besuchte und ihr ein Angebot machte, das sie durchaus hätte ablehnen können. Denn René, das Talent des Hauses, war gerade erst 15 Jahre alt geworden. „Das war eine schwere Entscheidung für alle“, sagt der Leverkusener Talentfinder, „die Adlers sind eine Familie mit enger Bindung.“ Aber Vater Jens und Mutter Kerstin entschieden, ihren Sohn in die Obhut des Fußballs zu geben. Zu klar war damals schon, dass der Junge diese Mischung aus Überbegabung, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit besitzt, aus der große Karrieren werden. „Wir wussten sofort, dass wir es hier mit etwas Außergewöhnlichem zu tun hatten“, sagt Reschke.


    Der Rest der Geschichte wurde oft erzählt. Wie der Teenager in die ausgebaute Dachwohnung des ehemaligen Bayer-Torhüters Rüdiger Vollborn nach Burscheid zog, am Leverkusener Landrat-Lucas-Gymnasium das Abitur machte, von der großen Masse noch unbeobachtet heranreifte als Mensch und Sportler.



    Bis schließlich der vielleicht wichtigste Tag kam im Leben des René Adler: der 25. Februar 2007. Hans-Jörg Butt, unbestrittene Nummer eins des Werksklubs, hatte am 10. Februar im Spiel gegen Frankfurt die Rote Karte gesehen und wurde für zwei Spiele gesperrt. Zunächst wurde Butt von Leverkusens Nummer drei, Benedikt Fernandez, vertreten. Dann kam Adler, gerade genesen von einer schweren Rippenverletzung und zeigte beim Auswärtsspiel in Schalke eine Weltklasseleistung. Von diesem Tag an war er die Nummer eins in Leverkusen.


    Oder war der 11. Oktober 2008 der wichtigste Tag im Torwart-Leben des René Adler? Das Debüt in der Nationalmannschaft gegen Russland, ermöglicht durch die Verletzung des Hannoveraners Robert Enke, des Bundestrainers eigentlicher Nummer eins. Aber es ist eben so, dass nicht jedes Spiel einen großen Torhüter produziert, selbst wenn es so spektakulär verläuft wie das von Adler beim 2:1-Länderspielsieg in Dortmund. Torhüter kämpfen immer alleine. Jeder Moment der Schwäche, der körperlichen Versehrtheit, eine überraschende Krise des Vereinsteams, wirft sie zurück an einen Punkt, den sie überwunden glaubten. Und die großartigste Leistung nützt nichts, wenn sie zum falschen Zeitpunkt kommt.


    Die Nummer eins im deutschen Tor zu werden, ist schwerer als die Nummer eins im chinesischen Tischtennis. Denn die Entscheidung fällt an einem Punkt, wo Leistung nicht mehr messbar ist. Keine Fußball-Nation verfügt über zwei junge Athleten wie René Adler (24) und den großartigen Schalker Manuel Neuer (23) gleichzeitig, mit einem Besessenen wie Tim Wiese (Werder Bremen) dazu, der auch erst 28 Jahre alt ist.
    Ein leidenschaftlicher Torhüter


    Aber die deutsche Nation sehnt sich nach d e r Nummer eins, die es derzeit nicht gibt - diesem Gefühl von Sicherheit, Erwartbarkeit, Halt. Und da ist jetzt dieses Spiel. Und die Nation ist bereit zur Entscheidung.


    Man kann René Adler alle Fragen zu diesem Thema stellen, er wird sich auf keine einlassen. Er hat das trainiert und dafür in Kauf genommen, als glatt und ausweichend zu gelten. Aber er ist nicht so. „Natürlich zeige ich verbal nicht die Emotionen wie Oliver Kahn“, erklärt der 24-Jährige, „aber ich bin ein leidenschaftlicher Torhüter, mit ganzem Herzen, und ich sage nach innen deutlich meine Meinung.“ Im Werksklub besitzt er längst eine Führungsrolle, seine Ziele sind hoch und klar definiert. Champions League spielen, irgendwann ins Ausland gehen. Aber vorher Nummer eins werden im deutschen Tor. „Ich habe mich immer nur auf das nächste Spiel konzentriert“, sagt René Adler, „und das werde ich auch diesmal tun.“ Zurecht. Denn es könnte sein wichtigstes werden.


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    Bayer-Formcheck
    Das Ziel ist Europa


    Von Christian Oeynhausen, 07.08.09, 10:37h



    Der Beginn der neuen Bundesliga-Saison ist zum Greifen nahe. Bayer 04 Leverkusen setzt auf einen erfahrenen Trainer, eine bessere Abwehr und den teuersten Neuzugang der Liga: die BayArena.


    Das Tor


    Hinter René Adler liegt ein für seine Verhältnisse durchschnittliches Jahr. Das neue begann mit dem Schock der Nichtnominierung durch Bundestrainer Joachim Löw. Der 24-Jährige ist bei Bayer 04 zum Wortführer geworden, legt sich schon mal mit dem Klub an, wenn ihm etwas stinkt, lebt neuerdings in einer WG mit seinem Bruder und nimmt sich Auftritte auf dem Boulevard, weil das Leben mehr zu bieten hat als zwei Pfosten und eine Latte - vor allem, solange man zwischen Pfosten und Latte Außergewöhnliches bringt.


    Die Abwehr


    Sami Hyypiä ist ohne Frage der prominenteste Neuzugang. Die zehn Jahre beim FC Liverpool sieht man seinem Spiel an: Der Finne entscheidet und handelt schnell, da macht es nicht viel, dass er kein Sprinter ist. Leverkusen hat furchtbar viele Kopfballtore kassiert, dass sollte mit dem 35 Jahre alten Riesen besser werden. Neben dem nervenstarken Hyypiä steht Manuel Friedrich, ein wichtiger Typ für die Mannschaft, dazu torgefährlich bei Standards und ein Experte darin, an Gegentoren nicht unmittelbar schuld zu sein. Trotzdem hat Bayer 04 viele (46) kassiert. Hinter dem Innenverteidiger-Duo Friedrich/ Hyypiä müssen sich der stets sehr begabte Stefan Reinartz und der leider verletzungsgeplagte Lukas Sinkiewicz anstellen. Außen links steht recht konkurrenzlos Michal Kadlec, der dynamische Tscheche, der laut Statistik die genauesten Flanken der Liga schlägt (oder hat Leverkusen die biegsamsten Abnehmer?). Rechts muss sich U-21-Europameister Gonzalo Castro dem Duell mit Neuzugang Daniel Schwaab stellen. Castro würde zwar lieber im Mittelfeld spielen, wird aber dort nur ausnahmsweise zum Zug kommen.


    Das Mittelfeld


    Hoher Spielkultur-Faktor mit Renato Augusto, der als brasilianischer Feintechniker neuerdings die Spielmacher-Nummer 10 trägt. Aber in der Zentrale ist Toni Kroos gesetzt. Seit zwei Jahren gilt der junge Mann als das größte Versprechen des deutschen Fußballs. Jetzt kann er es einlösen. Simon Rolfes ist weiter Kapitän und Organisator im defensiven Mittelfeld. Für keine Position gibt es so viele Alternativen für verschiedene taktische Varianten wie für diese - dabei gilt Rolfes als völlig unangefochten.


    Der Angriff


    Der Ausfall von Patrick Helmes, der beim Freizeitfußball einen Kreuzbandriss erlitt, hat alles verändert. Ohne dieses Unglück wäre Theofanis Gekas nicht zurückgekommen. Jetzt streitet der Grieche mit Neuzugang Eren Derdiyok um die zweiten Stelle im Angriff. Der lauernde Grieche gegen den eleganten Hünen - zurzeit Vorteil Derdiyok. Stefan Kießling hält den anderen Stammplatz. Was ihm an Gefühl im Fuß fehlt, gleicht er durch Energie und Einsatz aus.


    Das System


    Neulich hat jemand die Taktik von Bruno Labbadia ganz gelungen mit "Anlaufpressing" beschrieben, die Grundaufstellung konnte man eine "vertikale Doppelsechs" nennen - den Spielmacher raus aus der Mitte auf den Flügel und an seine Stelle eine grätschende Furie, die dem Gegner früh den Aufbau zertrampelt. Ein halbes Jahr ging die kraftmordende Nummer gut. Unter Jupp Heynckes geht es konventioneller zu: Raute. Fertig. Im Mittelfeld gibt es jetzt einen reinen Offensiv-Mann mehr (Toni Kroos für Arturo Vidal), dennoch will Leverkusen kompakter stehen und weniger konteranfällig sein. Klingt beim ersten Hören nach Quadratur des Kreises, wird aber auf dem Platz durch Einrücken der Außen, quasi Verkreisung der Raute möglich. Hä? Doch. Genau so.


    Kommen und Gehen


    Bernd Schneider spielt nicht mehr, der Letzte aus der Ära der vielen Vizemeisterschaften musste wegen seiner Rückenprobleme aufhören. Der Abgang der Verteidiger Henrique (FC Barcelona) und Karim Haggui (Hannover 96) wird durch Hyypiä und Reinartz voraussichtlich überkompensiert. Djakpa, Domaschke und Gresko spielten schon unter Labbadia keine Rolle, Charisteas nur eine kleine. Eren Derdiyok (zwischen 3,8 und fünf Millionen Euro) war der einzige ablösepflichtige Neuzugang. Aber fünf Neue stehen in oder dicht an der Startelf.


    Der Trainer


    Das Wichtigste für Jupp Heynckes war erst mal etwas Einfaches: Bloß nicht wie Labbadia sein. Heynckes setzt auf Eigenverantwortung und Einfühlungsvermögen, wo Labbadia sein Ding verbissen durchzog. "Er lässt viele Freiräume. Er strahlt eine angenehme Ruhe aus. Man hat das Gefühl, dass wir seine Jungs sind", sagt Torwart Adler. Und Heynckes' Alter? Die Regierung lässt die Leute bis 67 schuften, wenn sie die volle Rente wollen. Also ist gegen 64 Jahre alte Trainer ja wohl nichts einzuwenden.


    Das Umfeld


    Da die Rückrunde, in der Leverkusen gern einbricht, von der DFL nicht per se abgeschafft wurde, ruht die Hoffnung auf dem Heimvorteil im neuen Stadion. 70 Millionen Euro plus Toleranz habe man investiert, heißt es offiziell. Viel Geld für 8000 Plätze mehr, aber: Immer noch billiger als ein Cristiano Ronaldo. Und länger nutzbar. Trotz Misserfolgs hat der Werksklub so viele Dauerkarten verkauft wie noch nie. Der Konzern ist dichter an die Fußball-Tochter gerückt. Das drückt sich in der Neu-Besetzung der Klubkommunikation mit Bayer-Mann Meinolf Sprink aus. Und auch das rege Interesse das Gesellschafter-Ausschusses an der Abwicklung des Falls Labbadia zeigt, dass die Konzernherren dem Klubchef Holzhäuser und dessen Crew stärker auf die Finger schauen.


    Das Saisonziel


    Das Ziel heißt "Europa League". Für internationalen Fußball wurde das Stadion ausgebaut und nicht für - bei allem Respekt - Bochum und Nürnberg. Die Voraussetzungen sind günstig. Bessere Mannschaft, noch tollerer Trainer als letztes Jahr, tolles Stadion, tollste Umkleidekabine, 17 "echte" Heimspiele - langsam dürften Holzhäuser die Erklärungen ausgehen, wenn es wieder nicht klappt.


    Die Prognose


    Holzhäuser wird sich eine Erklärung einfallen lassen müssen.


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    Heynckes macht den Dolmetscher


    Von Christian Oeynhausen, 22.07.09, 20:23h
    Kaum ein Bundesligist kann bei der Trainingsarbeit auf einen Dolmetscher verzichten. Anders bei Bayer Leverkusen, Coach Heynckes kann sich mit vielen seiner ausländischen Spielern problemlos verständigen.


    WINDEN - Obwohl er richtig gut in Form war, darf Peter Jünnemann nicht mehr am Training von Bayer 04 Leverkusen teilnehmen. Trainer Jupp Heynckes verzichtet auf dem Platz auf die Dienste des Dolmetschers, der zu Zeiten von Bruno Labbadia ständig für Renato Augusto, Henrique (beide Brasilien) und Arturo Vidal (Chile) da war. Unterbrach Labbadia eine Übung, um von der linken Spielfeldseite Rechtsaußen Renato Augusto zu korrigieren, sprintete Dolmetscher Lünnemann quer über den Platz und zurück.


    Jetzt ist das nicht mehr nötig. Heynckes spricht Spanisch und etwas Portugiesisch, er kann bei Bedarf in die Muttersprachen der Spieler wechseln. Hauptsächlich soll aber Deutsch gesprochen werden. Die Kommunikation wird schneller und direkter. Auch der Grieche Theofanis Gekas soll bei seinem zweiten Versuch in Leverkusen weitgehend ohne Übersetzer klar kommen. Für Heynckes ist das aber keine Grundsatzfrage: „Ich stehe dem Einsatz von Dolmetschern völlig offen gegenüber. Ich habe in Spanien auch so gearbeitet, bis ich die Sprache beherrscht habe. Auch in München habe ich mit Franck Ribéry noch ein sehr wichtiges Gespräch per Dolmetscher geführt“, sagt Heynckes, „wichtig ist, dass der Dolmetscher das Fingerspitzengefühl hat, sich in einer Fußball-Mannschaft zurecht zu finden.“


    Rund 230 Spieler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden in der kommenden Saison in den Erstliga-Vereinen beschäftigt sein, fast die Hälfte. In Leverkusen stehen Spieler aus neun Nationen im Kader, beim 1. FC Köln 15. 30 Fremdsprachen von Arabisch über Neu-Hebräisch bis Ungarisch werden in der Liga gesprochen, ein babylonischer Zustand, aber dank der einfachen Mechanismen des Spiels kein Chaos. Zur Verständigung während des Spiels reicht ein deutscher Minimalwortschatz, dessen schwierigstes Wort „Hintermann“ ist - der Rest ist die viel zitierte „internationale Sprache des Fußballs“. Problematisch wird es, abgesehen von Interviews, bei Mannschaftssitzungen, bei medizinischen Problemen oder ganz schlicht im Alltag - es gibt viele Geschichten wie die von der argentinischen Spielerfrau, die sprachlos ewig auf der Tankstelle wartet, weil sie aus ihrer Heimat keine Selbstbedienung kennt.


    Am meisten werden Portugiesisch-Dolmetscher gebraucht. Brasilien ist immer noch das beliebteste Importland, und die Südamerikaner haben es etwas schwerer als zum Beispiel viele Osteuropäer, die deutsche Sprache zu lernen.


    Beim FC Bayern hatte Jürgen Klinsmann neben einer sprachgewandten Assistentenschar einen Konferenzraum mit Simultanübersetzung in fünf Sprachen installieren lassen. Bei Nachfolger Louis van Gaal, selbst Niederländer, sind Dolmetscher nicht gefragt: „Es wird nur Deutsch gesprochen“. Nur in Ausnahmefällen werde er sein Englisch und Spanisch benutzen.


    Auch in Köln würde Trainer Zvonimir Soldo am liebsten ohne Dolmetscher auskommen, mit denen Christoph Daum arbeitete, zum Beispiel beim Portugiesen Petit. Nach der Verpflichtung von dessen Landsmann Maniche wird nun doch wieder einer gebraucht.


    Borussia Mönchengladbach hat gerade den Ex-Torwart Jörg Stiel eingestellt, der Übersetzungsdienst und Integrationshilfe für die Neuzugänge Bobadilla (Argentinien) und Arango (Venezuela) leisten soll.


    Nicht alle Spieler entwickeln Ehrgeiz, etwas Deutsch zu lernen. Für Rudi Völler ist das ein Fluch der modernen Zeit. Denn, so erzählt Leverkusens Sportchef im Trainingslager in Winden: „Als ich damals nach Rom ging, da gab es kein Internet, kein deutsches Fernsehen, nichts. Man musste Italienisch lernen, wenn man klar kommen wollte.“


    Seit vielen Jahren bietet Bayer 04 neben einer Betreuung der ausländischen Spielerfrauen auch Sprachunterricht für die Profis an. „Besonders für die jungen Spieler ist das wichtig. Da sind wir auch hinterher“, sagte Völler. Nicht bei allen stellt sich der Erfolg schnell ein. Hinter Völler an der Hotel-Rezeption arrangieren Vidal und Renato Augusto gerade einen Friseurtermin. Die Verhandlungen führt der Deutsch-Spanier Gonzalo Castro.
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    Das Ei des Kolumbus


    Erstellt 19.07.09, 14:02h
    Mit einem Trainer ist es wie mit einem guten Wein: Je älter er ist, desto besser ist er. Dieser Meinung zumindest ist Leverkusen-Coach Jupp Heynckes, der Bayerns Verpflichtung von Jürgen Klinsmann rückblickend für unglücklich erklärt.



    DÜSSELDORF - Trainer Jupp Heynckes vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hält die Erfahrung in seinem Job für das wichtigste Gut. Nach Meinung des 64 Jahre alten Fußball-Lehrers, der nach einem Kurz-Intermezzo beim FC Bayern München zum Ende der abgelaufenen Saison nun einen Vollzeitjob bei Bayer Leverkusen angenommen hat, habe die Mission von Jürgen Klinsmann beim FC Bayern unter keinem günstigen Stern gestanden. "Wer Bayern München trainieren will, muss schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Sie können nicht am offenen Herzen operieren, wenn sie noch nie an einem Operationstisch gestanden haben", sagte Heynckes in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".


    "Den Trainerberuf muss man genauso lernen wie andere Berufe", meinte der Leverkusener Coach. Viele junge Kollegen seien gute Verkäufer ihres Jobs. "Sie erklären den Medien rhetorisch geschliffen ihre Philosophie, wie sie immer sagen, und das wird dann rauf und runter geschrieben. Irgendwann glauben die Leute, es sei das Ei des Kolumbus", sagte Heynckes. Zudem sei es für die jungen Trainer heute weitaus schwieriger als früher. "Wir durften noch Fehler machen, heute dürfen die jungen Trainer sich überhaupt keine Fehler mehr erlauben, weil die Medien alles sezieren".


    Heynckes betonte, dass er eigentlich gar keinen Gedanken daran verschwendet hatte, wieder in den Job einzusteigen. "Aber die fünf Wochen in München waren die Initialzündung. Da habe ich gemerkt, dass es mir ungemein Spaß macht, mit einer guten Mannschaft zu arbeiten", sagte Heynckes. Ob Leverkusen seine letzte Trainerstation sei, ließ der Champions-League-Sieger von 1998 offen: "Vielleicht kann ich eines Tages von Otto Rehhagel die griechische Nationalmannschaft übernehmen." (dpa)


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    Heynckes sichtet die Späteinsteiger


    Von Christian Oeynhausen, 14.07.09, 19:16h, aktualisiert 14.07.09, 19:16h


    Leverkusen absolviert einen Test beim belgischen Pokalsieger RC Genk. Aus unterschiedlichen Gründen hat Trainer Jupp Heynckes einige Spieler noch nicht so richtig kennenlernen können. Das soll sich bei dem Test ändern.


    Leverkusen - Das Testspiel am Mittwochabend beim belgischen Pokalsieger RC Genk (19 Uhr) hat sich Jupp Heynckes in den schon länger feststehenden Vorbereitungsplan von Bayer 04 Leverkusen hinein gewünscht. Der Termin gibt dem Trainer eine zusätzliche Gelegenheit, seine neue Mannschaft kennen zulernen - in diesem Fall die Neuzugänge Sami Hyypiä und Daniel Schwaab sowie Gonzalo Castro und Arturo Vidal, die aus unterschiedlichen Gründen gerade erst in die Trainingsphase eingestiegen sind.


    Erst nach ausgiebigem Augenschein will der Coach entscheiden, ob noch Spieler geholt werden sollen. Zurzeit gibt es keine konkreten Pläne für Zukäufe. Der von der „Daily Mail“ ins Gespräch gebrachte Franzose Julien Faubert (25) von West Ham United dürfte ein Gerücht bleiben.


    Die Partie in Genk dürfte für U-21-Europameister Gastro ersten Aufschluss geben, ob Heynckes die Meinung des Spieles teilt, das ihm die Position im defensiven Mittelfeld mehr liegt als die des rechten Außenverteidigers. In der Mitte herrscht allerdings Gedränge: Simon Rolfes, Thomas Zdebel, vielleicht auch Vidal, Castro und noch Pirmin Schwegler, dessen Wechsel nach Frankfurt weiter in der Schwebe ist, wetteifern um die Position des „Sechsers“ , die es in Heynckes' System nur einmal gibt.


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    Das heilende Zauberwort


    Von Frank Nägele und Christian Oeynhausen, 28.05.09, 10:25h, aktualisiert 28.05.09, 10:30h
    Spannnungen mit dem Trainer, schlechte Ergebnisse: Die Fahrt zum Pokalfinale lässt die Profis von Bayer Leverkusen alles vergessen. Kapitän Simon Rolfes nimmt die Mannschaft in Schutz: „Es gibt viele Gründe dafür, warum es zuletzt nicht geklappt hat.“



    LEVERKUSEN - Mittwochmittag unter der Autobahn ist die Stimmung heiter in Leverkusen. Kindergruppen, womöglich organisierte Kita-Flüchtlinge in Streiktagen, spielen im Bausand neben dem Trainingsgelände des örtlichen Fußball-Vereins. Die Zaungäste machen sich schon auf den Heimweg, denn die Übungseinheit ist beendet. Nur Simon Rolfes hält es auf dem Platz. Der Kapitän übt Elfmeter mit Torhüter Dominik Fernandez. Könnte ja sein, dass er so etwas am Samstagabend im Pokal-Finale gegen Werder Bremen noch gebrauchen kann. Die ersten 15, 20 Versuche schlagen wie Blitze in den Ecken des Tores ein. Danach ist Schicht. Ein Trainingstag weniger vor dem Finale.


    Alles, was zuletzt bleischwer über Verein und Mannschaft lag, scheint durch das Zauberwort Berlin wie weggefegt. „Es ist ein wunderschönes Gefühl, etwas ganz Besonderes, das letzte Spiel des Jahres zu haben, das Highlight, und alle schauen drauf. Das ist ganz wunderbar.“ Rolfes weiß, wovon er spricht. 2004 war der heute 27-Jährige schon einmal Teilnehmer des Endspiels im DFB-Pokal. Obwohl er keine Minute gespielt hat für Werder Bremen, den späteren Sieger, klingt er immer noch fasziniert. „Ich war dabei, und ich weiß, dass viele unserer Spieler überrascht sein werden von der Atmosphäre.“


    So spricht der Kapitän einer Mannschaft, die ein furchtbares halbes Jahr hinter sich hat. Versagen in der Bundesliga, nur ein Heimsieg in sieben Versuchen. Diplomatische Störungen zwischen Trainer und Mannschaft. Sämtliche Ziele verpasst. Das alles zählt nicht in diesen Tagen. „Momentan gibt es für uns nur das Finale, da sind die andere Sachen völlig sekundär.“ Die anderen Sachen, das ist die Art, wie Bayer 04 Fußball gespielt hat, wenn nicht Pokal war. Rolfes erklärt die fußballerische Schizophrenie seiner Mannschaft so: „Wir haben schon zu Beginn dieser Saison beschlossen, dass der DFB-Pokal unser Europacup sein wird. Und das haben wir dann durchgezogen.“ Rolfes gibt zu, dass diese Auftritte „völlig konträr zu Bundesliga“ gewesen seien. „Wenn du irgendwann Neunter in der Liga bist, mit zehn Punkten Rückstand, dann bist du ganz schön deprimiert. Es war dann viel besser, es irgendwann zu trennen.“ Wieder diese Schizophrenie. „Ja, du merkst halt, dass es im Pokal fantastisch läuft, aber die Liga ist der Alltag. Du kannst nicht jedes Ligaspiel angehen wie ein Pokalspiel, da zeigt sich, wer stabil ist. Und wir hatten die Stabilität eben nicht.“


    Über die Gründe dafür mag Rolfes am liebsten nicht reden. Aber die Distanz zwischen Mannschaft und Trainer Bruno Labbadia ist fühlbar. In jedem Satz, der gesagt und ungesagt bleibt. „Es gibt so viele Ansatzpunkte dafür, warum es zuletzt nicht geklappt hat, aber da will ich drei Tage vor dem Pokalfinale nicht zu viele Gedanken dran verschwenden“, sagt der Kapitän. Aber den Vorwurf, die Mannschaft sei zu weich, will er so nicht stehen lassen. „Wenn man nur die Ergebnisse sieht, mag viel dafür sprechen, aber es spricht auch viel dafür, dass es viele verschiedene Gründe gibt. Wir haben so viele Nationalspieler in den Reihen, und Nationalspieler zu sein, auch ein junger, ist ein Zeichen von Qualität und kein Vorschuss.“


    Die konkrete Trainerfrage muss sich der Kapitän natürlich auch gefallen lassen. „Wenn es nicht gut läuft, ist es eben nicht alles wunderbar und nicht jeder liegt sich in den Armen. Und das ist mit Sicherheit so.“ Simon Rolfes sagt das so locker und entspannt, als seien solche Dinge ab sofort nicht mehr wichtig. Denn für das, was jetzt kommt, braucht keine Profi-Mannschaft am Ende der Saison mehr einen, der ihm sagt, dass er alles geben muss. Es ist das letzte Spiel, das Endspiel. „Und danach geh ich erst mal in Urlaub“, sagt Simon Rolfes, „Analysen sollen dann andere machen.“


    Könnte sein, dass die Analysen schon gemacht sind. Vieles spricht sogar dafür. Vor allem die entspannte Stimmung bei den Spielern und ihrem Kapitän:


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    VfB Stuttgart nimmt Helmes ins Visier


    Erstellt 27.05.09, 14:19h


    Nach dem Abgang von Mario Gomez Richtung Bayern München sucht der VfB Stuttgart nach einem adäquaten Ersatz. Manager Horst Held scheint Medienberichten zufolge
    Patrick Helmes wird vom VfB Stuttgart umworben. (Bild: dpa)


    SUTTGART - Nationalspieler Patrick Helmes ist offenbar der Topkandidat für die Nachfolge vom Mario Gomez beim VfB Stuttgart. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Fußball-Bundesligist bereits ein persönliches Gespräch mit Berater Gerd vom Bruch geführt, um die Chancen auf einen Wechsel des Angreifers von Bayer Leverkusen auszuloten. Allerdings hatte der Ex-Kölner erst im September vergangenen Jahres seinen Vertrag beim Werksklub vorzeitig bis 30. Juni 2013 verlängert.


    Die zuletzt in Stuttgart gehandelten Demba Ba von 1899 Hoffenheim und Kevin Kuranyi von Schalke 04 sollen dagegen kein Thema mehr beim VfB sein, der durch den Verkauf von Gomez an Bayern München mit einem Transfererlös von angeblich 30 bis 35 Millionen Euro rechnen darf.


    Hinter Topkandidat Helmes, dessen Zukunft auch vom Ausgang des DFB-Pokalfinals am 30. Mai gegen Werder Bremen abhängen dürfte, soll laut Stuttgarter Zeitung Andre-Pierre Gignac vom FC Toulouse aus Frankreich ein potenzieller Gomez-Nachfolger sein.


    Der 24-Jährige wurde mehrfach vom VfB beobachtet und überzeugte dabei. In bislang 37 Ligaspielen der laufenden Saison in der Ligue 1 erzielte er 24 Treffer und führt damit die Torjägerliste klar an. Zuletzt feierte Gignac beim 1:0 in der WM-Qualifikation gegen Litauen seinen Einstand in der französischen Nationalmannschaft. Sein Marktwert wird auf rund zwölf Millionen Euro taxiert.


    Rund zwei Millionen Euro günstiger als Gignac eingestuft wird Helmes, der hinter Gomez (24 Saisontore) mit 21 Treffern zweittreffsicherste deutscher Stürmer der zurückliegenden Bundesliga-Saison war. (sid)


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    Belohnte Leiden


    Von Frank Nägele, 22.04.09, 20:54h


    Bayer Leverkusen kann nach dem Pokal-Triumph von 1993 in diesem Jahr erneut einen nationalen Titel einfahren. Mit einem Sieg in Berlin könnte die verschenkte Saison noch gerettet werden.


    Ein großer Titel ist für alle deutschen Fußball-Mannschaften außer dem FC Bayern München ein ferner, schwer erreichbarer Traum. Wie eine Nacht mit der Dorfschönheit für den Kartoffelbauern. 16 Jahre lang wartet Bayer 04 Leverkusen schon darauf. Und seit diesem DFB-Pokalsieg im Frühsommer 1993 haben Dutzende von Weltklasse-Profis für die Werkself gespielt. Das mag Beweis genug dafür sein, welche Chance sich jetzt auftut. Dieses Endspiel in Berlin bedeutet weit mehr als die knapp sechs Millionen Euro, die der Klub in diesem Wettbewerb eingenommen hat. Oder die Chance auf Teilnahme am internationalen Wettbewerb. Das ist etwas für immer, um das Wort Ewigkeit nicht zu missbrauchen.


    Und so zeigt sich, dass die Leiden dieser eigenartigen Saison nicht vergeblich waren. Keine Mannschaft hat mit so großem Aufwand so viele Punkte verschenkt wie Bayer 04, keines hat sein Talent spektakulärer an Niederlagen verschwendet, keines hat so oft den Ball gehabt und so wenig daraus gemacht. Und dennoch werden die meisten Mannschaften den Werksklub beneiden. 30. Mai in Berlin. Familienfest des deutschen Fußballs. Da wäre jeder gerne. Manchmal gibt das Schicksal auch etwas zurück.


    Allerdings liegt der größte Schritt noch vor Bruno Labbadia und seinem Team. Es gibt nämlich etwas, das viel schlimmer ist, als ein Endspiel nicht zu erreichen. Es zu verlieren. Das wissen wenige Vereine besser Bayer 04 Leverkusen.


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    Bayer sonnt sich im Erfolg


    Von Frank Nägele, 22.04.09, 20:54h, aktualisiert 22.04.09, 21:04h
    Bayer Leverkusen freut sich über den Einzug ins Endspiel von Berlin und bekennt sich klar zum Trainer. Bruno Labbadia fordert von seinem Arbeitgeber, den eingeschlagenen Weg auch bei Rückschlägen bei zu behalten.


    Bayer Leverkusen steht im Pokal-Finale. (Bild: dpa)
    LEVERKUSEN - Rudi Völler krächzte fröhlich durch die Gegend und erinnerte dabei verblüffend an den Raben aus der Kindersendung „Siebenstein“, der zufällig denselben Namen trägt wie er. Also nicht Völler, sondern Rudi. „So heiser war ich lange nicht mehr“, sagte Völler, also der Sportchef von Bayer 04 Leverkusen, nachdem sein Klub ins Endspiel des DFB-Pokals eingezogen war. Der 4:1-Sieg nach Verlängerung über Mainz 05 am Dienstagabend war trotz des Schockmoments kurz vor Schluss, als durch einen Unfall im eigenen Strafraum der Ausgleich fiel, logisch und verdient. Aber sein Zustandekommen war schon mit dem Schlusspfiff vergessen. Es zählte nur eines. Finale.



    Wer nach Berlin darf, ist etwas Besonderes. Auch wenn das Ticket wie in allen Pokalwettbewerben auch mit Hilfe der Lostrommel vergeben wird. Und die war vor dem Halbfinale eben sehr freundlich zu Bayer 04. „Wenn man die Chance gegen einen Zweitligisten nicht nutzt, wird dies schwer verziehen“, sagte Völler. Keiner mochte sich vorstellen, was gewesen wäre, wenn. Am wenigsten Trainer Bruno Labbadia, der in den Sekunden nach dem 1:1 durch Aristide Bancé die Grenzen der Selbstkontrolle kennen lernte. Das Tor war nur möglich geworden, weil sich 1:0-Torschütze Angelos Charisteas nach einer halb abgewehrten Freistoß-Situation dazu entschloss, im Strafraum den sterbenden Schwan zu spielen. Dadurch entstand ein nicht zu verteidigendes Durcheinander, das der Stürmer aus Burkina Faso zum 1:1 nutzte. Labbadia ging mal kurz auf seinen Kollegen Jörn Andersen los, beteuerte hinterher jedoch, er habe eigentlich Schiedsrichter Weiner gemeint. „Er hätte die Partie unterbrechen müssen“, fauchte der Trainer. Oder auch nicht, denn Charisteas hatte nichts, schon gar keine Blessur oder Verletzung. Und Rudi, der Rabe, Völler, war da ganz bei den Mainzern: „Man kann ihnen absolut nicht verdenken, dass sie weiter gespielt und ihre einzige Chance genutzt haben.“


    Während seine Spieler verschwitzt und überglücklich die üblichen Mixed-Zone-Interviews vor Trauben von Fragern gaben, versicherte Bruno Labbadia, nie Zweifel am Gelingen des Abends gehabt zu haben. „Die Mannschaft war sehr fokussiert, sie hat ja praktisch nichts zugelassen, ich war mir auch vor der Verlängerung ganz sicher, dass wir gewinnen werden“, erklärte der 43-Jährige, der persönliche Glücksgefühle nicht verhehlte. „Natürlich ist das auch für mich persönlich etwas ganz Besonderes, es ist ja schließlich mein erstes Jahr als Bundesliga-Trainer.“
    Mannschaft steckt in der Entwicklung


    Nach dem Erreichen des Pokalfinales zog der zuletzt öfter Kritisierte eine Bilanz der Rückrunde, in der Bayer 04 nur 14 von 33 möglichen Punkten geholt hat. „Auch wenn man es kaum sagen darf, die Mannschaft steckt in der Entwicklung, man kann uns da auch mit keiner anderen Mannschaft vergleichen“, erklärte Labbadia, „außerdem passten die Ergebnisse nicht zu den Leistungen, die wir gebracht haben. Aber durch die überragende Vorrunde ist die Erwartungshaltung sehr groß geworden.“ Dann wurde der frühere Torjäger ganz grundsätzlich: „Bayer hat hier vor drei, vier Jahren den richtigen Weg eingeschlagen. Deshalb habe ich mir diesen Verein ausgesucht. Diesen Weg darf Bayer auf keinen Fall verlassen. Man muss eben Geduld mit solch einer Sache haben. Das kam mir in der Diskussion zuletzt ein bisschen zu kurz.“ Allerdings ist ihm völlig klar, dass auch der schönste Plan ohne das Schmiermittel Erfolg im Fußball zum Scheitern verurteilt ist. „Wenn wir heute nicht gewonnen hätten, wäre alles schwieriger geworden“, gab Labbadia zu, „Erfolge sind wichtig, damit eine Mannschaft von sich selbst, aber auch von ihrem Trainer überzeugt ist.“


    Erfolge werden auch wichtig sein in den letzten sechs Bundesliga-Spielen. Immerhin besteht die Chance, dass Platz sechs zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb berechtigt. Bayer 04 hat vier Punkte Rückstand, und am Samstag kommt Schlusslicht Karlsruhe in die LTU-Arena. Labbadia: „Für uns ist auch die Bundesliga etwas Besonderes, jedes Spiel ist wichtig, und jeder Sieg tut meinem Team gut.“


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