Beiträge von fadolph

    Nur so ne Idee..
    Wie waers mit 1 Halbzeit dem Spiel singend den Ruecken zu kehren.
    Man sieht dann zwar nix .. aber das will sich ja auch imo keiner so richtig antun.
    Und Support wuede es durch singen auch geben .

    Den Spielern wuerde man damit evtl. andeuten koennen das ihr gekicke schlecht
    fuer die Augen ist.

    Ist zwar eher im Support Forum aufgehoben .. aber hier ist es ja gerade
    auch ein wenig Thema...
    Und evtl. kommt dann mal der Zaun wieder wech.

    Zitat

    Original von portello

    *rofl* (stelle ich mir gerade vor) Aber in der Tat: Fussball hat auch viel mit Spass, Leidenschaft, Emotion zu tun..da ist es für die Fans wichtig, dass der Vorturner etwas davon in Gestik u. Mimik rüberbringt. Natürlich kann ein cholerischer Hampelmann keine mangelnde Fachkenntnis oder miese Ergebnisse kompensieren, aber optische "power" könnte zumindest ein bisschen über schwere Zeiten hinweghelfen (s.Doll oder Kloppo) Na ja, wird nix nutzen darüber zu debattieren, der is halt so gestrickt und basta. Somit einigen wir uns besser auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: Punkte her, maestro! :LEV19

    Ging hier abba um Ruuudi...

    Ja,
    habe das auf seine Ausagen "die Mannschaft habe Eier gezeigt weil ..."
    bezogen..
    Hatte mir gewuenscht das er das nach einem Spiel wie gegen Tottenham
    haette sagen koennen und das nicht weil die Spieler sich schmollend verpisst haben.

    Aber du hast recht... der Skibbe ist mir so reingerutscht ^^

    Wohl einer derer die keine .....

    :LEV3

    Wegen mir koennen die ihr Eier zeigend, von mir aus auch mit Schwaenzchen wedelnd, in den Katakomben verschwinden.

    Haetten sie ihre , sogenannten Eier, mal auf dem Platz zur Schau gestellt waere das wohl alles nicht so eskaliert...

    Und Skibbe sollte als Trainer vor allen stehn und an der Seitenline den Spielern
    vormachen wie man Eier zu zeigen hat anstatt schmollen auf der Bank zu sitzen und diese
    schoen warm zu halten...

    Darauf koennte man stolz sein...
    dann klappts auch mit dem Support 90 plus 3 Minuten lang


    Eier :LEV3

    Die Super-Optimisten

    Leverkusens Trainer Skibbe bleibt sich treu und redet vor dem Uefa-Cup-Match in Bukarest eine schwache Leistung stark.

    VON STEPHAN KLEMM

    Leverkusen - Nach dem Spiel am Sonntag greift ein fleißiger Aktionismus, er betrifft alle Ebenen. Zunächst werden die Spieler aktiv, sie fliehen grußlos in die Kabine. Gerade haben sie Energie Cottbus 3:1 bezwungen, zuvor gab es drei Niederlagen in Folge, und bei der bis dato letzten, dem 0:1 im Uefa-Cup gegen Tottenham, fühlten sich die Profis von den Fans mit zu viel Häme bedacht. Kritik von den Rängen finden sie ja eigentlich nicht unbedingt schlecht, aber Beleidigungen wollen sie auch nicht ertragen, Mittelfeldspieler Simon Rolfes sagt: "Wir fanden es nicht gut, wie die Fans uns behandelt haben." Gehandelt haben kurz darauf auch Rudi Völler und Michael Skibbe.
    Der Sportchef und sein Trainer agierten erwartbar, aber dennoch erstaunlich genug. So richtig gut war das Spiel ihrer Mannschaft nun wirklich nicht, gegen einen alles in allem braven Gegner halfen zwei Konter und ein Fernschuss zu drei Toren und drei Punkten. Und trotzdem waren sich Völler und Skibbe einig, eine mehr oder weniger Weltklasse-Leistung ihres Teams gesehen zu haben.
    Völler meinte: "Kompliment an Michael Skibbe, wie er es geschafft hat, die Mannschaft einzustellen. Das war toll." Und weil alles so toll war, ist ja auch klar, dass nun wieder in anderen Sphären gedacht werden kann: "Wir haben den Anschluss nach oben geschafft." Skibbe wiederum ist einigermaßen berüchtigt für seine Schönfärberei, in seiner typischen Lob-Diktion hatte er eine "tolle Reaktion" gesehen, seine Mannschaft habe "klasse gespielt". Jetzt sei man der "Abstiegsspirale" entkommen. Geht es nach Skibbe, funktioniert ab sofort alles perfekt. Als hätte es in dieser Saison nicht - gemessen an den eigenen Ansprüchen - furchtbare Rückschläge mit fürchterlichem Fußball und Pleiten in Serie gegeben, sieht sich Bayers treuer Super-Optimist plötzlich nicht nur "konkurrenzfähig in der Bundesliga", sondern auch "international". Das will er schon am Mittwoch im Uefa-Pokal unter Beweis stellen, wenn seine Elf bei Dinamo Bukarest anzutreten hat.
    In Rumänien geht es letztlich um alles, nach zwei Spielen in der Gruppenphase hat Leverkusen gerade mal einen Punkt gewonnen, nicht die beste Ausgangsposition in einer Fünfer-Gruppe zwei Spiele vor Schluss. Dinamo ist derzeit Rumäniens Stolz, in 17 Saisonspielen hat das Team 46 Punkte gesammelt. Und im Uefa-Pokal scheint nach einem Sieg gegen Besiktas Istanbul und einem Remis beim FC Brügge der Weg in die nächste Runde vorgezeichnet. Aus Bukarest will Skibbe trotzdem "mit aller Macht einen Punkt" mitnehmen, um dann im letzten Gruppenspiel "mit einem Sieg gegen Besiktas" doch noch die nächste Runde zu erreichen.
    In der Theorie hört sich das alles nicht schlecht an, doch die Frage ist, ob Skibbes Elf wirklich so stark ist, wie sie von ihm geredet wird. Gegen Cottbus brauchte sie lange, um ins Spiel zu kommen, und nachdem Munteanu plötzlich den Führungstreffer von Sergej Barbarez ausgeglichen hatte, sah es düster aus für Skibbes neue Bundesliga-Giganten. Rolfes' Fernschuss und Woronins 3:1 waren letztlich spielentscheidend, eine Wende, die vor allem der starken Leistung von Leverkusens Außenspielern Paul Freier und Athirson zu danken ist. Skibbe will dieses Erfolgserlebnis konservieren: "Wir sind so stark, dass wir eine Serie starten und uns vorne ranpirschen können."
    Dann wird die Annäherung mit den Fans auch gewiss wieder funktionieren. Die Kabinen-Flucht vom Sonntag soll ohnehin eine einmalige Aktion gewesen sein.


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    Leute , muss ich euch als Koelner sagen das dass der EXPRES S ist der da schreibt ....??!!

    Auszug aus dem Artikel im Koelner Stadtanzeiger .....


    .....Der 27-Jährige hat erstens am Samstag gute Szenen gehabt und zweitens von 1999 bis 2004 beim VfL Bochum gespielt. Leverkusen will heute Abend einmal mehr versuchen, den Abwärtstrend zu stoppen. „Es bedarf eines Punktes, um nicht unten reinzurutschen. Aber wir wollen ja weiter nach vorn. Wir müssen und dürfen nach unten und nach oben schauen“, sagt der Trainer. „In Bochum müssen wir gewinnen“, fordert Stürmer Andrej

    Der Express neigt dazu die Stimmungen anzuheizen...das tut er auch gerne und oft in Koeln
    gegen den FC...

    Also nimmt mal die Aussagen nicht so ernst ... ist halt ein Schnmierblatt nicht mehr...

    hier der ganze Artikel im KSta

    ERSTELLT 01.10.06, 19:04h, AKTUALISIERT 01.10.06, 19:21h

    Leverkusen - Mit dem überragenden Doppel-Torschützen Gonzalo Castro hat Bayer Leverkusen dem FC Schalke 04 die zweite bittere Lektion innerhalb von drei Tagen erteilt und dem Revierclub den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verbaut. Der 19-Jährige traf am Sonntagabend beim hochverdienten 3:1 (1:1)-Sieg gegen die Gäste aus Gelsenkirchen gleich zwei Mal (28./47. Minute). Vor 22 500 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften BayArena leitete der Jungprofi mit dem 1:1 die Wende ein und brachte Bayer nach der Pause auf die Siegerstraße; Carsten Ramelow sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung (56.). Kapitän Marcelo Bordon hatte Schalke mit seinem ersten Saisontor in der 7. Minute in Führung gebracht.

    "Nur 20 Minuten stark aufspielen - das reicht halt nicht. Nach dem Ausgleich war die Mannschaft wie geschockt. Ich musste sie in der Halbzeitpause wieder aufrichten", sagte Schalkes Trainer Mirko Slomka. "Leider haben wir unsere Auswärtsschwäche bestätigt. Aber irgendwann müssen wir auswärts den Hebel umlegen." Leverkusens Coach Michael Skibbe war nach dem zweiten Saisonsieg erleichtert: "Heute hat uns das frühe 0:1 vielleicht aufgeweckt."

    Den von Slomka geforderten Charaktertest bestanden die "Knappen" drei Tage nach der Europacup-Pleite beim AS Nancy (1:3) im Bundesliga-Alltag nicht. Die stürmisch gestarteten Gäste gaben nur in den ersten 20 Minuten den Ton an, nach einem Bruch im Spiel übernahmen die Gastgeber die Initiative und erspielten sich später Chancen fast im Fünf-Minuten-Takt. Castro, Andrej Woronin und Nationalspieler Bernd Schneider ragten aus dem hochmotivierten Team heraus, das nach dem Befreiungsschlag ins Mittelfeld aufrückte.

    Den Führungstreffer seines Abwehrchefs Bordon hatte Slomka noch überschwänglich mit einem Handkuss quittiert - wohl auch ein Zeichen der Erleichterung. Doch danach lief nicht mehr viel für Königsblau: Schalke kassierte im zweiten Spiel hintereinander drei Gegentreffer. Nach dem verdienten Ausgleich drehte Bayer mächtig auf und war dem 2:1 schon vor der Pause näher als Schalke, Castro (34.) und der frei stehende Paul Freier (45.+1) scheiterten. Schalkes starker Keeper Frank Rost verhinderte eine höhere Niederlage.

    Die "Knappen" mussten erstmals auf Nationalstürmer Gerald Asamoah verzichten, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch in Nancy für rund sechs Monate ausfällt. Für die Tore sollte diesmal das Sturmduo Halil Altintop/Kevin Kuranyi sorgen: Altintop war noch bemüht, Kuranyi indes ein Totalausfall. Slomka veränderte die Startelf auf drei Positionen: Für Rafinha rückte Gustavo Varela in die Abwehr, Mladen Krstajic übernahm die Position von Levan Kobiaschwili, der diesmal neben Fabian Ernst im Mittelfeld agierte.

    Skibbe stärkte mit einem taktischen Wechsel bereits nach 40 Minuten die Offensive: Für den gelb-rot-gefährdeten Ahmed Madouni rückte Stefan Kießling neben Andrej Woronin in die Spitze. Dagegen musste Skibbe weiter auf Tranquillo Barnetta verzichten, der wegen einer Innenbanddehnung wie schon beim 3:1 im UEFA-Cup gegen Sion ausfiel. (dpa)

    Quelle ksta

    Rudi Völler trifft wie einst im Mai
    ERSTELLT 16.08.06, 07:16h


    Diesen Sonntag werden rund 700 Mitglieder des Bayer-04-Clubs in ganz besonderer Erinnerung behalten. Nur einen Tag nach dem gelungenen Bundesliga-Saisonstart der Leverkusener Profis kam die große Schar in den Genuss, die gegen Aachen (3:0) erfolgreichen Spieler aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen. Und nicht nur das. Kapitän Carsten Ramelow und Co., mit tosendem Beifall begrüßt, standen den Fans beim 1. Bayer 04-Clubmeeting Rede und Antwort und schrieben zudem fleißig Autogramme.

    Zuvor hatten die ersten Mitglieder bereits um 10 Uhr das morgendliche Training verfolgt. Sogar aus Schleswig Holstein waren Fans angereist - und aus Belgien. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung durch Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wurde das Bayer 04-Clubteam, das als Ansprechpartner für alle Belange der Mitglieder zur Verfügung steht, vorgestellt. Neben Holzhäuser ließen es sich dann auch Team-Manager Hans-Peter Lehnhoff sowie Sportdirektor Rudi Völler nicht nehmen, Fragen zu beantworten und über die lange Tradition von Bayer 04 zu berichten. Die Fans waren hellauf begeistert. Als sich dann Rudi Völler das Trikot überstreifte und beim Spiel der Leverkusener Traditionself gegen eine Auswahl der Clubmitglieder auflief, kannte die Freude keine Grenzen mehr, zumal der Weltmeister von 1990 seine Qualitäten als Torjäger unter Beweis zu stellen vermochte. Wie einst im Mai nutzte der, den es angeblich nur einmal gibt, seine Chancen eiskalt aus.

    „Ruuuudiii“ hinterließ mit einem lupenreinen Hattrick zu Beginn der unterhaltsamen Partie eine erste Duftmarke und steuerte dann noch einen weiteren Treffer zum 17:4-Erfolg der Oldies bei, die sich durch Rolf Friedewald (Leiter Marketing Services der RWE Energy AG) verstärkt hatten. Gegen die im ersten Abschnitt starke Club-Auswahl fielen die Tore nach der Pause wie reife Früchte.

    Willi Hölzgen junior trug sich ebenfalls viermal in die Schützenliste ein, während Hans-Peter Lehnhoff drei Tore verbuchte. Außerdem trafen Marco Schröder (2), Andrzej Buncol, Christoph Franke, Markus von Ahlen und Rolf Friedewald. „Alle Aktiven und die vielen Zuschauer hatten ihren Spaß“, zog auch Michael Kentschke, Manager der Bayer-Traditionself, ein positives Fazit und erntete einhelliges Kopfnicken bei der großen Schar der Fans. Das nächste Bayer-Clubmeeting soll bereits in Planung sein. Die Mitglieder werden das gerne hören. (gmü)

    Quelle KStA

    Tourés wunderbarer Sommer geht weiter
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 18.07.06, 19:58h


    Michael Skibbe nimmt den 18 Jahre alten WM-Teilnehmer Togos in den Leverkusener Profikader auf.

    Leverkusen - Während des Trainingslagers in Studen in der Schweiz war es nur eine vage Hoffnung für Assimiou Touré, aber nun ging der Traum in Erfüllung: Bayer 04 Leverkusens Trainer Michael Skibbe nahm den 18-Jährigen offiziell in den Profi-Kader auf. Aus der A-Junioren-Bundesliga über die WM in die höchste deutsche Profiklasse bei einem Verein, der im Uefa-Cup spielt - das ist ein steiler Aufstieg, den der junge Mann aus Togo vor allem Otto Pfister zu verdanken hat. Togos deutscher Trainer berief ihn kurz vor der WM überraschend für einen Test gegen Saudi-Arabien und wenig später in den WM-Kader. Der Leverkusener Verteidiger, der auch einen deutschen Pass besitzt und schon zwei U-18-Länderspiele für den DFB absolviert hat, kam auf zwei WM-Einsätze gegen Südkorea und die Schweiz und erlebte aus nächster Nähe eine schöne und seltsame Zeit: Ein Spiel vor 65 000 Zuschauern, das Sprachproblem mit dem eigenen Team, weil Touré kein Kotikuli spricht („Ich konnte nur mit fünf, sechs Spielern reden“), die fußballerischen Ego-Trips des Stars Emmanuel Adebayor und das Chaos um die Prämien: „Am Ende kam ein Geldtransporter ins Trainingslager nach Wangen. Unter Polizeischutz wurde das Geld ausgeladen und im Hotel in bar verteilt“, erzählt Touré.

    2000 wechselte Touré vom SSV Bergneustadt in die Leverkusener Jugend. Für die Saison 2006 / 07 war der Sprung ins Regionalliga-Team vorgesehen. Touré, der bis 2009 bei Bayer 04 unter Vertrag steht, kann auf beiden Abwehrseiten verteidigen. Auf rechts hat er nach dem Abgang von Clemens Fritz den Neuzugang Pirmin Schwegler und Gonzalo Castro als Konkurrenten. Auf links ist der Schwede Fredrik Stenman der Stammspieler, der gestern ebenso wie der nun doch an einer Vertragsverlängerung interessierte Kroate Marko Babic aus dem Urlaub zur Mannschaft stieß. Heute wird Achtelfinal-Teilnehmer Tranquillo Barnetta (Schweiz) erwartet. Am Donnerstag fährt Skibbe mit seinem Team ins zweite Trainingslager ins hessische Grünberg

    Quelle KStA

    Schuld im Wert von 25000 Euro
    VON DETLEF SCHMALENBERG, 24.05.06, 20:55h, AKTUALISIERT 25.05.06, 09:40h

    Ermittler glauben Calmunds Aussagen - Landgericht muss der Einigung noch zustimmen.

    Köln - Die Ermittlungen gegen Reiner Calmund wegen des Verdachts der Untreue sollen gegen Zahlung von 25 000 Euro eingestellt werden. Darauf haben sich die Staatsanwaltschaft Köln und die Anwälte des Ex-Managers von Bayer 04 Leverkusen nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ geeinigt. Der Einstellung des Verfahrens wegen geringer Schuld gemäß Paragraf 153a Strafgesetzbuch muss das Landgericht noch zustimmen. Mit dieser Genehmigung indes sei zu rechnen, hieß es in Justizkreisen.

    Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln, Günter Feld, äußerte sich auf Anfrage nicht zum Sachverhalt. Calmund-Anwalt Stefan Seitz wollte die Einigung weder „bestätigen noch dementieren“. Er fügte jedoch hinzu: „Wir befinden uns in konstruktiven Abschlussgesprächen mit der Staatsanwaltschaft.“

    Wie berichtet, hatten die Ermittler bereits vor zwei Wochen in inoffiziellen Gesprächen eine Beendigung des Verfahrens gegen eine Geldauflage in Höhe von 30 000 Euro in Aussicht gestellt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Ex-Manager, der die Vorwürfe stets bestritten hat, bei seiner Vernehmung „im Wesentlichen“ die Wahrheit gesagt hat. Er habe keine Untreue begangen, da kein „Vermögensschaden“ entstanden sei. Durch Gedankenlosigkeit habe er jedoch einen finanziellen Nachteil seines ehemaligen Arbeitgebers billigend in Kauf genommen.

    Die Ermittlungen gegen Calmund waren Anfang März eingeleitet worden. Der ehemalige Bayer-04-Geschäftsführer soll dafür verantwortlich sein, dass es für 580 000 Euro, die sein Verein im Juni 2003 für Kaufoptionen auf vier osteuropäische und einen türkischen Spieler bezahlt haben soll, keine ausreichenden Belege gibt. Calmund hatte das Geld dem Bielefelder Spielervermittler Volker Graul übergeben, der es dem kroatischen „Berater“ der Nachwuchsprofis ausgehändigt haben will.

    Den Erhalt des Geldes bestätigte Graul erst zehn Monate später in einer Rechnung. Diese Rechnung jedoch wurde vom damaligen Bayer-Finanzmanager Wolfgang Holzhäuser nicht akzeptiert, da Graul keine Belege für die angeblichen Kaufoptionen vorgelegt habe. Bei seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft hat Calmund im März 2006 dem Vernehmen nach Papiere übergeben, die beweisen sollen, dass Graul zumindest die Verkaufsvollmacht für zwei Spieler besaß.

    Nachdem zahlreiche weitere Zeugen befragt wurden, gewann die Staatsanwaltschaft den Eindruck, dass der Ex-Manager „im Großen und Ganzen“ die Wahrheit sagt. Auch für das Gerücht, Calmund habe mit dem Geld Bundesliga-Spiele manipuliert, wurden keine Belege gefunden. Die Affäre könnte somit zu Ende sein.

    Zahlreiche Details in diesem Zusammenhang werden jedoch als dubios in Erinnerung bleiben. So wird der kroatische Spielervermittler, der die 580 000 Euro erhalten haben soll, dem kriminellen Milieu zugeordnet. Wegen dieses Mannes habe Graul zeitweise sogar um sein Leben gefürchtet, berichtete Calmund den Ermittlern. Dass es beim Werksklub drunter und drüber gegangen ist, beweist zudem eine Selbstanzeige vom Mai 2004. Der Fußballverein teilte dem Finanzamt mit, über die „tatsächliche Verwendung“ von Auszahlungen in Höhe von 11,85 Millionen US-Dollar „keine Klarheit“ zu haben. Die Gelder, die ein südamerikanischer Spielervermittler erhalten habe, waren bei einer Überprüfung der Bayer-Revision aufgetaucht.

    (KStA)

    Zitat

    Original von Maulwurf

    Der Calli war gestern live bei Stern-TV, aber egal...... :LEV8

    naja...
    aber zum Vergleich was davor so alles abging...
    fast jeder Zeitung hatte 2 mal am Tag einen neuen Artikel...
    und nu ... isses ruhig..

    Wie war er denn gestern? Habs nicht sehn koennen , liegt auch daran das ichs nicht wusste *g

    Zitat

    Original von Der Carsten


    Schön das BigHolzi auch mal seine angeblich so objektive Linie verläßt. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht; was ist denn eigentlich passiert? Nach der Suspendierung setzen Bayer und Nowotny sich an einen Tisch. Er hat noch einen Vertrag bis 2008 zu einem horrenden Gehalt. Der Verein vereinbart mit ihm, dass er bis vor wenigen Tagen eine Ausstiegsklausel hat, von der er Gebrauch machen kann. Er hat nichts weiter getan als von dieser Ausstiegsklausel gebrauch zu machen. Ob das vom Stil her ok ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber die Vorgehensweise ist völlig legitim! Und zu der Auflösung des Vertrages hat Nowotny immer noch betont, dass er gerne weiter mit Bayer verhandeln würde und sich "bis auf ein paar Dinge" hier sehr wohl gefühlt hat. Mit Auflösung des Vertrages hätte Bayer die Chance gehabt, dass Nowotny nicht mehr mit einem Vertrag aus der Kirch Ära bei Bayer spielen muss, sondern das man ihm einen stark leistungsbezogenen Vertrag anbieten kann (wie du BigB es selbst für richtig gehalten hast). Diese Möglichkeit hat Völler vorschnell aufgegeben, ein schwerer Fehler wie ich finde. Zu der Sache mit der Abfindung. Sowas ist doch völlig normal, wenn ein Vertrag vorzeitig aufgelöst wird. Und sollte die Abfindung so hoch sein, dann wird das daran liegen, dass diese sich logischerweise an dem GEhalt seines letzten Vertrages orientiert.
    Also wo liegt das Problem?

    Jupp, so sehe ich das auch.Wenn ein Trainer Vorzeitig gehn darf bekommt er auch Abfindung.

    Mich wuerde nur interessieren was waere wenn.....

    Nowotny zieht von der Klausel gebrauch , kassiert die 4,7 Milionen Abfindung, und Verhandelt dann ueber einen neuen Vertrag fuer 1 oder 2 Jahre ?
    Wueder heissen er kassiert nochmal fuer den neuen Vertrag ?

    Sollte dem so sein, wuerde ich ihn auf die Tribuene setzen.Leistungstraeger hin oder her.So bringt das doch alles nix...wie steht man denn als Verein vor den anderen Spieler da...man wird doch unglaubwuerdig ..wenn manns nicht schon ist ^^

    Endlich mal einen Schlussstrich ziehn und gut ist ...

    Und von Calli hoert man doch schon seit Freitag kaum mehr was..also als Ablenkmanoewer wuerde ich das hier nicht bezeichnen.

    Frank

    Kapitel Jens Nowotny endgültig beendet
    ERSTELLT 05.04.06, 13:48h, AKTUALISIERT 05.04.06, 21:15h


    Leverkusen - Auf der Suche nach Entscheidungen für die Zukunft ist Bayer 04 Leverkusen fündig geworden. Sportchef Rudi Völler jedenfalls verfolgt ab sofort einen klaren Kurs bei seinem Abwehrspieler Jens Nowotny, der seinen Vertrag fristgerecht gekündigt hatte, sich aber noch nicht zu einem Wechsel entschlossen zeigte: „Es wird keine Gespräche mehr geben. Jens wird Bayer definitiv zum Saisonende verlassen.“ Völler war über die Vorgehensweise seines ehemaligen Kapitäns „persönlich enttäuscht“, dass er den Entschluss, Bayer im Juni ablösefrei verlassen zu wollen, per Pressemitteilung über seinen Rechtsanwalt Stefan Seitz sowie seinen Berater und Onkel Georg Bischoff mitgeteilt hatte. „Dass er wieder in Leverkusen spielt, hat er nach einer sehr schwierigen und komplizierten Situation in den letzten Monaten Trainer Michael Skibbe und mir zu verdanken.“ Bayer wird sich ab sofort nach Alternativen für die Abwehrzentrale umsehen. Völler war zudem enttäuscht, dass „der Jens nicht zu mir gekommen ist“, sondern den Weg über den Anwalt gewählt hat, „ohne versucht zu haben, mit uns zu sprechen“. Nowotny hatte nach seinem vierten Kreuzbandriss ein erfolgreiches Comeback gefeiert und zählt wieder zum Stammpersonal in Leverkusen.

    Anwalt Seitz, der auch den ehemaligen Bayer-Geschäftsführer Reiner Calmund in der Affäre um die Zahlung von 580 000 Euro an Spielervermittler Volker Graul für Spieleroptionsgeschäfte vertritt, hatte Ende des letzten Jahres einen Kompromiss im Streit zwischen Bayer und Nowotny ausgehandelt. Seitz sagt nun: „Auf Grund der einvernehmlichen Vertragsveränderungen, die im Dezember 2005 vorgenommen wurden, musste Nowotny spätestens jetzt bekannt geben, dass er zum Saisonende ablösefrei wechseln kann.“

    Unterdessen sind in der Finanzaffäre um den früheren Bundesliga-Manager Reiner Calmund weitere Forderungen an Bayer 04 Leverkusen bekannt geworden. Demnach verlangt Spielervermittler Volker Graul vom Fußball-Bundesligisten eine Restzahlung von 812 000 Euro für die Vermittlung von Kaufoptionen an serbische und kroatische Profis. „Wir wollen diese Sache mit Leverkusen außergerichtlich klären. Kommt keine einvernehmliche Lösung zustande, werden wir Klage erheben“, sagte Graul-Rechtsanwalt Veit Wirth. Bisher seien lediglich 580 000 Euro bezahlt worden.

    Schließlich möchte nun der Premier-League-Club Tottenham Hotspur britischen Medienberichten zufolge Bayer Leverkusens Stürmer Dimitar Berbatow verpflichten. Nach Informationen des „Daily Telegraph“ bieten die Londoner 15 Millionen Euro für den bulgarischen Nationalspieler. (ksta, sid, dpa)

    Ksta

    Teilweise vom Feinsten
    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 02.04.06, 22:47h


    Skibbes Mannschaft zeigt eine ihrer besten Saisonleistungen - Freier empfiehlt sich für die WM.

    Leverkusen - Rudi Völler strahlte am Samstagabend über das ganze Gesicht. Endlich durfte er als Sportdirektor von Bayer 04 mal wieder über Fußball reden, anstatt immer wieder nervende Fragen nach der Bargeld-Affäre, Manipulationsvorwürfen, juristischen Streitereien und seiner ganz persönlichen Befindlichkeit zwischen Klubchef Wolfgang Holzhäuser auf der einen und Ex-Manager Reiner Calmund auf der anderen Seite beantworten zu müssen. Und endlich durfte er auch mal wieder über Fußball reden, ohne nach Erklärungen für sportliches Versagen der Leverkusener Berufsballtreter zu ringen. Er strahlte, weil er über einen überzeugend herausgespielten 5:1-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern reden durfte. Das tut man doch gern. Also sprach Rudi Völler: „Heute gibt es wirklich nichts zu meckern. Was die Mannschaft abgeliefert, war teilweise schon vom Feinsten. Jetzt liegen wir wieder richtig gut im Rennen, und wenn unsere Spieler nun auch die nötige Konstanz zeigen und dieses Niveau bis zum Saisonende halten, dann können wir unser Ziel doch noch erreichen und uns für den Uefa-Cup qualifizieren.“

    Zugegeben, was der Gegner aus der Pfalz an diesem Nachmittag in der BayArena dargeboten hatte, war eines Erstligisten über weite Strecken nicht würdig. Dessen ungeachtet musste man dem Team von Trainer Michael Skibbe in der Tat eine der besten Saisonleistungen überhaupt attestieren. So wusste sich Völler mit sämtlichen Augenzeugen der Partie in dieser Einschätzung einig: „Mit fünf Stück waren die Lauterer noch gut bedient.“

    Besonders leuchtende Augen bekam der Sportchef, als er auf Paul Freier zu sprechen kam. „Es macht wieder großen Spaß, ihm zuzusehen. Der Slawo ist der Prototyp des Spielers, der immer wieder die Eins-gegen-eins-Situation sucht und dann auch meistens gewinnt. Davon gibt's nicht viele in der Bundesliga.“ Freier also ein Mann für die WM? „Nun ja“, antwortete Völler, „als DFB-Teamchef hatte ich es gar nicht gerne, wenn mir von draußen irgendwelche Spieler in die Nationalmannschaft reingesungen wurden. Aber der Jürgen Klinsmann und der Jogi Löw kriegen ja auch so mit, wie die Jungs in der Bundesliga aktuell drauf sind.“ Der Ex-Bundestrainer und Ex-Völler-Assistent Skibbe wollte ebenfalls nicht allzu laut die Werbetrommel für Freier rühren, bemerkte aber: „Im 23-er-Kader für die WM dürfte sich bestimmt auch ein Platz für einen Shooting-Star finden.“

    Wie schon zuvor beim 2:0-Sieg in Stuttgart profitierte Bayer von der reformierten taktischen Ausrichtung, die im Angriffszentrum Dimitar Berbatow als Stoßstürmer sowie als flankierende Elemente die Offensivkräfte Tranquillo Barnetta auf links und besagten Freier auf rechts vorsieht. Bis auf das vierte Tor, das Clemens Fritz quasi im Alleingang erzielte (85.), waren diese drei an allen Bayer-Treffern beteiligt: Barnetta erzielte den ersten auf Berbatows Zuspiel (9.), den Strafstoß zu Berbatows 2:0 (37.) holte Freier heraus, das 3:0 (61.) erzielte der Bulgare aus dem Spiel heraus und das 5:1 (90.) abermals per Elfmeter, nachdem er selbst gefoult worden war.

    Hinter diesem Offensivverbund agierte Bayer in Mittelfeld und Abwehr „mit deutlich verbesserter Defensiv-Struktur“, wie Michael Skibbe es formulierte. Dank chronisch hochgehaltener Laufbereitschaft und Aggressivität im Zweikampf ließen die Leverkusener kaum Torchancen für den Gegner zu; lediglich beim Freistoß, der zum Kopfballtor von Pletsch führte, (3:1 / 64.) fehlte für einen Moment die Ordnung.

    „Wichtig war, dass wir uns vom Gegentreffer nicht haben irritieren lassen, sondern konzentriert weitergearbeitet haben. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, genau das macht mir auch Hoffnung für die nächsten schweren Spiele“, sagte Rudi Völler. Und strahlte über das ganze Gesicht.
    http://www.ksta.de/bayer04

    ich habs nur auf Premiere gesehn ...

    aber die stimmungsvollen "Holzhäuser raus" Gesänge
    waren toll :)


    Manschaft feiern und trozdem sagen was einem auf
    dem Herzen liegt ...

    :LEV3

    und Berba durfte sich 3 mal an die Nase fassen.... :LEV6

    ERSTELLT 29.03.06, 20:29h

    Im Fall Calmund entschuldigt sich Bielefelds Hain für seine Äußerungen.
    Köln - Zum Fortgang der Ermittlungen in der Causa Calmund wollte sich Behördensprecher Günther Feld gestern nicht äußern. Mit folgenden weiteren Verhören ist jedoch zu rechnen: Demnächst werden Spielerberater Volker Graul als Beschuldigter sowie der Bielefelder Ex-Profi Ansgar Brinkmann als Zeugen gehört werden. Anschließend sollen dann noch zahlreiche weitere Zeugen zu der Behauptung Calmunds vernommen werden, dass die strittigen 580 000 Euro für Optionen auf Spielerkäufe verwendet wurden. Dem Vernehmen nach sollen auch einige der betroffenen Kicker aus Kroatien, Serbien und Montenegro oder deren Berater angehört werden.

    Der Verdacht der Spielmanipulationen jedenfalls soll momentan nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen. Deshalb ist auch noch nicht klar, ob und wann beispielsweise die drei Spieler von 1860 München, die Calmund als Ansprechpartner für die angedeuteten Manipulationen genannt haben soll, von der Staatsanwaltschaft vernommen werden.

    Unterdessen hat sich Mathias Hain beim DFB für seine Äußerungen über eine angebliche Spielmanipulation entschuldigt. „Ich will klarstellen, dass diese Äußerungen nur auf Presseartikeln beruhen und mir keine weiteren Beweismittel vorliegen“, teilte der Torhüter von Arminia Bielefeld dem DFB am Mittwoch mit. Im Zusammenhang mit Berichten über eine vermeintliche Manipulation der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen (0:1) am 24. Mai 2003 hatte Hain dem DFB mangelnde Aufklärungsarbeit vorgeworfen. (det)


    Quelle Ksta

    Quelle Ksta

    Das Ende des Systems Calmund
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 29.03.06, 20:27h


    Reiner Calmund


    Der ominöse Verbleib von 580 000 Euro ist der Anlass für die Generalabrechnung mit einem wundersamen Geschäftsgebaren.
    Die Stadt Leverkusen sei ohne Zweifel von Reiner Calmund gegründet worden, ebenso wie ihr Fußballverein, hat ein Journalist 2001 augenzwinkernd geschrieben. Das war ein treffender Witz für das Selbstverständnis des Managers, der gern damit kokettierte, im Stadion unter der Mittellinie begraben werden zu wollen und Sätze sagte wie: „Der Verein ist mir“.

    Hier gehts weiter weil zu lang....